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Über sieben Brücken…

Die Unvollendete…

Bauprojekte zu Ende bringen ist in Erfurt eine Glückssache und heute hat die TA mal wieder dazu berichtet. Fertigstellungstermine dienen in den Bauunterlagen nur als Orientierungspunkt und der zuständige Beigeordnete der Landeshauptstadt äußert sich lieber gar nicht zu dem Thema. Die Spatzen habe es schon vom Petersberg gepfiffen – natürlich wird die Brückenkonstruktion zum Bastionskronenpfad nicht zum 3. Oktober fertig.

Ein Jahr nach der Buga steht die unfertige Brücke als Mahnmal für den Planungsfleiß in der Landeshauptstadt. Die Straße darunter ist schon seit langer Zeit gesperrt und der Verkehr zum Domplatz schlängelt sich entlang von Theater und Altenpflegeeinrichtungen durch das Brühl. Richtig chaotisch wird dies dann beim Weihnachtsmarkt mit den Bussen. zwischenzeitlich glaubt keiner mehr, dass die Straße dieses Jahr wieder frei gegeben wird.

Im Februar kündigte die Stadt Verzögerungen an als ein großes Brückensegment installiert wurde – danach ruhte der Baubetrieb ein halbes Jahr. Auf der Homepage der Stadt wirbt die Stadt immer noch mit dem touristischen Anziehungspunkt des Bastionskronenpfades – als Projekt der Buga. Inzwischen gibt es berechtigte Zweifel, dass damit die BUGa 2021 gemeint war. Ich bin gespannt auf die abschließende Kostenrechnung.

Stadtradeln 2022

Start am Domplatz

Eigentlich ist Rad fahren so gar nicht mein Ding. Bis jetzt habe ich mich gewehrt, wenn es um größere Radtouren ging. Sport treibe ich zwar gerne und viel, aber abgesehen vom Wakeboarden ist dies meist Indoor-Sport, also Crosstrainer und Fitness im Sportpark und auch Squash, Tennis und Badminton in den Trainingshallen. Ultimativ letzte Ausrede war immer „ich habe ja auch kein Rad“. Das hat sich zum Geburtstag geändert und somit entfällt die Ausrede.

Gestern startete das Erfurter Stadtradeln und dazu habe ich mir vorgenommen (zumindest zeitweise) daran aktiv mit zu wirken. Zahlreiche Teams haben sich angemeldet und Ziel ist es mehr als die 340.000 Kilometer des letzten Jahres zu erreichen. Unser Dezernent Andreas Horn hat das diesjährige Stadtradeln eröffnet und die rund 80 Teilnehmenden auf die erste Runde geführt. Schade fand ich, dass relativ wenig Stadträtinnen und Stadträte zu sehen waren (16 von 51 machen mit). Neben der CDU waren nur die Grünen und die Mehrwertstadt dabei. Auch der eigentlich fachlich für Radwege und Sport zuständigen linken Beigeordneten war weit und breit nicht zu sehen. Vielleicht bolzt er ja seine Kilometer individuell.

Die gestrige 22km Runde hat Spaß gemacht zumal ich (wahrscheinlich das erste Mal seit 45 Jahren) mit meinem Zwillingsbruder Rad gefahren bin. Mal sehen, wann ich mich zu weiteren Touren motiviere 😉

Bilder vom Auftakt

Sommerfest und Saisoneröffnung

Das ist unser SWE Volley-Team!

Teilnahmerekord konnten wir in diesem Jahr bei unserem Vereins-Sommerfest verbuchen. Alle Mannschaften und somit fast alle unserer aktiven Mitgliederinnen und Mitglieder, sowie zahlreiche Eltern waren dabei und natürlich auch unser neues Bundesligateam.

Die Bundesliga-Spielerinnen coachten jeweils eine Beachmannschaft, von denen wir immerhin 15 (mit je fünf Spielerinnen) hatten, die den sportlichen Teil des Sommerfestes auf der Beachanlage des TVV am Flughafen absolvierten.

Nachfolgend noch der kurze Bericht auf unserer Homepage des SWE Volley-Teams.

Ich danke sehr herzlich allen Mitwirkenden. es war ein toller Vereins-Sonntag.

Großes Wiedersehen und viel Halali

Mit Bilderbuchwetter haben wir heute den Start in die neue Saison auf der Erfurter Beach-Anlage eingeläutet. Nahezu alle unsere Teams – von den Kleinsten bis zu den Profis – waren vor Ort und haben bei Sonne, Sand und guter Stimmung gemeinsam schöne Stunden verbracht.
Etwa 200 Teilnehmer – durchaus eine Rekordkulisse – lauschten unserem Präsidenten Michael Panse bei seiner kleinen Eröffnungsrede, ließen es sich anschließend bei einem Spaßturnier im Sand gutgehen, genossen Essen und Trinken und hatten sich nach der langen Sommerpause natürlich auch viel zu erzählen.
Ganz besonders bedanken möchten wir uns bei den vielen Kuchen- und Salatspenden fürs Büffet! Das war echt spitze! Auch das Orga-Team um Rainer, Thomas und Ralf soll hervorgehoben werden – wie immer klasse Arbeit!
Nun beginnt die neue Saison – wir wünschen all unseren Teams bestes Gelingen mit intensiven Trainingseinheiten, Freude am Ball und vor allem verletzungsfreie, erfolgreiche Wettkämpfe.

Bilder vom Sommerfest

Wer die Wahl hat…

Wer die Wahl hat…

Viele alte Bekannte konnte ich auch am heute beim Tag der offenen Tür im Thüringer Landtag treffen. Während meiner Abgeordnetenzeit war dies immer ein „Pflichttermin“, weil man dabei mit zahlreichen politikinteressierten Menschen ins Gespräch kommt. Auch als Landesbeauftragter war ich in jedem Jahr gerne mit einem eigenen Infostand mit meinen Mitarbeitern dabei und so habe ich auch gerne den „Samstagsjob“ übernommen, unseren LZT-Infostand beim diesjährigen Tag der offenen Tür zu betreuen.

Zahlreiche Broschüren und Bücher hatten wir im Gepäck – von den 12 Kisten sind wir 11 losgeworden. Neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern waren auch viele ehemalige Kolleginnen und Kollegen bei uns am Stand und da wir direkt neben der Landesregierung platziert waren, hatten wir auch Regierungsprominenz in Reichweite. Ministerpräsident Bodo Ramelow und Landtagspräsidentin Birgit Pommer verweilten etwas länger bei uns am Stand. Unsere beiden Renner unter den Broschüren sind aus der Reihe „Die Geschichte hinter dem Bild“. Sowohl die Simpsons, als auch das Mosaik gehen weg wie „geschnitten Brot“. Unsere Infostandbesucher konnten wählen – erwartungsgemäß entschied sich Bodo Ramelow für die Simpsons und Birgit Pommer für das Mosaik.

Das Mosaik sorgte auch für den meisten Gesprächsstoff. Zahlreiche Besucher am Infostand berichteten von gut archivierten Exemplaren in ihrem Keller. Ich habe ihnen geraten, diese gut zu hüten. Insbesondere die älteren Exemplare aus den 50ger Jahren sind richtig wertvoll. Die Infostandbetreuung hat mir auch in diesem Jahr wieder richtig Spaß gemacht, weil es viele gute Gespräche am Stand gab.

Bilder vom Tag der offenen Tür 

CDU-Klassentreffen

…das ist nur ein Teil der Stadträtinnen und Stadträte der CDU aus den letzten 32 Jahren…

Miteinander arbeiten und miteinander feiern – das war das Motto heute Abend. Die CDU-Stadtratsfraktion hat alle ehemaligen Stadträtinnen und Stadträte, Beigeordnete und Bürgermeister zur Jubiläumsfeier eingeladen.

Da diese schon vor zwei Jahren zum „dreizigsten“ Fraktionsjubiläum geplant war, aber coronabedingt zwei Mal verschoben werden musste, war es nun hat die 32. Jahrfeier. Ich erinnere mich noch an meine erste Amtszeit im Stadtrat. 1993 rückte ich in den Erfurter Stadtrat für die damalige CDU/DA-Fraktion nach. Damals gab es 160 Stadträte und die CDU stellte immerhin rund 70. Allein dadurch gibt es eine große Anzahl an ehemaligen Verantwortungsträgern.

Fünf von neun Fraktionsvorsitzenden

Heute sind wir hingegen nur noch 10 Stadträtinnen und Stadträte und somit mit einem erheblichen kommunalen Aufgabenpensum ausgestattet. Von den neun Fraktionsvorsitzenden aus all den Jahren, waren immerhin fünf heute Abend dabei.

Ich bin stolz darauf, dass ich unsere Fraktion neun Jahre führen durfte und nunmehr in meiner in meiner sechste Wahlperiode immer noch dabei bin. Kommunalpolitik ist „Kontaktsport“. Nah bei den Menschen, nah bei den Wählerinnen und Wählern und jede Woche neue kommunalpolitische Herausforderungen. Ein großes Dankeschön allen unseren Mitwirkenden!

Гласность und перестройка – Offenheit und Umstrukturierung –

2005 Point Alpha

Гласность und перестройка – Offenheit und Umstrukturierung – für diese beiden Worte stand Michail Gorbatschow. Mit seinem Tod rücken viele Erinnerungen wieder nach vorne. Wir verdanken ihm unendlich viel – ohne ihn hätte es die Wiedervereinigung nicht geben können.

In Erfurt und Thüringen war er mehrmals zu Gast. Ich erinnere mich besonders gerne an die Veranstaltung auf Point Alpha, als er am 17. Juni 2005 zusammen mit George H. W. Bush und Helmut Kohl mit dem Point-Alpha-Preis geehrt wurde.
Niemand kann sagen, wie Gorbatschow heute handeln würde – ganz sicher aber nicht wie Putin.
Ich hoffe, dass es in Deutschland und in der EU ein angemessenes Gedenken an Michail Gorbatschow geben wird. Er hat die Welt verändert.

Brüssel ist sehenswert

Im Europaparlament

Eigentlich kenne ich Brüssel sehr gut. Aber wie das so ist, alles was etwas länger her ist zählt nur noch begrenzt. Anfang der 90ger Jahre war ich Mitglied im Föderal Board der Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) und wir haben uns mehrmals in Brüssel getroffen.

Später kamen einige Besuchsreisen ins Europaparlament mit der Jungen Union Thüringen hinzu und noch später war ich zwei Mal mit der Familie in Brüssel. Das letzte Mal in Brüssel ist aber nun schon 11 Jahre her. Damals war ich mit meinem ältesten Sohn dort, der mich auf eine Dienstreise begleitet hat. Ihm hatte Brüssel so gut gefallen, dass er sich eine Wiederholung gewünscht hatte.

Nachdem es mehrere Jahre coronabedingt nicht ging, hatten wir uns für die erste wieder mögliche Brüssel-Reise unserer Europaabgeordneten Marion Walsmann angemeldet. Immerhin 56 Mitreisende machten sich am Sonntag auf den Weg in die Hauptstadt Europas und waren wie wir schon am ersten Abend von der Altstadt begeistert.

Unser Hotel Bedford war nur wenige hundert Meter vom Grand Place entfernt und dieser ist neben dem Europaparlament, Manneken Pis und dem Atomium sicher die bekannteste Sehenswürdigkeit. Nach dem Abendessen in einem der traditionsreichen Restaurant (Chez Leon landeten wir schließlich im Delirium – einer Kneipe, in der es wie der Name sagt um Bier geht. In Belgien gibt es unzählige Biersorten, die zwar alle nichts mit dem deutschen Reinheitsgebot zu tun haben, aber trotzdem testenswert sind. Im Delirium geht dies am besten mit einem Meter-Bier, also 10 Gläsern vom Kiwi-Bier bis zu den Trapist-Sorten.

…mit unserer Europaabgeordneten Marion Walsmann

Gestern waren wir trotzdem fit um das volle Brüssel-Programm mit zu nehmen. Stadtrundfahrt, Stadtrundgang, Atomium, Haus der Europäischen Geschichte und schließlich der Besuch im Europaparlament. Das Gespräch mit Marion war informativ und der Sitzungssaal ist immer wieder beeindruckend. Über 700 Europarlamentarierinnen und Europaparlamentarier treffen dort in Sondersitzungen Entscheidungen – die regulären Sitzungen sind in Straßburg. Ich freue mich, dass Marion „gut in Europa angekommen ist“ und uns im Europaparlament vertritt.

Im Restaurant La Rose Blanche hatten wir anschließend den allerbesten Blick auf den Grand Place. Heute Vormittag folgte noch ein Besuch in einer Chocolaterie – Pralinen sind in Brüssel auch Pflichtprogramm. Meinem Sohn Maximilian und mir hat der kurze Städtetrip gut gefallen und bis zum nächsten Besuch in Brüssel dauert es sicher keine 11 Jahre.

Bilder aus Brüssel

Heimspiel für Clueso

Tolle Stimmung

Ausverkauft und zusätzlich noch tausende Erfurterinnen und Erfurter auf dem Petersberg und um das Konzertgelände auf dem Erfurter Domplatz. Das erste große Konzert seit Corona wurde für Clueso das erwartete Heimspiel.

Auch seine Musikerkolleginnen und Kollegen, die ihn dabei unterstützten zeigten sich schwer beeindruckt von der wunderschönen Kulisse mit Dom und Severi sowie den begeisterten Fans. Mit der Planung des Konzerts wurde mitten in tiefen Corona-Zeiten begonnen und trotzdem gingen die Karten weg wie die berühmten „warmen Semmeln“.

Ich fand das Konzert Klasse, auch wenn ich nicht ganz so textsicher bei allen Clueso-Songs bin. Um uns herum standen viele, vor allem weibliche Fans, die jedes Lied mitgesungen haben. Angesichts der Begeisterung der Erfurterinnen und Erfurter muss man kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass auch das traditionelle Weihnachtskonzert am 28.12. in der Messe ausverkauft sein wird.

Bilder und Videos vom Konzert

Weiter geht es…

Der NL 14/2022

Langsam neigt sich die Sommerpause dem Ende und im September beginnt wieder der normale Rhythmus. Mal sehen wir lange es bis zur nächsten Corona-Welle dauert. Zumindest tritt im September erst einmal wieder der ursprüngliche Sitzungskalender im Rathaus in Kraft, d.h. wir können auch wieder mit dem Stadtrat im Rathaus tagen.

Für die Landeszentrale für politische Bildung haben wir ein umfangreiches Halbjahresprogramm erstellt und beginnen im September hoffnungsvoll mit dessen Umsetzung. Hoffentlich mit vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Der beigefügte aktuelle Newsletter reflektiert die Veranstaltungen im September.

Bei unserer Israel-Reise mit der CDU Thüringen Ende September/Anfang Oktober sind wir zwischenzeitlich über 50 Mitreisende und momentan ebenfalls hoffnungsfroh, dass uns Corona keinen Strich durch die Planung macht. In einer Woche haben wir das Vorbereitungstreffen und ich freue mich sehr darauf. Alles in Allem könnte es ein ganz normaler, schöner Herbst werden…

Informationsbesuch bei der Stadtwirtschaft

Auf der Erfurter Deponie

Reichlich Hintergrundinformationen gab es gestern beim Besuch der drei großen Standorte der Erfurter Stadtwirtschaft. Der Aufsichtsrat der Stadtwirtschaft hatte sich den Besuch als Weiterbildungsprogramm verordnet. Aus meinen vielen Jahren als Kommunalpolitiker in diversen Aufsichtsräten kann ich dies nur allen meinen Kolleginnen und Kollegen empfehlen. Es ist ausgesprochen hilfreich das Unternehmen, für welches man Verantwortung trägt auch von innen zu kennen.

Mindestens ebenso wichtig ist es, mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu sprechen. Auch dazu hatten wir im Stöberhaus, auf dem Wertstoffhof, in der Technikwerkstatt und auf der Deponie Gelegenheit. Ich kenne die Stadtwirtschaft und viele Mitarbeiter gut, aber auch ich war überrascht, was ich alles noch nicht gesehen hatte. Die Stadtwirtschaft ist ein breit aufgestelltes Unternehmen. Mit unserem modernen Wertstoffhof und dem Stöberhaus haben wir Alleinstellungsmerkmale in Thüringen und sogar bundesweit. Vielen Dank für die gestrigen Einblicke und alles Gute den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern!

Bilder vom Vor-Ort-Termin 

Urlaubsverlängerung

Spaß auf dem Wasser

Inzwischen ist der Sommerurlaub 2022 nun Geschichte – nachdem ich zu Pfingsten mit meinem Sohn in Kroatien war und am Wochenende aus Atlanta zurück gekommen bin, dauert es etwas bis zum nächsten Urlaub. Ungeachtet des noch bestehenden  Jetlags habe ich gestern trotzdem versucht, die Urlausstimmung noch zu verlängern. Der Erfurter Nordstrand ist dafür eine ausgesprochen geeignete Adresse.

An der dortigen Wakeboardanlage war ich in diesem Sommer schon häufig und es hat jedes Mal wieder Spaß gemacht. Im Gegensatz zu vielen anderen Anlagen kommt man dort immer ohne große Wartezeiten aufs Wasser, es ist kostenmäßig vertretbar, das Wasser hat schon fast Trinkwasserqualität und man sitzt zudem auch schön mit Blick aufs Wasser, wenn man nur was trinken oder essen möchte. Ich hoffe, dass das Wetter noch eine Weile hält. damit könnte man die Urlaubsstimmung noch eine Weile konservieren. Jetzt aber erst einmal allen besucherinnen und Besuchern meiner Homepage einen guten Start in die neue Woche.

Bilder vom Nordstrand 

Gut in Atlanta angekommen

Jonas sein neues Zuhause

Gestern Vormittag bin ich gut aus dem Sommerurlaub 2022 zurückgekommen. Noch wichtiger ist aber dabei, dass mein Sohn Jonas gut in Atlanta angekommen ist. Er wird an der Georgia Tech in Atlanta/Georgia die nächsten zwei Semester Computer Science studieren und zum Studienstart habe ich ihn begleitet. Insofern war der Sommerurlaub in diesem Jahr, zumindest zu einem Teil auch ein Arbeitsurlaub.

In den ersten Tagen in Atlanta haben wir gemeinsam die Stadt erkundet und vor allem sein Studentenzimmer eingerichtet. Die Georgia Tech ist eine renommierte Universität in Amerika und nach meinem Eindruck auch bestens ausgestattet. Der Campus macht einen ausgesprochen gepflegten Eindruck. Die Häuser der Studierenden sind alle in einem gleichen Baustil und werden in unterschiedlichen Zusammensetzungen bewohnt. Einzel-, Doppel- und Mehrbettzimmer gibt es in den zahlreichen Häusern. Neben den Hörsälen und vier verschiedenen Mensen (Vollverpflegung Frühstück, Mittag und Abendessen) gibt es beeindruckende Sportstätten, die zur Uni gehören. „Flaggschiff“ ist das Football-Stadion mit 55.000 Plätzen.

Nachdem wir Jonas sein Zimmer grundausgestattet hatten, bin ich noch für fünf Tage nach Miami weiter gereist. Für Jonas begann der Studienalltag – erste einmal mit zahlreichen Kennenlern-Partys und den Formalien. Ich habe in der Zeit Miami-Beach, die Everglades und die Florida-Keys erkundet. Sieben Mal war ich schon in Amerika und ich kann mich noch gut an meine erste Reise 1995 erinnern – da waren wir auch unter anderem in Miami und Key West.

Bevor ich mich gestern auf die Heimreise begeben habe, war ich noch einen Tag in Atlanta und konnte mich davon überzeugen, dass Jonas wirklich gut angekommen ist. Er hat schon viele Mitstudierende kennengelernt und fühlt sich wohl. In Amerika zu studieren, war sein großer Traum und ich bin stolz auf ihn, dass er diesen Traum jetzt umsetzt. Er hat jetzt die Flügel weit geöffnet und ist mit fast 21 Jahren weit in die Welt gezogen. Aber wir haben ihm als Eltern auch feste Wurzeln gegeben. Ich freue mich darauf, wenn er Weihnachten zum „Heimatbesuch“ kommt und wünsche ihm bis dahin eine tolle Zeit in Atlanta.

Anreise und Amsterdam

Bilder aus Atlanta

Bilder aus Miami

Best of USA 2022

Kurz vor der Sommerpause

Newsletter 13/2022 der LZT

Nachdem ich zu Pfingsten mit meinem Sohn zum Wakeboarden in Kroatien war, wird es jetzt Zeit für einen (kurzen) Sommerurlaub. Mit Jonas geht es nach Atlanta. er wird dort ein Jahr an der Georgia Tech Informatik studieren und die ersten paar Tage werde ich ihn unterstützen sein neues „Feldlager“ in Atlanta aufzuschlagen. Zudem werden wir uns etwas in Atlanta und Umgebung umschauen, bevor ich noch einige Tage nach Miami auf den Spuren von „Miami Vice“ weiter fliege.

Bevor es aber losgeht, habe ich heute noch unseren Sommer-Newsletter fertig gestellt. Unser Newsletter 13/2022 widmet sich unter anderem dem bevorstehenden Jahrestages des Mauerbaus und dem Mord an Peter Fechter an der Berliner Mauer vor 60 Jahren. Darüber hinaus stellen wir unseren neuen Mitarbeiter und ein Video zum MOSAIK vor. Unsere geplante Veranstaltung am Weltfriedenstag und der Veranstaltungsrückblick lenken zudem den Fokus auf die Ukraine.

Kommunalpolitisch gab es heute auch noch eine Pressemitteilung zur Buga. Aber jetzt ist erst einmal Sommerpause.

Domstufenerfolg

Der Freiheitschor auf den Domstufen

Nachdem es in diesem Jahr ohne Corona-Einschränkungen und auch nahezu völlig regenfrei optimale Voraussetzungen gab, schlossen die Domstufenfestspiele mit einem neuen Besucherrekord ab. 44.453 verkaufte Karten für 21 ausverkaufte Nabucco-Aufführungen und hinzu kommen noch die Kindervorstellungen und das Domkino.

Ich konnte sowohl die Premiere am 15. Juli, als auch einmal das Domkino im Theater erleben und beide Aufführungen haben mir ausgesprochen gut gefallen. Gerade auch die Kombination der beiden Veranstaltungen hat gut gepasst. Die Aufführung mit der wunderschönen Domkulisse und den Lichteffekten, die das Bühnenbild und die Solisten sowie den Chor in den Fokus rücken und die Aufführung im Theater, die das Philharmonische Orchester auf der Bühne als Hauptakteur betont, schafft zwei Blickwinkel auf die Verdi-Oper.

Ich hoffe sehr, dass die Domkino-Variante auch im nächsten Jahr, wenn es Faust bei den Domstufenfestspielen gibt, erhalten bleibt.

Premierenbilder von Nabucco  

They dit it again

Mit dem glücklichen Brautpaar

Maximilian und Sarah haben es wieder getan! Genau zwei Jahre nach der standesamtlichen Trauung folgte jetzt endlich die kirchliche Trauung und die große Hochzeitsfeier. Gestern haben mein ältester Sohn Maximilian und seine Sarah wieder ja zueinander gesagt und wir konnten dies danach gebührend feiern. Nachdem es vor zwei Jahren und auch vor einem Jahr coronabedingt nicht mit einer großen Feier klappte, ging es nun in diesem Jahr.

Für Sarah und Max war es nach der Geburt ihrer Tochter Marie sicher der schönste Tag im Leben und auch alle Gäste freuten sich an einer wunderschönen Hochzeitsfeier im großen Familien- und Freundeskreis. Die Trauung in der Thomaskirche knüpfte an lange Familientraditionen an. Meine Geschwister und ich sind ebenso, wie alle meine Söhne in der Erfurter Thomaskirche getauft und fast alle Familienkonfirmationen und Hochzeitsgottesdienste waren in der Thomaskirche.

Max und Sarah kennen sich nun schon ihr halbes Leben und sind schon 15 Jahre zusammen. Ich freue mich sehr, dass sie an ihrem zweiten Hochzeitstag wieder mindestens genauso überzeugt und glücklich „ja“ zueinander gesagt haben. Jetzt ist nun also der Große richtig in seiner eigenen Familie angekommen. Gerne habe ich das Brautpaar noch einmal zu ihrer Hochzeit gefahren. Aber genauso werde ich, wie auch Max seine Mutter und alle Freunde und die Familie da sein, wenn die beiden Rat und Unterstützung brauchen. Max und Sarah haben sind bis jetzt ihren gemeinsamen Weg gut miteinander gegangen. Sie haben gemeinsame Interessen und Hobbys und sie haben vor allem ein sie beide verbindendes Band. Dies ist ihre Tochter Marie.

Ich wünsche der jungen Familie alles Liebe und Gute und jetzt erst einmal eine schöne Hochzeitsreise an die Mosel.

Bilder der Hochzeit

Horizonterweiterung

Aus der Mosaik-Fanszene Erfurt

Bildungsarbeit, die bildet – so ist unser Anspruch als Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Allerdings passiert es häufig, dass die Veranstaltungen und Publikationen, die wir vorstellen und verlegen, auch den eigenen Horizont erweitern.

Mir ist es jetzt so mit unserer jüngsten Broschüre in der Reihe „Die Geschichte hinter dem Bild“ so gegangen. Durch das Video, was ich dazu erstellt habe, habe ich mich intensiver mit dem Thema beschäftigt und inzwischen mit mehreren Menschen Kontakt gehabt, die sich in der Comic-Szene stark engagieren. Unsere Broschüre ist inzwischen über 1000 Mal bestellt worden und es ist absehbar, dass in zwei Wochen die Erstauflage vergriffen sein wird (schnell bestellen, wer noch eins haben will). Auch das Video wurde 450 Mal bei YouTube aufgerufen. Beides sind für die LZT ausgesprochen erfreuliche Zahlen.

Heute habe ich zudem von einem Erfurter Sammler ein Päckchen mit mehreren Ausgaben der Broschüre MOSAIKER, das Mosaik-Fanzine aus Erfurt bekommen. Herzlichen Dank dafür. Ich wusste vorher nicht, dass es so eine hochmotivierte Fanszene in Erfurt gibt und habe die Hefte aufmerksam gelesen. Das Mosaik war zu DDR-Zeiten Kult und es steckte viel mehr dahinter, als nur tolle Zeichnungen und Bilder. Die Beschäftigung mit dem Thema hat mir auch deshalb viel Spaß gemacht, weil ich dabei gemerkt habe, dass politische Themen uns überall begegnen können. Für die LZT ist es wichtig, dass wir auch Themen aufnehmen, die uns neue Zielgruppen eröffnen.

Langsam wird es ernst

Im Erfurter Theater

Atlanta kommt immer näher. In 10 Tagen werde ich meinem Sohn Jonas nach Atlanta fliegen und in dort die ersten Tage der Eingewöhnung erleichtern. Schließlich will man ja auch wissen, ob der Große gut ankommt. Ab Mitte August wird Jonas zwei Semester an der Georgia Tech studieren. Nach zwei Jahren an der TU Dresden haben wir als seine Eltern daher gestern den Rückumzug nach Erfurt organisiert.

Heute hatte ich dafür noch einmal einen ganzen Papa-Sohn-Tag. Aber es begann durch aus mit Arbeit… Erstmal musste in der Garage Platz geschaffen werden, dass noch zwei Fahrräder rein passen (OK, aufräumen war sowieso fällig). Danach ging es an den Erfurter Nordstrand zum wakeboarden. Am frühen Abend folgte das EM-Spiel der Damen im TV. In der Halbzeitpause reichte gerade die Zeit, um den Beefer anzuheizen. Das ausgesprochen spannende Finalspiel gegen England ging gerade in die zweite Hälfte der Verlängerung, da mussten wir aufbrechen.

Im Erfurter Theater gibt es derzeit das Domkino zu den Domfestspielen. Nabucco hatte ich schon zur Premiere auf dem Domplatz erlebt und da alle Tickets ausverkauft waren, mein Sohn als Fagottspieler aber ausgesprochen Musik begeistert ist, nutzten wir diese Möglichkeit. Das Orchester auf der Bühne und die Ansicht der Domstufen auf der Leinwand – uns hat das ausgesprochen gut gefallen. Das einzige, was den Abend getrübt hat war das Fußballergebnis. Mit 1:2 verloren unsere Damen in Wembley in der 114. Minute.

Bilder vom Sonntag

Weltmeisterliches Oberhof – Aufbruch in eine neue Zeit

Ausstellungseröffnung

Treffender kann der Ausstellungstitel nicht sein! Mitten im Hochsommer wurde heute die Wintersportausstellung am Kurpark in Oberhof eröffnet. Dort ist die lange Wintersporttradition Oberhofs dokumentiert, aber auch die hochmodernen Sportstätten, die dort gerade für die Doppel-WM 2023 entstehen.

Für den Thüringer Schlitten- und Bobsportverband war ich heute gerne mit dabei. Vor der Eröffnung der Ausstellung durch Dr. Hartmut Schubert (Verbandsvorsitzender des Zweckverbandes Thüringer Wintersportzentrum und WM sowie Oberhof-Beauftragter der Landesregierung) und Thomas Schulz (Bürgermeister Oberhof) gab es eine Sportler-Talkrunde. Unser Rennrodler und Olympiateilnehmer Max Langenhan, der Weltcup-Biathlet Philipp Horn, die U23-Langlaufweltmeisterin Lisa Lohmann und die Bronzemedaillengewinnerin mit der Biathlon-Staffel bei den Olympischen Spielen Vanessa Voigt warben für den Wintersportstandort Oberhof und die Doppel-WM im nächsten Jahr.

Mit Max konnte ich danach noch etwas über die bevorstehende Saison sprechen. Sein Ziel ist es bei der Heim-WM in Oberhof anzugreifen, aber dafür werden die Wintersportler auch im Hochsommer gemacht – also die intensive Trainingsphase beginnt jetzt. Die ersten beiden Weltcup-Rennen der neuen Saison werden Ende November und Anfang Dezember in Innsbruck sein und ich hoffe da mit vor Ort sein zu können.

Oberhof ist immer eine Reise wert – mit der neuen kleinen Ausstellung ist ein weiterer Grund hinzu gekommen.

Bericht im MDR

Bilder von der Ausstellungseröffnung  

Aktionstage „Netzpolitik & Demokratie“

Das Logo der Aktionstage

Veranstaltungsplanung: Vom 14. bis 20.11.2022 finden bereits zum fünften Mal die bundesweiten Aktionstage „Netzpolitik & Demokratie“ statt, die von den Landeszentralen sowie der Bundeszentrale für politische Bildung koordiniert werden.

Die LZT lädt dazu ein, selbst Teil der Aktionstage „Netzpolitik & Demokratie“ 2022 zu werden und sich mit eigenen Veranstaltungen zu beteiligen. Ob klassische Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops oder Ausstellungen, Filmvorführungen und künstlerische Darbietungen zum Themenfeld – alle erdenklichen Formate – ob in Präsenz oder online – aus sämtlichen netzpolitischen Themenbereichen sind willkommen.

Die LZT wird zu den Aktionstagen wieder mit eigenen Veranstaltungen dabei sein, aber wir planen gerne auch Veranstaltungen mit Kooperationspartnern. Alle weiteren Informationen gibt es dazu im beigefügten Link.

Aktionstage Netzpolitik 

 

Einmal Leipzig und zurück für ein Video über die Digedags

Das Titelblatt der ersten Digedags 1955

Dieses Mal war meine Dienstreise nach Leipzig so ein klein wenig auch eine Reise in Kindertage. Kindertage von praktisch jedem in der DDR aufgewachsenen Kind. Mit Prof. Bernd Lindner habe ich ein Videointerview zu seiner Broschüre „Das MOSAIK von Hannes Hegen – Comic in der DDR“. In unserer LZT-Reihe „Die Geschichte hinter dem Bild“ hat Prof. Lindner die Geschichte der populären Digedags und ihres Schöpfers nachgezeichnet.

Im Dezember 1955 erschien die erste Ausgabe von 223 folgenden. Die Digedags waren als Gegenstück zu westlichen Comics konzipiert und wurden zu einem Selbstläufer. 200.000 Exemplare zu Beginn und am Ende 1975 660.000 gingen weg wie „warme Semmeln“. Die viel zu wenigen Abos wurden vererbt und allen Sammlern blieb nur der regelmäßige Gang an den nächstgelegene Kiosk. Inzwischen sind die Digedags Sammlerexemplare von hohem Wert. Das erste Heft erzielt Preise von mehreren tausend Euros – selbst in gebrauchtem Zustand. Auch die Nachfolger der Digedags, die ab 1976 erscheinenden Abrafaxe, erreichten noch Kultstatus und sie gibt es heute noch. Somit ist das Mosaik die am längsten erscheinende Comic-Reihe.

Das Gespräch mit Prof. Lindner war ausgesprochen informativ und ich konnte viele seiner Unikate bewundern. Im fertiggestellten Video gibt es viele Hintergrundinformationen zu den Digedags. Bis jetzt ist unsere Broschüre „Die Simpsons“ unser Quotenrenner, mit den meisten Bestelllungen. Ich habe so das Gefühl, das „Mosaik von Hannes Hegen – Comic in der DDR“ könnte daran heran kommen.

Zu bestellen ist die Broschüre kostenfrei (lediglich Versandkosten) über die Homepage der LZT oder direkt abzuholen in unserer Publikationsausgabe in der Regierungsstraße in Erfurt.

Video-Buchvorstellung

Online-Bestellung der Broschüre