Autorenname: Michael Panse

Bürgergespräch gesucht und Genderdiskussion gefunden

Früher Vogel – 8 Uhr Domplatz

Derzeit ist kein Wahlkampf – aber gerade da ist das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern mindestens genauso wichtig. Die CDU Erfurt wird dazu in den nächsten Monaten wieder verstärkt mit Infoständen in der Öffentlichkeit präsent sein. Den Anfang hat unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann am Mittwoch an der ehemaligen Jugendpost gemacht und gestern waren wir sowohl auf dem Domplatz (von 8 – 10 Uhr), als auch auf dem Anger (von 10 bis 13 Uhr).

Auf dem Domplatz gehörte schon etwas Wettkampfhärte dazu, schließlich waren es am Morgen noch 3 Grad, aber mit einem Kaffee geht das auch. Zwei Themen standen im Mittelpunkt der Gespräche. Zum einen ging es um die Energiekrise und die Handlungskonzepte der CDU dazu. Das zweite Thema war durch die Abstimmung am Donnerstag im Landtag gesetzt. Etliche Bürgerinnen und Bürger erkundigten sich, nach den Motiven und Auswirkungen des Antrags der CDU.

Das Thema wird seit Donnerstag auch ausgesprochen kontrovers in den sozialen Medien diskutiert und deshalb gehe ich auch gerne hier darauf ein:

Was war passiert? Die CDU Landtagsfraktion hat einen Antrag eingebracht, der öffentliche Stellen dazu auffordert das Gendern in Form von Sternchen zu unterlassen. man kann diesen Antrag populistisch nennen, aber es gibt auch gute Gründe für die diesbezügliche Positionierung sprechen. Fakt ist, dass der CDU Parteitag dazu einen Beschluss gefasst hat, den die Landtagsfraktion umgesetzt hat. Rot-Rot-Grün war dagegen, Bürger für Thüringen und die FDP-Gruppe dafür. Zum Politikum wurde es weil die AfD auch dafür war und ankündigte, für den CDU Antrag zu stimmen. Am Ende war es in einer namentlichen Abstimmung eine knappe Mehrheit für den CDU-Antrag.

Nicht unerwartet melden sich jetzt viele zu Wort, die darin einen ungeheuerlichen Vorgang sehen. Die CDU dürfe keine Anträge stellen, die nur mit AfD Stimmen eine Mehrheit finden – meinen sie. Leider dokumentieren sie aber damit wenig Ahnung von parlamentarischen Abläufen. Ihren Vorschlägen folgend kann keine Partei Anträge einbringen, da keine Partei sicher sein kann, dass Anträge nicht auch mit AfD-Stimmen beschlossen werden. Wenn die AfD gegen den CDU-Antrag (gemeinsam mit Rot-Rot-Grün) gestimmt hätte, wäre niemand auf die absurde Idee gekommen Linke und AfD machen gemeinsame Sache (obwohl es defacto so wäre).

Auf kommunaler Ebene provoziert die Erfurter AfD solche Situationen regelmäßig und stimmt auch mal für linke oder grüne Anträge – in einigen Fällen kommen dadurch auch Mehrheiten zu Stande. Ich bleibe dabei, keine Partei darf sich von der AfD abhängig machen. Aber die Parteien dürfen auch nicht ihr ureigenes Profil verlieren und die parlamentarische Arbeit einstellen. Es war kein Skandal am Donnerstag im Thüringer Landtag – Rot-Rot-Grün würde es aber gerne zum Skandal machen. Der derzeitige politische Umgang – für den Rot-Rot-Grün die Verantwortung trägt – lässt mich schwarz sehen für die Haushaltsberatungen, in Thüringen ebenso wie in Erfurt.

Bilder vom Infostand

Befreiungsschlag

Große Freude nach dem Spiel

Endlich! Der erste Saisonsieg ist für unsere Damen von Schwarz-Weiß Erfurt in der Kiste. Im Pokalachtelfinale haben wir gestern Abend mit 3:0 (25:22, 27:25 und 28:26) gegen NawaRo Straubing gewonnen und sind damit ins Pokalviertelfinale gegen (voraussichtlich) Aachen eingezogen. Am 26.11. findet die Partie um 19 Uhr in der Erfurter Riethsporthalle statt – falls nicht noch Borken gegen Aachen gewinnt, dann müssten wir nach Borken.

Unseren Spielerinnen, dem Trainer und den Fans ist ein großer Stein vom Herzen gefallen, weil sich das Team endlich mit einem 3:0 Erfolg belohnt hat. Kommende Woche geht es dann in Neuwied darum auch Punkte für den Bundesligaspielbetrieb zu gewinnen. Ich werde mit nach Neuwied fahren und unser Team vor Ort anfeuern.

Nachfolgend der Spielrückblick von Stephan Siegl und der Beitrag des MDR-Thüringen-Journal:

Erfurt zieht ins Viertelfinale ein

Schwarz-Weiß Erfurt ist mit dem ersten Sieg der Saison ins DVV-Pokal-Viertelfinale eingezogen. Bis es soweit war, bedurfte es 88 Spielminuten, um nach hartem Kampf NawaRo Straubing mit 3:0 niederzuringen.

Ein auf dem ersten Blick klares Spielergebnis, das den knappen Verlauf, mit zwei Sätzen, die erst in der Verlängerung entschieden wurden, so nicht wiedergibt. Dass Schwarz-Weiß Erfurt die Sätze zwei und drei mit 27:25 und 28:26 für sich entschied, war für Erfurts Coach ein wichtiger Fakt, der belegt, dass sich seine junge Mannschaft auf dem richtigen Weg befindet. „Gerade im zweiten Satz, als wir 23:20 führten, um beim 24:25 Satzball gegen uns zu haben und dann trotzdem mutig weitergespielt haben, das erfüllt mich mit Stolz“, zeigte sich Konstantin Bitter sehr zufrieden. Auch im dritten Satz, als seine Mannschaft lange einem bis zu fünf Punkten großen Rückstand (11:16, 16:21) hinterherlief, zeigte sie Nervenstärke. Zwei Satzbälle der nie aufsteckenden Gäste wehrten sie ab, um nach ihrem zweiten Matchball jubeln zu können, als Straubings letzter Angriff im Aus landete.

Da war der Auftaktsatz, den Erfurt erst mit dem vierten Satzball durch Vera Mulder eintütete (25:22) längst vergessen, obwohl auch hier die Gastgeberinnen cool blieben, ohne nervös zu werden. Mit dieser Entwicklung könnte Erfurt auch in der Bundesliga bald den ersten Sieg landen. Die nächste Chance hierzu besteht am nächsten Samstag beim VC Neuwied. StS

Bilder und Videos vom Spiel

Die neue Saison eröffnet

Unsere drei neuen Ministerinnen

Traditionell starten wir beim MKC in Marbach genau sieben Stunden nach 11.11 Uhr am 11.11. jeden Jahres in die neue Saison. Der Grund dafür ist einfach. Wir wollen den vielen Kindern und Jugendlichen in unseren Garden und auch den Berufstätigen die Gelegenheit geben, live dabei zu sein.

Nachdem es im letzten Jahr noch zur Eröffnung Corona-Auflagen gab, ging es in diesem Jahr wieder (fast) normal. Etwas war auch beim MKC gänzlich neu. Mit gleich drei Ministerinnen im Elferrat haben wir uns nicht nur deutlich verjüngt, sondern auch erstmals das starke (Tanz-) Geschlecht nicht nur zu den Garde- und Showtänzen auf der Bühne. Ich freue mich darüber, weil unser Karneval in Marbach damit zeigt, dass wir uns weiter entwickeln wollen.

In der kommenden Saison wird erstmals wieder das volle Programm, also drei Frühschoppen, zwei Kostümbälle, Kinderfasching und Rosenmontag stattfinden. Was mit dem Umzug wird, ist derzeit offen. Die drohende Insolvenz der GEC könnte dazu führen, dass der Umzug nur als Fuß-Umzug, also ohne Wagen stattfindet. Ich fände das ausgesprochen schade – noch sind wir als Vereine dazu aber nur Gerüchtehalber informiert.

Bilder der Eröffnung in Marbach

Ausblick auf die neue Saison