CDU für Beibehaltung Alkoholverbot

Die CDU Stadtratsfraktion lehnt das Ansinnen der Grünen, die Alkoholverbots-Satzung wieder aufzuheben ab.

„Die Argumente wurden bei der Verabschiedung ausgetauscht und durch den Stadtrat verantwortlich abgewogen“, so Panse, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Union im Erfurter Stadtrat.

„Wir gehen davon aus, dass der Oberbürgermeister dem Rat eine juristisch geprüfte und saubere Vorlage zur Beschlussfassung  vorgelegt hat“, so Panse weiter.

Sollte auf Grund des Freiburger Urteils Nachbesserungsbedarf bestehen, wird die CDU bei ihrer Grundhaltung zum Alkoholverbot auf örtlichen Plätzen bleiben.

Für unsere Stadt, welche ein Hauptaugenmerk auf den Tourismus legt ist es nicht nachvollziehbar, dass Fraktionen oder einzelne Stadträte zu Zuständen zurückwollen, welche die Touristenbusse auf dem Domplatz als ersten Eindruck von dem  ihnen zuprostenden Saufgelage mitgenommen haben.

Auch in der Altstadt muss  das alkoholisierte Rumlungern und das Anpöbeln der Besucher unserer Stadt unterbunden bleiben.

2 Kommentare zu „CDU für Beibehaltung Alkoholverbot“

  1. Wunderbar – „Unsere Stadt, welche ein Hauptaugenmerk auf den Tourismus legt“.
    Ein Tourist kommt und geht. Wir bleiben oder wandern besser ab.
    Das Hauptaugenmerk Tourismus wurde mit dem rebranding auch verfehlt. Wir sind keine Stadt mit Wiedererkennung. Mit Verboten werden keine Probleme gelöst.

  2. Jürgen Meyer

    Sehr geehrte Claudia, der Tourist soll öfter nach Erfurt kommen. Immerhin, im Tourismus können bis zu 8% des Bruttosozialproduktes verdient werden(über 4% wäre ich schon froh).Dazu muß endlich das klare Bekenntnis als „harter Standortfaktor“ für diesen Wirtschaftszweig bestätigt werden(andere Länder haben Tourismusminister oder Staatssekretäre). Nach Bayern gilt Thüringen als potentieller „Platz 2“- richtig, wie lange noch.Wenn Empfehlung die beste Werbung ist, dann bekommen wir mit Trunkenheit und Betteln keinen Wiedererkennungswert.Die Verbote und die Platzverweise sind in einer wehrhaften Demokratie zwingend erforderlich; weil der Schaden doch enorm ist. Vorschläge zur Problemlösung sollten Sie gerne machen; TLZ-Chefredakteur Hans Hoffmeister ruft den Bürger auf, sich seiner politischen Verantwortung und eigenen Leistungsfähigkeit zu stellen-also,Claudia, nicht abwandern.Gestalten Sie mit: hier und jetzt.Mit freundlichen Grüßen Jürgen Meyer,Doz.f.Aus-und Weiterbildung im Tourismus

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert