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Miniathür-Modelle als Botschafter für Erfurt

Anfrage nach § 9 (2) der Geschäftsordnung für den Stadtrat der Landeshauptstadt Erfurt zur Stadtratssitzung am 27. Oktober 2010 – öffentlich –

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

in einem Artikel im Allgemeinen Anzeiger vom 29. September wies der Erfurter Stadtführer, Roland Büttner, auf die Chance hin, das Modell der Alten Synagoge, das im Minithürpark in Ruhla ausgestellt wird, auch in den Wintermonaten als Botschafter und Werbeobjekt für die Stadt Erfurt und das jüdische Erbe der Stadt zu nutzen.

Anstatt das Modell über die Wintermonate einzulagern, regte Herr Büttner an, das Modell der Öffentlichkeit an verschiedenen Orten in Form einer Leihgabe zu präsentieren, so etwa im Hauptbahnhof Erfurt, im Rathaus der Partnerstadt Mainz, in der Partnerstadt Haifa oder auch in Berlin im Jüdischen Museum u.v.m.

Auch für andere herausragende Bauwerke der Stadt Erfurt sind diese Überlegungen zutreffend.

1. Wie steht die Stadtverwaltung zu der Idee, das Modell der Alten Synangoge in den kommenden Wintermonaten als Werbeträger für die Stadt Erfurt an anderen Plätzen auszustellen und wo sieht die Stadtverwaltung, Möglichkeiten, diese Idee umzusetzen?

2. Gibt es seitens der Stadtverwaltung Pläne, weitere Bauwerke der Stadt Erfurt, beispielsweise den Petersberg, den Erfurter Domberg, die Krämerbrücke oder das Rathaus als Modelle nachbilden zu lassen, um diese im Miniathürpark auszustellen und als Werbeträger für die Stadt Erfurt zu nutzen?

3. Welche Kosten schätzt die Stadtverwaltung, um die Ideen in Frage 1 und 2 umzusetzen und gibt es gegenbenenfalls Überlegungen, diese über Sponsoring zu finanzieren?

Michael Panse

Stadtrat