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Gundermann. Von jedem Tag will ich was haben“ Lesung mit Andreas Leusink

Andreas Leusink, die Fuchstal-Chaoten und Andreas vom Rothenbarth

Restlos ausverkauft war die Buchlesung von Andreas Leusink heute Abend in Rudolstadt. 60 interessierte Gäste und Fans von Gundermann drängten sich in die Stadtbibliothek. Die Veranstalter des Vereins Lese-Zeichen e.V. hatten für den Zeitpunkt der Veranstaltung den richtigen Riecher, als gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung der Termin geplant wurde. Vor drei Tagen wurde der Film beim deutschen Filmpreis Lola mit Ehrungen überhäuft.

Leusink stellte das Buch zum Film Gundermann vor. Bis zum Sommer letzten Jahres war der Name Gundermann nur der rund 3.000 Hardcore-Fans (wie sie Moderator Andreas vom Rothenbarth nannte und sich selbst als solcher outete) bekannt. Rund 40.000 Menschen konnten mit dem Namen von Gundermann etwas anfangen. Dies änderte sich mit dem Film, der im August in die Kinos kam. Ich war bereits im Sommer in diesem Film und damals schon sehr beeindruckt von der Umsetzung des schwierigen Themas. Inzwischen haben über 350.000 Menschen in Ost und West den Film gesehen und es ist zu hoffen, dass dies noch viele nachholen werden, wenn der Film nach dem Lola-Erfolg jetzt wieder in die Kinos kommt.

„Gerhard Gundermann war Baggerfahrer und Liedermacher, Genosse und Rebell, Offiziersschüler und Befehlsverweigerer, Spitzel und Bespitzelter“, hieß es in der Ankündigung zur Veranstaltung und weiter: „Ein Weltverbesserer, der es nicht besser wusste. Ein Zerrissener. Er drängte immer nach vorn und eckte immer an. Andreas Leusink hat in seinem Buch viele bisher unveröffentlichte Texte und Fotos, Briefe und Erinnerungen, Dokumente und Interviews zusammengestellt. Außerdem gibt er Einblick in die Entstehungsgeschichte des großen Kinofilms „Gundermann“, der noch einmal neu auf ein verschwundenes Land blickt. Es ist nicht zu spät dafür. Es ist an der Zeit.“

Die Fuchstal-Chaoten begleiteten die Lesung mit eindrucksvollen Songs von Gerhard Gundermann. Als Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung habe ich ein kurzes Grußwort gehalten und den Veranstaltern für ihr tolles Engagement gedankt. Man hat den Musikern, Andreas Leusink und auch dem Moderator des Abends angemerkt wie wichtig ihnen das Thema Gundermann, als Teil der deutschen Vergangenheitsbewältigung und Aufarbeitung ist.

Bilder aus Rudolstadt

 

 

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