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Chaim Noll in Erfurt

Gut besucht

Langsam biegen die 26. Tage der jüdisch-israelischen Kultur in Thüringen auf die Zielgerade ein. Noch bis zum Sonntag wird es Veranstaltungen an vielen Orten im Freistaat geben und bereist jetzt können wir eine erfreuliches Fazit ziehen. Auch bei der heutigen Buchlesung und Diskussionsrunde mit dem Schriftsteller Chaim Noll waren viele Gäste in der Kleinen Synagoge dabei.

Chaim Noll war nicht zum ersten Mal in Erfurt. Ich hab ihn im vergangenen Jahr in seinem Wohnhaus im Negev in Israel kennengelernt und mich daher über ein Wiedersehen gefreut. Als Sohn des Schriftstellers Dieter Noll hat er eine bewegte Biografie. In Ost-Berlin studieret er Kunst und Kunstgeschichte, 1984 ging er nach Westberlin, lebte von 1992 bis 1995 in Rom und schließlich seit 1995 in Israel. Seine aufmerksamen Beobachtungen des israelischen Alltags verarbeitet er in vielen erfolgreichen Büchern. Heute las er aus seinem Buch Kolja.

Ebenso engagiert ist er aber auch als Gesprächs- und Diskussionspartner und so nahm auch heute wieder das Gespräch mit den interessierten Gästen breiten Raum ein. Dabei ging es natürlich (wie immer) um die aktuelle Situation im Heiligen Land und die Zukunftsperspektiven. Morgen wird Chaim Noll in Mühlhausen zu einer Buchlesung sein und am Donnerstag werde ich die Buchlesung mit ihm in Arnstadt moderieren. Ich freue mich darauf.

Bilder des Abends [1]