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Städtepartnerschaft Erfurt – Mainz neu beleben

Mit Nino Haase vor der Erfurter Stadtfahne

Leider ist um die viele Jahrhunderte alte Partnerschaft zwischen Mainz und Erfurt in den letzten Jahren etwas ruhiger geworden. Noch vor der Wende war Erfurt eine der ersten ostdeutschen Städte mit einer Partnerschaft im Westen.

Mainz wurde es, weil die Verbindungslinien bis hin zum gemeinsamen Bistum und der unter Mainzer Vorherrschaft gebauten Festung Petersberg bis hin zum gemeinsamen Wappenrad gab. Eine CDU-Delegation hatte bei einem Besuch in Erfurt im Jahr 1987 (bei dem sie nicht einmal ins Rathaus gelassen wurden) die Partnerschaft angeregt und Bernhard Vogel hatte die Gunst der Stunde genutzt, als Honecker in Trier war. Das damalige Tauwetter und das Bestreben um Anerkennung sorgte dafür, dass Honecker diesen Wunsch durchstellte und dann ging es schnell.

In der Wendezeit hat sich diese offizielle Partnerschaft mit Leben gefüllt. Wir haben sehr von der Partnerschaft und Freundschaft zu den Mainzern partizipiert, auch wir als CDU und ich als damals Junge Union Vorsitzender. Die Mainzer CDU und JU und vor allem Markus Kilb haben uns damals unterstützt und er tut dies bis heute. Auch zur CDU Kreispartei und Fraktion haben wir noch guten Kontakt und uns auch mehrfach getroffen. Leider ist die Städtepartnerschaft nicht mehr ganz so aktiv. Dies hat auch damit zu tun, dass die beiden amtierenden Oberbürgermeister (obwohl beide SPD) diesen Kontakt nicht übermäßig pflegen.

Um so mehr habe ich mich gefreut, dass der OB-Kandidat der Mainzer CDU Nino Haase heute in Erfurt war und ich ihn durch das Rathaus geführt habe. Dort haben wir viele über die Verbindungen Erfurt-Mainz gesprochen und vereinbart, die Partnerschaft wieder zu intensivieren. Am Abend war dann Nino noch mit seiner Lebensgefährtin beim Bundesligaspiel unserer Damen von Schwarz-Weiss Erfurt gegen Münster und hat kräftig unser Team angefeuert. Vielen Dank dafür und viel Erfolg im Herbst!