Gregor und Bodo hauen den Leuten die Tasche voll

JU-Plakat
Michael Panse, MdL und Ute Karger mit einem JU-Transparent

Große Kapelle für die Linke Truppe. Manchmal reibt man sich verwundert die Augen. In einem der letzten linken Wahlkämpfe ließ sich die Klaus Renft Combo vor den linken Eselskarren spannen, heute war es die Stern Combo Meissen.

Bei den Ankündigungsplakaten zum Konzert der Stern Combo Meissen und zum Wahlkampffinale der Linken war nicht ganz klar, wer wessen Vorprogramm bestreitet. Aber Geld regiert wohl die Welt und da vergessen manche schnell, wer vor der Wende die Verantwortung für Auftrittsverbote und das Karriereende von Künstlern trug.

Im Rahmenprogramm zu alten Ostklängen trugen Gysi und Ramelow heute Politkonzepte von vorgestern auf dem Erfurter Anger vor.

Gut, dass wir an unserem Infostand am Angermuseum unser altes JU-Plakat dabei hatten. Der Titel „Gysi und seine Heuchlertruppe bekämpfen“ passte vor 15 Jahren und er passt noch heute. Beim Landestag der Jungen Union Thüringen haben wir im September 1994 in Jena mit über 100 JU-lern gegen Gysi und die damalige PDS demonstriert.

Ute Karger, die nach mir von 1995 bis 1999 JU-Landesvorsitzende war, hielt heute mit mir auf dem Erfurter Anger wieder das Transparent hoch.

4 Kommentare zu „Gregor und Bodo hauen den Leuten die Tasche voll“

  1. Guten Tag,
    gleich mal vorne weg, ich bin ein bekennender Linker. Hier wird die Zeit vor der Wende angesprochen. Das war jetzt vor 20 Jahren. Ich könnte ja jetzt auch 60 Jahre zurückgehen: Zitat CDU AHlener Programm von 1949: „Das kapitalistische System ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden.“
    Was sagen Sie den dazu?
    liebe Grüße
    WhiteHaven

  2. soll das wahlkampf sein, bei dem man über inhalte streitet oder wird der thüringer landtag als erster kindergarten saniert? mal ehrlich, seriös geht anders!

  3. Hallo WhiteHaven,

    das Ahlener Programm hatte an der Stelle recht. Genau deshalb haben Adenauer und Ehrhardt das Modell der Sozialen Marktwirtschaft entwickelt und eingeführt.

    Ich lege Wert auf die Feststellung, dass unser Gesellschaftssystem nicht der Kapitalismus sondern die Soziale Marktwirtschaft ist. Wir wollen und müssen dieses Saystem immer weiter entwickeln. Die Soziale Marktwirtschaft wird nach meiner Auffassung den Interessen der Menschen am besten gerecht.

    Unrecht muss zu allen Zeiten als Unrecht benannt werden. Auch 20 Jahre danach, was die DDR-Zeit angeht, oder über 60 Jahre nach der NS-Zeit. Das sind wir den Opfern schuldig.

  4. Ulrich Braune

    Wissen wir was wir sind,alle sind geblieben die Peiniger wieder die Gleichen das 20 Jahre danach! Opfer bin ich immer geblieben,es kann keiner verarbeiten sie denken sie waren im Recht.

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