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Der SED-Ideologie zum Opfer gefallen: Volksaufstand vor 65 Jahren brutal und blutig niedergeschlagen

DDR-Symbole als Werbemotiv

Vor 65 Jahren, am 17. Juni 1953, wurde in der DDR der Volksaufstand mit militärischen Mitteln durch die Sowjetarmee gewaltsam und vielerorts blutig niedergeschlagen. Dieser traurige Jahrestag gibt uns jährlich erneut zu bedenken, wie zerbrechlich und wie schützenswert unsere Freiheit ist und welche Gefahr von ideologischem Denken auch heute noch ausgeht. Anlässlich dieses Jahrestages wird an der Gedenkstätte in der Andreasstraße durch die Stiftung Ettersberg eine Gedenkveranstaltung abgehalten, zu der CDU-Fraktionschef Michael Panse gemeinsam mit Vertretern der übrigen demokratischen Fraktionen einen Kranz niederlegt, so wie es auch in den vergangenen Jahren der Brauch war.

Der 17. Juni 1953 zeigt, mit welcher Brutalität, Verachtung und Rigorosität das Sowjetregime unter Duldung der SED-Führung in der DDR gegen die Menschen vorgegangen ist. Vor allem Arbeiter, welche Hauptadressaten der SED-Diktatur mit ihrem Sozialismus waren, taten ihren Unmut über Verstaatlichung, den Aufbau des Sozialismus und die zunehmende Unfreiheit deutlich kund. Der Sozialismus zeigte bereits zu diesem Zeitpunkt das hässliche Gesicht eines Unrechtsstaates bzw. eine menschenverachtenden Unrechtssystems. Es ging den Machthabern um vieles, jedoch nicht um das Volk.

Fraktionschef Michael Panse erklärt: „Am 17. Juni erinnern und gedenken wir jährlich, dass Demokratie und Freiheit nicht selbstverständlich sind. Der Tag vergegenwärtigt uns unsere jüngere Vergangenheit, die hinsichtlich der damaligen Geschehnisse und besonders wegen der zahlreichen Opfer nicht schön geredet werden darf. Es ist vor dem Hintergrund mehr als befremdlich, dass DDR-Staatszeichen inzwischen wieder verharmlosend in der Öffentlichkeit präsentiert werden, wie beispielsweise auf der Rückseite der Juni-Ausgabe des Erfurt-Magazins, das durch die städtische Tourismus GmbH heraus gegeben wird. Allen Opfern von damals und des SED-Regimes insgesamt wird dies nicht gerecht. Vielmehr ist es ein Hohn! Deshalb sollte die Darstellung dieser Symbolik künftig als Strafbestand gelten und die Stadt sich davon distanzieren. Ebenso problematisch sind die derzeitigen Tendenzen des Mainstreams, der insbesondere linksextreme Straf- und Gewalttaten relativiert und scheinbar duldet. Daher sollten uns die Aufarbeitung und die Vergegenwärtigung der damaligen Ereignisse und des geschehenen Unrechts im Sinne dieses Gedenktages besonders im Kontext gegenwärtiger gesellschaftlicher Tendenzen ein stetiges Mahnmal und Anliegen sein.“