Michael Panse Schwarz auf Weiß

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Baulicher Zustand der Erfurter Jugendherberge – Hochheimer Straße 12

Anfrage nach § 9 (2) der Geschäftsordnung für den Stadtrat der Landeshauptstadt Erfurt am 26. November 2008

mit Antwort des Oberbürgermeisters vom 24.11.2008

Die Erfurter Jugendherberge in der Hochheimer Straße 12 ist eines der größten Häuser im Landesverband Thüringen. Sie verfügt über 301 Betten und 3 Tagungsräume. Das Gebäude ist Eigentum der Stadt Erfurt.

Vor einigen Wochen sind drei ausländische Jugendliche beim Sturz vom Balkon der Jugendherberge in Erfurt schwer verletzt worden. In diesem Zusammenhang erfolgte eine öffentliche Diskussion um den baulichen Zustand und die Sicherheitsbedingungen des Gebäudes.

Ich frage den Oberbürgermeister:

  1. In welchem baulichen Zustand befindet sich die Jugendherberge in der Hochheimer Straße? Welche Mängel wurden bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt beanstandet? Welche finanziellen Mittel waren bzw. sind zu ihrer Beseitigung notwendig?
  2. Welche Auflagen für die Sicherheit der Gäste bestehen? Wer kontrolliert die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und in welchem zeitlichen Turnus wird kontrolliert?
  3. Mit welchem finanziellen Volumen haben letzte Baumaßahmen bezüglich Sicherheitsvorschriften sowie bezüglich der baufälligen Außenfassade inklusive der abgestürzten Balustrade in den letzten Jahren und in diesem Jahr stattgefunden?

 

lhre Anfrage vom 12.11.08 zur Jugendherberge in der Hochheimer Straße 12 darf ich zusammenfassend wie folgt beantworten:

Das Gebäude befindet sich in einem guten baulichen Zustand. Dies ist insbesondere durch die umfangreichen Sanierungen und Investitionen in den Jahren 1992-1994 in Höhe von ca. 5,3 Mio. DM begründet.

Aktuell gibt es lediglich Probleme mit der Balkonbrüstung, die zur Zeit provisorisch gesichert ist. Der Wiederaufbau ist in Vorbereitung und muss mit der Denkmalpflege abgestimmt werden. Hierfür werden vermutlich Kosten von zirka 10 TEUR anfallen, die durch die laufende Bauunterhaltung des Amtes für Grundstücks- und Gebäudeverwaltung abgesichert werden.

Bisher wurden alle notwendigen Unterhaltungsmaßnahmen vom Träger der Einrichtung durchgeführt. Das betrifft auch alle sicherheitstechnisch relevanten Einrichtungen, die regelmäßigen externen Prüfungen unterzogen wurden (z. B. TÜV). Daraus resultierend gibt es auch keine Probleme mit der Betreibung der Einrichtung.

Im Zuge des Unfallereignisses vor einigen Wochen wurde durch die Verwaltung festgelegt, künftig das Gebäude durch das Amt für Grundstücks- und Gebäudeverwaltung in sicherheitsrelevanten Problemen besonders zu betreuen.

 

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