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Facebook und Co für Vereine, Verbände und Mehrgenerationenhäuser…

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Mit Ingo Weidenkaff zu Facebook im Gespräch

Im Mittelpunkt des heutigen Moderationskreistreffens der Thüringer Mehrgenerationenhäuser in Weimar-Schöndorf ging es heute unter anderem um die Nutzung moderner Medien und deren Chancen sowie Risiken. Nahezu alle der derzeit 30 Thüringer Mehrgenerationenhäuser waren nach Weimar gekommen, um mit Ingo Weidenkaff von der LAG Kinder- und Jugendschutz sowie Anne Hensel vom Projekt MEIFA des Landesfilmdienstes zu diskutieren.

756 Minuten verbringen durchschnittlich deutsche Jugendliche im Internet – 2008 waren es noch 567 Minuten. 91 Prozent der 16 – 24 Jährigen sind in den Sozialen Netzwerken aktiv und haben bei Facebook durchschnittlich 126 „Freunde“ im Netz. Neben Facebook gibt es zahlreiche weitere Netzwerke wie WKW, Schüler VZ, Stay Friends oder Twitter. Aus Jugendschutzsicht ist es bedeutungsvoll, dass der Einstieg häufig schon mit 11-12 Jahren erfolgt.

Wichtig ist es nach Auffassung von Ingo Weidenkaff für Eltern, dass sie sich umfänglich über die Möglichkeiten und Risiken des Netzes bewusst werden und mit ihren Kindern darüber sprechen. Verbote nutzen erfahrungsgemäß wenig und sind angesichts der zunehmenden Vernetzung unter Kindern und Jugendlichen auch nicht sinnvoll. Bei Facebook und Co sollten junge und ältere Nutzer vor allen auf die Privatsphäre und Sicherheitseinstellungen achten. Viele der Daten sind wenn sie einmal bei fb gespeichert wurden nur schwer wieder zu löschen.

Für die Vertreter der Mehrgenerationenhäuser ging es auch um die Frage welchen Nutzen ihnen Facebook bei ihrer Arbeit bringt. Von positiven Erfahrungen berichteten die beiden Weimarer MGHs und auch das MGH Schmalkalden Meiningen. Als Einladungsforum und virtuelle Pinnwand werden neue Zielgruppe erschlossen. Allerdings schlägt der Zeit- und Pflegefaktor erheblich zu. Neben aktuellen Informationen kommt es auch auf die direkte Kommunikation mit den Nutzern an.

Ich nutze Facebook und diverse andere soziale Netzwerke seit Jahren und konnte somit aus Politiker-Nutzer-Sicht intensiv mitdiskutieren. Zur weiteren Arbeit der Thüringer Mehrgenerationenhäuser diskutierten wir auch am Nachmittag. Eine der vier Säulen ihrer Arbeit sind die haushaltsnahen Dienstleistungen. In einer Umfrage der vergangen Wochen bei 28 Thüringer MGHs stellte sich heraus, dass 26 Informationen zu Dienstleistungen anbieten, 21 von ihnen bieten selbst Dienstleistungen an, am häufigsten bei der Erledigung von Einkäufen, Amtsgängen und Schriftverkehr sowie Essenszubereitung und handwerklichen Tätigkeiten. Im September und im Oktober werde ich alle Thüringer MGHs besuchen und vor Ort weitere Arbeitsfelder mit den Trägervertretern diskutieren.

Eine weitere Säule der MGHs ist die Freiwilligentätigkeit. In 12 der 30 MGHs sind nunmehr ein Jahr nach der Einführung des Bundesfreiwilligendienstes Freiwillige tätig – 44 insgesamt (davon allerdings im MGH Gotha allein 13). 12 weitere Mehrgenerationenhäuser wollen perspektivisch Bundesfreiwillige einsetzen. Ich werde sie gerne dabei beraten und dazu auch die nächsten Moderationskreistreffen nutzen.

 

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