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Erfolgreiche Bob-Laufbahn beendet

Beim Olympiaempfang

Mariama Jamanka, eine der erfolgreichsten deutschen Bob-Pilotinnen, hat heute ihr Karriereende bekannt gegeben und eine überaus erfolgreiche Leistungssportlaufbahn beendet. Sie hat alles gewonnen, was im Bobsport zu gewinnen war – Olympiasiegerin, zweifache Welt- und dreimalige Europameisterin und Ausnahmesportlerin.

Anfang Januar habe ich Mariama Jamanka beim Bob- und Skeleton Weltcup in Winterberg im Mono- und Zweierbob an der Bahn erleben können.

Beim Olympiaempfang des TSBV für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Olympischen Spiele habe ich Mariama Jamanka getroffen und als sympathische Sportlerin kennengelernt. Ich wünsche ihr alles Gute für das Studium und bin mir sicher, dass wir sie auch immer wieder an den Bobbahnen der Welt treffen werden.

Pressemitteilung des TSBV

 

Dieses Jahr (wieder) in Jerusalem…

Immer wieder wunderschön

בשנה הבאה בירושלים

L’Shana Haba’ah B’Yerushalayim – „Nächstes Jahr in Jerusalem“ ist der bekannte Wunsch und er wird hoffentlich auch zum 18. Mal für mich im September in Erfüllung gehen. Pünktlich zu Ostern konnten wir in dieser Woche die Einladungen zur Pilgereise der CDU Thüringen nach Israel verschicken. In gut fünf Monaten werden wir mit 40 – 80 Mitreisenden ins Heilige Land fahren. Die Anmeldeunterlagen gehen in diesen Tagen allen CDU-Mitgliedern in Thüringen per Mail oder auf dem Postweg zusammen mit dem Osterbrief des CDU Landesvorsitzenden Christian Hirte zu.

Vor einem halben Jahr hatte ich in einem Gespräch mit Christian Hirte und seiner Stellvertreterin Beate Meißner angeregt, dass wir eine solche Reise für unsere Mitglieder anbieten und ich sie für die CDU ehrenamtlich organisieren würde. Ich freue mich, dass dies nun alles geklappt hat und wir mit dem Reisebüro Scuba-Reisen in Deutschland und Sarel-Tours in Israel eine 10tägige Reise vorbereitet haben, bei der wir die heiligen Stätten in Nazareth, am See Genezareth, in Jerusalem und in Bethlehem besuchen werden. Geplant sind auch mehrere Gottesdienste.

Massada, das Tote Meer, Yad Vashem und Tel Aviv stehen ebenfalls auf dem Programm. Da wir über den 3. Oktober in Israel sein werden, ist zudem eine große Veranstaltungen mit der Konrad-Adenauer-Stiftung geplant und falls es möglich ist, werden wir auch bei einer Veranstaltung der Deutschen Botschaft zum Tag der Deutschen Einheit dabei sein. Christian Hirte wird bei der Pilgereise dabei sein und es wird natürlich auch Raum für den politischen Gedankenaustausch geben. Aber noch sind es fünf Monate und erfahrungsgemäß wird das Programm immer noch einmal etwas modifiziert.

Gerne werde ich die Reisegruppe vor Ort leiten und ich freue mich sehr auf meine nunmehr 18. Reise nach Israel. Vor genau 30 Jahren hatte ich die erste Reise für die Junge Union Thüringen organisiert und im Oktober 2021 die letzte Reise für die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen. Dazwischen liegen zahlreiche Reisen, sowohl mit der JU, als auch der LZT, mehrmals auch privat mit meinen Söhnen, Reisen mit Elnet und dem israelische Tourismusministerium. Im Herbst 2009 habe ich mit meiner damaligen Landtagskollegin Annette Lehmann schon einmal eine CDU-Pilgerreise – damals mit 60 Teilnehmern – organisiert.

Vieles ist mir in Israel sehr vertraut und trotzdem gibt es immer wieder neue Dinge zu entdecken. Besonders in Erinnerung ist mir die zweiwöchige Reise mit meinen Söhnen zu Ostern 2019 nach Israel. Wunderschöne Ostergottesdienste an den heiligen Stätten und der Karfreitag mit tausenden Pilgern auf der Via Dolorosa machten diese Reise zu etwas ganz Besonderen. Auch die Reise im Herbst 2021 war besonders eindrucksvoll. Wir waren die erste Reisegruppe nach den Corona-Einschränkungen und praktisch allein in Israel.

Für den März 2023 plane ich übrigens gerade schon die nächste Reise – dann wieder als politische Bildungsreise für die Landeszentrale für politische Bildung Thüringen.

Ausschreibung und Anmeldeunterlagen

 

Stefan Mey: Buchvorstellung „Darknet: Waffen, Drogen, Whistleblower“

Stefan Mey bei seinem Vortrag an der Uni

Der Journalist Stefan Mey hat für seine Buch „Darknet: Waffen, Drogen, Whistleblower – wie die digitale Unterwelt funktioniert“ mehrere Jahre recherchiert. Er beschreibt darin Chancen und Risiken des sich dem Zugriff von Behörden weitgehend entziehenden Darknets.

Die nunmehr dritte überarbeitete und ergänzte Auflage seines Buches stellte er heute Abend in unserer LZT-Reihe „Das politische Buch im Gespräch“ an der Universität Erfurt vor. Unter den 35 Teilnehmern waren rund ein Drittel Studierende und darüber hinaus viele junge Leute, die zum Teil auch schon selbst im Darknet unterwegs waren. Das Darknet umfasst nach den Worten von Stefan Mey derzeit weltweit rund 900.000 .onion-Adressen und hat 70.000 regelmäßige Nutzer. Darunter sind allerdings nur rund 6500 deutsche Darknet-User. Gemessen an der öffentlichen Wahrnehmung ist dies nur ein ausgesprochen geringer Anteil.

Das Darknet ist mit Unterstützung von US-Regierungsbehörden entstanden, um einen anonymisierten Datenaustausch zu ermögliche. Neben der Bedeutung als großer „Markplatz“ für illegale Geschäfte hat es große Bedeutung für Whistleblower die darüber vertrauliche Dokumente der Öffentlichkeit und den Medien zuspielen.

Für das Internet werde ich morgen noch mit Stefan Mey einen Videovortrag aufnehmen. Dieser wird dann über den YouTube-Kanal der LZT verfügbar sein. Die Bundeszentrale für politische Bildung bietet eine kostenlose Broschüre mit Beiträgen zum Darknet – u.a. von Stefan Mey unter dem Titel „“Tor“ in eine andere Welt? Begriffe, Technologien und Widersprüche des Darknets“ an.

Bilder vom Vortragsabend

Regionalmeisterschaft U18

Unsere U18

Schade, da war definitiv mehr drin. Bei der heutigen Regionalmeisterschaft U18 hat unser Team vom SWE Volley-Team e.V. zwar die Bronzemedaille gewonnen, aber leider die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft verpasst.

Wie bei der Regionalmeisterschaft der U20, war auch dieses Mal kein komplettes Starterfeld dabei. Normalerweise treten die beiden besten Teams aus Thüringen und Sachsen gegeneinander an und die beiden besten Teams qualifizieren sich für die Deutschen Meisterschaften. Bei der U20 fehlten coronabedingt Dresden und Sonneberg und wir gewannen gegen Weißwasser.

Heute hatte kurzfristig Suhl abgesagt. Die Mädels vom VCO Dresden gewannen ihre beiden Spiele souverän und so musste das Spiel SWE – Boxberg entscheiden, wer den Silberrang und die Quali holt. Mit 23:25 und 19:25 haben wir leider den Kürzeren gezogen. Ich habe das Fazit mitgenommen, dass wir bei der Vorbereitung auf die Regionalmeisterschaften uns intensiver vorbereiten müssen und dazu auch häufiger in den Altersklassen trainieren müssen.

Das SWE Volley-Team ist in allen Altersklassen ab der U14 unangefochten die Nummer 1 in der Nachwuchsarbeit in Thüringen. Aber darauf dürfen wir uns nicht ausruhen. Wir haben den Anspruch neben Dresden in Thüringen und Sachsen vorne zu sein!

Bilder der Regionalmeisterschaft

Letztes Eishockeyturnier der Saison

Richtig viel los in der alten Eishalle

Wahnsinn, was das Team um Martin Deutschmann und die TecArt Black Dragons Erfurt da auf die Beine gestellt haben! Über 150 Mädchen und Jungen beim deutschlandweit größten U11-Eishockey-Turnier in Erfurt und Ilmenau.

Im Vorfeld hatte ich bereits als ein Videogrußwort geschickt und war heute gerne auch live dabei und habe mit Martin über die Nachwuchsarbeit im Eishockey in Erfurt gesprochen. Schade, dass sich bei so einer Veranstaltung kein Vertreter der Stadtspitze blicken lässt. Da könnten sie sich vor Ort davon überzeugen, wie wichtig die Sanierung der Eishalle ist.
Mit dem Turnier endet nun auch die Eishockey-Saison 2021/2022. Erstmals seit vielen Jahren habe ich coronabedingt keine Spiele, außer den Spielen der Black Dragons gesehen – weder die Adler Mannheim, noch die Eisbären und auch nicht Sparta Prag. Aber dafür haben die Black Dragons wieder eine gute Saison gespielt und ich freue mich auf September, wenn es wieder los geht.

Saisonauswertung beim TSBV

8. April – Schnee in Oberhof

Ausgesprochen erfolgreich war die Saison für die Sportlerinnen und Sportler des TSBV. Ich bin stolz darauf als Vizepräsident sein einem halben Jahr Teil des TSBV zu sein und deshalb bin ich heute ausgesprochen gerne nach Oberhof gefahren. Von der Publikationskonferenz in Mainz ging es zur Aufsichtsratssitzung der SWE Stadtwirtschaft (wo wir unter anderem über den Winterdienst diskutiert haben) ging es nach Oberhof ins Sporthotel.

Allerdings setzte an Rennsteigtunnel schon Schneetreiben ein und ich dachte an die freundlichen Hinweise meiner Vorstandskollegen – vor Ostern fährt man nur mit Winterreifen nach Oberhof. Nach fünf Stunden Beratungen war die Schneedecke geschlossen, aber ich bin gut wieder nach Erfurt zurück gekommen.

Dazwischen hatten wir eine ausgesprochen gute Beratung mit dem TSBV-Präsidium, dem Beirat, den Trainerinnen und Trainern und unseren 16 Mitgliedsverbänden. Neben den erfolgreichen Olympioniken haben wir einen tollen Nachwuchs, der an die „Tür klopft“. Im nächsten Jahr steht mit der Rennrodel-WM in Oberhof der absolute Höhepunkt als Herausforderung auf dem Programm.

Mir hat die erste Saison beim TSBV – mit den Ausflügen nach Winterberg – viel Spaß und Lust auf mehr gemacht.

Bilder der Leistungssportkonferenz

Die Qual der Wahl

In der Stadt der Mainzelmännchen

Inzwischen ist es schon zweieinhalb Jahre her, dass ich auf einer Dienstreise unterwegs war, abgesehen von der Bildungsreise der Landeszentrale für politische Bildung nach Israel im letzten Herbst. Heute ging es zur Publikationskonferenz in die Stadt der Mainzelmännchen bzw. passenderweise auch die Stadt Gutenbergs, dem Erfinder des Buchdrucks.

Die Vertreter aller Landeszentralen treffen sich zwei Mal im Jahr, um sich über neue Publikationen auszutauschen und im Idealfall gemeinsam Bücher zu bestellen. Bis zum Freitag stehen 55 neue Bücher auf dem Programm, die wir präsentiert bekommen. In Thüringen setzen wir seit vielen Jahren auf einen großen Prozentsatz an Eigenproduktionen, die über unsere Homepage bestellt werden können. Zwei davon werde ich vorstellen.

Bei der Publikationskonferenz bin ich erstmals dabei, weil dieser Aufgabenbereich für mich erst vor einigen Wochen dazu gekommen ist. Allerdings haben die Kolleginnen und Kollegen sich in den letzten zwei Jahren coronabedingt ebenfalls nur in Online-Konferenzen. Der direkte Austausch ist aber immer noch etwas anderes und man bekommt viele Informationen in den Gesprächen außerhalb der Tagesordnung. Lediglich die Qual der Wahl, welche Publikationen ich dann meinen Kolleginnen und Kollegen in der LZT zur Bestellung vorschlage, bleibt. Als nächstes geht es mit der Tagung der Online-Referenten der Landeszentralen weiter – auch die endlich wieder einmal in Präsenz.

Bilder aus Mainz

 

Attraktivität des Petersberges erhalten

Frühling auf dem Petersberg

Während der Buga war ich jede Woche auf dem Petersberg. Viele Veranstaltungen, aber vor allem die Einbindung als Buga-Standort machte den Petersberg zu einem attraktiven Ort – für mich zudem in fußläufiger Nachbarschaft.

Viele der Buga-Projekte, von der Rutsche über die Gärten bis zu den Kunstprojekten aus unseren Partnerstädten sind inzwischen verschwunden. Andere, wie die Blumengestaltung, der Olivenbaum, das Erfurt-Blumensignet und der Aufzug zur Festungsmauer sind geblieben und ziehen Besucher weiter an.

Der Bastionskronenpfad wird wahrscheinlich erst im Oktober fertig – momentan ist es eine unvollendete Baustelle. Gleiches gilt für die Defensionskaserne. Inzwischen finden sich im vorderen Teil Gerüste. Was dort wann geplant ist, werden wir bei unserem nächsten Ortsverbandstreffen gemeinsam mit dem CDU OV „Am Petersberg“ und dem OV „Am Steiger“ mit dem Beigeordneten Tobias Knoblich und dem Investor am Mittwoch, 20. April ab 18 Uhr im Besucherzentrum auf dem Petersberg diskutieren.

Heute habe ich mir wieder einmal die Situation vor Ort angesehen. Ich möchte, dass der Petersberg, als die Krone unserer Stadt attraktiv bleibt. und weiter Besucherinnen und Besucher anzieht.

Schwarz-Weiss Erfurt in 3D

Teamfoto im Studio

Viele wunderschöne Erinnerungen an unsere Volleyballsaison bleiben. Mit sieben Siegen in der 1. Volleyballbundesliga gegen fünf Mitbewerber haben wir den 10. Platz erkämpft. Gestern Abend ging es dann ans Abschied nehmen. Mit der Mannschaft und den vielen Helfern des Vereins haben wir noch einmal gefeiert. Die Spielerinnen haben sich bei den Helferinnen und Helfern mit kleinen Geschenken bedankt – die Tasse mit dem Saisonfoto und den Unterschriften wird sicher überall einen Ehrenplatz bekommen.

Eine bleibende Erinnerung gab es für jede unserer Spielerinnen und das Trainerteam vom Verein. Mit Dominik Kalies, einem langjährigen Partner von Schwarz-Weiss Erfurt, wurden unsere Spielerinnen schon vor einigen Wochen in seinem 3D-Studio in Erfurt mit 93 Kameras in einem Body-Scanner innerhalb von wenigen Sekunden von allen Seiten aufgenommen. Daraus entstanden sind nicht nur 3D-Dateien die auf dem Computer gedreht und animiert werden können, sondern auch 11cm große Figuren im 3D-Drucker. Herzlichen Dank an Dominik Kalies, der bereits unsere Riethsporthalle in 3D erlebbar gemacht hat.

Unsere Spielerinnen waren begeistert von den Figuren und ich bin mir sicher, wir werden die Figuren in den nächsten Wochen häufiger in den sozialen Medien auf den Facebook- und Instagram-Seiten unserer Spielerinnen wieder sehen. Nicht alle Spielerinnen werden in der kommenden Saison weiter bei Schwarz-Weiss Erfurt spielen. Aber ich wünsche mir, dass sie Erfurt in guter Erinnerung behalten und immer wieder gerne zurück kommen. Ich wünsche allen unseren Spielerinnen jetzt schöne Frühlings- und Sommertage und dann eine erfolgreiche Saison 2022/2023, wo immer sie auch aufschlagen werden.

Alle Figuren gibt es auf meiner Flickr-Seite zu sehen

Game over

Live auf dem Schirm

Leider ist die Saison 2021/2022 für Schwarz-Weiss Erfurt nun schon wieder vorbei. Gestern Abend fand unser letztes Saisonspiel in Vilsbiburg statt. Über den Bildschirm konnte ich es live verfolgen. Mit dem erwünschten Punktgewinn hat es nicht geklappt. damit wären wir auf der Zielgerade noch an Münster auf Platz 9 gekommen. Aber auch mit dem 10 Tabellenplatz und sieben von 22 Spielen, die wir gewonnen haben, ist es die erfolgreichste Saison der Vereinsgeschichte und alle Beteiligten können stolz darauf sein.

Heute Abend werde wir die Saison mit unseren Helfern und dem Team feiern und ausklingen lassen. Bereits am Wochenende werden etliche Spielerinnen in ihre Heimat reisen. Einige werden wir in der kommenden Saison wieder auf dem Feld in der Riethsporthalle sehen – einige werden möglicherweise auch mit Gastmannschaften zurück nach Erfurt kommen. Nachfolgend der letzte Spielbericht dieser Saison von unserem Pressesprecher Stephan Siegl:

Letztes kleines Ziel verpasst

Im letzten Saisonspiel hat Schwarz-Weiß Erfurt sein letztes kleines Ziel verpasst. Durch das 1:3 (25, -20, -23, -21) bei den Roten Raben Vilsbiburg verfehlten sie den benötigten einen Punkt, um noch auf Platz neun zu klettern.

Erfolgreich und attraktiv wollten sie bei ihrem letzten Spiel auftreten. Das ist den Erfurterinnen am Dienstagabend nur in Teilen gelungen, weshalb sie letztlich ohne Punktgewinn aus Niederbayern zurückkehren. Dabei hatte es gut begonnen für die Gäste, die ohne die erkrankte Zuspielerin „Maggi“ Speaks antreten mussten. Fast den ganzen ersten Satz führten sie, behaupteten ein kleines Polster und erst zum Satzende konnten die Gastgeberinnen ausgleichen (23:23). Zwei Satzbälle wehrte Vilsbiburg ab, den dritten verwandelte Kennedy Eschenberg mit einem Ass (27:25).

Auch den zweiten Satz bestimmte Erfurt zunächst, lag mit 13:9 in Führung und war auf bestem Wege, das gesteckte Ziel zu erreichen. Doch plötzlich schien es, als hätte man bei ihnen „den Stecker gezogen“. Die eingewechselte Alexis Hart, die nahezu jeden Ball verwandelte und viele Fehler auf der Gästeseite sorgten für einen 11:2-Lauf des Tabellenachten, die danach locker den 1:1-Satzausgleich herstellten.

Ähnliches Bild im dritten Satz, Erfurt führte 11:8 und konnte das teils gute Niveau nicht halten, was Vilsbiburg zu nutzen wusste. Die spätere MVP, Jodie Guilliams, konnte schalten und walten wie sie wollte, Erfurt bekam sie nicht gestoppt. Beim 22:18 war eine Vorentscheidung zu Gunsten der Niederbayern gefallen. Eine gute Aufschlagserie der eingewechselten Paula Reinisch brachte zwar nochmal Spannung in den Durchgang (23:23), die letzten beiden Punkte machten dann wieder die Gastgeberinnen.

Dass es eine Stärke der SWE-Damen ist, nicht aufzugeben, bewiesen sie erneut im vierten Satz. 8:6 und 19:16 lagen sie in Führung, der Tiebreak war möglich. Doch erneut standen sich die Thüringerinnen selbst im Wege, machten Fehler in allen Teilbereichen, ermöglichten Guilliams eine Aufschlagserie bis zum 23:19 aus Gastgebersicht, was diese anschließend zum Matchball führte. Gleich den ersten verwandelte Vilsbiburg, weil Schwarz-Weiß den Ball aus der Abwehr nicht zurückbringen konnte. Es war irgendwie symptomatisch für diese Partie. „Ich habe gespürt, dass nicht genügend Energie auf dem Spielfeld war. Und zum Ende hat uns einfach die Entschlossenheit gefehlt“, war es für Konstantin Bitter vor allem ein mentaler Faktor, dass seine Mannschaft diesmal leer ausging.

Auch wenn es letztlich nicht mehr zum neunten Rang gereicht hat, bleibt es für Schwarz-Weiß Erfurt die erfolgreichste Saison der Geschichte, weshalb die Mannschaft erhobenen Hauptes aus der Saison gehen kann und sich jetzt erstmal von einer anstrengenden Serie erholen darf. StS

 

Hygienekonzept fortgeschrieben

Maskenpflicht im Ratssitzungssaal bleibt

Bundesweit wurden die coronabedingten Auflagen deutlich reduziert und die Verantwortung auf die Länder übertragen. Im Thüringer Landtags soll am Donnerstag in einer Sondersitzung entschieden werden, wie der Freistaat Thüringen damit umgeht. Anderen Bundesländer wie Mecklenburg-Vorpommern haben ihr ganzes Land zum Hotspot erklärt und damit weitere Einschränkungen begründet. In Thüringen ist derzeit noch unklar, welche Mehrheiten sich am Donnerstag finden.

Im Erfurter Hauptausschuss war dies heute Abend ebenfalls Thema, weil es um den künftigen Umgang bei Beratungen im Rathaus, also bei Ausschuss- und Stadtratssitzungen, geht. Die Thüringer Kommunalordnung erlaubt es den Kommunen im Rahmen des Hausrechts Hausordnungen aufzustellen. Davon macht die Stadt Erfurt Gebrauch und hat da Hygienekonzept für die Sitzungsräume fortgeschrieben. Dies bedeutet, dass es weiterhin eine Maskenpflicht gibt und mindestens jede Stunde eine Lüftungspause gibt. Regelmäßige Testangebote vor den Sitzungen gibt es nicht. Dies war in den letzten Wochen auf freiwilliger Basis möglich, aber nur etwa die Hälfte der möglichen Tests wurden auch genutzt.

Die Bürgermeisterin und Sozialbeigeordnete erklärte zur aktuellen Corona-Situation, dass das Gesundheitsamt keine Quarantäne- oder Absonderungsbescheide mehr an alle Betroffenen verschicken wird, sondern dies nur auf ausdrückliche Anforderung tut. Derzeit laufen Gespräche mit dem Landesverwaltungsamt, ob offizielle Tests (Testzentrum, Arzt, Apotheke) als Bescheinigung ausreichen. Eine Kontaktnachverfolgung gibt es schon länger nicht mehr. Bei über 300 Infektionen pro Tag (plus hoher Dunkelziffer) und einer Inzidenz von 900 reicht dafür das bestehende Personal nicht aus.

Erfolgreicher Abschluss für Schwarz-Weiss Erfurt

Geschafft, aber glücklich

Bereits jetzt steht fest, dass Schwarz-Weiss Erfurt die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte gespielt hat. Platz 10 ist sicher und mit einem erfolgreichen Spiel (mindestens 1 Punkt) am Dienstag in Vilsbiburg springen wir noch auf Platz 9. Am Samstagabend krönte unser Team die Saison mit einem klaren 3:1 gegen Aachen. Damit gab es im letzten Heimspiel der Saison 2021/2022 den 7. Sieg, so viele gewonnene Spiel hatten wir noch in keiner Saison zuvor.

Unserem Trainer Konstantin Bitter ist es gelungen ein motiviertes Team zu formen. Seine Philosophie vom Spiel kommt bei den Spielerinnen an und sie setzen sie um. Ein großes Dankeschön gebührt aber auch unseren beiden Geschäftsführern Thomas Recknagel und Yves Wangemann, die ein professionelles Umfeld geschaffen haben und damit einen weiteren wichtigen Eckstein gesetzt haben. Danken möchte ich auch den vielen Helferinnen und Helfern, die mit ehrenamtlichen Engagement jeden Heimspieltag perfekt vorbereiten.

Mit einem tollen Spiel, bei dem alles geklappt hat haben unsere Spielerinnen sich selbst und die Fans belohnt. Wir freuen uns gemeinsam auf die neue Saison. Unser Trainer hat einen mehrjährigen Vertrag und unsere Mannschaftskapitänin Toni Stautz hat ihren Vertrag für die nächste Saison unterzeichnet, wie sie nach dem Spiel im VIP-Raum unter Applaus bekannt gab.

Als unsere Spielerinnen nach dem ersten Satz vom Feld gingen, füllte sich das Feld in der Satzpause mit unseren Nachwuchsspielerinnen. Zur Ehrung für eine erfolgreiche Saison waren alle unsere Nachwuchsspielerinnen da, lediglich einige der U-20 und U-18 Spielerinnen fehlten, weil sie zeitgleich zum Auswärtsspiel in Engelsdorf waren. Vier Landesmeistertitel haben unsere Mädchen für das SWE Volley-Team erkämpft. Die U20, U18, U16 Und U15 sind Thüringenmeister, wir wünschen ihnen viel Erfolg bei den Regionalmeisterschaften und wenn möglich die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. Unsere U13 wurde zudem 3. bei den Thüringen Meisterschaften – ebenso wie heute unsere U14. Unsere Jüngsten, die U12 spielt erst am kommenden Wochenende. Wir können stolz auf unseren Nachwuchs sein. 70 Spielerinnen standen auf dem Feld und vielleicht wird die eine oder anderen in einigen Jahren in der Bundesliga ankommen.

Videos und Bilder vom Spiel gegen Aachen

Thüringen Journal

Spielbericht

30. Thüringer Tage der jüdisch-israelischen Kultur eröffnet

Eröffnungsveranstaltung

Erstmals finden die Kulturtage im Jubiläumsjahr im Frühjahr statt. Traditionell sind die jüdisch-israelischen Kulturtage sonst im Oktober/November verortet. Beim heutigen Eröffnungskonzert im Kaisersaal gingen meine Gedanken zurück. Nicht mehr genau erinnern kann ich mich, seit wann ich die Kulturtage begleitet. Bereits vor über 20 Jahren war ich  bei vielen Veranstaltungen zu den Kulturtagen, als noch Bernhard Vogel in jedem Jahr die Schirmherrschaft darüber hatte.

Ab 2010 habe ich dann als stellvertretender Vereinsvorsitzender des Fördervereins Alte und Kleine Synagoge, später umbenannt in Förderverein für jüdisch-israelische Kultur in Thüringen e.V., mitgewirkt. Mit zahlreichen Veranstaltungen haben wir in nunmehr 30 Jahren unzählige Thüringerinnen und Thüringer erreicht und ihnen jüdische Kultur nahe gebracht.

Die Jüdische Landesgemeinde ist in all den Jahren gewachsen und inzwischen so stark, dass sie in der Zukunft die tragende Säule der Kulturtage werden wird. Damit einher gehen einige Änderungen. Künftig werden die Kulturtage als Festival im Frühjahr zwischen Purim und dem Pessach-Fest stattfinden. Aus Rücksicht auf den Shabbat werden Freitags keine Veranstaltungen stattfinden und darüber hinaus die Synagoge und das Jüdische Gemeindezentrum zentrale Veranstaltungsorte werden.

Ich freue mich auf die künftigen Programme und auch darauf immer wieder Inspirationen aus Israel mitbringen. Heute vor genau fünf Monaten bin ich zum letzten Mal nach Israel geflogen – es wird wieder einmal Zeit.

Soziale Medien in der Politik

Zu empfehlen

Frisch aus der Druckerei und neu im Publikationsangebot der LZT ist das Buch „Zwischen Partizipationsversprechen und Algorithmenmacht. Wie soziale Medien politisches Handeln prägen“.

Normalerweise bewerben wir unsere Bücher mit Buchlesungen und in den sozialen Medien. Ersteres geht derzeit coronabedingt leider immer noch nicht. Daher stellen wir einzelne Bücher auch im Gespräch mit den Autoren in Form von kurzen Videos auf unserem YouTube-Kanal vor.

Diese Woche habe ich mit dem Autor unseres jüngsten Buches Jan-Hinrik Schmidt über sein Werk gesprochen. Auch wenn ich den Social-Media-Bereich und alle anderen Online-Aktivitäten der LZT nun seit drei Jahren betreue, seit 22 Jahren eine eigene Homepage mit blog pflege und in allen sozialen Medien aktiv bin, bin ich immer noch Lernender und freue mich über solch einen Austausch.

Soziale Medien wie Facebook, YouTube, Instagram oder Twitter sind wichtige Werkzeuge der politischen Kommunikation geworden. Politikerinnen und Politiker genauso wie ehrenamtlich Engagierte nutzen sie, um über ihre Ziele zu informieren und Unterstützung zu mobilisieren. Bürgerinnen und Bürger können mit ihrer Hilfe an gesellschaftlichen Debatten partizipieren und ihre eigene Meinung einbringen. Zugleich können die Regeln und Mechanismen der sozialen Medien aber auch zu Filterblasen, Echokammern und Hassrede führen.

Das Buch von Jan-Hinrik Schmidt beschreibt allgemeinverständlich, wie Politikerinnen und Politiker soziale Medien nutzen, wie soziale Medien Meinungsbildung und politisches Engagement verändern, und wie wir diese Entwicklungen gesellschaftlich einhegen sollten, um unsere Demokratie nicht zu gefährden. Zu bestellen ist das Buch über den beigefügten Link auf der Homepage der LZT.

YouTube-Interview der LZT zum Thema 

Wieder mehr Präsenzveranstaltungen

Newsletter 6/2022

Zahlreiche neue Publikationen werden im aktuellen Newsletter der LZT sowohl in Videos durch ihre Autoren, als auch in Textform vorgestellt. Zudem sind im Newsletter 6/2022 eine Auswahl an Terminen, die in den nächsten drei Wochen stattfinden werden.

Heute habe ich den Newsletter fertigstellen und versenden können. Mit den Lockerungen der coronabedingten Auflagen finden nunmehr wieder häufiger Veranstaltungen in Präsenz statt. In den letzten Monaten – inzwischen nun zwei Jahren – war dies bei der LZT, wie bei vielen anderen Anbietern von Bildungsveranstaltungen leider coronabedingt zu selten der Fall.

Anfang April werde auch ich wieder einmal eine Veranstaltung aus meinem Themengebiet präsentieren können. Der Autor Stefan Mey stellt am 11. April in der Erfurter Universität sein Buch „Darknet – Waffen, Drogen, Whistleblower – Wie die digitale Unterwelt funktioniert“ vor. Am folgenden Tag werden wir in unserem Studio-Konferenzzimmer die Veranstaltung noch einmal für das Internet aufzeichnen – sicher ist sicher 😉

Abonniert werden kann der regelmäßig erscheinende Newsletter über die Homepage der LZT. Ein Klick reicht.

Erfolgreich auf der Zielgerade

Unsere Black Dragons vor dem Spiel

Sowohl unsere Volleyballdamen von Schwarz-Weiss Erfurt, als auch die Eishockeyspieler der Black Dragons, befinden sich derzeit auf der sportlichen Zielgerade ihrer Saison 2021/2022. Am Wochenende konnten beide jeweils einen Sieg verbuchen. Während ich den 3:0 Sieg unserer Damen nur aus der Ferne verfolgen konnte, war ich bei den Black Dragons heute Nachmittag/Abend nach einer längeren Motorradtour noch live dabei.

Obwohl SWE das Spiel beim Tabellenletzten mit 3:0 gewonnen hat, sind die Playoffs nicht mehr erreichbar. selbst wenn wir die zwei noch ausstehenden Spiele gegen Aachen und Vilsbiburg gewinnen, ist das nur rechnerisch möglich, da Vilsbiburg mit großer Wahrscheinlichkeit gegen Neuwied gewinnen wird. Aber Platz 9 und damit die beste Platzierung in der Volleyballbundesliga in der Vereinsgeschichte ist noch erreichbar. Unser Team wird sich daher noch zwei Mal voll reinhängen und am kommenden Samstag können die Fans dabei sein.

Viele Fans waren auch bei den Black Dragons heute in der Eishalle. Unter ihnen waren 200 aus Weiden, dem Meister der Oberliga Süd. Eishockey untypisch war darunter auch „schwierige Kundschaft“. Rund 50 aggressive Typen, die sonst beim Fußball zu hause sind waren mitgereist und sorgen für einen größeren Polizeieinsatz. Wie die anderen Weidener und die begeisterten Erfurter erlebten sie danach, wie die Black Dragons die hochfavorisierten Weidener im ersten Drittel zerlegten. 3:1 stand es danach völlig verdient. Das zweite Drittel plätscherte torlos dahin, bevor Weiden im Schlussdrittel ausgleichen konnte.

Allerdings bäumten sich die Erfurter noch einmal auf und gingen 4:3 in Führung. Spätestens beim 5:3 ins leere Tor der Weidener kannte der Jubel keine Grenzen. Jetzt geht es Dienstag in Weiden weiter, bevor das vierte Spiel am Freitag in Erfurt ansteht. Der Playoff-Traum lebt weiter!

La Traviata – endlich wieder in Erfurt

Immer wieder…

Lange, für mich viel zu lange, hat es gedauert, bis die Verdi-Oper „La Traviata“ wieder in Erfurt präsentiert werden konnte. Seit 26 Jahren und meiner damaligen ersten „Begegnung“ mit der Traviata ist es meine absolute Lieblingsoper. 2007 gab es bereits eine Aufführung im neuen Theater in Erfurt und für den Oktober 2020 war die Neuinszenierung geplant. Coronabedingt entfiel aber praktisch die ganze Spielzeit 2020/2021. Um so mehr freue ich mich, dass sie nun nachgeholt wird.

Durch etliche coronabedingte Erkrankungen gab es bis zur Premiere mehrere Umbesetzungen, für die der Generalintendant Guy Montavon vor Premierenbeginn um Entschuldigung bat. Violleta wurde von Jessica Rose Cambio gesungen – erst in ihrer dritten Aufführung. Sie erhielt verdient nach der Aufführung begeisternden Applaus.

Bis Anfang Mai wird es die Traviata noch sechs Mal geben. Da derzeit nur 60 Prozent Zuschauerauslastung erlaubt sind, empfiehlt sich unbedingt die rechtzeitige Kartenbestellung.

Hilfe für die Menschen aus der Ukraine

Thema im CDU-Ortsverband

Immer noch ist leider kein Ende in Sicht. Der Angriff des russischen Präsidenten Vladimir Putins auf die Ukraine und der damit entfachte Krieg mitten in Europa hat uns sprachlos und betroffen gemacht. Wir fühlen den gemeinsamen Schmerz mit dem ukrainischen Volk, doch sind viele von uns hilfsbereit und engagieren sich, um das Leid der Menschen vor Ort zu lindern.

Auch unter unseren CDU-Ortsverbandsmitgliedern „Am Petersberg“ besteht über das Thema generell ein großer Gesprächsbedarf. Zu unserer gestrigen Ortsverbandssitzung haben wir uns mit unserem Stadtrat und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, gebürtigem Ukrainer und Vorstandsmitglied der jüdischen Landesgemeinde Thüringen Juri Goldstein sowie Ilona Mamiyeva vom Verein Ukrainischer Landsleute Thüringen e.V. zwei Gesprächspartner eingeladen.

In bewegenden Worten schilderten uns beide die große Hilfsbereitschaft der Erfurterinnen und Erfurter, aber auch die Hilfebedarfe der zu uns geflüchteten Menschen. Aktuell werden in Erfurt und Umgebung vor allen Wohnungen gesucht, um die Familien kurz- und mittelfristig unter zu bringen. In Erfurt sind derzeit rund 1000 Menschen aus der Ukraine angekommen – viele sind bei Freunden und Bekannten, also privat untergekommen. Für die nächsten Wochen werden in Erfurt jede Woche 400 erwartet und dies wird eine große Herausforderung für die Stadt. Einig waren wir uns im Ortsverband, dass eine Unterbringung in Turnhallen oder Gemeinschaftsunterkünften höchstens für die ersten zwei bis drei Tage akzeptabel ist.

Die Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen hat zum Thema eine Zusammenstellung wichtiger Link-Tipps zusammengestellt. Hintergründe zum Krieg in der Ukraine werden dort erklärt. Zudem haben wir in dieser Woche eine Broschüre herausgegeben, die sich dem Zerfall der Sowjetunion widmet.

Wechselbad der sportlichen Gefühle

Die Suhler Wolfsgrube

Manchen Dinge ändern sich leider nie. Genauso sicher, wie unsere Teams vom SWE Volley-Team grundsätzlich die Thüringenmeisterschaften in allen Altersklassen gewinnen und sich damit in jedem Jahr in mehreren Altersklassen für die Regional- und Deutschen Meisterschaften qualifizieren, ist es dass wir in der 1. Bundesliga die Spiele gegen Suhl verlieren.

Auch gestern Abend haben wir in Suhl verloren – auch wenn wir dieses Mal dicht dran waren. Im vierten Satz hatten wir schon beim 24:23 den Satzball zum Punktgewinn, aber am Ende trotzdem mit 24:26 den Satz und das Spiel verloren. Rund 30 Erfurter Fans waren nach Suhl mitgereist. Ich hatte vorsichtshalber das Team-Shirt schon beim Finanzausschuss im im Rathaus an. Aber als Sitzungsleiter hatte ich es in der Hand und wir waren 17.45 Uhr fertig und damit dann auch rechtzeitig in der Wolfsgrube. Coronabedingt, war die Wolfsgrube allerdings nur halb so voll, wie bei sonstigen Derby-Spielen. Nachfolgend der Spielbericht unseres Pressesprechers zum Spiel.

Zeitgleich zu unseren Damen spielten auch die Black Dragons in Erfurt. Nach der 4:5 Hinspielniederlage in Essen, standen sie unter Zugzwang. Dank schneller Rückfahrt aus Suhl war ich noch pünktlich zum letzten Drittel in der Eishalle. Somit konnte ich noch die beiden entscheidenden Tore zum 3:0 und 4:0 und die anschließende Jubelstimmung unter den Fans mit erleben. Am Freitag und am Sonntag stehen dann die ersten beiden Playoff-Spiele (Best of five) gegen den Süd-Meister Weiden auf dem Programm.

Da war mehr drin

Schwarz-Weiß Erfurt hat das Thüringenderby beim VfB Suhl am Mittwochabend mit 1:3 (-21, 18, -19, -24) verloren und zumindest einen Punktgewinn selbst aus der Hand gegeben.

Da war mehr drin, waren sich die Erfurter Anhänger nach dem 17. Derby einig. Die Chance, den zweiten Sieg im direkten Duell einzufahren, war für die Gäste so groß wie selten zuvor. Zumindest am Erreichen des Tiebreaks waren sie dicht dran. Doch zu viele Aufschlagfehler zum Satzende und zwei missglückte Zuspiele von Erfurts insgesamt bester Spielerin, „Maggie“ Speaks, verhinderten den Entscheidungssatz.

Der Beginn der Partie sah zunächst jedoch die Suhlerinnen vor heimischem Publikum als das bestimmende Team. Zupackend im Block und sicher im Angriff agierten diese, konnten sich dabei sogar einige Aufschlagfehler leisten, während Schwarz-Weiß im Block und der Feldabwehr kaum Zugriff fand. Annick Meijers verwandelte verdient zum 25:21.

Die Umstellung von Konstantin Bitter zum folgenden Satz (Speaks für Glaab und Hurley für Maase) sollte sich auszahlen. Von den schnelleren Zuspielen profitierten die Erfurter Angreiferinnen, die nun öfter die entstehenden Lücken im gegnerischen Block nutzen konnten. Die Gäste dominierten den Satz und „Toni“ Stautz beendete mit zwei erfolgreichen Angriffen diesen zum 25:18. Im dritten Durchgang hatten die Südthüringerinnen wieder den besseren Start (8:4). Sie setzten sich im Verlauf entscheidend ab (17:10) und gewannen deutlich (25:19).

Im vierten Satz lieferten sich beide Kontrahenten bis zur zweiten technischen Auszeit ein Kopf-an-Kopf-Rennen (15:16). Erfurt setzte die Gastgeberinnen immer wieder unter Druck, was diese etwas nervös werden ließ. Ausdruck dessen waren viele Eigenfehler beim VfB, der sich beim 16:19 dem erneuten Satzverlust gegenüber sah. Doch in der Crunchtime wurde deutlich, warum das erfahrenere Team aus Suhl einige Plätze vor den SWE-Damen rangiert. Während Erfurt drei Aufgaben verschlug und ausgerechnet der für den Erfurter Aufschwung sorgenden „Maggi“ Speaks am Ende zwei Zuspiele misslangen, spielte der Fünfte jetzt fehlerfrei. So wehrte der VfB einen Satzball ab und der goldenen MVP, Annick Meijers, war es vorbehalten, mit einem longline geschlagenen Angriff das Spiel nach 106 Minuten zu beenden.

Suhl hat das über weite Strecken auf Augenhöhe verlaufene Thüringenderby gewonnen, weil Erfurt in der entscheidenden Phase nicht abgezockt genug war, um seine Chance auf den Tiebreak zu nutzen. Am Samstag geht es für die Schwarz-Weißen in Neuwied bereits weiter. Eine neue Chance, um einen Erfolg einzufahren. (Stephan Siegl)

Bilder vom Volleyball und Eishockey

Der Zerfall der Sowjetunion

Die Geschichte hinter dem Bild

Leider hat unser jüngste Broschüre in der Reihe „Die Geschichte hinter dem Bild“ eine besondere Aktualität bekommen, zu der ich mit dem Autor György Dalos in dieser Woche ein Videointerview führen konnte. Seine Broschüre „Der Zerfall der Sowjetunion“ entstand bereits im letzten Jahr und reflektierte die Ereignisse in den Jahren 1990/1991 in der ehemaligen Sowjetunion.  Die Sowjetrepubliken strebten nach Selbstständigkeit.

Die wirtschaftlich katastrophale Lage und die Ausprägung der eigenen Identität sowie entstehende demokratische Strukturen waren dafür ausschlaggebend. Der Vielvölkerstaat Sowjetunion zerfiel in die Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) und schließlich in die Eigenständigkeit der Republiken. Zwar sind auch 30 Jahre später noch Republiken stark von Russland abhängig und auf Moskau-Kurs, aber insbesondere im Baltikum ist die erreichte Unabhängigkeit unumkehrbar.

In den letzten Wochen wurde uns vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine aber auch bewusst, dass Putin in seinem Streben nach groß-russischen Strukturen und der Sehnsucht wieder Weltmacht sein zu wollen, auch nicht vor einem Krieg zurückschreckt. György Dalos erklärte im Interview die Hintergründe dazu. Über 30 Jahre ist der Zerfall der Sowjetunion jetzt her – wirken tut dies bis heute.

Morgen Abend treffen wir uns im CDU-Ortsverband „Am Petersberg“ mit dem gebürtigen Ukrainer und Stadtratskollegen Juri Goldstein und Ilona Mamiyeva vom Verein Ukrainischer Landsleute Thüringen e.V. und werden über die aktuelle Situation in der Ukraine sprechen.

Link zum Videointerview

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