„Den Knochen zum Hund bringen“

Bilder der Tagung

Sabine Eder, Vorsitzende der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) brachte es am Ende auf diese Formel, wenn es darum geht mit welchen Formaten der politischen Medienbildung wir wen erreichen wollen. Bei einer zweitägigen Fachtagung „Politische Medienbildung? Perspektiven für politische Bildung und Medienpädagogik“ in Dresden wurde gestern und heute der Austausch zwischen den Professionen Medienpädagogik/ Medienbildung und politischer Bildung angeregt. Für die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen habe ich an der Tagung teilgenommen.

„Kritische Medienbildung ist immer auch kritische politische Bildung und umgekehrt. Das betont nicht nur der aktuelle Kinder- und Jugendbericht der Bundesregierung vom Herbst 2020. Das zeigt auch die Erfahrung: Denn politische und mediale Wirklichkeiten sind schon seit Langem zunehmend verschränkt und nicht mehr ohne einander zu entschlüsseln. Doch wie lässt sich das in der Praxis konkret umsetzen? Was zeichnet „politische Medienbildung“ eigentlich aus?“ Diesen Fragestellungen gingen zahlreiche Referenten mit ihren Vorträgen nach, aber sie wurden auch in den Workshops von den Akteuren der politischen Medienbildung diskutiert.

Festgestellt wurde, dass es viele gute Angebote gibt, von denen viele Menschen gar nicht wissen. Neben der Frage, was wir vermitteln wollen, geht es vor allem um die Frage, wen erreichen wir womit. Darauf gab es keine abschließenden Antworten, aber viele wichtige Anregungen.

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