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SWE Volley-Team Nachwuchsarbeit

SWE Volley-Team vor Ort

Während für unser Bundesliga-Team Sommerpause ist, bereiten wir uns auf die neue Saison vor. Für die Spielbetriebs-GmbH steht das Lizenzierungsverfahren im Vordergrund, der Trainer komplettiert sein neues Team und die Vereinsgremien unterstützend dabei. Heute Abend haben wir mit der Gesellschafterversammlung den aktuellen Stand besprochen. Gleichzeitig läuft aber im Verein auch die Nachwuchsarbeit weiter. Einige unserer Nachwuchsspielerinnen sind heute nach Orlando zu einem großen Turnier geflogen. Viel Erfolg und tolle Eindrücke dort!

Um die ganz jungen Kids ging es heute aber auch. Seit vielen Jahren engagiert sich das SWE Volley-Team mit dem Projekt Volleyteam@school. Dabei gehen wir an Grundschulen um dort Volleyballprojekte zu initiieren. Für das Projekt „Fit, Fun, Fantasy“ der Zeitbild Stiftung wurden wir um Unterstützung angefragt und haben gerne zugesagt. Vielen Dank an unseren Freizeitpädagogen Stefan Stauß und vier unserer Nachwuchsspielerinnen vom Erfurter Sportgymnasium für das heutige Engagement dabei. An der Evangelischen Grundschule präsentierten sich Erfurter Sportvereine von 10 bis 14 Uhr mit Mitmachangeboten und da waren wir gerne mit dabei. 300 Grundschülerinnen und Grundschüler haben begeistert mitgemacht. Mit dem ersten Ballkontakt beginnt für uns die Nachwuchsarbeit und dafür bin ich den vielen Engagierten Vereinsmitgliedern sehr dankbar.

MDR-Bericht zum Projekt

Wake – Eat – Sleep – Repeat – Wakeboard-Camp Kroatien 2022

Wakeboard-Camp 2022

Analog zu den letzten Jahren ging es auch in diesem Jahr im Frühsommer in mein Lieblingsurlaubsland Kroatien. Nachdem ich in den letzten Jahren schon das Wakeboard-Camp mit meinen Söhnen genutzt haben, war ich auch in diesem Jahr (dieses Mal nur mit Jonas) auf der Insel Pag und am dortigen Zrce-Beach.

Auf der Anreise machten wir einen zweitägigen Stopp in der kroatischen Hauptstadt Zagreb. Meinen kroatischen Freund Alen habe ich in Zagreb das erste Mal 1997 besucht und seitdem praktisch in jedem Jahr und es gab immer viel über Politik und Sport zu diskutieren. Weiter ging es von Zagreb nach Plitvice. In diesem Jahr war der Nationalpark relativ leer, was am etwas kühlen Wetter und an den deutlich gestiegenen Ticketpreisen (rund 40 Euro das Tagesticket). Allerdings war es auch in diesem Jahr wieder besonders reizvoll, weil die Wasserfälle durch die vorangegangenen Regenfälle eindrucksvoll ins Tal rauschten.

Angekommen auf der Insel Pag und dort in Novalja hatten wir nur noch Sonnenschein und Temperaturen von 28 – 30 Grad. Lediglich die Bura (der starke Fallwind) verhinderte, dass wir 8 Tage durchgängig nur Wakeboard gefahren sind. An einem Vormittag und einem Nachmittag mussten wir pausieren und da ging es nach Lun (älteste Olivenbäume der Welt) und Zadar (schönste Stadt in Damatien mit der legendären Küstenorgel).

Ansonsten haben wir das Motto „Wake – Eat – Sleep – Repeat“ umgesetzt und haben unsere Runden an der Wakeboardanlage gedreht. ich bin insgesamt auf 250 Runden in den 8 Tagen gekommen und dies sind bei einer Streckenlänge von 600 m immerhin 150 km auf dem Wasser. An machen Tagen machte sich der Muskelkater da heftig bemerkbar. Übernachtet haben wir wieder in der Pension Jasna, die im Wakeboard-Paket enthalten war. Dort hat es uns schon im letzte Jahr gut gefallen – ein gepflegtes zentral gelegenen Haus in Novalja mit einem schönen Pool und eigenen Parkplätzen nur 500 m vom nächsten Supermarkt entfernt und fußläufig zum Hafen und Stadtzentrum. Den großen hauseigenen Kamingrill haben wir dieses Jahr zwar nicht genutzt, aber dafür sind wir viel Fisch essen gegangen oder haben die Küche des Apartments zur Selbstverpflegung genutzt.

Die 10 Tage in Kroatien waren wieder viel zu schnell herum. Für die Heimfahrt hatten wir uns für die Strecke via Fähre, Zagreb, Maribor, Graz entschieden. Da wir erst am Samstagnachmittag losgefahren sind, war es völlig staufrei und wie haben die 1.100 km in gut 10 Stunden geschafft.

Bilder Kroatien 2022

Erinnerung an Helmut Kohl

Leidenschaftlicher Patriot und Europäer in Erfurt!

1994 auf dem Domplatz in Erfurt

Anlässlich des 5. Todestags Kohls kamen am Montag Experten und Weggefährten des Altkanzlers zusammen, um seine Verdienste um Deutschland und Europa bei einer Veranstaltung der Konrad-Adenauer-Stiftung zu würdigen.

Da ich derzeit im Urlaub bin konnte ich leider nicht live dabei sein. Aber die Veranstaltung gibt es auch noch als Aufzeichnung im Internet auf dem YouTube-Kanal der KAS.

Eine besondere Verbindung zu Erfurt stellt die historische Rede am 20. Februar 1990 dar, welche Helmut Kohl an über 100.000 Menschen auf dem Domplatz richtete, kurz vor den ersten freien Wahlen in der DDR. An diesen historischen Moment soll auch die im Februar auf Initiative der CDU-Stadtratsfraktion eingeweihte Helmut-Kohl-Straße am Petersberg erinnern.

Passend dazu ist eine Publikation der KAS erschienen, an der auch unsere Stadträte Michael Hose und Lilli Fischer, unser ehemaliger OB Manfred Ruge, sowie einige ehemalige Stadträte beteiligt waren. Gerne habe ich für diese Publikation auch meine Erinnerung an den Kanzler der Einheit beigesteuert.

Das Vermächtnis Helmut Kohls hat Deutschland in seiner Gesamtheit geprägt und wirkt bis heute. Die Publikation ist jetzt bei der Konrad-Adenauer-Stiftung verfügbar.

Buch der KAS zu Helmut Kohl

 

Wieder volles Programm

Schon die 10 Ausgabe in diesem Jahr

Traditionell ist der Juni randvoll mit Veranstaltungen. Nach über zwei Jahren Corona-Einschränkungen ist das in diesem Jahr endlich wieder so. Der aktuelle Newsletter der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen kündigt immerhin allein 20 Veranstaltungen in den nächsten drei Wochen an. Im Mittelpunkt stehen dabei die Veranstaltungen zum Gedenken an den Volksaufstandes vom 17. Juni 1953

Die beiden Online-Buchvorstellungen zum Mord an Walter Lübcke und zur Geschichte des Umweltbewusstseins, die ich letzte Woche aufgezeichnet hatte sind ebenfalls im Newsletter 10/2022 zu finden. Darüber hinaus werden in ihm neue Publikationen der LZT und die Bildungsreise der LZT nach Kreta vorgestellt. Der 14tägig erscheinende Newsletter kann über die Homepage der LZT abonniert werden.

Newsletter 10/2022

Ehre dem Ehrenamt

Herzlichen Glückwunsch Roland Büttner

Zweifellos ist die Thüringer Ehrenamtsstiftung eine Erfolgsgeschichte! Und wie in solchen Fällen üblich gibt es dann viele Väter und Mütter. Gestern Abend wurde im Kaisersaal in Erfurt das 20jährige Bestehen der Ehrenamtsstiftung gefeiert. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie die Gründungsdiskussion verlief. Insbesondere die Linken konnten sich mit der Ehrenamtsstiftung überhaupt nicht anfreunden – vor allem weil es ein Vorschlag der CDU war.

Im Jahr 2001 war das internationale Jahr des Ehrenamts. Aus diesem Anlass hatte die CDU-Landtagsfraktion einen 10 Punkte umfassenden Antrag zur Förderung des Ehrenamts in den Landtag eingebracht. Ich erinnere mich deshalb so gut daran, weil es eine der ersten längeren Reden war, die ich im Landtag gehalten habe. In den nachfolgenden Jahren war ich lange im Kuratorium der Ehrenamtsstiftung. Brigitte Manke hat als Geschäftsführerin die Ehrenamtsstiftung 19 Jahre erfolgreich geführt, aber dies wurde gestern galant unter den Tisch gekehrt. Überhaupt waren die Redner voll des Lobes für die Stiftung – aber außer dem Ministerpräsidenten ging keiner auf die Entstehungsgeschichte und die Arbeit der letzten 20 Jahre ein.

Mit den Taufpaten der Thüringer Ehrenamtsstiftung

Sehr gefreut habe ich mich über die mit dem 7. Engagementpreis Ausgezeichneten. Unter ihnen war hochverdient Roland Büttner, unser Erfurter Stadtführer. Regelmäßig liefert er nicht nur gute Ideen, um unsere Stadt besser zu machen, sondern bleibt auch am Ball, wenn unser Oberbürgermeister keine Lust zur Umsetzung der Ideen hat.

Bei der anschließenden Feier im Garten des Kaisersaals hat sich dann doch noch einiges „sortiert“. Es waren viele der Taufpaten der Ehrenamtsstiftung dabei und wir hatten gute Gespräche. Mit Christine Lieberknecht als ehemalige Ministerpräsidentin und Fraktionsvorsitzende, Frank-Michael Pietzsch als damaliger Sozialminister und Heinz-Günter Maaßen als damaliger Staatssekretär haben wir noch viele Anekdoten ausgetauscht. Ich wünsche der Ehrenamtsstiftung noch viele erfolgreiche Jahre und hoffe es ergeht ihr nicht wie der von Rot-Rot-Grün abgewickelten Stiftung FamilienSinn.

Raumschiff Erde

Bei der Aufzeichnung in der LZT

Gestern konnte ich in der Landeszentrale für politische Bildung das zweite Buchvorstellungsprojekt in dieser Woche umsetzen. Mit dem Autor des Buches „»RAUMSCHIFF ERDE« Geschichte des Umweltbewusstseins in Deutschland im 19. und 20. Jahrhundert“ Udo Grashoff habe ich sein Buch vorgestellt.

Der Historiker und Schriftsteller Udo Grashoff beschreibt in seinem Buch die Entwicklung des Umweltgedankens über die Heimatschutz- und Lebensreformbewegung um 1900, die Umweltgesetzgebung im »Dritten Reich« bis hin zur globalen Bewusstseinswende um 1970 und der daraufhin erfolgten Herausbildung einer Umwelt-Bürgerbewegung.

Während des Gesprächs habe ich mich auch an meine ersten Berührungspunkte dazu erinnert. In der Wendezeit war ich beim Demokratischen Aufbruch und der Name der Partei war bewusst gewählt als „Demokratischer Aufbruch – sozial und ökologisch“.
Die Umweltverschmutzung in der DDR hatte enorme Ausmaße. Aus den Umweltgruppen kamen politisch hochmotivierte Menschen. Udo Grashoff geht in seinem Buch auf die Umweltbewegung der DDR ein, zieht aber vor allem lange Linien bis in das vergangene Jahrhundert.

Stadtratsrückblick

Arbeitsplatz

Eigentlich hätte es schnell gehen können. Nur knapp 30 Tagesordnungspunkte gab es in der Stadtratssitzung am Mittwoch. Aber wie so oft, wenn die Tagesordnung kurz ist, werden die Reden lang. Gut fünf Stunden haben wir daher gebraucht, alle Punkte abzuarbeiten.

Darunter waren viele wichtige Punkte, aber auch Punkte zu denen der Stadtrat gar nichts zu entscheiden (Aktuelle Stunde der Linken zu 9 Euro-Ticket), oder sich alle einig waren, aber trotzdem viel geredet wurde. Breiten Raum nahm die Diskussion zum Schulnetzplan ein – insbesondere auch, weil unser Fraktionsvorsitzender Michael Hose darauf hinwies, dass der Plan nicht finanziell untersetzt ist.

Sehr grundsätzlich wurde es bei der Diskussion zur Clara-Zetkin-Straße. Das linke Lager im Stadtrat will eine Reduzierung auf zwei Fahrspuren – allerdings schon jetzt, obwohl der Umbau erst 2024 beginnen soll. Wir wollten zwei überbreite Fahrspuren und bis zur Umsetzung die bestehenden vier Spuren erhalten.

Bei der Feststellung der Jahresrechnung 2020 wurde es auch noch einmal finanziell grundsätzlich. Eigentlich ging es dabei darum, ob die Rechnungsführung 2020 korrekt war, also wie beim Bericht der Kassenprüfer eines Vereins. Im Finanzausschuss haben wir dies entsprechend umfänglich besprochen und es gab keine offenen Fragen. Die linke Fraktionsvorsitzende sah dies aber anders, da sie selbst im Finanzausschuss nicht dabei war, trug sie ihre Kritik im Stadtrat vor. Alle anderen Fraktionen hielten dies für deplatziert, da für solche Themen eher die Haushaltsberatung taugt. Aber wie so oft, wenn Reden vorher aufgeschrieben wurden, müssen sie wohl auch verlesen werden…

Wer sich die ganze Sitzung noch einmal anschauen möchte, findet den Link hier.

 

Gedenken an Walter Lübcke

Das Buch von Martin Steinhagen gibt es im Buchhandel und bei der bpb

Gedenken und Mahnung am heutigen 1. Juni – mit dem Journalist und Autor Martin Steinhagen habe ich in dieser Woche dessen Buch „Rechter Terror – Der Mord an Walter Lübcke und die Strategie der Gewalt“ im Rahmen der LZT-Reihe „Das politische Buch im Gespräch“ vorgestellt. Am Montag waren wir dazu in der Stadtbibliothek in Nordhausen und gestern haben wir im Rahmen einer Online-Veranstaltung in den Räumen der Landeszentrale für politische Bildung ein Video dazu gedreht und heute Online gestellt.

Heute vor drei Jahren wurde Walter Lübcke ermordet. In der Nacht vom 1. zum 2. Juni 2019 wurde der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Kassel auf seiner Terrasse erschossen. Diese Tat erschütterte die Bundesrepublik, macht drei Jahre nach der Tat immer noch betroffen und fordert Antworten auf offene Fragen.

Sein Name stand auf einer Liste, die 2009 bei der Terrorzelle (NSU) gefunden worden war. Der Grund dafür könnte Lübckes Arbeit in Thüringen in den 1990ern gewesen sein, in denen er sich als Leiter der Landesjugendbildungsstätte Ohrdruf für die politische Bildung von Jugendlichen und gegen rechte Strukturen engagierte. Von 1999 bis 2009 war er Abgeordneter des Hessischen Landtags und Kuratoriumsmitglied der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung. Danach wurde er Regierungspräsident in seiner Heimat.

Im Rahmen der Flüchtlingswelle positionierte er sich 2015 deutlich und warb bei Bürgerversammlungen um Mitmenschlichkeit. Bei einer dieser Versammlungen entstand ein Video, welches danach über mehrere Jahre von Rechtsextremen, der AfD und dem späteren Mörder zur Hetze gegen Walter Lübcke im Netz verbreitet wurde.  Ich kannte Walter Lübcke seit den frühen 90ger Jahren und seiner Tätigkeit als Leiter der Landesjugendbildungsstätte in Ohrdruf. Wir haben gemeinsam für die Junge Union unter anderem die Sommercamps „Rock gegen Gewalt“ organisiert. Sein Tod bleibt dauerhaft Mahnung sich gegen rechtsextreme Strukturen zu engagieren.

YouTube Video der LZT

Beitrag im ZDF-Frontal

Bilder von den Veranstaltungen

 

 

Keine höheren Anwohnerparkgebühren – vorerst…

Das ist Erfurt…

Tatsächlich hat unser Oberbürgermeister endlich einmal konsequent gehandelt und eine sogenannte DBOB-Vorlage einkassiert und von der Agenda genommen. Der linke Beigeordnete, der auch für den Verkehr in Erfurt zuständig ist, wollte eine drastische Erhöhung der Anwohnerparkgebühren durchdrücken.

Bei den Haushaltsberatungen hatten Rot-Rot-Grün, Mehrwertstatt und die bunte Fraktion diese Erhöhung schon eingepreist und den Haushalt mit erheblichen Mehreinnahmen in diesem Bereich beschlossen – wir hatten dagegen gestimmt.

Inzwischen ist der Haushalt vom Landesverwaltungsamt genehmigt und es geht jetzt an die Umsetzung. Ich bin froh, dass die Erhöhung der Anwohnerparkgebühren vorerst nicht dabei sein wird. Andreas Bausewein hat heute erklärt, dass zumindest in diesem Jahr keine Erhöhung kommen wird und wir nach einer Lösung im Haushalt suchen, wie diese geplanten Einnahmen ausgeglichen werden. Die CDU hat sich immer dafür eingesetzt, ausreichend Parkplätze zu schaffen. Die linke Lösung, Autofahrer mit Druck zu „erziehen“ lehnen wir ab.

Dies gilt auch in dieser Woche bei der Beratung zum weiteren Umgang mit der Clara-Zetkin-Straße. Die Ergebnisse des Verkehrsversuchs sind ein Tagesordnungspunkt der Stadtratssitzung am Mittwoch. Statt die Straße zu sanieren, läuft dort seit vielen Monaten ein „Modellversuch“ des Beigeordneten, bei dem die Straße auf zwei Spuren verengt wurde. Dies soll nun zur Dauerlösung werden und auch bis zu einer Sanierung (irgendwann) als Provisorium fortgeführt werden. Wir wollen bei der Sanierung hingegen zwei überbreite Spuren und bis dahin den Ursprungszustand mit vier Spuren. Ich bin gespannt, ob es zu dem Thema vielleicht doch eine „Erleuchtung“ bei den anderen Fraktionen gibt.

Long long time ago…

Mit Susanne und Thomas in Erfurt

Über die Hälfte meines Lebens dreht sich nun schon um Politik. Heute ist mir mal wieder bewusst geworden, wie lange das ist. Heute habe ich mich mit einem alten  Mitstreiter aus den Anfangsjahren getroffen. Vor 28 Jahren war Thomas Lunacek Landesvorsitzender der Jungen Union Brandenburg und ich zeitgleich in Thüringen.

Mit seiner Frau Susanne, mit der er damals auf einer von uns organisierten JU-Reise nach Frankreich zusammen gekommen ist, ist er dieses Wochenende in Erfurt und da haben wir uns natürlich getroffen, um über alte JU-Tage und die aktuelle Politik zu diskutieren. Ich konnte den beiden unser Rathaus zeigen und wir haben viel darüber gesprochen, dass Erfurt schön geworden ist, aber dies auch mit politischen Weichenstellungen zu tun hat.

Politik ist nicht alles, aber Kommunalpolitik macht mir immer noch viel Spaß. Im kommenden Jahr ist es 30 Jahre her, dass ich zum ersten Mal in den Erfurter Stadtrat gewählt wurde und ich bin es immer noch sehr gerne.

Feiertag und Gedenktag

Publikationen der LZT

Christi Himmelfahrt und Vatertag – 40 Tage nach Ostern ist dies ein Feiertag und dies schon seit den 1930 Jahren. 1967 wurde der Feiertag aber in der DDR abgeschafft und erst 1991 als Feiertag wieder eingeführt. Während die einen den Tag feiern und oft in Familie verbringen, sind die anderen traditionell mit Bollerwagen und Alkohol unterwegs.

Ich habe den Bollerwagen-Touren nie etwas abgewinnen können und daher grundsätzlich Himmelfahrt mit meinen Söhnen verbracht. Wenn wir nicht gerade im Urlaub waren, stand dann immer eine Motorrad-Tour auf dem Programm. In diesem Jahr war dies erstmals anders. Der Jüngste war in Weinheim, der mittlere Sohn in Dresden und der älteste mit seiner Familie unterwegs.

Dadurch war der Tag heute eher ruhig und bot etwas Zeit zum lesen. Heute vor genau 70 Jahren, am 26. Mai 1952 war den Menschen in der DDR sicher nicht nach feiern zu Mute. Der damalige DDR-Ministerrat beschloss die endgültige Abriegelung der innerdeutschen Grenze. Es folgten Zwangsumsiedelungen und Stacheldraht, später Mauerbau und Schießbefehl. Die LZT hat dazu zwei Bücher im Angebot, die ich gerne zur Lektüre empfehle.

Glauben und Helfen

Beim anschließenden Empfang im Dom

Dieses wunderbare Motto der Malteser stand heute auch im Mittelpunkt einer Festveranstaltung im Erfurter Dom. Mit einem Festgottesdienst und anschließendem Empfang wurde heute der langjährige Diözesanleiter und Landesbeauftragte der Malteser Winfried Weinrich verabschiedet. Seine Ämter übergab er Christine von Kessel.

1993 bei der Gründung der Malteser in Thüringen wurde Winfried Weinrich Landesbeauftragter seit 1996 leitete er die Diözese. Vielen Dank für die vielen Jahre des Engagements und die gute Zusammenarbeit. Insbesondere während meiner Zeit im Thüringer Landtag waren die Gespräche mit ihm zu sozialpolitischen Themen eine große Hilfe. Ich habe Winfried Weinrich in all den Jahren immer als „Verbindungsmann der Katholischen Kirche in die Politik“ wahrgenommen.

Wann immer es relevante Themen gab, hat er das Gespräch gesucht. Zur Kita- und Schulfinanzierung, Ehrenamtsförderung, Mehrgenerationenhäuser, Familienförderung, Beratungsstellen und Generationenthemen war er nicht nur gut informiert, sondern zudem auch hoch engagiert. Sowohl als sozialpolitischer Sprecher im Landtag, als auch danach als Generationenbeauftragter und noch später als Leiter der Elternakademie haben wir viel zusammen gearbeitet. Für die Malteser war er eine Institution im Verband und dies wurde heute von vielen Gästen gewürdigt. Höhepunkt seines Wirkens war sicherlich der Papstbesuch im Jahr 2011 in Thüringen.

Ich hoffe wir werden uns auch in Zukunft immer wieder begegnen und ich freue mich auch auf die Gespräche, wenn er jetzt nicht mehr in direkter Verantwortung steht. Auch dann werden sie bereichernd sein.

Bilder von der Festveranstaltung

Sicher ist sicher

Beim ADAC in Nohra

Absolut empfehlenswert ist ein ADAC-Sicherheitskurs für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Straßenverkehr. Die gilt ausdrücklich auch für diejenigen, die bereits Jahrzehnte unterwegs sind und nicht nur für Fahranfänger. Mein letzter Sicherheitskurs ist auch schon wieder einige Jahre her und es würde mal wieder Zeit. Normalerweise komme ich pro Jahr auf rund 30.000 km mit dem Auto und dazu noch bis zu dreitausend Kilometer mit den Motorrädern. Am Sonntag stand aber erst einmal der Intensivkurs für meinen Sohn auf dem Programm.

Vor zwei Jahren hatte Jonas bereits einen ersten Sicherheitskurs absolviert und jetzt wollte er rechtzeitig vor der Kroatien-Tour in diesem Jahr noch einmal nachlegen. Gerne hat da Papa das Auto zur Verfügung gestellt und nach dem Kurs weiß ich nun mit Sicherheit, dass ich mir keine Sorgen machen muss, wenn er die Hälfte der Strecke nach Kroatien fahren wird. Wie schnell man an Grenzbereiche kommt, merkt man nicht nur bei schlechtem Wetter. eigentlich muss man bei jeder Tour auf alles gefasst sein. In Gefahrensituationen instinktiv richtig zu agieren, muss trainiert und geübt werden. Der ADAC ist dafür eine gute Adresse.

TVV Verbandstag

Einige unserer Spielerinnen in 3D

Endlich wieder ein ganz normaler Verbandstag auch beim TVV! Der Thüringer Volleyball Verband hatte seine Mitglieder zum ordentlichen Verbandstag 2022 für heute eingeladen und der Raum war bis auf den letzten Platz gefüllt. Gerne habe ich dabei unseren SWE Volley-Team e.V. vertreten, zumal ich den Tagungsort (die Rotunde im Regierungsviertel) früher selbst oft für Veranstaltungen genutzt habe.

Verbandspräsident Christian Stückrad konnte trotz der Corona-Zeit eine gute Bilanz ziehen. Finanziell ist der Verband wieder solide aufgestellt. Was allen Vereinen in Thüringen derzeit Sorge bereitet ist die Nachwuchsentwicklung. Zwei Jahre liefen Training und Wettkampfbetrieb coronabedingt nur schleppend. Jetzt wollen zwar viele Kinder beim Volleyball einsteigen, aber oft fehlen dann die Übungsleiter und Hallenkapazitäten. Auch wir merken das in der Landeshauptstadt deutlich.

Die drei Vizepräsidenten stellten sich zur Wiederwahl und ich durfte ihre und die Wahl von Kassenprüfern und Ausschussvorsitzenden moderieren. Entgegen den sonstigen Wahlverfahren, wenn ich die Sitzungen des Stadtrates in der 500 entfernten Thüringenhalle leite, ging es beim Volleyball entspannt zu. Die Wahlhandlungen ergaben allesamt einstimmige Ergebnisse ohne Gegenstimmen. Herzlichen Glückwunsch allen Gewählten! Der nächste Verbandstag findet beim TVV in einem Jahr statt – zwischendurch ist für mich jahreszeitlich angepasst im Herbst der Verbandstag des Thüringer Schlitten- und Bobsportverbandes.

Gesundheit und Familie im Blick

Mit Kristina Vogel und meinem Zwillingsbruder

Gemeinsam mit meiner Stadtratskollegin Kristina Vogel war ich gestern beim 6. Gesundheitstag der Uni Erfurt zu Gast. Mein Zwillingsbruder Jens, der dort für das Gesundheitsmanagement zuständig ist, hat den Gesundheitstag organisiert – passenderweise Stand er unter dem Motto „Familie und Gesundheit“.

Kristina hielt zur Eröffnung des Gesundheitstages ein Grußwort und begab sich danach in Begleitung vieler Studentinnen und Studenten auf Campustour. Alle neuen Gebäude der Uni werden barrierearm gebaut und bestehende umgebaut. Aber es ist immer noch etwas anderes, wenn man es aus dem Blickpunkt von Betroffenen betrachtet. Insbesondere in der Bibliothek wurde an nahezu alles gedacht, aber der Zugang zur Mensa ist verbesserungswürdig.

Kristina ist nicht nur eine Weltklassesportlerin mit starkem sozialen Engagement, sie ist auch mit Leidenschaft Kommunalpolitikerin und legt den Finger in die Wunde, wenn es ihre Themen betrifft. Vor drei Jahren hat sie für die CDU zur Kommunalwahl kandidiert und wurde mit dem besten Ergebnis in den Stadtrat gewählt. Seit dem ist sie nicht nur im Stadtrat präsent, sondern auch regelmäßig mit ihrem Wort am Rednerpult. Danke für dieses Engagement!

Bilder vom Gesundheitstag  

Politische Bildungsangebote

Newsletter 9/2022 der LZT

Warum ich auf meiner Homepage regelmäßig den Newsletter der Landeszentrale für politische Bildung bewerbe? Ganz einfach, weil ich davon überzeugt bin, dass wir mehr politische Bildungsangebote brauchen und die bestehenden besser genutzt werden sollten. Zudem erstelle ich den 14tägigen Newsletter seit nunmehr eineinhalb Jahren im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit und da freue ich mich, wenn er möglichst viele Menschen erreicht.

Über 370 Menschen und Institutionen bekommen unseren Newsletter im Abo zugeschickt. Wer dies von den Besucherinnen und Besuchern auf meiner Homepage auch möchte, kann sich mit seiner E-Mail-Adresse auf der Homepage der LZT registrieren lassen. Neben regelmäßigen Veranstaltungsangeboten und der Vorstellung neuer Publikationen, erfahren die Newsletter-Leserinnen und Leser auch als erste von Bildungsreisen der LZT. Aktuell planen wir eine nach Tschechien und nächstes Jahr im März wieder nach Israel.

Es gibt aber noch einen weiteren aktuellem Grund. Bei der Landtagswahl in NRW waren nur noch 55,5 Prozent wählen. Dies ist nicht nur ein Alarmsignal für die politische Bildung, sondern auch für unsere Gesellschaft.

Den Schlitten an den Nagel gehängt

Beim Weltcup in Oberhof

Nach einer wahnsinnig erfolgreichen Saison mit zwei Goldmedaillen in Peking und dem Sieg des Gesamtweltcups hat sich gestern sich ein ganz Großer von der Rennschlittenbühne verabschiedet. Johannes Ludwig hat alles erreicht, was es im Rennschlittensport zu gewinnen gibt.

Im Januar konnte ich live dabei sein, als er in Oberhof den Gesamtweltcup gewann und am TV haben wir zur Olympiade alle mit gefiebert. Bei Olympiaempfang des TSBV und dem gemeinsame anschließenden Essen habe ich ihn als sympathischen und engagierte Sportler erlebt.

Alles Gute für die Zukunft und Dank und Respekt für eine beeindruckende Sportlaufbahn! Nachfolgend die Erklärung von Johannes Ludwig:

„Rennrodeln ist, seitdem ich 6 Jahre alt war, der grundlegende Inhalt meines Lebens.

In den zurückliegenden 30 Jahren war nahezu jeder Tag vom Kufensport bestimmt und verlangte mir, aber auch meinem familiären Umfeld, große Entbehrungen ab. Im Laufe meiner Karriere habe ich gelernt, dass im Leistungssport vor allem Durchhaltevermögen und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wichtige Elemente für den Erfolg sind.

Dass mir auf meinem bisherigen Lebensweg unzählige Menschen zur Seite standen, empfinde ich als großes Geschenk. Ich danke ganz besonders meiner Familie, meinen Eltern, meiner Frau und meinen Kindern, meinen Nachwuchstrainern vom BSR Rennsteig Oberhof (später WSV Oberhof 05), dem Bundesstützpunkttrainer in Oberhof Jan Eichhorn und meinem Mechaniker Robert Eschrich sowie dem BSD-Cheftrainer Norbert Loch. Leistungssport ohne den Support durch meine Sponsoren und die Bundespolizei wäre undenkbar, deshalb sind auch sie Teil der sportlichen Erfolgsgeschichte.

Ich gespannt auf einen neuen Lebensabschnitt. Beruflich wird meine weitere Laufbahn bei der Bundespolizei eine große Rolle spielen. Der Fokus wird jetzt aber zunächst auf meiner Familie liegen. Ich freue mich auf den Sommer und die Zeit mit meinen Kindern, die so lange auf mich verzichten mussten.

Als Botschafter für die Weltmeisterschaft 2023 auf meiner Heimbahn in Oberhof bleibe ich dem Rennrodelsport und dem Thüringer Schlitten- und Bobsportverband verbunden.“

Start in die Wakeboardsaison

Sommer, Sonne, Wakeboard

Perfektes Sonntagswetter – natürlich für eine größere Motorradtour inklusive Spargelbeschaffung in Herbsleben, aber vor allem auch endlich wieder für den Erfurter Nordstrand. Nachdem das traditionelle Anbaden mit der DLRG am 1. Januar in diesem Jahr leider ausgefallen ist, war ich erst Ostern bei erfrischenden 14 Grad in Krakow das erste Mal im Wasser. Die diesjährige Wakeboardsaison an der Wasserskianlage in Erfurt begann kurz danach am 30. April.

In den letzten Tagen waren die Temperaturen allerdings so, dass nun endlich auch bei mir das Board ausgepackt werden konnte. Die ersten Runden waren wieder wunderschön und ich freue mich schon auf die Saison. Ganz so oft, wie im letzten Jahr werde ich allerdings nicht aufs Brett kommen. Im letzten Jahr war ich alleine zwei Mal für jeweils sieben Tage mit meinen Söhnen am Zrce-Beach in Kroatien auf der dortigen Anlage und zudem noch in Pula.

In diesem Jahr klappt es hoffentlich in vier Wochen, dass ich mit meinem Sohn das Wakeboardcamp auf der Insel Pag wieder nutzen kann. Mein Sohn will dort vor allen neue Tricks lernen. Ich lasse es da in meinem Alter etwas ruhiger angehen. Heute hat das ein langjähriger Freund an der Erfurter Wakeboardanlage zutreffen formuliert: in unserem Alter muss man keine Sprünge mehr lernen – da ist wie beim Motorradfahren, der Weg das Ziel.

Das Glück der Erde…

Stotternheim

Für meine Enkeltochter ist dies ganz klar – alles was mit Pferden zu tun hat, begeistert sie. Keine Frage also, dass sie mit Opa zum Tag der offenen Stalltür zum Reitverein Kinderleicht wollte. Nach der coronabedingten Pause konnte der Verein endlich wieder feiern und seine Arbeit präsentieren.

Traditionell findet das Fest zum Koppelauftrieb statt und dabei wird die Sommersaison eingeläutet. Im Hengstdepot gab es davor aber eine Vielzahl an Angeboten für Kinder und Eltern. Für meine Enkeltochter stand natürlich das reiten im Mittelpunkt. Ausgestattet mit eigenem Helm traute sie sich auf das größte Pferd.

Seit vielen Jahren kenne und begleite ich die Arbeit des Vereins sehr gut. Als der ursprüngliche Standort in Stotterheim von der Stadt aufgekündigt wurde, wandten sich die Vereinsmitglieder an die Kommunalpolitik mit der Bitte um Hilfe. In zahlreichen Gesprächsrunden haben wir nach einem Alternativstandort gesucht und auch die Finanzierungsfrage immer wieder diskutiert. ich bin froh, dass der Verein so gut angekommen ist. Hunderte begeisterte Familien haben dies heute wieder einmal bestätigt.

Bilder vom Tag der offenen Stalltür      

Schilda in Erfurt

Ich habe nachgezählt

Gute Chancen auf eine Erwähnung bei Extra3 hat sich die Stadt Erfurt wieder erarbeitet. Normalerweise ist das Brühl in Erfurt gerne Fotokulisse, wenn die Kirschblüten in voller Pracht stehen, oder natürlich auch wenn das Theater, und das Heizhaus in den Blickpunkt der Spaziergänger kommen.

Für Kopfschütteln und schmunzeln sorgt aber die jüngste Aktion des (vermutlich) Verkehrsamtes. Entlang der Martinsgasse wurden auf 50 m Länge für 10 Anwohnerparkplätze gleich 16 Halteverbotsschilder platziert. Dieses Halteverbot gilt allerdings nur am 17.5.2022. wer also den Schilderwald noch im Bild festhalten will, sollte dies am Wochenende tun. Nach dem angekündigten Baumschnitt, werden sie sicher wieder verschwinden. Immerhin hat es das Brühl damit wieder einmal in den MDR geschafft und die sozialen Medien bereichert.