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Nachbetrachtung zum Frauentag

Der blaue Engel

Leider einen Tag zu spät ist heute unser neues YouTube-Video der Landeszentrale für politische Bildung [1] fertig geworden. Es hätte wunderbar zum Frauentag gepasst, weil es von einer starken durchsetzungsfähigen und selbstbewussten Frau handelt.

Mit dem Autor Michael Grisko habe ich über seine Publikation aus der LZT-Reihe „Die Geschichte hinter dem Bild“ gesprochen und wir haben heute ein Video dazu gedreht. Er hat über das legendäre Bild „Lola Lola auf dem Fass sitzend“ aus dem 1930 uraufgeführten Film „Der blaue Engel“ die Geschichte hinter dem Bild recherchiert. Die daraus entstandenen 36seitigen Broschüre kann die über die Homepage der LZT bestellt werden kann.

Den Film kenne ich – die Geschichte um Marlene Dietrich [2] war für mich nur in Teilen bekannt. Auch sie ist ein Beispiel für eine selbstbewusste Frau, die schon vor 90 Jahren ihren Weg gegangen ist.

Am gestrigen Abend habe ich passend zum Frauentag auch noch im Netz die legendären Worte von Clementine Churchill gelesen. In den 57 Jahren ihrer Ehe war sie ihrem Mann und den gemeinsamen fünf Kindern die wichtigste Stütze. Von beiden gibt es die nachfolgende kurze Geschichte, die ebenfalls wunderbar zum Frauentag passt:

Das Ehepaar Churchill

Eines Tages spazierte das Ehepaar Churchill durch ein vornehmes Quartier in London. Die Leute grüßten und wechselten ein paar Worte mit dem Premierminister.

Ein Straßenfeger hingegen grüßte vor allem Frau Churchill und die beiden blieben ein Weilchen in vertrautem Gespräch beiseite. Danach fragte Churchill seine Frau, was sie so lange mit einem Straßenfeger zu besprechen gehabt hätte. „Ach…er war vor langer Zeit mal verliebt in mich“ entgegnete sie.

Churchill schmunzelte und meinte: “ Siehst du, wenn du ihn geheiratet hättest, wärst du heute die Frau eines Straßenfegers“.

Frau Churchill schaute ihren Mann verwundert an und sagte die legendären Worte:

„Aber nein Darling, wenn ich ihn geheiratet hätte, wäre er heute Premierminister“.