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Eröffnungsveranstaltung der Jüdisch-Israelischen Kulturtage

Sveta Kundish und Patrick Farrell begeisterten mit ihrem Konzert

Erfolgreich sind die 26. Tage der jüdisch-israelischen Kultur in Thüringen [1] heute von unserem Fördervereinsvorsitzenden Ricklef Münnich und Ministerpräsident Bodo Ramelow [2] in Berkach eröffnet worden. Schon bei der Planung der Eröffnungsveranstaltung hatten wir im Vorstand bewusst die Entscheidung für den Eröffnungsort an der Landesgrenze zu Bayern getroffen.

Rund 100 km von Erfurt entfernt waren dennoch viele Gäste angereist und füllten die alte, inzwischen wunderschön sanierte Synagoge in Südthüringen. ZDF, MDR und viele weitere Medienvertreter werden von der Veranstaltung berichten. Berkach steht mit seiner Synagoge, Mikwe, Friedhof und Schule für das ländlich geprägte Judentum und uns war es wichtig auch dies in den Blickpunkt zu rücken, nachdem wir in den letzten Jahren immer in den großen Thüringer Städten waren. Neben den Eröffnungs- und Grußworten beeindruckte der Vortrag von Prof. Johannes Heil, Rektor der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg „Wenn ihr nicht aufpasst, wird es ein Alptraum. Die anhaltende Bedeutung der Novemberpogrome 1938“. Dabei schlug er einen weiten geschichtlichen Bogen.

Das anschließende Konzert von Sveta Kundish und Patrick Farrell machte Lust auf die vielen Veranstaltungen unserer Kulturtage. Bis zum 18.11. werden wir an 20 Orten rund 80 Veranstaltungen haben – Konzerte, Lesungen, Vorträge und vieles mehr. Ich freue mich darauf. Meine nächsten Veranstaltungen sind das Konzert des Jerusalem Duos und Lesungen mit Chaim Noll.

Bilder von der Eröffnung  [3]