Michael Panse bloggt

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Auf Generationenreise durch den Tag…

Dr. Lüders bei seinem Vortrag

Selten sind die Termine des Tages so typisch generationsübergreifend wie heute. Am Vormittag war ich bei der Präsentation der Ergebnisses des 14. Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung. Das Thüringer Sozialministerium hat die Veranstaltung mit gleich drei der Verfasser des Berichts organisiert. Nachdem der 12. und 13. Kinder- und Jugendbericht sich jeweils Spezialthemen widmete, ging es dieses Mal wieder wie beim 11. Bericht (Aufwachsen in öffentlicher Verantwortung) um eine Gesamtbetrachtung der Lebenslagen junger Menschen.

In die Rotunde des Sparkassenfinanzzentrums waren zahlreiche Engagierte aus der Jugendhilfelandschaft Thüringens gekommen. Dabei gab es ein Wiedersehen von gleich fünf ehemaligen Landesvorstandsmitgliedern der Jungen Union Thüringen und obwohl wir inzwischen alle in die Jahre gekommen sind, lässt uns die Jugendpolitik nicht los. Auch als Generationenbeauftragter habe ich selbstverständlich Kinder und Jugendliche im Blick. 1,8 kg schwer ist das dicke Werk und stellt als Rahmenkonzept den Wohlfahrtspluralismus in den Mittelpunkt.

JU-ler von einst sind immernoch Jugendpolitiker!

Dr. Christian Lüders (DJI) erläuterte den Bericht. Beim 11. Kinder- und Jugendbericht stand die öffentliche (staatliche) Verantwortung im Mittelpunkt und es gab dazu Auseinandersetzungen, weil die familiäre Veranwortung dadurch vermeintlich an Bedeutung verlor. Viele politische Entscheidungen der letzten Jahre waren von der öffentlichen Verantwortungsübernahme geprägt (Ganztagsschulprogramme, Kita-Ausbau, Frühe Hilfen), aber es sind auch bürgerschaftliche Engagementspropjekte entstanden (Großelterndienste, Patenschaftsmodelle, Mentoringprojekt). Im neuen Bericht werden vier Einfluss- und Verantwortungsbereiche beleutet. Dies sind neben dem Staat und der Familie (sozialer Nahraum) auch die Zivilgesellschaft und der Markt/Wirtschaft. Im September wird es noch eine zweite Fachtagung zum 14. Kinder- und Jugendbericht geben, dabei stehen dann die Themen Bildung, Betreuung und Erziehung sowie Medien im Blickpunkt.

Um den aktiven (Un-)Ruhestand ging es bei der zweiten Veranstaltung des Tages in der Rotunde des TMSFG. Die AGETHUR, die Thüringer Ehrenamtsstiftung und das Netzwerk Demografie organisierten die Veranstaltung „Alter, was geht?! – Übergang in den (Un-)Ruhestand“. Dabei ging es um die Stärkung psychosozialer Resourcen bei der Gestaltung des Übergangs in die Nacherwerbsphase. Dr. Sabine Rehmer vom Institut für Gesundheit in Organisationen erläuterte in ihrem Vortrag den Weg zum aktiven Altern.

Bei der dritten Veranstaltung des tages verbanden sich an Alt und Jung thematisch. Im Erfurter Rathaus wurde eine Fotoausstellung zu den Leselernhelfern eröffnet. Seit 10 jahren gibt es das generationenübergreifende Mentorenprojekt des Schutzbundes in Erfurt. Derzeit betreuen 35 aktive Senioren an 13 Schulen insgesamt über 100 Schüler. Ein Generationenprojekt mit Vorbildwirkung!

 

 

 

 

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