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Erinnern, Mahnen, Gedenken und Aufarbeiten

Der Autor des Buches Henning Pietzsch

Derzeit gibt es viele Jahrestage, die sich auf das geschichtsträchtige Jahr 1919 mit der Reichsverfassung und die Begründung der Bundesrepublik (erste Wahlen am 14. August 1949) beziehen. Im Sinne unserer Demokratie ist es wichtig, sich auf diese Wurzeln zu besinnen und manches auch zeitgeschichtlich gerade zu rücken.

Der 13. August hingegen ist ein Datum, an dem Mahnen, Gedenken und Aufarbeiten im Mittelpunkt steht, auch wenn viele junge Menschen mit diesem Datum nicht viel anfangen können. Selbst der Zusatz „vor 58 Jahren“ hilft meist nicht, bestenfalls die Benennung des Jahres 1961. Der Tag steht für ein dunkles Kapitel der jüngeren deutschen Geschichte – Zementierung der Teilung für 28 Jahre, Mauer, Stacheldraht und Schießbefehl und rund 1.000 Grenztoten.

Am gestrigen 13. August gedachte und mahnte die CDU Erfurt wie in jedem Jahr nach der friedlichen Revolution. Von Seiten der Stadt gab es nicht einmal ein offizielles Statement (ebenfalls, wie seit vielen Jahren). Im Land fand u.a. eine Veranstaltung in der Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde auf dem Petersberg statt. Dort stellte die Staatskanzlei die Filmdokumentation und das Buch „Matthias Domaschk 2.0 – Suizid oder Mord in Stasi-Haft 81?“ vor. Die Broschüre dazu haben wir in der LzT verlegt und sie kann auch über unsere Homepage bestellt werden.

Der Jenaer Matthias Domaschk kam 1981 in Stasi-Haft in Gera. Alle Zeitzeugen und auch der Abschlussbericht kommen zu dem Fazit, dass es kein Selbstmord war, auch wenn der letzte Beweis fehlt. Die ehemalige Lebensgefährtin von Domaschk und seine Tochter waren bei der Präsentation der Ergebnisse ebenso dabei wie rund 70 Gäste, viele Journalisten und der Ministerpräsident. Bodo Ramelow hatte die Arbeitsgruppe zur Aufklärung ins Leben gerufen. Er betonte wie wichtig die Aufarbeitung des SED-Unrechts ist. Er verwies mehrfach darauf, dass die DDR kein Rechtsstaat war. Ich persönlich finde dies bemerkenswert, das sicherlich viele der Parteigenossen von Ramelow darüber ganz anders denken.

 

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