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#WeRemember

Yad Vashem

#WeRemember und #niemalsmehr sind zwei der Hashtags, die heute in vielen Beiträgen in den sozialen Medien verwandt werden. Der heutige 27. Januar wurde vor 25 Jahren von Bundespräsident Roman Herzog Januar 1996 zum jährlichen Tag des Gedenkens für die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Im Jahr 2005 erklärten die Vereinten Nationen ihn zum Internationalen Holocaust Gedenktag.

In den zurückliegenden Jahren habe ich viele Formen des Gedenkens miterleben und mit organisieren können. Die Zeitzeugengespräche an Schulen waren am eindrucksvollsten. Inzwischen gibt es nicht mehr so viele Überlebende des Holocaust und deshalb müssen neue Formen des Gedenkens gefunden werden. Viele, die in den vergangenen Jahren die Veranstaltungen organisiert haben sind zu Zeugen der Zeitzeugen geworden und haben die Aufgabe das Gedenken wach zu halten.

Mit dem Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde in Thüringen Prof. Reinhard Schramm konnte ich in dieser Woche für ein kurzes Video der Landeszentrale für politische Bildung [1] über das Gedenken sprechen. Statt der vielen Präsenz-Veranstaltungen zum 27.1. sind es in diesem Jahr viele Online-Veranstaltungen. Gestern widmete sich die Friedrich-Ebert-Stiftung dem wichtigen Thema „Der BDS-Antisemitismus und das Gedenken an die Opfer des Holocaust“. Heute lud die Konrad-Adenauer-Stiftung zum Zoom-Meeting „Extremismus, Antisemitismus und Rassismus erkennen – Eine Analyse der aktuellen Gefahren für die Demokratie“ ein. Heute Abend wird die Landeszentrale für politische Bildung noch ein Kino-Projekt mit dem monami in Weimar startetn und wir haben zudem sehr viele Publikationen in unserem Online-Shop [2].

Sowohl die politischen Stiftung, als auch die LZT wurden von Reinhard Schramm als wichtige Partner der Jüdischen Landesgemeinde benannt. ich froh und dankbar, dass dies so ist.