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Rahmenbedingungen für RWE-Mietvertrag im Stadtrat

Letztes Spiel der Saison 2017/2018 in der 3. Liga

Heute Abend wird im Stadtrat im nichtöffentlichen Teil die Diskussion von gestern Abend fortgesetzt. Nachdem es letzte Woche nicht die notwendige 2/3-Mehrheit zur Beratung zum Thema Mietvertrag von RWE im Stadtrat gab, findet nun eine Sondersitzung statt. Gestern Abend wurde dazu schon einmal zwei Stunden im Werk- und Finanzausschuss vorberaten.

Der Blick in den Nachtragshaushalt, der dem Stadtrat aktuell vorliegt, offenbart, dass der Zuschussbedarf für die MFA nicht zuletzt mit dem Abstieg und der Insolvenz von RWE deutlich steigt und jetzt über dem ehemaligen Zuschuss für das alte marode Steigerwaldstadion liegt. Und dabei war das doch alles einmal ganz anders versprochen… Beim Bau der Multifunktionsarena haben RWE und die Verantwortlichen der Stadt, auf den sportlichen Erfolg gesetzt und das Szenario eines längeren Verbleibs in der 3. Liga, Abstiegs oder gar einer Insolvenz ausgeblendet. Der Betrieb der MFA setzte weitgehend auf die Leistungsfähigkeit des Ankermieters RWE.

Die CDU Stadtratsfraktion​ hat auf darauf bereits beim ersten Betreibermodell kritisch hingewiesen und davor gewarnt, allein darauf ein wirtschaftliches Betreibermodell zu konstruieren. Künftig gilt es jetzt die strengen Förderkriterien der GRW-Richtlinie zu beachten, um nicht einen noch größeren Schaden für die Stadt im Falle einer Rückzahlung der Fördermillionen zu riskieren. Heute Abend wird der Stadtrat entscheiden müssen, zu welchen Konditionen künftig im Steigerwaldstadion Fußball gespielt werden kann.

Und damit dabei keine Irritationen entstehen: die prognostizierten Millionenverluste werden in den nächsten Jahren in jedem Fall entstehen, selbst wenn RWE nicht mehr im Steigerwaldstadion spielen würde. Dann würden sie sogar noch größer sein. In dem Fall würde nämlich auch die jetzt per Mietvertrag auszuhandelnde jährlich Summe von rund 90.000 Euro und einige Gelder aus Vermarktungsrechten (u.a. Namensrechte) in der Kasse des MFA Eigenbetriebs fehlen und müssten von der Stadt ausgeglichen werden. Ich gehe daher davon aus, dass der Stadtrat heute Abend mehrheitlich den ausgehandelten Rahmenbedingungen für einen Mietvertrag zustimmen wird.

 

 

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