Autorenname: Sebastian Klee Medien

Dank für Grüße und Gedanken

Helios Klinikum Erfurt
Helios Klinikum Erfurt

Liebe Freundinnen, liebe Freunde und Besucher meiner Homepage,

in den letzten drei Wochen waren auf meiner Homepage wenig Neuigkeiten zu lesen. Keine neuen Termine und keine Blogeinträge. Am 21. November hatten wir den ganzen Tag eine Klausurtagung des CDU-Landesverbandes mit der Auswertung des Wahljahres. Am Abend war ich bei der Traumzeit zusammen mit 12.000 Besuchern auf der Erfurter Messe.

Ab da fehlt mir leider ein ganzes Stück Film. Inzwischen habe ich erzählt bekommen, dass ich tief in der Nacht zusammen geklappt bin und mit Verdacht auf Hirnhautentzündung in die Notfallzentrale des Erfurter Helios-Klinikums gebracht wurde. Dort habe ich die nächsten fünf Tage im künstlichen Koma auf der Intensivstation zugebracht und die Situation war wohl sehr ernst. In den folgenden vier Tagen auf der Intensivstation habe ich bereits spüren können, wie viele Menschen an mich gedacht, mir geholfen und für mich gebetet haben. Lieben Dank dafür. Seit letzten Montag bin ich von der Intensivstation runter. Bis zum Donnerstag dieser Woche folgen noch diverse Untersuchungen im Klinikum.

Die Ärzte sagen mir, dass es mit höchster Wahrscheinlichkeit einmalig war und auf eine Virusinfektion zurückzuführen sei. Ich selbst sehe es allerdings auch als eine deutliche Warnung des eigenen Körpers den eigenen Lebenswandel (permanenter Stress, wenig Schlaf, keinen klaren Lebensrhythmus) kritisch zu hinterfragen.

Ich danke sehr herzlich allen Menschen, die mir in den letzten Wochen geholfen haben. An aller erster Stelle den Pflegerinnen, Schwestern und Ärzten des Helios-Klinikums. Ich habe mich jederzeit hervorragend betreut und versorgt gefühlt. Unser Klinikum ist und bleibt ein Krankenhaus der Maximalversorgung. Vor allem danke ich aber auch meiner Familie, die in den schweren Stunden auf der Intensivstation nahezu rund um die Uhr da waren. Und nicht zu letzt danke ich für die lieben Grüße und Gedanken.

Am Donnerstag werde ich wahrscheinlich das Klinikum verlassen können. Anschließend folgt eine Reha-Kur in Bad Klosterlausnitz für drei Wochen. Das bedeutet, pünktlich im neuen Jahr bin ich wieder da und einsatzfähig.

Am kommenden Wochenende findet der CDU-Kreisparteitag mit Neuwahlen des Vorstandes in Erfurt statt. Seit 1991 bin ich gewähltes Kreisvorstandsmitglied. Zum ersten Mal seit 18 Jahren werde ich an einem Kreisparteitag nicht teilnehmen können. Aber ich werde dennoch erneut als stellvertretender Kreisvorsitzender kandidieren und hoffe auf das Vertrauen der Erfurter CDU Mitglieder.

Wir haben eine Menge Aufgaben vor uns und ich möchte und werde weiter mitgestalten!

„Stop the Bomb-Stop the Appeasement: Wie geht es nach den Wahlen im Iran weiter?“

Dr. Kazem Moussavi lebt seit 20 Jahren in Deutschland und ist Mitbegründer und Deutschland-Sprecher der im Exil agierenden Grünen Partei Irans. Diese zeichnet sich nicht nur durch einen (für Iran einmaligen) Bezug auf ökologische Themen aus, sondern vor allem durch ihre ausdrücklich Kritik der gegenwärtigen iranischen Verhältnisse und ihrem freundschaftlichen Verhältnis zu Israel, außerdem ist er Mitinitiator der Stop the Bomb Kampagne.Durch seine iranische Herkunft ist Moussavi bestens mit dem Iran vertraut, kann darüber hinaus aber auch auf die aktuellen Entwicklungen, insbesondere die europäisch-iranischen Beziehungen, berichten.

Weitere Informationen: Deutsch-Israelische-Gesellschaft

SV Concordia Erfurt e. V. – Sportliche Rahmenbedingungen in der Abteilung Fußball

Anfrage nach § 9 (1) der Geschäftsordnung

mit Antwort des Oberbürgermeisters vom 08.09.2009

Die Abteilung Fußball des SV Concordia Erfurt e.v. bemüht sich seit geraumer Zeit um die Verbesserung der sportlichen Rahmenbedingungen. Ein für den Verein unlösbares und inzwischen existenzgefahrdendes Problem ist der Zustand des Sportplatzes.

Aus der Härte des Platzes resultiert eine erhöhte Verletzungsgefahr z.B. bei vergleichsweise leichten Stürzen. Aus medizinischer Sicht sind aber auch die langfristigen Schäden an den Gelenken der Sportler bedenklich. Das Traditionsturnier des Vereins am 1. Mai kann inzwischen nicht mehr ausgerichtet werden, da einige Mannschaften sich weigern den Platz zu bespielen. Den ehrenamtlichen Trainern fällt es als Konsequenz aus dem schlechten Zustand des Platzes immer schwerer die Spieler dauerhaft zu motivieren. Dadurch verliert der Verein zunehmend spielerisches Potenzial.

Um wieder akzeptable Spielbedingungen herzustellen ist mindestens die Sanierung des Tennenplatzes nötig. Darüber hinaus würde durch einen Brunnen der Bodenerosion entgegengewirkt.

Eine langlebigere Alternative ware ein Kunstrasenplatz mit Einstreugranulat, der höhere Baukosten, aber niedrigere Instandhaltungskosten und eine höhere Strapazierfähigkeit mit sich brachte. Die Mitarbeiter des Traditionsvereins und ich sind der Meinung, dass sich lohnt in flächendeckende Sportangebote und Nachwuchsförderung zu investieren.

Hierzu bitte ich um die Beantwortung der folgenden Fragen:

  1. Wie bewertet der Erfurter Sportbetrieb die Situation des Fußballplatzes der vom SV Concordia e.v. genutzt wird?
    Die städtische Sportanlage in der Dortmunder Straße ist sanierungsbedürftig. Dies trifft nicht nur auf das Fußballspielfeld sondern auch auf die sonstigen baulichen Anlagen zu. Die sportliche Nutzung der Anlage liegt jedoch noch im zulässigen Bereich und ist grundsätzlich noch für das Training sowie den Spielbetrieb in den unteren Spielklassen geeignet.
  2. Wurden bisher Maßnahmen zur Verbesserung der Situation getroffen? Wenn ja, welche? Wenn nein, warum nicht?
    Überlegungen und Gespräche mit dem Hauptnutzer, der Fußballabteilung des SV Concordia e. V., hinsichtlich der Verbesserung der Platzbedingungen laufen schon mehrere Jahre. Eine finanzielle Untersetzung einer grundhaften Platzsanierung konnte in den Investitionsplänen des Erfurter Sportbetriebes nicht festgeschrieben werden. Weder die notwendige Investitionssumme von 60.000 Euro für die Neubelegung des Tennenplatzes noch die bis zu 500.000 Euro für einen Kunstrasenplatz waren seriös darstellbar. Hinzu käme noch die Sanierung der Funktionsräume. Um eine Realisierung dieser Vorhaben in Angriff nehmen zu können, bedarf es einer abgestimmten Meinungs- und Willensbildung der zuständigen Gremien.
  3. Wie gedenkt der Erfurter Sportbetrieb die Spiel situation der Fußballer des SV Concordia e.v. künftig zu verbessern?
    Die Platzanlage in der Dortmunder Straße gehört zum Stützpunkt Ost (Johannesplatz) des Erfurter Sportbetriebes. Eine vollständige oder teilweise Absicherung des Übungs- und Wettkampfbetriebs ist auf den Sportplätzen der Sportanlage Johannesplatz gegeben. Entsprechend den Festlegungen in der Sportanlagensatzung der Stadt Erfurt trat mit Schulbeginn ein neuer abgestimmter Sportstättenvergabeplan in Kraft. Entsprechend der AntragsteIlung der Vereine wurden Trainingszeiten festgesetzt.
  4. Sind dazu Maßnahmen geplant bzw. in Planung? Wenn ja, welche und wann werden sie begonnen bzw. abgeschlossen? Wenn nein, warum nicht?
    Unter Abwägung aller dem Erfurter Sportbetrieb zur Verfügung stehenden Möglichkeiten besitzt eine grund hafte Sanierung der Sportanlage in der Dortmunder Straße nicht die erforderliche Priorität. Die notwendigen Reparaturen und Verkehrssicherungen werden weiterhin durchgeführt.
    Der Erfurter Sportbetrieb wird mit dem SV Concordia e. V. das Gespräch suchen und die aufgeworfenen Probleme besprechen. Aus Sicht des Erfurter Sportbetriebes bestehen zumutbare Alternativen für ein lebendiges Vereinsleben sowie für gute Übungs- und Wettkampfbedingungen. Terminvorschläge für ein Gespräch wird der Verein dem Erfurter Sportbetrieb nach der Tagung des Vereinsvorstandes am 14.09.2009 unterbreiten.
  5. Trift es zu, dass die Erfurter Sportbetrieb dem Verein aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen nahegelegt hat sich an einen anderen Verein anzuschließen? Wenn ja, warum?
    Wie bereits zur Frage 3 ausgeführt besteht für die Abteilung Fußball des SV Concordia e. V. die Möglichkeit der Nutzung der Sportanlage Johannesplatz. Dies bedeutet jedoch nicht den Anschluss an einen anderen Verein.

Christine Lieberknecht kann es

Tag der offenen Tür Landtag (5)
Michael Panse, Dieter Althaus und Christine Lieberknecht (v.l.)

Ministerpräsidentin kann Christine Lieberknecht nach Meinung des CDU-Präsidiums werden. Ich freue mich darüber, weil ich mit Christine immer sehr gut zusammen arbeiten konnte, nicht erst seit sie Sozialministerin wurde, sondern auch schon als Fraktionsvorsitzende.

Der Tag hat Klarheit darüber gebracht, dass sie unsere Favoritin bei den Sondierungsgesprächen sein wird.

Aber ansonsten gibt es eine Vielzahl an Fragen. Ich kann sie nicht beantworten. Auch wenn ich im Laufe des Tages von vielen Freunden und Bekannten gefragt wurde – ich konnte ihnen nicht erklären, was da gerade passiert. Ich fürchte, es liegt auch nicht nur daran, dass ich bei diversen Gremiensitzungen nicht mehr dabei bin.

Nach der gemeinsamen Fraktionssitzung der alten und neuen CDU-Landtagsfraktion letzten Mittwoch konnte keiner ahnen, wie sich die Ereignisse überschlagen würden.

Im Gespräch mit Christine Lieberknecht
Michael Panse und Christine Lieberknecht

Der Rückzug von Dieter Althaus letzte Woche war zwar angesichts des Wahlergebnisses und der beginnenden Sondierungsgespräche noch verständlich, allerdings der Zeitpunkt war es nicht.

Vielen CDU-Mitgliedern war klar, dass Christine Lieberknecht, Birgit Diezel  und Mike Mohring für die drei jetzt zu besetzenden Funktionen Favoriten sind. Nachdem nun klar ist, dass Christine Lieberknecht MP-Kandidatin, Birgit Diezel Parteivorsitzende und Mike Mohring Fraktionsvorsitzender werden sollen, könnte es nun ans intensive Weitersondieren gehen.

Dieter Althaus heutiger Rückzug vom Rückzug passt da nur schwer ins Bild und bringt zwar bundesweite Medienaufmerksamkeit aber auch flächendeckendes Kopfschütteln.

Christine und Birgit können uns als Ministerpräsidentin und Parteivorsitzende Impulse geben. Ich hoffe, die CDU Thüringen steht zu diesen Personalentscheidungen. Das hat uns in der Vergangenheit immer stark gemacht.