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Ehre dem Ehrenamt und ein Nachtrag
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2 Kommentare zu „Ehre dem Ehrenamt und ein Nachtrag“

  1. Und immer noch sind die anderen schuld …

    Die Koalition steht unter der Führung der CDU. Sie haben die Möglichkeit, entsprechende Mittel zur Verfügung zu stellen.

    Und was die „Bezahlung“ ehrenamtlicher Tätigkeit betrifft:

    Im gleichen Zeitraum, in dem Sie die Mittel für das Ehrenamt gekürzt haben – Mittel, die ja nicht an die Ehrenamtlichen gehen, sondern an die Infrastruktur zur Verwaltung der ehrenamtlichen Tätigkeiten – haben Sie die Mittel für die Kirchen um 2 Millionen erhöht.

    Diese 2 Millionen Euro dienen vor allem der Besoldung von Pfarrern und Verwaltungsbeamten der Kirchen.

    Also noch einmal: Der Freistaat Thüringen zahlt jährlich 22 Millionen Euro an die beiden Kirchen. Aus Steuergeldern.

    Begründet werden diese Mittel u.a. auch mit den „sozialen Aufgaben“ der Kirchen.

    Wie wäre es, wenn Sie und Ihre Partei dafür sorgten, dass dringend notwendige soziale Tätigkeiten, z.B. Kinder-, Jugend- und Altenfürsorge staatlich so ausreichend finanziert würden, dass weltanschaulich motivierte Ehrenamtsangebote (z.B. Missionsauftrag der Kirchen) verzichtbar wären?

    Wie wäre es, wenn die 22 Mio Euro stattdessen in die Sozialfürsorge, nämlich Jugendzentren, Ferienlager, Alten- Behinderten- Mittellosenfürsorge fließen würden?

    Nun ja, im Grunde wäre das von einem Christen sicher zuviel verlangt.

    Man darf sicher getrost davon ausgehen, dass genau das Gegenteil von Ihnen angestrebt wird.

  2. 1. Bei den Ehrenamtsmitteln handelt es sich um Geld, dass direkt an die Ehrenamtlichen gehen, das steht im Haushalt und ist nach den Vergabegrundsätzen vom 4.9.2003 (veröffentlicht im Staatsanzeiger 42/2003) geregelt. Sie haben Unrecht mit Ihrer Behauptung es ginge um „Bezahlung“ von Ehrenamt – dies widerspricht dem Charakter des Ehrenamts und Sie haben Unrecht mit der Behauptung ich hätte die Mittel gekürzt.

    2. Die Kirchen bekommen, wie übrigens auch die Jüdische Landesgemeinde, ihre Finanzmittel auf Basis eines Staatsvertrages, und leistet da mit soziale Aufgaben. Es ist Ihre persönliche Meinung, dass damit weltanschaulich motivierte Ehrenamtsangebote finaziert würden. Ich teile diese Meinung nicht. Nicht jede Verwendung von Haushaltsmitteln muss Ihnen persönlich gefallen, mit gefällt auch nicht alles.

    3. Ein Blick in den Haushalt verrät, dass der Staat in erheblich höherem Umfang die Sozialverbände (organisiert in der Liga der Wohlfahrtspflege), Sportvereine (im Landessportbund) und politische Stiftungen aller Parteien finanziert. Dies ist Bestandteil der staatlichen Fürsorge.

    4. Die Mittel der sogenannten Jugendpauschale wurden gerade mit dem aktuellen Haushalt um eine Million Euro erhöht. Ebenso wurden die Ausgaben für den Behindertenbereich deutlich erhöht und die Mittel in der allegemeinen Sozialhilfe steigen seit Jahren kontinuierlich.

    5. Jugendzentren, Ferienaufentalte für sozial beachteiligte Familien, Altenhilfe und Behindertenfürsorge werden finanziert

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