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Ein Satz war zu wenig…

Mit viel Optimismus ins Spiel gegangen

Leider ohne das erhoffte Erfolgserlebnis endete für unser Team das sportliche Jahr 2020. Dabei begann es Anfang des Jahres so gut und wurde erstmals am Saisonende im März mit einem Nichtabstiegsplatz belohnt.

Mit Corona und dem ausgefallenen Thüringenderby wurde es schwierig. Auch die neue Saison steht unter den Zeichen von Corona. Wir sind froh, dass wir noch spielen können und wir sind froh, dass es keine positiven Tests unter den inzwischen über 200 Tests bei unseren Spielerinnen gab. Wir können ebenfalls froh sein, dass die Coronahilfen des Landes uns wirtschaftlich absichern.

Nicht zufrieden sind wir hingegen mit dem sportlichen Verlauf und hoffen jetzt darauf, dass es im neuen Jahr besser läuft. Dazu wollen wir noch in dieser Woche einen neuen Trainer verpflichten und auch die Mannschaft noch verstärken. Nachfolgend der Vereinsspielbericht von gestern Abend:

„Erfurt mit klarer Niederlage – es bleibt dabei: Erfurt kann gegen Straubing nicht gewinnen. Trotz des gewonnenen dritten Satzes, war Schwarz-Weiß Erfurt dem Kontrahenten NawaRo Straubing hoffnungslos unterlegen. Mit dem 1:3 (-11, -16, 18, -14) verpassten es die Thüringerinnen, an ihren Heimsieg der Vorwoche anzuknüpfen.

„Wir hatten eine gute Trainingswoche, Hayden hatte uns gut eingestellt, die Ansprachen haben gepasst“, wusste Kapitänin Michelle Petter nach der Partie so gar nicht, wie ihr und der Mannschaft in der gerade beendeten Partie geschehen war. „Zu viele Fehler“, legte Rica Maase, neben der Libera liegend, den Finger in die Wunde nach einer enttäuschenden Vorstellung der Erfurterinnen im letzten Spiel des Jahres. Recht hatte Erfurts Diagonale, denn was der Erfurter Angriff alleine in den ersten beiden Sätzen seinem Kontrahenten ohne dessen Zutun an Punkten überließ, war einfach zu viel des Guten.

Erfurts Interimstrainer konnte da einem schon leidtun. Mit Madelyn Cole, Sarah Kovac und Victoria Michel standen ihm verletzungsbedingt drei Spielerinnen nicht und mit Madeline Palmer eine vierte nur für zwei Kurzeinsätze zur Verfügung. Somit stellte sich der Erfurter Sechser fast von selbst auf, ohne wirkliche Alternativen. Die jungen Bianka Werner und Franca Merte ins diesmal „eiskalte Wasser zu werfen“, wäre wohl ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt gewesen. So mussten sich die wenigen gesunden Spielerinnen ihrer Haut erwehren.

Nach den zwei Auftaktsätzen, über die man besser den Mantel des Schweigens legt, gelang ihnen das im dritten Satz sehr gut. Mit der ersten Führung im Spiel überhaupt (1:0) marschierten die SWE-Damen zu einem sicheren 25:18-Satzgewinn, den Rica Maase mit einem Angriff die Linie herunter sicherstellte. Konnte Erfurt jetzt womöglich das Blatt wenden? Nein, denn der neuerliche 4:8-Rückstand im vierten Satz brach den Erfurterinnen endgültig das Genick. Es fehlte ihnen schlicht und einfach die Qualität an diesem Tag und das nötige Glück nach guten Abwehraktionen, um sich an kleinen Erfolgserlebnissen in einen Flow zu spielen. Zudem waren die Gäste auf allen Positionen besser und wurden von ihrer Spielführerin Magdalena Gryka immer wieder glänzend eingesetzt.

Als Rica Maases letzter Angriff an der Netzkante hängen blieb, war auch dieser Satz mit 14:25 beendet. Und mit ihm ein Spiel, das Erfurts Mannschaft schnell abhaken sollte. Vielleicht gut, dass die Schwarz-Weißen jetzt in eine einmonatige Spielpause gehen. Zwei Wochen trainingsfrei könnten helfen, um den sichtbar leeren Akku wieder aufzuladen und Verletzungen auszukurieren, um ab 11. Januar wieder frischer anzugreifen. Bis dahin soll auch der neue Trainer am Start sein, der momentan noch gesucht wird. (StS)“

 

 

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