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Kein gewünschter Dreier

So sehen Siegerinnen aus…

Beide Teams hatten sich im Vorfeld einen Sieg gewünscht – das ist im Sport im Allgemeinen und im Volleyball im Besonderen natürlich immer so. Wiesbaden hatte die Latte vor dem Spiel aber noch etwas höher gelegt und sich die volle Ausbeute und drei Punkte gewünscht. Aus unserer Sicht wurde erfreulicherweise nichts aus diesem Ansinnen und wir konnten mit unseren Mädels jubeln.

Einziger Wermutstropfen war, dass coronabedingt keine Fans dabei sein konnten. Lediglich das Orga-Team und unsere Auf- und Abbauhelfer konnten live dabei sein. Für alle andren Fans gab es aber den Live-Stream bei SportTotal. Den Spielbericht von uns teile ich besonders gerne und die besten Szenen gibt es auch noch im Netz dazu, ebenso wie einige Bilder vom Spiel.

Spielbericht Schwarz-Weiß Erfurt:

Im vierten Saisonspiel gab es den ersehnten ersten Sieg. Nach einer 2:0-Satzführung und dem folgenden Satzausgleich des VC Wiesbaden, bedurfte es eines finalen Comebacks, um das Ruder wieder herumzureißen und als Sieger das Spielfeld zu verlassen. Zwei Punkte gewonnen, einen liegen gelassen, darin war man sich auf Erfurter Seite nach der Partie einig. Schlussendlich überwog aber die Freude über den ersten Saisonsieg. Denn es hätte nach der 2:0-Satzführung und dem in der Folge wenig zwingenden Angriffsspieles, gepaart mit einigen Annahmeproblemen, auch schief gehen können.

2:0-SATZFÜHRUNG FÜR GASTGEBERINNEN

Die mit viel Optimismus ins Spiel gegangenen Gastgeberinnen, wollten ihrem Ansinnen, den ersten Saisonsieg einzufahren, gleich Taten folgen lassen. Zwar konnte Wiesbaden, das ohne die verletzte Tanja Großer ersatzgeschwächt anreiste, mit einem 5-Punkte-Run von 6:4 auf 6:9 stellen, doch dann dominierte Erfurt das Geschehen. Druckvoll im Aufschlag und konsequent am Netz enteilten die Sauermann-Schützlinge auf 21:14. Nach Maddi Palmers Leger war der erste Durchgang mit 25:17 Geschichte. Der zweite Satz war ein ständiges Kopf-an-Kopf-Rennen bis zur zweiten technischen Auszeit (7:8, 11:11, 14:16). Nachdem Erfurts Coach beim 16:20 seine Spielerinnen zur Auszeit vom Spielfeld geholt hatte, zündeten diese wieder. Mit einem fulminanten Schlussspurt, auch dank einiger Fehler auf Gästeseite, gewannen die SWE-Damen noch mit 25:23.

UNGENUTZTE CHANCEN – WIESBADEN GLEICHT ZUM 2:2 AUS

Doch was sich im vorherigen Durchgang bereits angedeutet hatte, setzte sich im dritten Satz fort. Wiesbaden konnte im Aufschlag mehr Druck auf Erfurts Annahme ausüben, was den Thüringerinnen im Gegenzug immer weniger gelang. So dominierte der VCW den dritten Satz und gewann verdient mit 25:15. Auch der Start in den vierten Satz war fast eine Kopie des vorangegangenen (2:6). Allerdings ließen sich die Gastgeberinnen diesmal nicht abhängen (8:8), rannten aber nach dem 13:16 zum zweiten Mal einem kleinen Rückstand hinterher. Mit einem 8:1-Lauf überholten sie die Gäste im Eilzugtempo und waren beim Stand von 22:18 in Sichtweite der Ziellinie. Dass die Schwarz-Weißen dieser nicht mit letzter Konsequenz entgegenstrebten, war ein Beleg dafür, dass dem jungen Team noch die Erfahrung und Abgeklärtheit fehlt. Sie hatten Wiesbaden im Sack, banden diesen aber nicht zu. Ein vergebener Matchball auf Erfurter Seite, zwei vergebene Satzbälle auf der anderen – im dritten Anlauf verwandelten die Gäste zum Satzausgleich (26:28). Ärgerlich aus Erfurter Sicht, denn hier war mehr möglich – hätte das Spiel beendet sein können, wenn nicht gar müssen.

Der Tiebreak musste also entscheiden. Für die Gäste zum dritten Mal im dritten Spiel der Saison. Ihre darin gemachten Erfahrungen sollten ihnen aber keinen Vorteil bringen, ebenso wenig das Momentum nach der Aufholjagd. Die Schwarz-Weißen kamen ins Spiel zurück, führten schnell mit 6:3 und ließ diesmal keine Luft mehr dran. Während sich bei Wiesbaden die Fehler wieder häuften, machte Erfurt mit Sindy Lenz im Angriff die entscheidenden Punkte. Als Lena Vetters Aufschlag beim insgesamt vierten Matchball ins Aus segelte, war die Partie nach 127 Spielminuten beendet. Erfurt durfte jubeln, Wiesbaden sich mit einem Punkt trösten.

ZUSPIELERIN MEGHAN BARTHEL WIRD MVP

Freuen durfte sich auch Meghan Barthel (im Bild links). Nicht nur über ihren ersten Sieg in der 1. Bundesliga, sondern auch über ihre erste goldene MVP-Medaille. Dass sich die 20-Jährige diese Auszeichnung verdient hatte, das war nicht nur die Meinung der sie auswählenden Gästetrainer – auch wenn es die junge Zuspielerin zunächst kaum glauben wollte, als sie zur Ehrung gerufen wurde. (Stephan Siegl)

 

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