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Icon: Comments 88 Gästebucheinträge:

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  1. GravatarDr. Dorothea Böhm

    Sehr geehrter Herr Panse,

    mir ist Ihr Link zu Eva Herman aufgefallen. Sie beweisen Courage und Würde, genau das, was J.B. Kerner in dieser Angelegenheit bis heute vermissen ließ. Eva Herman wurde im Oktober 2008 gerichtlich voll rehabilitiert. Trotzdem wartet die Öffentlichkeit immer noch vergeblich auf eine Entschuldigung durch den NDR und Herrn Kerner. Es ist wohltuend, dass es auch integre Menschen wie Sie gibt, die nicht auf jeden "Medialkarren" aufspringen, wenn es opportun zu sein scheint (oder genug Geld bringt). Danke dafür.

  1. Ullrich Walter

    Hallo Michael,

    erstmal einen Gruß aus der Nachbarstadt Weimar. Deine Homepage gefällt mir gut, sie ist übersichtlich und einfach zu handhaben.
    Was die Beantwortung der SR-Anfrage vom 26.11.08 durch den OB angeht, ist sie eine typische , verwaltungsmäßige Antwort. Trotzdem danke.
    Falls wir nicht hören sollten Euch schöne Weihnachten und ein gutes, gesundes Neuses Jahr 2009, und natürlich einen guten Wahlsieg vorallem gegen die Kommunisten.

  1. Fachwart Rollstuhlsport

    Sehr geehrter Herr Panse,

    am 04.10.08 findet in Goldbach ( Handballhalle ) das 1 Heimspiel der 2 Bundesliga Süd ( Hot Wheels Gotha ) im Rollstuhlbasketball statt.

    Haben Sie Interesse mal ein Spiel im Rollstuhlsport zu besuchen.

    Wir würden uns sehr darüber freuen.

    BIG Hot Wheels Gotha gegen die Roller Bulls aus Lüttich ( Belgien ).

    Sie besitzen wie Luxemburg, Salzburg ein Gastspielrecht in der Deutschen Liga.

    Anwurf : 15 Uhr / Hallenöffnung 14 Uhr

    Mit freundlichen Grüßen

    M.Pompe

    BIG Hot Wheels Gotha e.V.
    Fachwart Rollstuhlsport in Thüringen

  1. Susanne v. Puttkamer

    Sehr geehrter Herr Panse,

    danke für Ihr andauerndes Engagement in Sachen Wahlfreiheit von Eltern bei der Kinderbetreuung.
    Insgesamt bleibt hier noch viel zu tun, weil im öffentlichen Bewußtsein vielfach noch die Auffassung vorherrscht, dass Kinder grundsätzlich besser in "Einrichtungen" gefördert werden könnten, als zu Hause.
    Ein Beispiel aus meinem Berufsfeld: Familienrichter beurteilen es bei Streitigkeiten um die elterliche Sorge als negativ, wenn ein Elternteil ein zweijähriges Kind (noch) nicht in den Kindergarten bringt. Hier wird sogar sanfter Druck ausgeübt. Es wird generell als gesicherte Erkenntnis angesehen, dass ein zweijähriges Kind besser im Kindergarten aufgehoben ist, als bei einem Elternteil. Dabei ist es in der Regel ja andersherum, nur für wenige Kinder ist es in diesem Alter in einer Einrichtung "besser" als bei den Eltern. Eine staatliche Einrichtung, die dazu dienen soll, das Kindeswohl im Wege des staatlichen "Wächteramts" zu wahren, handelt also - sicher nicht vorsätzlich, aber aus Unkenntnis - nicht kindeswohlgerecht.
    Dies hat seine Ursache sicher in den Traditionen der Kinderbetreuung in den östlichen Bundesländern.
    Richtiger wird es dadurch aber nicht, es gibt Traditionen, die es sich lohnt, zu hinterfragen.

    Mit freundlichem Gruß,
    Susanne von Puttkamer

  1. Andreas Westerbarkei

    Sehr geehrter Herr Panse,
    ich danke Ihnen für Ihr schnelles und persönliches Antworten auf das Schreiben meiner Frau, was wir im Moment bei nur sehr wenigen Politikern erleben.

    Ergänzen möchte ich noch einen Hinweis auf die unzähligen Pressenachrichten von Dorothea Siems, zB. gelesen in WELT ONLINE, 19.Juni 2008. Wir halten Frau Siems für unterstützenswert, weil sie kritisch recherchiert und auch da Fragen stellt, wo sich u.a. das Familienministerium seit Monaten bedeckt hält.

    Die neue Regelung des Elterngeldes seit 2007 ist für uns fragwürdig. Das Familienministerium geht auf unsere Bedenken nicht ein. - In unserem Fall stehen wir persönlich mit der alten Regelung des Erziehunsgeldes (2 Jahre) deutlich besser.

    An meinem Arbeitsplatz im Betreuuungsdienst der Behindertenhilfe erlebe ich, dass Väter häufig nur dann die volle Erziehungszeit in Anspruch nehmen, wenn die Mütter selbständig sind. - Aktuell erlebe ich eine Kollegin, die bereits nach wenigen Monaten völlig ausgepowert ist, das jüngste Kind ist November 2005 geboren, der Vater ist selbständig. - Welchen Preis zahlen wir, wenn Eltern beruflich so eingespannt sind, dass sie in den ersten Lebensjahren der Kinder kaum noch Kraft und Ressourcen haben? - Wo sind denn die Arbeitsplätze, die wirklich flexibel reagieren, wenn mehrere Kinder in der Familie betreut werden müssen? - Was erwarten wir von Kindern in der ersten Lebensphase, wenn sie sich sehr schnell an Wechseldienste der Eltern anpassen sollen? - Abgesehen davon: Welche Kita fängt denn die Schichtdienste von Müttern oder Väter auf? Wer betreut die Kinder ab 18 Uhr, wenn Mutter oder Vater Spätdienst haben? Wer unterstützt die Eltern, wenn sie die Betreuung organisieren? - Wer fängt all das auf, was die Kinder durch diesen "Stress" bereits in den ersten Lebensjahren erleben?

    Und weiter. Frau von der Leyen verfolgt ein Gleichstellungsziel. Väter sollen von Anfang an noch mehr eingespannt werden. - Was aber ist, wenn Mütter ihre Kinder aus Überzeugung in den ersten Lebensjahren stillen? - Für unsere Kinder - und auch für die Mutter - bedeutet das Stillen über einen längeren Zeitraum zugleich Prävention.
    Für unsere Familie bedeutet das, das wir ggf. auf zwei Monate staatlicher Unterstützung verzichten, weil das Stillen für unsere Kinder nun mal nicht vom Vater zu gewährleisten ist. - Eine Nachfrage bei der TK, Prävention spielt ja nicht nur dort in Bonusheften eine große Rolle, bleibt im Blick auf das Stillen unbeantwortet. - Der Staat hat bei seinen Entscheidungen im Blick auf das Elterngeld andere Interessen.

    Wir wünschen uns, dass der Staat individuelle Entscheidungen nicht nur duldet sondern elterliche Erziehungsleistung in allen seinen Nuancen auch deutlich anerkennt, fördert und honoriert. Mütter oder Väter, die Kinder in diesem Land erziehen, sind potentielle FamilienbegleiterInnen, Stillberasterinnen, ErzieherInnen, ManagerInnen, könnten eines Tages beratend tätig sein.

    Wenn zuhause gekocht und eine Mahlzeit zubereitet wird, warum ist das weniger wert als in einer Kita, die das Kochen - einmal in der Woche - und dann mit vielen Bildern als großes Projekt deklariert? - Wenn wir in unserem Umfeld Erzieherinnen auf Spielplätzen beobachten, kommen wir aus dem Staunen nicht heraus. Kann man vorbehaltlos für weitere Kitas werben, wenn der Betreuungsschlüssel besonders für kleine Kinder bereits heute nicht gewährleistet ist?

    Warum nicht durch politische Weichenstellungen und Förderung der Erwachsenenbildungsarbeit die Eltern herausfordern und unterstützen, damit sie ihre Kinder individuell begleiten und fördern können? Muss der Staat alles übernehmen? - Wo bleibt das "Subsidiaritätsprinzip"?

    Ich wünsche mir, dass Sie weiter als Politiker deutlich anmahnen und prüfen, welche Familien durch die neue Regelung des Elterngeldes seit 2007 in besonderer Weise gefördert werden. Unseres Erachtens sind Familien mit geringen Lohneinkommen, Alleinverdienerpaare und Hartz-IV-Empfänger deutlich benachteilgt. Welche Interessen verfolgt die aktuelle Familienpolitik?

    Auch als Vater danke ich Ihnen für Ihr Engagement, ich wünsche Ihnen für die Zukunft Rückrat und viel Kraft.

    Wir erwarten nicht, dass Familien Geld geschenkt wird, wir hoffen nur, dass Familien mit Kindern künftig steuerlich deutlich entlastet werden.
    Wir hoffen, dass Kinder in diesem Land nicht hin- und hergeschoben sondern in Familien oder Kitas geborgen aufwachsen können.

    Wenn wir unsere Kinder fragen, was sie in den ersten Lebensjahren brauchen - welche Antworten sehen, spüren und hören wir von den Kindern?

    Und welche Schlussforgerungen werden wir Erwachsenen daraus ziehen?

    Freundliche Grüße,
    Ihr Andreas Westerbarkei
    Dipl.Theologe/Heilpädagoge/Dozent

  1. Westerbarkei, Sandra

    Sehr geehrter Herr Panse,

    ich möchte mich ganz herzlich für ihren Einsatz rund ums Betreuungsgeld, gern auch als "Herdprämie" diffamiert, bedanken und Sie in Ihrem Engagement bestärken.

    Nicht alle Mütter haben den Wunsch, nach der Geburt ihrer Kinder wieder berufstätig zu werden. Einige von ihnen, darunter auch ich, 34jährig und akademisch ausgebildet, entscheiden sich ganz bewußt für die Rolle als Familienfrau. Mein Mann und ich wünschen uns weitere Kinder. Ich bin der Ansicht, daß jede Familie - und nicht der Staat - selbst entscheiden sollte, wie sie die Betreuung ihrer Kinder regelt - ohne dafür finanziell bestraft zu werden.

    "Muttersein" ("Vatersein"), d.h. für Kinder leiblich und seelisch rund um die Uhr da zu sein, ist im Grunde ein voll gültiger Beruf. Es wäre richtig und wichtig, wenn er auch eine finanzielle Anerkennung aus öffentlichen Miteln erfahren würde! Kinder danken es ihren Eltern mit Gesundheit und Lebensfreude, wenn sie - insbesondere in der Vorschulzeit - ein wirkliches Zuhause haben, einen Lebensraum, wo man sie wahrnimmt und Zeit für sie hat und die Mutter (der Vater) nicht etwas anderes arbeiten muß, um Geld zu verdienen. Was in den ersten drei Jahren beim Kind aufgebaut werden kann an Erleben von Geborgenheit, Vertrauen und konstanter Beziehung ist durch nichts zu ersetzen.

    Ich wünsche Ihnen alles nur erdenklich Gute und recht viel Erfolg.

    Mit freundlichen Grüßen

    Sandra Westerbarkei

  1. Katja Gelsa Piek

    Sehr geehrter Herr Panse!

    Ihre Vorstöße in Richtung Erhaltung und Ausweitung des Betreuungsgeldes für Eltern, die ihre Kinder kindgerecht wenigstens die ersten 3 jahre zu Hause behalten, sind sehr erfreulich und hoffentlich bundesweit von Erfolg gekrönt, auch wenn der politische Tenor in unserem Land von oberster Stelle ganz anders klingt. Die unsäglichen, an sozialistische DDR-Zeiten erinnernden Krippenpläne, die eine Frau Leyen in die Tat umsetzen soll sind für unsere Kinder eine Katastrophe. Wer Christa Mewes, Hans-Joachim Maaz und Bert Hellinger gelesen hat und vielleicht eine eigene Krippenvergangenheit hat, mit deren Mangelfolgen er sich noch im erwachsenen Leben herumschlagen muß, der weiß über diese Thematik nur zu gut Bescheid und dem werden angesichts der von einem angeblich demokratischen Ministerium offerierten

    Seelenzerstörungsprogramme, denn um nichts anderes handelt es sich bei Kinderkrippen, nur alle Haare zu Berge stehen. Ich weiß aus eigener schmerzlicher Erfahrung wovon ich hier schreibe, auch wenn dies in manchen Ohren befremdlich klingen mag.

    Ich kann Ihnen versichern, daß Sie die innere Unterstützung von vielen, vielen Elternpaaren haben, denen die gute Entwicklung ihrer Kinder unter der liebevollen Obhut vor allem der Mutter am Herzen liegt. Und was der "Mainstream" macht, sollte an dieser Stelle egal sein, denn das Gescheite ist in der Minorität, wie J.W.v. Goethe wußte und es gibt eben nichts Gutes, außer man tut es!

    Lassen Sie sich also nicht davon abbringen, Gutes zu tun in Ihrer Position.....

    Hochachtungsvoll

    Katja Gelsa Piek
    Regionalbüro

  1. Werth Iris

    Hallo! Kennst Du mich noch??? Damals hieß ich noch Haase mit Familiennamen... bin zufällig auf die Seite gestossen und wollte mal "Hallo" sagen. Das letzte Mal als wir uns sahen... das war wohl ca. 1987 oder 88 oder so.... Mittlerweile bin ich verheiratet und habe 4 Kinder und wohne in Ingolstadt. Wäre prima was von Dir zu hören, was Du so machst und so... bis auf die Politik ... das weiß ich ja jetzt. Gruß Iris mit Familie

  1. Thomas Knecht

    Guten Tag Herr Panse, ich gehe nicht davon aus, das sie mir auf meine e-Mail Antworten. Sie währen der erste aus der CDU der das machen würde.

    Sie sollen laut www.openpr.de gesagt haben: "Trennungsstriche werden lediglich dort gezogen, wo es unter dem öffentlichen Druck unvermeidlich ist. Eine klare Distanzierung gibt es weder von der DKP in Deutschland, noch von kommunistischen Regimen wie dem in Kuba auf der internationalen Bühne"

    Die Partei DIE LINKE ist für die DKP vergleichbar wie das Verhältnis von CDU und FDP. Es ist eine Partei, mit der man in gewissen Punkten zusammenarbeiten kann. In vielen nicht, da die Partei DIE LINKE zu einer sozialdemokratischen Partei gewandelt hat.

    Warum soll sich DIE LINKE von Cuba schon wieder distanzieren? hat sie das nicht im EU Parlament getan? Wann Distanziert sich die CDU/CSU endlich von Mördern wie Pinochet und dem Putsch in Chile 1974 als F.J.S das als gelungenen Akt der Demokratie lobte?

    Sie scheinen es mit der Parteihistorie ihrer Partei auch nicht so eng zu sehen.

    Das man in den 1950er Jahren in der BRD oft hören konnte "Dumme Nazis gründen eigene Parteien, schlaue Nazis gehen in die CDU." Das hat Hintergrund. Wie hiessen sie nicht alle, die Musterdemokraten der CDU/CSU Filbinger, Oberlaender, Kiesinger, Globcke... Diese Liste könnte lang werden aber ich lass es für heute.

    Thomas Knecht
    Kreisvorsitzender der DKP Hochtaunus

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    Sehr geehrter Herr Knecht!

    Sie irren sich und dies auch gleich mehrfach. Ich antworte Ihnen natürlich auf Ihre E-mail und den Eintrag auf meiner Homepage. Aber ich weise auch darauf hin, dass wir in den meisten Punkten Ihres Schreibens ausdrücklich unterschiedlicher Auffassung sind. Dies ist übrigens auch gut so, denn es gab Zeiten in dem Teil Deutschlands in dem ich lebe da war dies nicht ohne weitere Folgen möglich eine öffentliche Diskussion über unterschiedliche Positionen zu führen. Die Vorgängerpartei der heutigen Linken hat für gesorgt, dass die politische Gleichschaltung bis in den Herbst 1989 funktionierte, selbst da noch als die sogenannte Volkskammer im Sommer 1989 die Vorgänge auf dem Platz des himmlischen Friedens ausdrücklich begrüßte.
    Leider sind viele der damals handelnden Akteure mit einem Unrechtsbewusstsein nahe Null ausgestattet. Deshalb erleben wir es, dass bekennende hauptamtliche Stasispitzel wir Herr Kuschel und Frau Leukefeld heute für die Linken im Landtag sitzen. Aber auch die Vertreter der kommunistischen Plattform sind weit von einer Distanzierung von den permanenten Menschenrechtsverletzungen in Kuba entfernt.
    Bemerkenswert ist Ihre Auffassung, die DKP könne mit den Linken in „gewissen Punkten zusammenarbeiten... In vielen aber nicht, da (sich) die Partei DIE LINKEN zu einer sozialdemokratischen Partei gewandelt hat.“
    Falls Sie DIE LINKE für eine lasche Partei halten, werde ich nicht widersprechen, allerdings dokumentiert dies auch wie deutlich extremistischer das Potential der DKP ist. Solange wie die DKP/Linke Vertreterin im niedersächsischen Landtag mit ihrer Stasiäußerung auch noch Zuspruch von Vertretern der Linken und der DKP erhält, bleibe ich bei meiner kritischen Würdigung der Demokratiefähigkeit von Linken und DKP.

    Ein schönes Wochenende wünscht
    Michael Panse

  1. Jürg Kasper

    Sehr geehrter Herr Panse, lieber Parteifreund,

    als Elternbeirat der Kindertagesstätte "Springmäuse im Südpark" verfolge ich die aktuelle Diskussion (TLZ vom 29./30.1., TA vom 31.1.) mit großem Interesse, aber auch mit Verwunderung.
    Unsere Leiterin (Frau Löbel) hat mit ihrer Pressemitteilung sicher für Irritation gesorgt.
    Zwar ging daraus nicht hervor, dass sie als Leiterin einer Kindertageseinrichtung fungiert, jedoch wurde die konkrete Situation der Einrichtung (4 von 11 Kolleginnen sind arbeitsunfähig) zum Anlass genommen, um über einen Hilferuf hinaus ihr grundsätzliches Anliegen "Qualitätsverbesserung vor Gebührenfreiheit". darzustellen.
    Ich stimme Frau Löbel darin zu, dass die in § 14 Kindertagesstättengesetz statuierten Bemessungsgrößen als Mindestausstattungsparameter eben häufig nicht ausreichend sind, um neben der Absicherung der bloßen Beaufsichtigung auch eine von uns allen gewünschte angemessene Betreuung vorzunehmen. Dabei ist mir bekannt und bewusst, dass unsere Stadt über diese Mindestwerte hinausgeht (z.B. Durchschnittsregelung statt Stichtagsregelung, Migrationsfaktor). Vor diesem Hintergrund und der eigenen praktischen Erfahrung muss ich dem Anliegen Unterstützung zollen. Die Qualität lässt sich nunmal primär durch die Infrastruktur und/oder des Personals verbessern. Insofern sehe ich die angestrebte Gebührenbefreiung mit Skepsis. Zumindest sollte sie völlig losgelöst von der Überlegung angestrebt werden, wie eine Entspannung der personellen Strukturen Herbeiführung finden kann.
    Mein eigentliches Anliegen dieses Schreiben ist es jedoch Sie herzlich darum zu bitten, die gesamte Diskussion und Entscheidungsfindung nicht zum parteipolitischen Pingpong verkommen zu lassen. Es reicht zu, wenn SPD und Linke, respektive Herr Bausewein bezüglich der Infrastruktur (Sanierung aller Kindereinrichtung in kurzer Zeit) rosarote Luftschlösser bauen. Wir sollten nicht zwingend mit anderen Versprechungen gegen steuern, wenn diese nur zu Lasten der Betreuungsqualität unserer Kinder Umsetzung findn können. Herzliche Grüße, J. Kasper

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    Sehr geehrter Herr Kasper,

    vielen Dank für Ihre Mail. Wir sind in der inhaltlichen Beurteilung ganz sicher nah beieinander. Wir haben gestern im Jugendhilfeausschuss sehr umfänglich die Personalsituation in den Kitas diskutiert. Die Mindest-Personalbemessung ist laut Kita-Gesetz klar geregelt und in der Pressemitteilung auf meiner Internetseite auch nachlesbar. Nach Aussage des Jugendamtsleiters wird sie in keiner Einrichtung unterschritten sondern im Gegenteil an vielen Stellen noch aufgestockt. Ich werde daruf bestehen, dass die Mindestpersonalbemessung keinesfalls unterschritten wird. Deshalb reagiere ich aber auch allergisch, wenn der Eindruck erweckt wird, in Erfurt würde dies so sein. Im Lokalteil der TLZ Erfurt stand bezugnehmend auf eine Pressemitteilung von Frau Löbl: "Die Personalbemessung balanciert vielerorts am Rande der Kindeswohlgefährdung. 18 Zweijährige in einer Gruppe wären keine Seltenheit mehr. Wenn dann noch wegen Krankheit oder anderer Ausfallzeiten von Erzieherinnen Gruppen zusammengelegt werden müssten, kämen auf eine Fachkraft schnell 25 Kinder".
    Dies kann und darf definitiv nicht sein und ist nach Aussage des Jugendamtes auch in Erfurt nicht so. Deshalb habe ich gestern Frau Löbl eindringlich gebeten, Eltern nicht weiter zu verunsichern. Der Jugendamtsleiter hat gestern dargestellt, dass es auch Lösungsmöglichkeiten bei längerem Ausfall von Mitarbeiterinnen gibt, wenn der Träger nicht in der Lage ist ausreichend Personal vorzuhalten. Gerne können wir uns dazu umfangreicher austauschen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Panse

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