Frohes Ostern

C-A_Hein
Karlsbrücke Prag
Sehr geehrte Erfurterinnen und Erfurter, liebe Freunde und Mitstreiter, nicht jeder Stein muss aus dem Weg geräumt werden, sondern wir dürfen noch mit dem nicht-zu-Erwartendem rechnen, eben dass der Stein ungeahnter Weise bereits weggewälzt wurde und sprichwörtlich ins Rollen gekommen ist. Dieses unvorhersehbare Geschehen mag zunächst Unbehagen, aber auch Staunen bereiten in unserer wohl geordneten Gesellschaft. Deshalb bedarf es zunächst eines Innenhalten und eines in-sich-Gehens. Das, was wir dabei suchen und zu finden hoffen, mag dann nicht immer unmittelbar greifbar oder sichtbar sein. Wenn wir uns aber auf den Weg machen, werden wir das, was wir suchen, finden – und das müssen nicht in erster Linie immer Ostereier sein. So oder ähnlich ließe sich die Osterbotschaft der Auferstehung Jesu verstehen. Wir befinden uns jetzt in der Karwoche. Karfreitag und Karsamstag sind Tage der Ruhe, des Innehaltens. Am Ostersonntag feiern die Christen die Auferstehung Jesu, das Fest der Hoffnung und der Versöhnung. Staunen – innehalten – Hoffnung schöpfen, das mag uns ein Leitfaden insbesondere in den derzeit hektischen Tagen des kommunalpolitischen Geschehens sein. Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien und Freunden ruhige Kartage sowie ein frohes und gesegnetes Osterfest. Ihr Michael Panse Mk 16,1-7. Als der Sabbat vorüber war, kauften Maria aus Magdala, Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Öle, um damit zum Grab zu gehen und Jesus zu salben. Am ersten Tag der Woche kamen sie in aller Frühe zum Grab, als eben die Sonne aufging. Sie sagten zueinander: Wer könnte uns den Stein vom Eingang des Grabes wegwälzen? Doch als sie hinblickten, sahen sie, dass der Stein schon weggewälzt war; er war sehr groß. Sie gingen in das Grab hinein und sahen auf der rechten Seite einen jungen Mann sitzen, der mit einem weißen Gewand bekleidet war; da erschraken sie sehr. Er aber sagte zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus von Nazaret, den Gekreuzigten. Er ist auferstanden; er ist nicht hier. Seht, da ist die Stelle, wo man ihn hingelegt hatte. Nun aber geht und sagt seinen Jüngern, vor allem Petrus: Er geht euch voraus nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen, wie er es euch gesagt hat.  

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