Loading...Michael Panse
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| Daten und Fakten | |
|---|---|
| Fläche Alach: | 10,1 qkm |
| Fläche Schaderode: | 1,42 qkm |
| Einwohner Alach: | zirka 1.000 |
| Einwohner Schaderode: |
zirka 312 |
| Ortsbürgermeister: | Rainer Blasse |
| Ortschaftsrat: Gerd Höhne, Dagmar Wölk, Karsten Löffler, Günter Kaufhold, Horst Kreuchler, Heiko Witschas, Guido Vogel, Holger Habermann |
|
| Kirche: | Sankt Ulrich, evangelisch |
„Die Alacher und Schaderoder sind ein sehr aktives und auch feierfreudiges Völkchen“, sagt Ortsbürgermeister Rainer Blasse. In den beiden Ortschaften leben etwa 1350 Bürger; 1000 in Alach und 350 in Schaderode. Das kulturelle und sportliche Leben der Bürger findet vor allem in den zehn ansässigen Vereinen statt. Besonders der Karnevalsverein von Alach ist durch seine regelmäßige Teilnahme am Karnevalsumzug in Erfurt und seine vielfältigen Veranstaltungen bekannt.
Die Geschichte von Alach reicht über 1100 Jahre zurück. 2007 feierten die Alacher ihre 1111-Jahrfeier. Der kleine Ort Schaderode entwickelte sich aus einem Hofgut. 1990 lebten dort lediglich 50 Menschen. Auf Grund seiner idyllischen Lage und durch Neuansiedlungen zählt der Ort nun 350 Einwohner. Auch in Alach hat sich mit der Entwicklung der Wohngebiete die Einwohnerzahl erhöht. Alach wurde im 9. Jahrhundert erstmals in einem Zehntverzeichnis des Klosters Hersfeld schriftlich erwähnt. ‘Alch’ als eine der Besitzungen der Abtei des St. Petri hält somit früh direkte Verbindungen zu Erfurt. Das Leben in Alach ist über die Jahrhunderte durch die Landwirtschaft geprägt. Erst nach 1990 entstehen hier verschiedenste Handwerksbetriebe. Diese Entwicklung wird durch die Einrichtung eines Gewerbegebietes begünstigt. Bereits zu DDR-Zeiten gliedert man Schaderode als einen Ortsteil an Alach. Im Rahmen der Gebietsreform wurden die beiden Orte 1994 in die Landeshauptstadt Erfurt eingemeindet.
„Es gibt reichlich Nachwuchs“, verkündet Herr Blasse erfreut. „Deshalb wünschen wir uns, dass am 1. Juni in diesem Jahr der Spatenstich für unsere neue Kita gesetzt wird. Außerdem möchten wir unsere Schule baulich erweitern. Mindestens zwei Klassenräume werden in Zukunft noch gebracht. Und als Drittes möchten wir unseren Kindern einen neuen Spielplatz bieten. Für die Jungen und kickfeste Mädchen soll auch ein Bolzplatz dabei sein.“
Michael Altenburg (1584-1640) ist für seine Kirchenlieder bekannt geworden. Er wirkte in und um Erfurt als Pfarrer und Komponist. Zu seinem 425. Geburtstag soll dem bedeutenden Alacher Sohn mit einer Gedenktafel an der Kirchenmauer gedacht werden.
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