Verschiedenes

Vorstandsneuwahl beim SWE Volley-Team

Auf der Mitgliederversammlung des Volleyball-Zweitligisten wurde der Vorstand neu gewählt. Der alte und neue Präsident, Michael Panse, blickte dabei auf eine insgesamt recht erfolgreiche zweijährige Amtperiode zurück. „Mit dem Aufstieg unserer ersten Mannschaft in die 1. Bundesliga vor anderthalb Jahren haben wir einen schönen Erfolg feiern können. Zwar war es für mich und meine ehrenamtlich arbeitenden Mitstreiter des Vorstandes sowie Trainer Heiko Herzberg und Rainer Schüffler ein recht arbeitsaufwändiges Jahr, aber es hat sich trotz des Abstieges durchaus gelohnt.“, stellte er rückblickend fest.

„Nun werden wir uns konsolidieren und mit dem neuformierten Zweitliga-Team wieder angreifen. Wenn möglich, wollen wir mittelfristig wieder in die 1. Bundesliga, denn eine erstligataugliche Halle haben wir jetzt ja.“, freute sich Michael Panse schon auf den ersten Auftritt in der neuen Riethsporthalle. In der Nachwuchsarbeit werden wir weiter engagiert tätig sein sowie Zeit und Geld investieren, um weiter der erfolgreichste Verein in Thüringen auf diesem Gebiet zu bleiben.“, gab Michael Panse einen Schwerpunkt für die weitere Vereinsarbeit  vor.

Aus beruflichen Gründen schied der bisherige Schatzmeister Heiko Brabetz aus dem geschäftsführenden Vorstand auf eigenem Wunsch aus. Ihm dankte der Präsident besonders für sein zwölfjähriges Engagement als Vizepräsident und Amtvorgänger von Michael Panse. Für den scheidenden Heiko Brabetz übernimmt nun Thomas Recknagel als Verantwortlicher für die Finanzen. Dritter Mann im Bunde bleibt Ralf Keuterling, der weiter für die Organisation im Verein verantwortlich ist.

Zu den ebenfalls ohne Gegenstimme wiedergewählten Beisitzern Jens Greskamp (Recht), Jens Hugo (Koordinator TVV/Sportgymnasium) und Stephan Siegl (Öffentlichkeitsarbeit), kommen nun noch Markus Schwarz (Kommunikation & neue Medien) und Mario Rögner (Jugendwart) hinzu. Damit ist die Vereinsarbeit für die kommende Amtsperiode breiter aufgestellt und soll weiter verbessert werden, so das Ziel der Verantwortlichen.

K&S Seniorenresidenz eröffnet

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In Form eines Kuchens die neue Seniorenresidenz

In Erfurt gibt es seit heute 20 stationäre Pflegeeinrichtungen. Die K&S Pflegeresidenz im Brühl wurde in knapp einem Jahr gebaut. Gerne habe ich bei der heutigen Eröffnung ein Grußwort gehalten, weil ich das Konzept „mitten in der Stadt“ und damit „mitten im Leben“ richtig finde.

Auch in der Landeshauptstadt Erfurt werden die Menschen erfreulicherweise immer älter. Derzeit sind 9.800 der 201.000 Einwohner Erfurts älter als 80 Jahre und mit der steigenden Lebenserwartung steigt auch die Zahl der Menschen, die nicht mehr ambulant oder zu Hause gepflegt werden können. In Erfurt gibt es nunmehr 2.350 Pflegeheimplätze und die Plätze in der K&S Seniorenresidenz werden ganz sicher sehr schnell belegt sein.

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Vom Dach der Einrichtung bot sich Frau Schönfeld und mir ein herrlicher Blick über das Brühl

Wie in vielen neugebauten Pflegeeinrichtungen (in Thüringen seit der Wende 220 der rund 280 Einrichtungen) wird das Wohngruppenkonzept Grundlage der Arbeit sein. Hinzu kommt aber noch der Standortvorteil direkt neben dem Theater, 200m neben dem Brühler Garten und direkt hinter dem Domplatz zu Füßen der Festung Petersberg.

Viele Gäste waren zur heutigen Eröffnung gekommen. Ich habe mich über ein Wiedersehen mit Frau Schönfeld sehr gefreut. Vor einigen Jahren habe ich bei ihr in einer Pflegeeinrichtung in Waltershausen ein einwöchiges Pflegepraktikum gemacht. Seit dem schätze ich ganz besonders die wichtige Arbeit der Pflegekräfte.

Frau Schönfeld trägt jetzt Verantwortung für die regionalen Einrichtungen der K&S Gruppe und wir werden sicher in Zukunft einige Projekte miteinander gestalten können. Den Mitarbeiterinnen der neuen Pflegeeinrichtung wünsche ich ebenso wie den Bewohnern alles Gute für die Zukunft und dem Träger viel Erfolg mit der Arbeit am neuen Standort.

Mehrgenerationenhaus Weimar-Schöndorf

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Das Mehrgenerationenhaus in Weimar-Schöndorf

Heute ging es zum Besuch in das Mehrgenerationenhaus nach Weimar-Schöndorf. Am Rand der Klassikerstadt liegt das MGH mitten in einem Plattenbaugebiet. Deshalb sind auch dort vor allem Angebote der Jugendsozialarbeit gefragt. Der Träger der Einrichtung ist der Förderkreis Jul.

Die Projektleiterin Felicitas Fehling führte mich durch das Haus und erläuterte die Angebote. Zahlreiche Arbeitsgelegenheiten werden im MGH organisiert und über die Agentur vermittelt. Einige der ehemaligen Mitarbeiter wurden in den letzten Jahren danach in sozialversicherungspflichtige Jobs gebracht.

Als Jul e.V. das Mehrgenerationenhaus vor drei Jahren übernommen hat, war es eine stark sanierungsbedürftige ehemalige Platten-Kita, wie es sie in nahezu jedem Neubaugebiet der ehemaligen DDR in gleicher Bauweise gab.

Projektleiterin Felicitas Fehling
Projektleiterin Felicitas Fehling

Eines ist allerdings all diesen Einrichtungen heute gemein, sie sind „rum“. In Weimar-Schöndorf konnte der Förderkreis Jul mit eigenen Mitteln und den Jugendlichen, die sich beim Träger in Ausbildung oder Berufsorientierungslehrgängen befinden, die Sanierung voran treiben. Jetzt erstrahlt das Haus in frischen Farben und energetisch saniert mit neuen Fenstern.

In dem Mehrgenerationenhaus ist auch das Tizian und das TIBI-Projekt integriert, beides Angebote deren Entstehung ich aktiv mit begleiten konnte und die auch in Erfurt zu finden sind. Ein Näh-Service der Thüringer Arbeitsloseninitiative, Hausaufgabenbetreuung gibt es ebenso wie zahlreiche Kurse. Ausgesprochen gut finde ich, dass der Träger frühzeitig einen Beirat gebildet hat der fachlich berät. In dem Beirat sind zahlreiche Projektpartner und die kommunale Seite vertreten. Damit ist eine gute Vernetzung und Akzeptanz vor Ort gegeben.

Weiteres Entwicklungspotential bietet sich in der bereits jetzt bestehenden Zusammenarbeit mit der benachbarten Kita. Ich kann mir dort gut eine Entwicklung hin zu einem Eltern-Kind-Zentrum vorstellen.

Über den Spielfeldrand hinaus…

THC (26)
Beim Handball geht es hart zur Sache

…ging gestern Abend der sportbegeisterte (und sonst Volleyball-, Eishockey- sowie Fußball-) Blick. Zum Gegenbesuch bei den Handballdamen des THC sind wir nach Bad Langensalza gefahren. Vor drei Wochen waren die Handballerinnen beim Heispiel des SWE Volley-Teams gegen den Dresdner SC bei uns zu Gast und so wollten wir uns beim derzeit erfolgreichsten Ballsportteam Thüringens revanchieren.

Der THC ist derzeit mit 45:3 souveräner Tabellenführer in der 1. Handballbundesliga und auf Meisterschaftskurs. In den vergangenen Jahren war ich bereits mehrfach bei den Handballerinnen zu Besuch, auch beim Europapokalfinale gegen den HBC Nimes in der Erfurter Messehalle. Jahr für Jahr hat sich das Team gesteigert und nun an die deutsche Spitze gekämpft. Respekt und Anerkennung!

THC (39)Gestern Abend tat sich das Team aber mit dem HSC Blomberg-Lippe schwer. Zwar führte das Team nahezu die gesamte Spielzeit, aber am Ende war das Ergebnis mit 35:33 für das erfolgsverwöhnte Publikum (971 Zuschauer gestern) doch etwas knapp. Ich hatte viel Freude mal wieder beim Handball zu sein – und am Ende auch mal über einen Sieg mitjubeln zu können. Das Pokalfinale verlor der THC, das WM-Finale vor zwei Jahren in Zagreb verlor zu unserer Enttäuschung Kroatien gegen Frankreich und auch beim letzten Punktspiel des THC (ist aber schon drei Jahre her) verloren die Damen aus Bad Langensalza.

Etwas schade finde ich es schon, dass der THC auch weiterhin in der Salzahalle in Bad Langensalza spielen wird. Die neue Riethsporthalle ist nicht für internationale Handballspiele ausgelegt und international wird der THC wohl auch in der nächsten Saison sicher spielen.

Bilder vom Spiel

Mega-Sportwochenende aus Erfurter Sicht

SC Potsdam - SWE (83)
Auswärtssieg!

Alles hat geklappt! Freitag gewannen die Black Dragons in einem heißen Spiel gegen FASS Berlin mit 7:4. Samstag gewann RWE das Thüringen-Derby in Jena mit 1:3. Heute gewann nun unser SWE Volley-Team das ganz wichtige Auswärtsspiel in Potsdam mit 2:3 (im Tiebreak mit 13:15). Vor dem Spiel lag die Spannung schon in der Luft und wurde in den Potsdamer Neuesten Nachrichten noch zusätzlich befördert.

Die Potsdamer Spielerin und Mannschaftskapitän Ramona Stucki konnte sich noch gut an die 0:3 Niederlage ihres Teams in der Hinrunde erinnern. Allerdings erinnere sie sich „sehr ungern daran“, wegen der „volleyballuntypisch aggressiven Publikumsreaktionen“. Offensichtlich stört sie sich an der leidenschaftlichen Stimmung in Erfurt, die zugegebener Weise auch etwas von unseren befreundeten Eishockeyfans mitgetragen wird.

SC Potsdam - SWE (42)
Die "aggressiven" Fans...

In Potsdam waren heute 50 Erfurter Fans in der Halle und sorgten erneut für eine akustische Überlegenheit. Das Potsdamer Publikum (500 Zuschauer) war eher ruhig 🙂

Der erste Satz ging für uns klar daneben, aber im zweiten kämpften sich unsere Mädels heran und dann waren die Sätze zwei und drei eine klare Sache. Im vierten Satz war dann Potsdam wieder da und glich aus, bevor unsere Mädels im fünften und entscheidenden Satz den dritten Matchball zum 13:15 verwandelten. Super!

SC Potsdam - SWE (3)
...und das neue Maskottchen

Auf der Heimfahrt erreichte uns dann noch die nächste gute (Sport)Nachricht. Die Eisfigther Leipzig gewannen mit 5:4 gegen FASS Berlin, nachdem sie am Vortag in Berlin noch unter die Räder gekommen waren. Damit stehen die Black Dragons nun völlig überraschend doch noch im Pokalfinale. Glückwunsch!

Glückwunsch ganz am Ende des Tages auch noch nach Sachsen-Anhalt an den Wahlsieger CDU. Trotz Stimmenverlusten bleibt die CDU mit 32,6 Prozent rund 9 Prozentpunkte vor den Linken. Die SPD landet bei rund 21,5 Prozent, Grüne bei 6,8 die FDP ist mit 3,8 raus und die NPD scheitert glücklicherweise mit 4,7 Prozent.

Bilder vom Spiel

Ort der Vielfalt – MGH in Bad Salzungen

MGH Bad Salzungen (1)
Gesprächsrunde im MGH

Das Mehrgenerationenhaus in Bad Saltzungen ist zweifellos eineder größten Einrichtungen dieser Art in Thüringen. Beim gestrigen Besuch reichten zweieinhalb Stunden nicht aus, um alle Angebote umfassend darzustellen. In Trägerschaft des Sozialwerks des Demokratischen Frauenbundes vereinigt das MGH Angebote von vielen Trägern und für viele Zielgruppen im Gebäude des ehemaligen Krankenhauses Bad Salzungen.

Zum Gespräch in der Einrichtung waren neben den Vorstandsvertretern auch die Projektverantwortlichen, der Landtagsabgeordnete Gustav Bergemann, die Fraktionsvorsitzenden von CDU und Linken im Stadtrat, Vertreter von Stadt und Landkreis, sowie Sponsoren und Projektpartner wie die Sparkasse gekommen.

MGH Bad Salzungen (4)
Unterstützung vor Ort

Die Geschäftsführerin des Trägers Hannelore Walz erläuterte mir, Julia Heidekrüger (Referentin Frauen und Familie Der Paritätische Thüringen) und Norbert Scheitz (Referatsleiter im TMSFG) die vielen Angebote.

In der Einrichtung ist das Frauen- und Familienzentrum Louise ebenso integriert, wie das Seniorenbüro des Wartburgkreises und die Integrative Begegnungsstätte Sonnenblume. Die Beratungsstelle „Wohnen im Alter“ findet sich ebenso vor Ort wie der ambulante Hospiz- und palliative Beratungsdienst. Letztere leisten einen  wichtigen Teil ihrer Arbeit in den Räumen des ehemaligen Kreißsaals. Rund 150 Seniorinnen und Senioren sind regelmäßig ehrenamtlich aktiv – Respekt!

MGH Bad Salzungen (9)
Computerkurs im MGH

Begeistert hat mich das Angebot Senijung bei dem Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse im Ehrenamt in einen Erfahrungsaustausch mit Seniorinnen und Senioren der Senioren- und Pflegeeinrichtungen der Stadt treten.

Vor zwei Jahren startete das Projekt mit vier Schülern und vier Mentoren, letztes Jahr waren es 15 Schüler und 8 Mentoren, jetzt sind es 47 Schüler und 10 Mentoren. Begleitet wird das Projekt von zahlreichen Schulen und erfreulicherweise auch von der Schulsozialarbeiterin der SBBS mit den BVJ-Klassen. Insbesondere bei den Schülern für Hauswirtschaft wird so auch das Interesse für Berufe im Pflegebereich geweckt.

Internetcafe 50plus, PC-Kurse für Senioren, Spielenachmittag, Kinderbetreuung, Sportgruppen, Kinonachmittage… die Liste der Aktivitäten im Hause lässt sich noch beliebig verlängern. Neben dem Engagement des Trägers lebt das Haus vor allem auch von der hohen Akzeptanz und Unterstützung vor Ort.

MGH Bad Salzungen (24)
Die Mehrgenerationenbank

Landratsamt und Rathaus unterstützen die Arbeit. Die Sozialdezernentin Frau Döhring gehört zu den Unterstützern von Anbeginn und auch die örtliche Politik „kniet“ sich rein. Gustav Bergmann als Landtagsabgeordneter und Christian Hirte als Bundestagsabgeodneter sind ebenso regelmäßig zu Besuch wie Kommunalpolitiker.

Ich war begeistert von der Arbeit im MGH Bad Salzungen. Ein Leitspruch des MGH ist „Die Entwicklung von Angeboten, welche an den wirklichen Interessen der NutzerInnen orientiert sind, ist oberstes Gebot“. Er wird hervorragend umgesetzt.

Viel Erfolg auch weiterhin der Koordinatorin Peggy Schmidt und ihrem Team!

Bilder des Besuchs

Alles was Spaß macht im Wochenendprogramm

Motorradtage (36)Das vergangene Wochenende hatte gleich etliche Programmpunkte, die richtig Spaß gemacht haben. Mit meinen beiden Jungs war ich am Samstag bei der Thüringer Motorrad-Messe. Wie in jedem Jahr mit viel Programm, unendlich vielen neuen Motorrädern und an jeder Ecke was fürs Auge.

Motorradtage (48)Wer wollte konnte sich auch mit der Ausrüstung für die bevorstehende Saison eindecken. Fahrten in der Stahlkugel, Shows und hunderte Motorräder vor der Tür festigten der Messestandort Erfurt. 

Nachdem ich schon vor zwei Wochen mit der ersten Tour (so früh wie in keinem Jahr zuvor) die Saison eröffnet hatte, war am Wochenende das zweite Mal Gelegenheit zu fahren – Pech für alle Inhaber von Saisonkennzeichen 😉

Die beiden Samstagsspiele für Erfurter Vereine hingegen konnten nicht gegensätzlicher laufen. Rot-Weiss Erfurt siegte sensationell gegen den Tabellenführer der 3. Liga mit 3:1 im Steigerwaldstadion und unsere Damen vom SWE Volley-Team verloren leider kurz und schmerzvoll in Schwerin mit 0:3. Am Live-Ticker war ich dabei, aber es ging leider schnell… Suhl hat hingegen beim letztjährigen Meister überraschend gewonnen.

Sushi-Abend mit dem SWE Volley-Team
Sushi-Abend mit dem SWE Volley-Team

Ärgerlich war hingegen der Sieg von Potsdam gegen Hamburg. Am nächsten Wochenende müssen wir nach Potsdam, ich werde mitfahren und mitfiebern. In dem Spiel geht es um eine ganze Menge im Abstiegskampf!

Den halben Sonntag habe ich mit der Vorbereitung auf dem zweiten Sushi-Abend mit dem Team verbracht. Bereits vor zwei Wochen war die eine Hälfte der Mannschaft bei mir zu Gast und gestern der Rest gemeinsam mit den Trainern und dem Manager. Auch wenn nicht alle für rohen Fisch zu begeistern waren, war es ein runder Abend. Am Ende habe ich den Mädels versprochen nach den nächsten drei Siegen für das ganze Team bei mir auf der Terrasse zu grillen – hoffentlich bald!

ffw-31In Marbach war ich am Samstag Abend bei der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr. Schade, dass dieses Jahr alle anderen Fraktionen des Erfurter Stadtrats nicht vertreten waren – in Wahlkampfjahren ist das hingegen stets anders…

Wie in jedem Jahr war ich aber gerne dort, weil man viel an Informationen über ein intaktes Vereinsleben mitnehmen kann und vor allem auch einmal Danke sagen kann. Im letzten Jahr wurde vor allem die Bambini-Feuerwehr ausgebaut und von der Alters- und Seniorenabteilung die historische Feuerwehrspritze von 1729 saniert und liebevoll aufbereitet. Sie steht jetzt im Feuerwehrgerätehaus und wartet darauf zur 800-Jahr-Feier von Marbach präsentiert zu werden.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei…

KKH Helau (63)
Meine Orden der Session vom Facedu, KCA und KKH - Helau sowie MKC - Heijo!

Auch in diesem Jahr war natürlich pünktlich um 0.00 Uhr Schluß mit Karneval der Session 2010/2011. Deshalb auch hier nur noch ein kurzer Rückblick und danach Vorfreude auf den 11.11. denn nach der Session ist vor der Session. In diesem Jahr war ich „nur“ bei sieben Karnevalssitzungen und natürlich beim Umzug. Es gab schon Jahre, da waren es ein ganzes Dutzend Veranstaltungen.

Der Auftakt war bei „Herrlich, närrisches Thüringen“, dem MDR-Fernsehfasching in der Messehalle. Es folgten Sitzungen beim MKC in Marbach, beim KCA in Alach, zwei Mal dem Facedu im Brettl, dem Medienkarneval in der Thüringenhalle und gestern Abend beim Karnevalsabschluß beim KKH im Kaisersaal.

FACEDU (1)
Showtanz beim Facedu

Es war eine tolle Kampagne, vor allem der Karnevalsumzug bei herrlichem Sonnenschein durch die Erfurter Altstadt. Wie an den zahlreichen Fotos im Netz zu erkennen ist, haben mich wieder die Gardetänze und Showtänze bei allen Vereinen. Da funktioniert die Nachwuchsarbeit sehr gut und so braucht man sich um den Tanz im Karneval keine Sorgen machen.

KKH Helau (14)
Mit Ministerin Marion Walsmann und OB Andreas Bausewein beim KKH

Weniger gut ist es aber um den Nachwuchs in der Bütt bestellt. Wieland Hense, vom Handwerkerkarneval Weimar, der 13jährige Felix Grün, Biertrinker Peter Moos (Facedu) und der Ausbimmler Thomas Nikolai (GEC-Präsident) fielen in diesem Jahr positiv auf. Besonders die politische Bütt kam bei mehreren Veranstaltungen zu kurz.

Daran kann ja mit närrischen Themen den Sommer über gearbeitet werden… Gestern Abend habe ich es bei der Ordensverleihung beim KKH augenzwinkernd unserem Oberbürgermeister gesagt: Erfurt wurde in den letzten Tagen närrisch regiert, so groß war der Unterschied zur Zeit davor und wohl auch danach nicht.

FACEDU (47)
Das Männerballett vom Facedu

Am Montag Abend war ich besonders neugierig auf den Auftritt meines ältesten Sohnes beim Facedu.

In den vorangegangenen Jahren war er immer mit seinen Trommlern von Tympanus Forte auf der Bühne in diesem Jahr erstmals mit dem Männerballett. Karnevalisten haben mir hinterher bestätigt, er habe es gut gemacht. Ich bin mir aber nicht ganz sicher ob er die Fotos und das Video außerhalb der närrischen Zeit oder gar bei seiner Hochzeit sehen möchte.

Alle Bilder vom Facedu und vom KKH

Erfordia Helau und Marbachia Heijo!

Umzug MKC (109)
Prinzessin Silke die IV. und mein Sohn Jonas

Die diesjährige Karnevalssession biegt schon langsam auf die Zielgerade. Am Wochenende vor dem Rosenmontag sind traditionsgemäss die meisten Veranstaltungen und so ist auch bei mir der närrische Terminkalender randvoll. Freitag beim Medienkarneval in der Thüringenhalle war nur der Auftakt.

Am Samstag Abend stand der Kostümball in Marbach auf dem Programm. Der MKC, bei dem ich seit vielen Jahren Mitglied bin, stellte seinen Kostümball in der Jubiläumssaison unter das Motto „Hitparade“. Eine Hitparade und vor allem eine Tanzshowparade ist es beim MKC immer. Seit 50 Jahren sind die Narren in Marbach los und haben sich ihren hohen Stellenwert im Narrenleben der Landeshauptstadt erkämpft.

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In der Narrhalla des MKC

In der Narrhalla – der Sport- und Familienfreundlichen Vereinshalle – gab es keinen freien Platz mehr am Samstag Abend.

Die Musik- und Showdarbietungen gingen über die gesamte Bandbreite der Discomusik bis hin zu aktuellen Songs. Viele Stücke natürlich live von Gerda Gabriel, Heiko Sennebald, Mäcky (Harald Farenberger) und zahlreichen weiteren Aktiven. Dazu einen begeisternden Geigen-Block und vor allem Tanz, Tanz und Tanz. Vielen Dank an den Präsidenten Andreas Schulz und an die beiden Programmführer Vizepräsident Michael Meißner und Büttenmeister Bernd Köhler sowie die zahlreichen Helfer vor und hinter den Kulissen. Der Orden der Saison bekommt bei mir wieder einen Ehrenplatz mit der Erinnerung an einen schönen Abend.

Umzug MKC (60)Sonnenschein am Faschingssonntag in Erfurt! In diesem Jahr konnten weder Schnee noch Eis, geschweige denn streikende Lokführer den Zug in Erfurt verhindern. Ganz sich etwas es sonst in diesem Jahr auch mehr als nur närrische verbale Prügel für den Oberbürgermeister und die Stadt gegeben.

80.000 Besucher waren an den Straßen der Altstadt und feierten mit dem Zugaktiven. Für mich war es der nun schon achte Karnevalsumzug auf dem Festwagen des MKC und die Stimmung konnte nicht besser sein. Das Wurfmaterial hat genau bis zum Schluß ausgereicht, die Samenspenden aus Marbach – Blumensamentüten 🙂 -waren besonders bei den Damen begehrt und am Zugende gab es noch einen netten Plausch mit der Karnevalsprinzessin Silke die IV. und natürlich auch zahlreiche Fotos.

Umzug MKC (32)
Ortsbürgermeister Michael Siegel

Der MKC war mit vier Wagen und einem durchgängigen Themenmotto dabei und man merkte allen Aktiven an, dass sie sich wochenlang auf den Zug gefreut hatten.

Ein tolles Karnevalswochenende! Jetzt geht es Rosenmontag beim FACEDU und Dienstag bei KKH noch einmal in die „Vollen“ – Helau und Heijo!

Bilder vom Kostümball des MKC

Bilder vom Karnevalsumzug in Erfurt 2011

Medienkarneval 2011

Medienkarneval 2011 (2)
Friedenspfeife mit der Antje Tillmann MdB

Beim Medienkarneval 2011 in der Erfurter Thüringenhalle waren die besten Tanzgruppen aus ganz Thüringen am Start. Die Zeitungsgruppe, und die Radiosender Thüringens hatten durchaus keine Mühe gescheut, was fürs Auge auf die Bühne zu holen – die Männer in der Halle waren begeistert.

Weniger gelungen war aber die Akustik in der Halle, leider etwas unterdimensioniert war die Lautsprecheranlage. Auch die karnevalistische Stimmung war trotz toller Kostüme und einer gelungenen Dekoration nicht optimal. Lediglich eine Büttenrede von Wieland Hense (wie immer sehr gut) und das Erfurter Prinzenpaar brachten Helau-Stimmung in den Abend.

Medienkarneval 2011 (28)Vor dem Hintergrund der Tanzshows war es aber dennoch ein gelungener Abend.

Jetzt geht es die nächsten fünf Tage weiter, jeden Abend Karneval Erfurt Helau und Marbachia Heijo! 

Die Bilder des Abends

Psychiatrischen Tagesklinik und Institutsambulanz am KKH eingeweiht

Nutzungskonzept für das neue Haus
Nutzungskonzept für das neue Haus

Nach genau einem Jahr, vier Monaten und neun Tagen Bauzeit wurden heute die neuen Räume der Psychiatrischen Tagesklinik und der Psychiatrischen Institutsambulanz am Katholischen Krankenhaus im Erfurter Südosten eingeweiht. 3,6 Millionen Euro, davon 75 Prozent vom Bund und 25 Prozent vom Land flossen in das Projekt. Der Bedarf an Therapie- und Betreuungsmöglichkeiten ist in Erfurt in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Diesen Trend gibt es aber auch landesweit und so fand heute zeitgleich die Einweihung einer Psychiatrischen Tagesklinik in Bad Frankenhausen statt.

Für Mitarbeiter und Patienten gibt es jetzt an beiden Standorten optimale Bedingungen. Im Erfurter Gebäude, einem ehemaligen Schulplattenbau der als Polytechnisches Schulungszentrum der Mikroelektronik konzipiert war, ist darüber hinaus das Hospiz und eine Suchthilfeeinrichtung der Caritas Erfurt untergebracht. Die Betreuung in einer Tagesklinik ermöglicht eine Therapie bei psychischen und psychosomatischen Erkrankungen ohne dass die Patienten ihr häusliches Umfeld längerfristig verlassen müssen.

Dem Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychiotherapie und Psychosomatik Dr. med. Stefan Dammers und seinem Team wünsche ich für die weitere Arbeit alles Gute!

Besuchstour in Ostthüringen

Altenburger Land (6)
Mit der Leiterin des MGH Meuselwitz Kathrin Vollrath

Auf der Tour durch die 30 Mehrgenerationenhäuser war ich nun auch im Altenburger Land. Das dortige Mehrgenerationenhaus ist in Meuselwitz und befindet sich in Trägerschaft des ZFC Meuselwitz, dem Fußballregionalligsiten. In der bluechip-Arena ist auch das MGH untergebracht und ich war zunächst durchaus skeptisch, wie dies in Trägerschaft eines Sportvereins funktionieren kann.

Sehr gut funktioniert dies, war mein Eindruck am Ende des Besuchs. Die engagierte Leiterin des Hauses Kathrin Vollrath erläuterte das umfangreiche Programm. Vormittags, auch bei meinem Besuch, sind Kindergartengruppen zu Projekten zu Gast. Am Nachmittag nutzen Schüler aus Meuselwitz das Haus und während des Sporttrainings der jüngsten Kicker vornehmlich die Eltern und Großeltern, die die Kids einfach zum Training begleiten.

Altenburger Land (1)
In der bluechip-Arena des ZFC Meuselwitz

Wichtig ist dabei, dass das MGH grundsätzlich offene Angebote unterbreitet. Unterstützung erhält das Haus bis jetzt durch den Sportverein, der kostenfrei die Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Bei einer Fortführung des Projektes wäre damit schon ein großer Teil der notwendigen Eigenmittel gesichert.

Mit der Sozialbeigegeordneten des Landkreises Christine Gräfe diskutierten wir darüber hinaus gehende Fördermöglichkeiten, die allerdings sehr begrenzt sind. So richtet sich die Erwartungshaltung an die Stadt Meuselwitz.

Anschließend ging es gemeinsam mit dem Landtagsabgeordneten Christian Gumprecht in die Begegnungstätte Süd/Ost Altenburg der Volkssolidarität. In einer großen Plattenbaukita sind inzwischen neben der integrativen Kita, die Geschäftsstelle, Therapieräume, und Begegnungsräume der Volkssolidarität untergebracht.

Altenburger Land (28)
Bei der Volkssolidarität in Altenburg

Eine ganze Menge wurde vom Träger mit Mitteln des Konjunkturpakets II investiert, so dass die Einrichtung sich jetzt zum Sozialzentrum gemausert hat. Mit dem Geschäftsführer der Volkssolidarität Volker Kibisch und der Referatsleiterin Soziales der Stadt Altenburg besprachen wir Perspektiven des Bundesfreiwilligendienstes. Die Volkssolidarität ist an dem Projekt nicht nur stark interessiert, sondern hat auch die notwendige Infrastruktur dafür.

Immer noch in der Aufbauphase ist hingegen das Familienzentrum in der Brüderkirche. Träger des 2009 entstandenen Familienzentrums ist die Kirchgemeinde um Pfarrer Kwaschik.

Ein Handicap ist jedoch, dass bis heute nur eine Teilfinanzierung des Familienzentrums durch die Stiftung Familiensinn erfolgt. Ich werde mich gerne mit dafür einsetzen, dass diese Finanzierung ausgebaut wird.

Altenburger Land (38)
Im Familienzentrum

Ingesamt war ich bei meinem Besuch sehr angenehm überrascht über das Spektrum an generationsübergreifender Familienförderung im Landkreis, von der ich einen Teil sehen konnte. Künftig wird die Sozialraumplanung einen stetig steigenden Stellenwert haben, weil Finanzen knapper werden und sich demografische Änderungen auswirken. Altenburg ist darauf vorbereitet.

Mehr Bilder vom Besuch im Altenburger Land

Tage, die man streichen möchte…

Parteitag (22)
Guttenberg vor zwei Jahren in Thüringen

Der heutige 1. März gehört dazu, ganz sicher für Karl-Theodor zu Guttenberg und seine Fans. Ich zähle mich dazu und deshalb bedauere ich seinen heutigen Rücktritt. In den vergangenen Jahren habe ich ihn etliche Male live erleben können und war jedesmal begeistert, wie er auftrat, was er zu sagen hatte und wie er Politik und vor allem Spaß an Politik vermitteln konnte. Fraglos hat er in den letzten beiden Wochen auch stark zu Polarisierung der politischen Landschaft beigetragen.

Viele Befürworter hatte er auch außerhalb des Unionslagers. Bis zu letzt lag er an der Spitze der Beliebtheitskala deutscher Politiker, weit vor allen seinen Kritikern. In den virtuellen Netzwerken gingen die Kommentierungen heute hin und her und die Fangruppe „Wir wollen Guttenberg zurück“ wuchs in atemberaubenden Tempo . Was mich echt geärgert hat sind manche hämischen Kommentare. Mir ist zwischenzeitlich auch die Lust vergangen auf alles zu reagieren und dies passiert bei mir äußerst selten. Ich beschränke mich auch jetzt darauf eines der Guttenberg-Fotos aus dem Archiv zu suchen und hier auf die Homepage zu stellen. Meine feste Meinung ist, dass Guttenberg irgendwann in die Politik zurückkehren wird.

Ein anderer Rückkehrer in die Politik erregt seit Tagen in Erfurt die Gemüter. Michael Menzel, ehemaliger CDU-Stadtrat wurde von den Linken als OB-Kandidat nominiert. Bevor er bei uns war hatte er bereits seine politische FDP-Vergangenheit, ob er nun bei den Linken dauerhaft verweilen wird kann ich nicht sagen, aber viele Optionen in der Parteienlandschaft gibt es nicht mehr… In einem Interview in der TA erklärte er vorige Woche, er habe die CDU-Fraktion verlassen, weil er im Aufsichtsrat der KOWO durch jemanden ersetzt werden sollte der „hörig“ sei. Ich finde es bedauerlich, dass er schon so schnell verdrängt hat, wie es tatsächlich war. Für die CDU-Fraktion habe ich heute mit einer Pressemitteilung klargestellt, wie es stattdessen wirklich war.

Darüber hinaus werden wir uns künftig ausschließlich mit seinen politischen Ansichten auseinandersetzen. Morgen müssten sich eigentlich bildlich gesprochen „die Fußnägel hochrollen“ wenn er den Graffiti-Antrag seiner Fraktion im Stadtrat liest. Ob er als Chef des Vermieterbundes die lasche Linie und Verniedlichung von Graffiti-Straftaten ähnlich sieht, wie Linke, Grüne und SPD werden wir ihn im OB-Wahlkampf sicher direkt fragen.

Wenigstens der Abend endete versönlich. Bei einer Badmintonrunde im Sportpark Johannesplatz konnte ich einen Satzgewinn verbuchen – an einem Tag wie heute freut man sich ja auch über kleine Erfolge, man kann nicht immer Sieger sein 😉

Volles Wochenendprogramm

Die Erfurter Messe
Die Erfurter Messe

Dieses Wochenende war viel los, eigentlich reichen zweieinhalb Tage für so ein Programm gar nicht! Am Samstag war die Eröffnung der Thüringen Ausstellung. Zum 21. Mal präsentieren sich bis zum nächsten Wochenende Aussteller aus ganz Thüringen. Meine beiden Söhne interessierten sich natürlich weniger für Kamine, Solaranlagen, oder Saunen, sondern eher für die Familien- und Kinderangebote. In der kommenden Woche werde ich noch zwei Mal auf der Messe sein.

Am Abend beeidruckten die Damen des SWE Volley-Teams mit einem Klasse-Spiel Publikum und den Gegener, den Dresdner SC. Der Tabellenführer der 1. Volleyballbundesliga konnte sich erst im Tiebreak mit 17:15 durchsetzen und dies auch erst, nachdem ein Matchball unserer Damen ungenutzt blieb. Werbung pur für den Volleyballsport!

Sushi-Abend mit dem SWE Volley-Team
Sushi-Abend mit dem SWE Volley-Team

Heute Abend war das halbe Team bei mir zu Gast zum Sushi-Abend. Nach dem dritten Saisonsieg hatte ich die Einladung versprochen und heuet eingelöst. In zwei Wochen kommt die andere Hälfte der Mannschaft (mein Wohnzimmer fast leider nicht alle 16 Teammitglieder auf ein Mal).

Darüber hinaus habe ich am Wochenende zum ersten Mal das Motorrad angeworfen und die Saison eröffnet – so früh wie nie zuvor. Mal sehen ob in zwei Wochen die Straße auch Schnee und Eisfrei ist, wenn die Motorradmesse in Erfurt startet. Bei einem Seminar der Konrad-Adenauer-Stiftung mit ungarischen Jugendlichen habe ich über die Heilige Elisabeth von Thüringen und ihre Bedeutung für die heutige Zeit gesprochen. Am Nachmittag war ich mit meinem mittleren Sohn beim Kinderfasching beim Facedu – in den nächsten zehn Tagen folgen etliche weitere Karnevalstermine.

Grund zum Jubel nur beim Sport

Die "Ausbeute" der letzten fünf Tage
Die "Ausbeute" der letzten fünf Tage

Während heute Abend die erste Hochrechnung mit dem dramatischen Ergebnis für die Hamburger CDU bekannt gegeben wurde, konnten die Fans der Black Dragons jubeln. Mit 6:4 gewannen sie in einem engagierten Schlußdrittel, nachdem es zuvor lange heftig hin und her ging.

Unter den über 700 Zuschauern waren mit unserem Mannschaftkapitän Jil Döhnert und Maria Völker zwei Spielerinnen des SWE Volley-Teams. Gestern Abend waren beide noch erfolgreich beim 1:3 Sieg in Sonthofen (heute gewann unsere U14 zudem den Thüringenmeister-Titel – Glückwunsch!).

Jonas mit Dirk Orlishausen bei den Black Dragons
Jonas mit Dirk Orlishausen bei den Black Dragons

Für meinen Sohn war es eine große Freude, dass auch Dirk Orlishausen, der Keeper des FC RWE nun regelmäßig zum Eishockey kommt. Jonas konnte diesmal ein gemeinsames Foto und ein Autogramm ergattern.

In den nächsten Tagen muss ich notgedrungen aber die Frequenz des Besuchs von Sportveranstaltungen etwas reduzieren. In den letzten fünf Tagen war es etwas streßig: Mittwoch RWE im Steigerwaldstadion, Freitag die Eispiraten in Crimmitschau, Samstag der HSV in Hamburg und heute die Black Dragons in Erfurt. In der kommenden Woche bin ich dafür gleich bei drei Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.

Vor allem wird es aber wieder einmal höchste Zeit selbst sportlich aktiv zu sein.

Derby-Stimmung in der Imtech-Arena…

HSV - Bremen (47)
In der Imtech-Arena des HSV

…und wir waren dabei! Seit der Gründung der Bundesliga 1963 stehen die Nordderbys stehts unter einem ganz besonderen Stern, geht es doch um nichts geringeres, als wer die Nummer 1 im Norden ist. Der HSV hat dabei den Vorteil konstant seit über 47 Jahren immer in der 1. Liga gespielt zu haben, während Werder Bremen Anfang der 80iger Jahre einmal pausieren musste. Auch das gestrige Spiel war von Brisanz geprägt. Der HSV will und kann noch in die internationalen Ränge und Werder muss aufpassen, dass es nicht in den Abstiegskampf geht. In meinen Sturm- und Drangjahren gab es immer nur eine Frage: Bayern- oder HSV-Fan? Ich habe die Frage immer zugunsten der Norddeutschen beantwortet und war vor einigen Jahren schon einmal zu einem Spiel des HSV in der AOL-Arena. Für meinen Sohn Jonas hingegen gibt es in der Jetzt-Zeit nur Bayern. Mein ältester Sohn Maximilian hingegen neigt ebenfalls zu Hamburg und so schenke er mir und uns zu Weihnachten Karten für das Nordderby.

Da in dieser Woche bereits das Stadtderby zwischen dem HSV und St. Pauli stattfand und zum Entsetzen der Fans die erste Niederlage im Prestigeduell beim HSV brachte, war die Stimmung entsprechend gedämpft.

HSV - Bremen (2)Die Imtech-Arena füllten so auch „nur“ 54.000 Fans und nicht die erhofften 57.000 die das Stadion fasst. Aber egal, die fehlenden 3.000 haben einen legendären Derbysieg des HSV verpasst. Während in der ersten Halbzeit gerade so das 1:0 zu Stande kam und die Stimmung der Fans norddeutsch kühl blieb (nach der Pleite gegen St. Pauli hatten viele sogar ihre Fahnen zu Hause gelassen), drehte der HSV in der 2. Halbzeit das Spiel zu einem klaren 4:0, auch der Ex-Erfurter Clemens Fritz im Werder-Trikot konnte daran nichts ändern. Das war dann was für die Fans! 4:0 gab es bei Hamburg – Bremen schon einmal, das allerding 1965 und damals mit einem 4:0 für Bremen.

Überrascht waren wir nach dem Spiel, wie unkompliziert die Logistik des Abtransports für 54.000 Fans funktionierte.

Reeperbahn (8)Die Fans konnten sich völlig darauf konzentrieren ihren Sieg zu feiern. Wir gaben unseren Sitznachbarn aber bei aller Rivalität beim Fangesang „2. Liga – Bremen ist dabei“ zu bedenken, dass ihnen dann im nächsten Jahr der Derby-Klassiker fehlen wird. Ob Hamburg gegen Aue ähnlich viele Fans zieht bleibt abzuwarten… Wobei wäre ja auch was RWE – Werder Bremen im Steigerwaldstadion in der 2. Liga. Leider hat es für RWE aber in Babelsberg auch nur für ein 1:1 gereicht.

Ihre Auswärtsaufgabe hingegen gelöst haben unsere SWE-Damen. Im wichtigen Auswärtsspiel in Sonthofen gab es einen 3:1 Sieg. Auf der Hamburger Reeperbahn konnte ich das Spiel am Live-Ticker per Handy mitverfolgen und war nur kurzzeitig in Sorge, als der 2. Satz noch trotz vier Satzbällen für Erfurt mit 25:27 verloren ging. Fazit: Ein rundherum gelungener Samstag und ein herzliches Dankeschön an meinen Sohn für das Weihnachtsgeschenk – er durfte dafür auch die Autobahntour Erfurt-Hamburg und zurück fahren 😉

Bilder vom Spiel und von der Reeperbahn

Eishockey im Kühlschrank in Crimmitschau

Eispiraten (22)Mir ist schon klar, zum Eishockey gehört Eis. Aber bis jetzt waren zumindest die Temperaturen für die Zuschauer immer ausgesprochen erträglich, auch in größeren Hallen als der Erfurter Kartoffelhalle – wenn gleich meine Erfahrungen da auch nicht allzu umfänglich sind, schließlich ist es lange her, dass ich bei den Montreal Canadians in der Molsen-Arena und bei den Kölner-Haien in der Köln-Arena war.

Gestern waren wir zum Spiel der Eispiraten Crimmitschau gegen die Fischtown Pinguins aus Bremerhaven in der Sahnpark-Arena. Und dies war dann die beschriebene Kühlschranktemperatur, da die 7.000 Zuschauer fassende Halle an zwei Seiten offen ist. Die Halle war zu DDR-Zeiten ein Open-air Feld und führte aber immerhin dazu, dass Crimmitschau neben Weißwasser und Berlin als Eishockeyclub erfolgreich bestand und diese Teams stets zu dritt die Meisterschaft ausspielten.

Eispiraten (39)Seit der Wende mischen die Berliner als Eisbären die DEL auf und die Lausitzer Füchse und Eispiraten Crimmitschau (die dann ein Dach über das Feld erhielten) die 2. Liga.

Derzeit allerdings auf dem letzten und vorletzten Platz der Tabelle und Abstiegbedroht, daher war gestern ein wichtiges Spiel.

Schiedsrichter Jens Steinecke, den wir zum Spiel begleiteten hatte daher einen schweren Stand, zumal die Bremerhavener auch hart zur Sache gingen. Drei Verletzungen nach Fouls auf Seiten der Eispiraten erregten die Zuschauer ebenso, wie ein angebliches Schlittschuhtor. Spannend war das Spiel allemal. Die Führung aus dem 1. Drittel drehte im hart geführten 2. Drittel. Am Ende ging es beim 4:4 in die Verlängerung (5 min. vier gegen vier Feldspieler in der 2. Liga). Bremerhaven machte das goldenen Tor – Schade, wir hätten den Eispiraten den Sieg gewünscht.

Der Ausflug kurz hinter die Landesgrenze Thüringens hat aber Spaß gemacht und wenn es nach meinem mittleren Sohn Jonas ginge, könnten wir dies öfters machen. Heute geht es aber erst einmal mit dem großen Sohn Max nach Hamburg zum Nordderby HSV – Werder Bremen.

Bilder vom Spiel

Anforderungen an und Anerkennung für die Polizeiarbeit in Erfurt

Polizeidiskussion (9)
Diskussionsrunde des CDU Ortsverbandes

Reichlich zu tun gibt es für die Erfurter Polizei. Besondere Anforderungen an die Polizeiarbeit auch deshalb, weil sich in der Landeshauptstadt viel Problemfelder treffen. Um mehr über die Arbeit der Erfurter Polizei zu erfahren und einige Problemfelder zu diskutieren hatten wir zur heutigen Veranstaltung des CDU Ortsverbandes „Am Petersberg“ den 1. Polizisten der Landeshauptstadt, den Chef der Polizeidirektion Jürgen Loyen eingeladen.

Jürgen Loyen ist seit genau einem Jahr in Erfurt in Verantwortung und hat seit 1992 die Polizeiarbeit von Grund auf in Thüringen in Meiningen, als Leiter der PD in Gotha und in Suhl kennengelernt. Im ersten Jahr in Erfurt hatte er mit seinen Polizeibeamten schon reichlich Großeinsätze. Während es in jüngster Vergangenheit die Castor-Transporte, Fußballspiele und Absicherung der Banditos-Prozesse waren, stand vor knapp einem Jahr die Herausforderung die Hausbesetzerszene im Griff zu halten. Der erste Jahrestag der Räumung des besetzten Hauses sollte in einer Neubesetzung enden, glücklicherweise war auch dank der Erfurter Polizei der Spuk schnell wieder zu Ende.

Die Ereignisse um die Demonstration der Rechtsextremen und die dazugehörige Gegendemonstration und Blockade hat hingegen ein gerichtliches Nachspiel. Die vorangegangenen „Probeblockaden“, an denen sich auch Landtagsabgeordnete und Stadträte beteiligten werden vermutlich zu einer gerichtlichen Schlappe führen. Gut gemeint, ist eben nicht immer rechtstaatlich und das Grundgesetz schützt die Versammlungsfreiheit.

Nach den Kosten und den zahllosen Überstunden für die Polizei darf man bei solchen Aktionen ebensowenig fragen wie bei der Absicherung von Fußballspielen. Beim Spiel RWE – Hansa Rostock waren mehr als 1.000 Polizeibeamte im Einsatz, ausnahmsweise einmal ohne größere Vorkommnisse, aber dies wohl auch nur weil die Präsenz so groß war. Über die Erfurter Polizei-Fahrradstreifen, wurde ebenso diskutiert wie über eine mobile Wache und den Bereich des Kinder- und Jugendschutzes.

Schwerpunkte in der aktuellen Kriminalstatistik sind nach den Worten von Jürgen Loyen derzeit Einbruchsdelikte (überwiegend in den Ortsteilen) sowie Körperverletzungen und Gewaltdelikte. Zunehmend häufen sich Straftaten am Anger und in seinem Umfeld. Aus aktuellem Anlass wurde die Graffiti-Problematik intensiv diskutiert. Zeitgleich während unserer Ortsverbandsveranstaltung fasste der Kulturausschuss ebenso wie zuvor schon der Jugendhilfeausschuss auf Antrag von SPD, Linken und Grünen einen Beschluss der nicht der Bekämpfung von Graffiti dient sondern letztlich zur Förderung. Die Erfurter Graffiti-Szene, die sich bereits jetzt rühmt das Zentrum Deutschlands zu sein, wird es erfreuen. Fakt ist: Graffitis sind Straftaten und die Aufklärungsquote ist hoch. Damit die PI Erfurt-Süd, die dafür zuständig ist, weiter erfolgreich ist rät Jürgen Loyen jedes illegale Graffiti zur Anzeige zu bringen und erst die Polizei zu benachrichtigen und danach schnell die Schmierereien zu entfernen.

Fazit und Zahlen des Abends: Die Erfurter Polizei ist gut organisiert. Auf 382 Einwohner kommt ein Beamter, in Erfurt gibt es den größten Frauenanteil in allen sieben Thüringer Polizeidirektionen und auf einen Verwaltungsbeamten kommen sieben Vollzugsbeamte. Die Mitglieder des Ortsverbandes sprachen Jürgen Loyen stellvertretend für seine Beamtinnen und Beamten Anerkennung und Wertschätzung aus. Viele Informationen die er uns heute vermittelte, werden wir gerne weiter tragen.

Salas Geheimnis – Die Geschichte meiner Mutter

Szene aus Salas Geheimnis

Die szenisch-musikalische Lesung „Salas Geheimnis – Die Geschichte meiner Mutter“ wurde heute Abend im Königin-Luise-Gymnasium von Schülerinnen des Gymnasiums „Fridericianum“ Rudolstadt in Kooperation mit dem Theater Rudolstadt aufgeführt. Die beeindruckende Aufführung fand im Rahmen des DenkTag-Projektes der Konrad-Adenauer-Stiftung statt, für das ich gemeinsam mit Ministerin Marion Walsmann gerne wieder die Schirmherrschaft übernommen habe.

Sein nun schon zehn Jahren organisieren wir um den Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus Veranstaltungen mit Zeitzeugen an Schulen, Buchlesungen  und Theateraufführungen. Die heutige Vorstellung knüpfte an „Die Mädchen vom Zimmer 28“ vor sechs Jahren an. Bereits da hatten Schülerinnen aus Eisenach, ebenfalls unter Leitung der Theaterpädagogin Ulrike Lenz, ein Zeitzeugnis auf die Bühne gebracht. Die Geschichte der jüdischen Mädchen im Konzentrationslager Theresienstadt wurde damals vor Fau Lieblova, Frau Hoskova und Frau Merova, die selbst im Getto in Theresienstadt im Zimmer 28 waren, aufgeführt. Für Schauspielerinnen und die Mädchen vom Zimmer 28 war dies eine sehr bewegende Veranstaltung.

Auch das heutige Theaterstück bewegte und regte zum Nachdenken an. Das jüdische Mädchen Sala war 1940 16 Jahre alt und wurde zu fünf Jahren Zwangsarbeit verschleppt. Unter schwersten Bedingungen überlebte sie sieben verschiedene Lager. Viele der Angehörigen von Sala wurden ermordet. Sie selbst erzählte die Geschichte erst spät ihrer Tochter, die anhand von Briefen ihrer Mutter ihr Leben nachzeichnete. Ein herzliches Dankeschön an Frau Lenz und die Schülerinnen aus Rudolstadt, die dieses Stück auf die Bühne brachten.

Sportlich erfolgreiches Wochenende in der Sportstadt Erfurt

Black Dragons (4)
Ich durfte in der ersten Reihe stehen - unsere Mädels hinter mir und konnten trotzdem gut sehen...

Klasse, Super, Spitze! In allen drei Erfurter Teamsportarten gab es am Wochenende klare Siege. Seit vielen Jahren gehe ich regelmäßig zum Eishockey, Fußball und natürlich zu Volleyball. Wenn es in Erfurt schon einmal drei Heimspiele gibt, war es in der Vergangenheit selten so, dass bei allen drei Spielen Grund zu Jubel bestand. Dieses Wochenende klappte aber die gegenseitige Unterstützung optimal.

Am Freitag Abend war ich erstmals mit meinen beiden jüngsten Söhnen gemeinsam beim Fußball. Während der mittlere regelmäßig dabei ist, hat er erstmals seinem jüngsten Bruder die Fan-Ausstattung geborgt, also Schal und Trikot. Flutlicht, 5.700 Fans und ein klares 4:0 sorgten für eine Klasse-Stimmung. Platz 3 ist der (vorläufige) Lohn für RWE nach dem Sieg gegen Unterhaching.

Samstag ging es mit beiden Jungs auf Endeckungstour zum Tag der offenen Tür in das Königin-Luise-Gymnasium. Zwar hat Jonas noch ein Jahr Zeit, aber frühzeitige Information ist alles. Ein vielfältiges Programm boten Lehrer und Schüler des KLG. Mal sehen ob Jonas die Tradition am KLG weiter führt. Meine beiden älteren Geschwister gingen dort in die Schule, meine Eltern waren beide Lehrer dort und mein ältester Sohn Maximilian war auch an der Luise.

KCA (19)
KCA Hellau

Schwierig war hingegen die Entscheidung am Abend. Während mein SWE Volley-Team gegen VCO Berlin aufschlug, begann beim Karnevals Club Alach (KCA) die 1. Prunksitzung der neuen Session. Als Vereinsmitglied bin ich mindestens einmal im Jahr in Alach dabei und so verfolgte ich den klaren 3:0 Sieg unserer Damen per Handy.

Live dabei war ich dafür heute Abend mit meinem Sohn wieder bei den Black Dragons. Auf der Tribüne erregten aber unsere großgewachsenen Begleiterinnen Aufmerksamkeit. Die Damen des SWE Volley-Teams revanchierten sich für den Besuch der Eishockeyspieler am Vortag und erlebten ein klares 4:1. Schönheide war nur mit 10 Spielern angereist und nur der Torwart verhinderte ein vollständiges Debakel. So können die sportlichen Wochenenden in Erfurt immer ausgehen!