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Schnelles Ende der Hausbesetzung – Abenteuerwochenende abgeschlossen

Hausbesetzung

Hausbesetzung in der Regierungsstraße

Nahezu jedes Wochenende und oft auch in der Woche hat die Polizei in Erfurt Großeinsätze. In schöner Regelmäßigkeit muss sie sich um Rechtsextremisten, gewaltbereite Fußballfans, den Prozeß um die Bandidos, Linksextremisten und die Hausbesetzer kümmern.

Die Fußballspiele RWE gegen Jena und Aue sind gerade vorbei und die angekündigte Demonstration von Rechtsextremisten am 1. Mai wirft bereits ihre braunen Schatten voraus.

Dazwischen hat sich an diesem Wochenende mal wieder die Hausbesetzerszene gemeldet. Um an die Räumung des Geländes „Topf & Söhne“ vor einem Jahr zu erinnern und „ihr Recht“ auf ein eigenes Haus und selbstverwaltetes Jugendzentrum einzufordern, wurde mit gewerkschaftlicher und linksjugendlicher Unterstützung eine Mobilisierungswoche ausgerufen.

 Veranstaltungen im Red-Roxx, Filler, Musikevents von Szenebands und Demonstrationen bilden den Rahmen um mal wieder mit öffentlichkeitswirksamen Hausbesetzungen die Stimmung auf zu heizen.

Diverse Internetseiten schürrten schon mal die Stimmung gegen den „Bullenstaat“. Der Aufruf „Bildet Banden!“ ist bei denen dabei noch fast moderat! Nachdem 17 junge „Damen und Herren“ eine alte Villa an der orthopädischen Klinik in der Regierungstraße besetzt hatten, stolz ihre Transpis aus dem Fenster hängten und sich rund 100 Unterstützer vor dem Haus versammelten, ging das Gejammer über die Polizei im Internet schon los. Nach Medienberichten hatten rund 80 Polizeibeamte die Kreuzung abgeriegelt – auf der Homepage der Besetzer konnte man nachlesen: „16:05 Uhr: Bullen haben Leute auf die andere Straßenseite geprügelt weil diese den Leuten im Haus Verpflegung geben wollten“. – also das Cattering klappte schon mal nicht! Entsprechend zugemüllt sah dann die ganze Gegend heute noch aus. Vermüllung war aber auch schon eines der Themen im besetzten Haus.

Nach 19 Uhr waren dann offensichtlich die Formalitäten mit der Eigentümergemeinschaft des Hauses soweit geklärt, dass die Polizei dem Treiben ein Ende setzte und das „Abenteuercamp“ für dieses Wochenende beendete. Da aber auf den einschlägigen Internetseiten Übernachtungsmöglichkeiten für zugereiste Hausbesetzer-Sympathisanten für die ganze Woche gesucht und angeboten wurden, kann man davon ausgehen, dass nicht alle zu Vati und Mutti nach Hause geschickt wurden und die Polizeibeamten in der kommenden Woche wohl noch etwas zu tun haben.

Einen Verein, als eine der von der Stadt immer geforderten Voraussetzungen für eigene Räumlichkeiten, wollen die mehr oder weniger jugendlichen Besetzer, bzw. Haus- und Wohnungslosen übrigens immer noch nicht bilden. Ich bin mal sehr neugierig, wie die Gespräche mit der Stadt am Tisch des Oberbürgermeisters und der Bürgermeisterin nun weitergehen sollen.

Bevor es diesmal aber wieder wie vor einem Jahr Klagen gibt, verzichte ich auf eigene unverpixelte Fotos der „Freiheitskämpfer“ sondern verweise lediglich auf die Bilder und die Berichterstattung auf der Homepage der Thüringer Allgemeinen.

 

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