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Saisonabschluss mit Dank an unserer Helferteam

Die Riethsporthalle am Spieltag

Unsere Saison 2020/2021 ist nun seit einer Woche vorbei und Volleyball gibt es dieses Wochenende nur noch im Internet und TV mit den Viertelfinals. Aber nach der Saison ist vor der Saison und deshalb haben wir in der heutigen Vorstandssitzung nach einer Auswertung der letzten Spielzeit nach vorn auf die nächste Saison geblickt. In einem Artikel in der TA war gestern nachzulesen, wo einige der Probleme der Saison lagen. Aber es war auch zu lesen, was wir als positives Fazit ziehen können.

Besonders wichtig ist uns beim Blick zurück der Dank an unsere Helferinnen und Helfer, die in den letzten Monaten eine der wichtigsten Säulen des Vereins waren. Ohne sie hätte kein Spiel stattfinden können. Stephan Siegl, unser Vorstandsmitglied für die Öffentlichkeitsarbeit hat den Dank in einem schönen Beitrag zusammen gefasst:

„Es ist Samstag, der 6. März, kurz vor 18 Uhr. Gleich pfeift Schiedsrichter Tobias Markfeld das zehnte und zugleich letzte Heimspiel der Saison 2020/2021 von Schwarz-Weiß Erfurt in der 1. Bundesliga an. Während sich die Mannschaften aus Erfurt und Suhl fürs Thüringenderby warmspielen, geht ein letzter prüfender Blick von Supervisor Frank Garthoff auf das Spielfeld. Alles in Ordnung, keine Beanstandungen, das Spiel kann beginnen.

Bis es jedoch so weit ist, muss viel vorbereitet werden. Die Aktivitäten laufen meistens schon mehrere Tage doch der eigentliche Kraftakt – im wahrsten Sinne des Wortes – erfolgt am Vorabend der Heimpartien. Es gilt, aus einer multifunktionalen Schulsporthalle eine den Anforderungen der 1. Volleyball-Bundesliga gerecht werdende Spielstätte herzurichten. Hier kommen die freiwilligen Helfer ins Spiel – Vereinsmitglieder und sportbegeisterte Freunde, denen das Projekt „Volleyball in Erfurt“ auf Vereins- und Bundesligaebene am Herzen liegt. In den letzten Jahren hat sich dabei ein Pool von ca. 40 – 50 Freiwilligen herausgebildet, die so oft wie möglich zur Stelle sind wenn es darum geht, die Heimspiele abzusichern. Da, bis auf eine Ausnahme, in dieser Saison keine Zuschauer zugelassen waren, entfielen zwar die Posten für den Publikumsbetrieb, ein positiver Fakt war das aber nicht wirklich.

Es gibt viel zu tun. Während 24 Rollen Volleyballboden, von denen jede gut 100 kg wiegt, ausgelegt, gewendet und verklebt werden, beginnt parallel das Aufstellen der Banden um das Spielfeld. Die 22, fast zwei Zentner wiegenden Rotorbanden werden zu zweit von den Wagen herunter- und nach Spielende wieder hochgehoben: harte Männerarbeit! Aber es gibt nicht nur Helfer, sondern auch Helferinnen, die mit Spaß tatkräftig mit anpacken. Schließlich müssen Bodenwerbung aufgebracht, Tische und Stühle gestellt, Werbebanner an die Wände und die vielen kleine Dinge zurechtgelegt werden, die am Spieltag gebraucht werden. Mittlerweile hat die Helfercrew viel Routine entwickelt, alles geht Hand in Hand zügig voran. An diesem letzten Heimspieltag 2020/2021 ist nur eines anders: Rund um das Spielfeld stehen diesmal LED-Banden, um die Anforderungen an ein Live-TV-Spiel zu erfüllen.

Als Tobias Markfeld um 20.21 Uhr das Tiebreak-Match abpfiff, scharrten unsere fleißigen Helfer bereits mit den „Hufen“. Nachdem die Fernsehteams ihre Kameras ausgeschaltet hatten, ging es los. Wie in einem Ameisenhaufen schwärmen alle aus, jeder und jede packt mit an – wegräumen, zusammenrollen, abhängen, einlagern. Alle machen mit und ein bisschen Spaß gehört auch dazu, wenn die Jüngsten auf den Rollbrettern zu den transportfertigen Fußbodenrollen surfen. Gegen 22 Uhr ist die Riethsporthalle wieder leergeräumt, aus buntem Bundesligaflair wieder eine in weiß gehaltene Sporthalle geworden.

In jeder Saison leisten Mitglieder und Freunde des SWE Volley-Teams in ihrer Freizeit mit Muskelkraft und Engagement einen wesentlichen Beitrag, dass die erste Vereinsmannschaft, Schwarz-Weiß Erfurt, in der 1. Volleyball-Bundesliga spielen kann. Bei keinem Heimspiel gab es Beanstandungen seitens der VBL.

An dieser Stelle möchten wir, Geschäftsführer Christian Beutler und der Vorstand des SWE Volley-Teams, noch einmal von ganzem Herzen DANKESCHÖN sagen. Ihr habt Großes geleistet! Großer Dank gilt ebenso unseren Ballrollerinnen und -rollern sowie unserem Kommentatoren-Team Jens und Michael! Sobald es wieder möglich ist, werden wir uns mit einem Grillabend an anderer Stelle für euren Einsatz bedanken. Bis dahin bleibt vor allem gesund! (StS)“.

 

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