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Medienkompetenz in der Familie

Großes Interesse am Thema

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Mediennutzung und Medienkompetenz waren Begriffe, die auch früher schon diskutiert wurden. Allerdings ging es in meiner Jugend (und die ist zugegebenermaßen schon einige Jahre her) darum, wie lange der Fernsehkonsum der Kinder und Jugendlichen war, welcher Sender eingeschaltet wurde und welche Kinofilme mit welcher FSK-Einstufung versehen waren. Später wurde es die Kontrolle über Videos und Computerspiele und heute ist es das Internet und die Smartphone-Nutzung.

Seit vielen Jahren unterstützt unsere Stiftung FamilienSinn das Projekt „MEiFA – Medienwelten in der Familie“ des Landesfilmdienstes. Als Leiter der Elternakademie war ich heute deshalb gerne beim 3. MEiFA-Fachtag dabei, zumal er sich dem Thema widmete „Auf der Suche nach Eltern und Familien – Generationenübergreifende Medienarbeit als Chance“. Über 60 Fachkräfte der Jugend- und Familienhilfe, darunter viele Vertreterinnen von Familienzentren und Mehrgenerationenhäusern, waren der Einladung in die Kinder- und Jugendbibliothek gefolgt.

Vorgestellt wurde von Frau Dr. Susanne Eggert die Studie „Mobile Medien in der Familie – Herausforderungen für die Elternarbeit“. Eingangs hatte der Leiter der Kinder- und Jugendbibliothek Dr. Kusper darauf hingewiesen, dass Kinder und Jugendliche zwar eine erhebliche Technikkompetenz hätten, aber die Medienkompetenz erworben werden muss. Eltern und auch Fachkräfte der Familienhilfe sehen sich dabei oft überfordert.

Helfen können dabei lokale Netzwerke. Das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ nahm das MEiFA-Projekt feierlich als neues Netzwerk auf. Bemerkenswert fand ich auch heute den Satz „Niemand ist schwer erreichbar, es braucht nur mehr Aufwand“. Ganz in diesem Sinne diskutierten wir heute intensiv, wie Familien mit Unterstützungsbedarf erreicht werden können. Insgesamt war es eine ausgesprochen gelungene Tagung, die wichtige Impulse gab, aber keine abschließenden Antworten auf Fragen, die auch in meiner Jugend meine Eltern individuell entscheiden mussten – wie viel Medienkonsum ist wann richtig.

 

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