Eishockey

Neubau der Erfurter Eishalle vorerst nicht in Sicht

Thema im Werkausschuss

Leider ohne eine klare Perspektive endete gestern vorerst die Diskussion um den Neubau der Erfurter Eishalle im Werkausschuss Erfurter Sportbetrieb. Zu später Stunde wurde dort meine Stadtratsanfrage zum vermasselten Förderantrag aufgerufen und emotional diskutiert.

Fakt bleibt, dass der Oberbürgermeister und der Finanzbeigeordnete gemeinsam den verspätet eingereichten Antrag zu verantworten haben. Der eine hat mindestens fünf Tage eine Unterschriftenmappe in seinem Büro unbearbeitet liegen lassen und der andere hat sich um die Auswirkungen einer verspäteten Unterschrift keine Gedanken gemacht. Das kann man grob fahrlässig nennen. Aber auch der Vorwurf des Vorsatzes konnte nicht gänzlich ausgeräumt werden, da die Stadt keine Eigenmittel im Haushaltsentwurf 2021 geplant hat und somit eine Ablehnung nicht ganz unrecht gekommen ist. Der Finanzbeigeordnete hat in der gestrigen Sitzung seinen Fehler eingeräumt.

Insgesamt 8 Fragen zu dem Thema sind aber noch offen und wurden gestern nicht beantwortet. Der Sitzungsdienst bemängelte, dass ich als Fragesteller nur zwei Nachfragen zu einer Stadtratsanfrage stellen dürfe. Deshalb wurden aus meinen 8 Nachfragen am Ende neue (schriftliche) Stadtratsanfragen, die nun bis zur nächsten Sitzung am 11. Mai beantwortet werden müssen. in der Sitzung gibt es den Tagesordnungspunkt dann zur erneuten Beratung. Im Gegensatz zur SPD sind wir der Auffassung, dass sehr wohl umfänglich aufgearbeitet werden muss, was da an Schlampereien passiert ist. Schließlich ging und geht es über Steuergelder.

Der Präsident des EHC Martin Deutschmann verfolgte die Diskussion mit Frust und Verärgerung und kam auch zu Wort. Seit vielen Jahren bekommt der Verein vom Oberbürgermeister die Sanierung und den Umbau der Eishalle versprochen. der Stadtrat hat dazu einen Beschluss gefasst, der bis zu 3 Millionen Eigenmittel einplanen sollte. Dieser Beschluss wurde nicht umgesetzt und nun ist viel Zeit verloren. Für den EHC und den Stadtrat ist nun von Interesse, wie es weiter gehen soll. Ab Anfang Mai sind die Haushaltsberatungen in Erfurt. Spätestens dann muss eine Antwort gegeben werden.

Nachfolgend meine Stadtratsanfrage und die Antwort des Oberbürgermeisters, sowie die daraus resultierenden Nachfragen:

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

  1. Wann wurde der Fördermittelantrag zur Sanierung der kleinen Eishalle mit welcher Fördersumme beim Bund gestellt?

Die Antragstellung war gemäß Projektaufruf elektronisch einzureichen und wurde fristgerecht am Freitag, den 30.10.2020, unter der Online-Kennung 100497791 (Akronym TH_SanierungEishalle) im Förderportal easy-online des Bundes hochgeladen. Parallel zum Upload in easy-online war bis zum 04.11.2020 (Datum des Poststempels) die Projektskizze mit rechtsverbindlicher Unterschrift nachzureichen.

Die Unterzeichnung konnte erst per 05.11.2020 erfolgen. Obgleich die Unter-lagen sofort nach Unterzeichnung auf den Postweg gegeben wurden und der Projektträger Jülich daraufhin am 10.11.2020 per E-Mail den Eingang des Projektantrages bestätigte, ist nach zwischenzeitlich erfolgter Mitteilung des Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) hierin der benannte Formfehler zu sehen.

Beim Bund wurde eine Förderung i. H. v. 4.276.000,00 EUR beantragt.

  1. Welche Eigenmittel sind für dieses Projekt im Haushaltsentwurf vorgesehen?

Im Wirtschaftsplanentwurf 2021 des Erfurter Sportbetriebes sind in Ergänzung zu den Mitteln aus Vorjahren lediglich 200.000 EUR für 2021 und 250.000 EUR für 2022 veranschlagt.

Diese Mittel sollen neben der vom Werkausschuss ESB beschlossenen Fertig-stellung der Planung bis Leistungsphase 4 für die – unabhängig einer möglichen Förderung – notwendigen Maßnahmen der Erneuerung des Dachs (Wiederherstellung der Dachdichtigkeit einschließlich brandschutztechnischer Ertüchtigung durch Einbau ausreichender Rauch-/Wärme-Abzugsanlagen (RWA)) sowie für die Erneuerung der Beleuchtung verwendet werden.

Die noch in der mittelfristigen Finanzplanung zum Wirtschaftsplan 2019/20 veranschlagte Gesamtfinanzierung des Vorhabens konnte nicht erfolgen, da die Förderung im Bundesprogramm auf 3 Mio. EUR begrenzt ist. Insofern fehlten zu den geschätzten Kosten in Höhe von fast 10 Mio. EUR noch rd. 7 Mio. EUR. Im Grundsatzbeschluss des Stadtrates (Drucksache 2640/18 – Bereitstellung des Eigenanteils zur Sanierung der kleinen Eishalle im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“) sind dagegen nur 0,7 Mio. EUR als Eigenanteil vorgesehen. Die Landeshauptstadt Erfurt ist derzeit finanziell nicht in der Lage, diese Verzehnfachung des Eigenanteils alleine zu schultern.

Von der Thüringer Landesregierung gibt es außer einer Ankündigung in 2020, das Thema zum Gegenstand der Haushaltsberatungen 2021 machen zu wollen, keinerlei belastbare In-Aussicht-stellungen oder gar Zusagen. Im Landeshaushalt 2021 ist auch keine Förderung vorgesehen. Auf-grund der ungesicherten Gesamtfinanzierung hat das Vorhaben demnach keine Veranschlagungsreife im Sinne des § 10 ThürGemHV.

Die Werkleitung des ESB hat im Erläuterungsteil zum Wirtschaftsplanentwurf gleichwohl dargelegt, dass im Falle entsprechender Förderzusagen diese Mehreinnahmen für Mehrausgaben verwendet bzw. der Wirtschaftsplan per Stadtratsbeschluss jederzeit geändert werden könnten. Insofern ist die Entscheidung zur Nichtveranschlagung der „großen Lösung“ zur Kleinen Eishalle keine Absage an das Vorhaben an sich, sondern entspricht den haushaltsrechtlichen Vorschriften.

  1. Was hat die Stadtverwaltung seit Kenntniserlangung über einen Formfehler getan, um die drohende Ablehnung des Antrags zu verhindern?

Die Stadtverwaltung hat erst seit 25.03.2021 im Ergebnis eines Telefonats der Werkleitung des ESB mit einer Mitarbeiterin des BMI offiziell Kenntnis von der Art des Formfehlers erhalten.

Wie bereits mehrfach dargelegt, handelt es sich bei der 1. Stufe des Bundesprogramms nicht um ein förmliches Antragsverfahren, weshalb es auch keine offizielle Ablehnung eines Antrags gibt, der unter Umständen anfechtbar und somit gerichtlich nachprüfbar ist.

Der Bund hat beschlossen, weitere 200 Mio. EUR in 2021 für Projekte im Bundesprogramm zur Verfügung zu stellen. Dabei soll auf die Anträge aus dem Projektaufruf 2020 abgestellt werden. Da hierauf insgesamt rd. 1.300 Anträge mit einem finanziellen Gesamtvolumen von 2,8 Mrd. EUR eingegangen sind und dieses nach Aussage der Mitarbeiterin als „hoffnungslos überzeichnet“ angesehen werden kann, ist auch im Hinblick auf die beantragte Höhe bei der Sanierung der Eis-halle nicht anzunehmen, dass die seitens der Landeshauptstadt Erfurt angemeldeten Vorhaben trotz der Formfehler aufgegriffen werden. Die vom Bund ausgewählten Projekte erhalten alle maximal einen Zuschuss von 3 Mio. EUR.

Gleichwohl wird die Entscheidung über die Projekte schlussendlich „politisch“ im Haushalts-ausschuss des Bundes getroffen. Gemäß der Information durch die Mitarbeiterin erhält dieser auch die mit Formfehlern versehenen Projekte zur Kenntnis. Inwieweit hierbei auf eine fehler-hafte Anmeldung zurückgegriffen wird, vermag ich nicht zu beurteilen. Das Erfurt nach 2016/2017 (Essener Straße) und 2018 (Freibäder Dreienbrunnen und Möbisburg) auch in diesem Aufruf Berücksichtigung findet, ist nicht sehr wahrscheinlich.

Es bleibt nur eine erneute Bewerbung in einem neuen Projektaufruf.

Mit freundlichen Grüßen

A. Bausewein

 

Nachfragen zur DS 0571/21

  1. Warum konnte die für den Antrag erforderliche Projektskizze samt rechtsverbindlicher Unterschriften nicht bis zum 04.11.2020 nachgereicht werden?
  2. Wessen Unterschrift war im Verhinderungsfall des Oberbürgermeisters erforderlich, um dem Antrag den beschriebenen rechtsverbindlichen Charakter zu verleihen?
  3. Wer koordiniert die Wiedervorlage für solche fristgebundenen Fördermittelanträge?
  4. Der ESB (namentlich Herr Cizek) wurde bereits am 18.02.2021 von Herrn Hose telefonisch über das Vorliegen eines Formfehlers informiert. Was hat der ESB bis zum 25.03.2021 getan, um den Sachverhalt aufzuklären?
  5. Mit welchen Beteiligten hat der ESB zwischen dem 18.02. und 25.03. zu diesem Sachverhalt Kontakt aufgenommen?
  6. Erfolgte eine Übergabe im Rahmen der Neuordnung der Verantwortungsbereiche der Beigeordneten, welche das weitere Vorgehen zu diesem Fördermittelantrag beinhaltete?
  7. Ist Ihnen bekannt, dass im zuständigen Ausschuss des Bundestages die kleine Eishalle auf der Tischvorlage mit allen Anträgen auf Grund des Formfehlers nicht verzeichnet war? Ist Ihnen bekannt, dass im Einzelfall eine Förderung von über 3 Mio. Euro im Rahmen der Förderung des Bundes möglich gewesen wäre?
  8. In der Antwort auf Frage 2 der oben genannten Anfrage sprechen Sie davon, dass mit der Drucksache 2640/18 der Stadtrat 0,7 Millionen Euro als Eigenanteil zur Sanierung der kleinen Eishalle beschlossen hätte. Tatsächlich ist aber die Drucksache 2661/18 beschlossen worden, die einen Eigenanteil von 2,95 Mio. Euro vorsieht. Es handelte sich dabei um einen Änderungsantrag des Oberbürgermeisters zur Drucksache 2640/18. Warum wurden diese Eigenmittel nicht eingestellt?
  9. Wie plant die Stadtverwaltung die Finanzierung der Sanierung der kleinen Eishalle sicherzustellen?

Der nächste Hallenpunkt

Die Frankfurter Eishalle

Eine Schwäche für statistische Erhebungen habe ich schon immer gehabt. Das muss wohl daran liegen, dass mein Vater Mathelehrer war. Im Privatleben beschränkt es sich meist darauf reell abzuspeichern wann und wo ich schon war. Mit zunehmenden Lebensalter wird dies schwieriger und ich bin daher froh, dass sowohl das digitalisieren von Fotos als auch Speichermedien dabei helfen 😉

Während es bei den bereisten Ländern noch zu bewältigen ist, habe ich das zählen von Städten und Hotels längst aufgegeben. Beim Sport hingegen funktioniert es (noch). Das „sammeln von Länder-, Stadien- und Hallenpunkten“ kann zwar noch nicht als Sportart anerkannt werden, ist aber auch nicht ganz so selten. Bei den Volleyballhallen sind bei mir schon reichlich Punkte aus nun 20 Jahren Bundesliga vorhanden. Beim Eishockey ist am Freitag der 15 Hallenpunkt hinzu gekommen. Das Wochenende mit meinem Jüngsten war dieses Mal in Frankfurt (heute Abend ist dort der German Bowl) und da haben wir die Chance genutzt und die Löwen Frankfurt besucht. Da der Kurze einmal selbst Eishockey gespielt hat, war dies die erst Wahl. Die Löwen spielten in der DEL 2 vor 4.200 Zuschauern gegen Bayreuth und da es nach der regulären Spielzeit 3:3 stand, entschied das Penaltyschiessen.

Mit der Eishalle in Frankfurt ist es nun die 15 Arena/Halle in der ich bei einem Spiel war – natürlich am häufigsten in Erfurt, danach folgt Berlin, Mannheim, Köln und Dresden und einige Hallen der DEL 2 und der Oberliga. Beeindruckend waren natürlich auch Montreal (dort war ich 1996 zum ersten Mal bei einem Eishockeyspiel), Los Angeles und Prag. Spaß hat es in Frankfurt gemacht – aber nächsten Sonntag geht es wieder in die gute alte Kartoffelhalle zu den Black Dragons, die gestern ihr erstes Spiel gewonnen haben.

Bilder aus Frankfurt

Spielbericht 

Eishockey-Spitzensport

Uwe Krupp auf der Trainerbank bei Sparta

Nicht zum ersten Mal, aber gerne wieder, war ich am heutigen Sonntag zum Eishockey in Prag. Von Dresden ist es erfreulicherweise in die Goldene Stadt nur ein kurzer Trip, da die Autobahn inzwischen durchgeht. Wie vor drei Jahren (bei meinem ersten Eishockspielbesuch in Prag in der alten Arena) spielte Sparta Prag heute gegen Olomouc. Leider verlor Sparta aber auch wieder. Damals wenige Sekunden vor Schluss mit 0:1, dieses Mal mit 4:6.

Immer wieder beeindruckt bin ich vom Spieltempo in der Extraliga. Ähnlich wie bei uns in der DEL gibt es kaum Unterbrechungen. Dieses Mal spielte Sparta auch in der neuen modernen O2 Arena. Dort sind die Zuschauerbedingungen optimal – ein Parkhaus daneben und volkstümliche Preise sorgen dafür, dass die Halle voll ist. Selbst ausgesprochen gute Plätze (direkt hinter der Trainerbank) kosten gerade einmal 10 Euro Eintritt

Auf der Trainerbank sitzt in Prag seit dieser Saison der ehemalige Stanley-Cup-Gewinner und ehemalige Eisbären-Trainer Uwe Krupp. Trotz energischer Ansprache seines Teams im letzten Drittel gelang nur der Ausgleich zum zwischenzeitlichen 3:3 bevor Olomouc mit drei Toren in wenigen Minuten die Vorentscheidung besorgte. Ich denke einmal das wird sicher nicht das letzte Eishockeyspiel in Prag für mich gewesen sein. Jetzt freue ich mich aber erst einmal auf das Spiel der Eisbären in Berlin gegen die Kölner Haie.

Bilder vom Spiel

 

Ich möchte ein Eisbär sein…

Maschine von den Puhdys sang die Eisbärenhymne
Maschine von den Puhdys sang die Eisbärenhymne

Verständlicher Wunsch bei dem Frühsommerwetter! Erfurt-Berlin-Erfurt wegen einem Eishockeyspiel? Na klar! Wenn die Eisbären spielen und wir Karten haben, sind wir dabei. Unmittelbar nach dem Finaleinzug habe ich die Tickets für das Finalspiel vier gebucht und so ging es heute bei über 28 Grad auf die Autobahn.

Zum sechsten Mal war ich mit meinem Sohn bei einem Eisbärenspiel. Wie auch schon bei unserem Halbfinalspiel gegen Nürnberg war die Halle restlos ausverkauft. Vor Spielbeginn haben wir den Blue Suit Men einen Besuch abgestattet und Bilder gemacht. Sie hatten schon wieder zwei spezielle Lieblinge beiden Münchnern ausgemacht und promt landeten sie bei ihnen im Spiel auf der Bank.

Bevor das Spiel losging, hatten die Eisbären eine Überraschung für ihre Fans organisiert. Die Eisbärehymne wurde nicht nur von den Fans sondern von Maschine von den Puhdys live gesungen. 1998 hatten die Puhdys die Hymne für die Eisbären geschrieben und sie ist inzwischen Kult. Die nachfolgende Nationalhymne spielte der Gitarrist von Silly.

Als dann noch die Bären 1:0 in Führung gingen, sah es nach einem wunderbaren Abend aus. Nach dem Ausgleich gingen die Eisbären noch einmal mit 2:1 in Führung. Danach drehten aber die Münchener das Spiel und gewannen schließlich mit 2:4. Am Sonntag steht das nächste Spiel in München an. Ich befürchte angesichts des 1:3 Vorteils für München, wird es sehr schwer die Serie noch zu drehen.

Trotzdem war es ein wunderschöner Papa-Sohn-Abend bei den Eisbären und wir werden in der nächsten Saison wieder kommen.

Bilder der Eisbären

Playoff-Halbfinale bei den Eisbären

Ausverkauftes Haus bei den Eisbären
Ausverkauftes Haus bei den Eisbären

Spannend war es buchstäblich bis zur letzten Sekunde. 23 Sekunden nach Start der Overtime versenkten die Eisbären den Puck im Tor der Nürnberger. Mit Ausnahme der Ice Tiger Fans jubelten die 14.200 Zuschauer in der ausverkauften Mercedes Benz Arena und endlich konnten wir mit ihnen jubeln. Als Osterüberraschung für unseren Sohn hatte ich die Tickets für das heutige Spiel schon bestellt, als noch offen war, gegen wen die Eisbären antreten mussten.

Wir waren zwar schon bei etlichen Spielen der Eisbären in Berlin, aber leider haben sie bis jetzt immer verloren. Mit dem Sieg im 3. Spiel der Playoff-Halbfinalserie steht die Tür nun wieder offen. Am Mittwoch Abend folgt das vierte Spiel in Nürnberg und am Freitag wieder in Berlin. Momentan steht es 2:1 für die Eisbären – zwei Siege brauchen sie noch um ins Finale zu kommen. Wir drücken die Daumen, dass es nach 2013 nun endlich wieder einmal mit einem Titel klappt.

The Blue Suit Men
The Blue Suit Men

Getroffen haben wir in der Halle auch die legendäre Truppe der „Blue Suit Men“ – den sympathischen Nervensägen. Sie sorgen mit ihrem Trash-Talk an der Strafbank seit Jahren für Stimmung und sind Kult bei den Eisbären. Die Auseinandersetzung mit gegnerischen Spielern suche ich in Erfurt bei unseren Black Dragons auch ganz gerne, da wir ja meist über der Gästebank stehen. Nur an der Kleiderordnung müssten wir noch arbeiten. Auch bei diesem Spiel hatten die Jungs in den blauen Anzügen wieder gut zu tun, aber auch Zeit, für ein gemeinsames Foto in der Pause 😉

Wir freuen uns schon auf den nächsten Besuch bei den Eisbären – auch wenn es sicherlich erst in der neuen Saison im Herbst wieder klappt. Bis dahin werden wir medial bei den weiteren Playoff-Spielen dabei sein.

Bilder von den Eisbären

Himmelhoch jauchzend, zu Tod betrübt…

Zu Gast in Berlin
Zu Gast in Berlin

Sport ist gewinnen und verlieren und dieses Wochenende war beim Eishockey alles dabei. Freitag das sensationelle Halbfinale gegen Kanada und am Abend dann das Spiel der Black Dragons gegen Timmendorf. Letzteres mit einem sehr mühsamen 1:0 Sieg.

Am heutigen Sonntag ging das leider nicht ganz so erfolgreich weiter. Aber unsere Eishockey-Nationalmannschaft hat sich zum Olympiasieger der Herzen gespielt. Pünktlich 4.45 Uhr klingelte der Wecker und wir haben mit unserem Team gefiebert. Nur 55 Sekunden haben an der Sensation gefehlt. Erst in der Verlängerung hat Russland das Spiel noch für sich entschieden. Gratulation unserem Team für ein geniales Turnier – sie haben viel für den Eishockeysport getan!

Spontan habe ich mich auf dem Weg zum Bundesparteitag nach Berlin dazu entschieden, die Black Dragons bei ihrem Auswärtsspiel in der Eishalle am Glockenturm zu unterstützen. Gegen die Preussen Berlin erlebte das knappe Dutzend Erfurter Fans dann ein Wechselbad der Gefühle. Recht souverän gingen die Drachen mit 5:1 im 1. und 2. Drittel in Führung. Im letzten Drittel kippte dann das Spiel und es klingelte gleich sechs Mal im Tor von Reukauf. Leider auf der anderen Seite gar nicht mehr und so endete das Eishockey leider nicht ganz so, wie es der Freitag versprach – aber so ist Sport und ich werde bei jedem Spiel neu hoffen.

Bilder vom Spiel

 

Frustriert – aber trotzdem ungebrochen optimistisch!

Da war der Zug schon durch :-(
Da war der Zug schon durch 🙁

Sport ist halt so und soll auch so sein. Mal gewinnt man und mal verliert man. Allerdings wurde an diesem Wochenende die Leidensfähigkeit der Erfurter Sportfans wieder einmal bis an die Grenze getestet. Schwarz-Weiß Erfurt, Rockets, Black Dragons und RWE – alle haben verloren und drei der vier Teams sind in akuter Abstiegsgefahr.

Am Freitag verloren die Black Dragons unglücklich gegen Rostock in heute Abend in Timmendorf noch einmal. Sicherheitshalber war ich mit meinem Sohn beim Heimspiel die meiste Zeit im „Glaskasten“ also im VIP-Raum. Allerdings nicht aus Sorge, dass ich mich wieder mit Spielern anlege, wie letzte Woche gegen Herne, sondern weil es dem Kurzen nicht so gut ging und wir dadurch noch vor Spielende gingen. Das 1:2 für Rostock registrierten wird dadurch nur medial – ebenso wie die Niederlage der Rockets in Würzburg.

Direkt erleiden mussten wir hingegen das Bundesligaspiel unserer Volleyball-Damen in Meiningen. In der ausverkauften Halle, darunter eine Busladung Erfurter, war es eine klare Sache für Suhl und der sportliche Abstieg steht für uns damit praktisch fest. Viel mehr möchte ich gar nicht dazu schreiben, weil die Enttäuschung doch tief sitzt. Am Dienstag Abend werden wir im Vorstand darüber sprechen, wie es nun nächste Saison in der 2. Liga oder vielleicht doch in der 1. Liga weitergeht. RWE kämpfte hingegen zwar heute gegen Aalen, aber fing sich leider das einzige Tor des Spiels im eigegen Netz ein. 10 Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz sind das Fazit des Wochenendes.

Aber trotzdem werde ich auch in den nächsten Wochen wieder alle Erfurter Teams anfeuern – es kommen auch wieder bessere Zeiten! SWE könnte ja nächste Woche gegen Potsdam gewinnen und in der nächsten Saison nach 15 sieglosen Jahren auch mal gegen Suhl… RWE könnte ja nächste Woche das Thüringen-Derby in Jena gewinnen… Die Rockets könnten noch gegen Alba oder in Bamberg gewinnen… Und die Black Dragons wollen nächste Woche die Revanche gegen Herne. Wunder gibt es immer wieder – auch im Sport! Ich stehe zu unseren Volleyballdamen und allen Erfurter Teams. In guten und in schlechten Zeiten!

Bilder aus Suhl

 

Eishockey und Volleyball ohne Erfolgserlebnis

Beach-Europameisterin Julia Großner
Beach-Europameisterin Julia Großner

Eishockey, Volleyball und Eishockey – das heutige Tagesprogramm hatte zwei Inhalte und folgte dem Vortag. Gemeinsam haben wir gestern in der Riethsporthalle den Hallenboden verlegt. Rund zwei Stunden dauert das mit 10 Helfern und danach müssen noch die Werbeaufkleber und Werbebanden aufs Feld.

Leider ging es heute Abend beim Bundesligaspiel unserer Damen gegen die hoch favorisierten Damen vom DSC dann ganz schnell. Mit 0:3 (12:25, 15:25 und 12:25) haben wir das letzte Heimspiel des Jahres verloren. Ein großes Dankeschön geht an die Fans, die unsere Mädels trotz vieler Niederlagen die Treue halten – 680 waren es heute. Unterstützung hatten wir auch wieder vom Tanzhaus Erfurt, die ein ansehliches Programm in der 10-Minutenpause boten.

Viel und verdienten Applaus bekam vor dem Spiel unsere Beach-Europameisterin Julia Großner. Gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Stadtwerke Peter Zaiß habe ich Julia vor Spielbeginn mit der Ehrenmitgliedschaft im SWE Volley-Team geehrt. Nach dem Sieg bei der Beach-Europameisterschaft wurde sie bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres in Thüringen dritte. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als Julia vor 10 Jahren für uns in der Bundesliga am Netz stand, bevor sie nach Berlin ging, Beach-Junioreneuropameiserin wurde und in den Sand wechselte. Allen unseren Spielerinnen, Fans und Unterstützern wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr und nächstes Jahr wird alles besser 😉

Die jüngsten Drachen-Fans beim Kids-Day
Die jüngsten Drachen-Fans beim Kids-Day

Die Black Dragons haben im Gegensatz zu unseren Mädels noch eine Chance im alten Jahr. Samstag Nachmittag geht es gegen Preussen Berlin. Die erste Chance konnten sie heute nicht nutzen. Gegen die favorisierten Hannover Scorpions sah es lange nach einem Sieg aus. Bis ins letzte Drittel führten die Drachen mit 2:1 bevor die Scorpions mit zwei Toren das Spiel drehten. Den folgendem Ausgleich der Drachen konterten die Scorpions Sekunden später mit dem 3:4 und schließlich mit einem Emty-Goal zum 3:5.

Am Vormittag war das Eis in der Kartoffelhalle bereits um- und belagert. Rund 50 Kinder waren der Einladung zum „Kids-Day“ des EHC gefolgt. Trainer und Spieler der Black Dragons boten ein zweistündiges Schnuppertraining. Mein Jüngster, der zwei Jahre in Wiesloch Eishockey gespielt hatte, war begeistert wieder einmal auf dem Eis zu stehen. Die Trainer hätten ihn sofort haben wollen, aber aus Baden-Württemberg ist die Anreise zum Training und zu den Spielen zu weit. Eine tolle Aktion war dies von den Verantwortlichen des EHC. Vielen Dank dafür!

Start ins Sportwochenende missglückt…

Auftakt bei den Rockets...
Auftakt bei den Rockets…

Gestern Abend hat es schon einmal nicht geklappt. Zum zweiten Heimspiel der Saison in der 1. Basketballbundesliga war ich gemeinsam mit meiner Familie und unserem Manager vom Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam bei den Oettinger Rockets zu Gast. In der Messehalle erlebten wir mit rund 2.300 Zuschauern ein Spiel in dem die Rockets gegen die Löwen aus Braunschweig lange gut mithielten, aber am Ende mit 87:92 verloren. Neben den Turbulenzen um den Namensgeber und Hauptsponsor die Oettinger Brauerei haben die Rockets auch sportlich zu kämpfen. Wir werden aber in jedem Fall kommende Woche beim Derby gegen Jena wieder dabei sein und die Rockets anfeuern.

Fünf Heimspiele und eine „Bonusveranstaltung“ stehen dieses Wochenende in meinem Terminplan. Die Hoffnung, dass alle Heimspiele gewonnen werden ist seit gestern dahin – vier Chancen gibt es noch. Heute Nachmittag haben wir mit vielen Helfern die Halle für das morgige Bundesligaspiel unserer Damen vom Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam vorbereitet – der Boden ist sozusagen bereitet. Morgen Abend schlagen unsere Mädels um 18 Uhr gegen Vilsbiburg auf. Unsere neue Spielerin Meg Casault wird dabei sein, ob und wann sie spielt hängt unter anderem davon ab, wie schnell wir die Formalitäten mit der Ausländerbehörde geklärt bekommen.

Bevor unsere erste Mannschaft spielt ist unsere Zweite gefordert. Um 14 Uhr gehen sie gegen Leipzig in der Halle am Sportgymnasium auf Punktejagd. Sonntag geht es dann auch im Doppelpass weiter. 14 Uhr spielt RWE gegen Lotte im Steigerwaldstadion. Neben der sportlich schwierigen Situation gab es diese Woche heftig Wirbel außerhalb der Arena. Der Aufsichtsrat hat den Präsidenten abgesetzt. Dies weckte bei mir Erinnerungen an die Zeit vor 14 Jahren. Damals haben wir mit dem Aufsichtsrat das ganze Präsidium entlassen und ich musste als Aufsichtsratsvorsitzender nicht nur die Entscheidung verkünden, sondern hatte zwei wilde Wochen, bis der Verein wieder in ruhigerem Fahrwasser war. Auch damals ging es um Schulen und eine drohende Insolvenz und auch wir fühlten uns vom Präsidium nicht umfänglich informiert. Ich kann nicht einschätzen ob das heute genauso ist. Allerdings habe ich Respekt vor der Arbeit die der RWE Präsident Rolf Rombach in den letzten Jahren geleistet hat – neben viel Zeit und Engagement hat er auch viel Geld in den Verein gesteckt. Ich hoffe sehr, dass RWE sportlich und vereinsmäßig die Kurve bekommt.

...und Abschluss mit dem Game-Pass der NFL
…und Abschluss mit dem Game-Pass der NFL

Bei den Black Dragons, die Sonntag 14 gegen Duisburg ein schweres Heimspiel haben, läuft es in der Vereinsstruktur hingegen gut, nur die sportlichen Punkte fehlen. Mit meinem jüngsten Sohn bin ich aber am Sonntag auf alle Fälle an der Bande dabei und wir werden die Drachen anfeuern.

Schwieriger wird das am späten Sonntagabend mit dem familiären Fanblock, weil wir dann auf verschiedenen Seiten stehen. Als Bonussportveranstaltung spielen Sonntagnach die Dallas Cowboys gegen die Kansas Chiefs in der NFL. Seit Jahren warten mein Sohn und ich auf dieses Duell und endlich ist es soweit. Mein Sohn ist Cowboys-Fan und ich bin für die Chiefs. Leider wird das Spiel nicht bei Pro7 übertragen, also haben wir uns diese Woche für den NFL-Game-Pass entschieden und werden in unseren jeweiligen Fantrikots Sonntagnacht am Fernseher sitzen. In jedem Fall bleibt da ein Familiensieger am Ende der Nacht – unentschieden gibt es beim Football nicht ;-9

Doppelspieltag ohne Punkte für die Eisbären

Sicht perfekt - Ergebnis leider nicht
Sicht perfekt – Ergebnis leider nicht

Glücksbringer waren wir an diesem Wochenende für die Eisbären leider nicht. Beide Heimspiele gingen verloren. Während es am Freitag gegen die Kölner Haie nicht ganz unerwartet kam – schließlich waren sie Tabellenführer, schmerzte die Niederlage gegen den Tabellenletzten Krefeld schon.

Zum Spiel gegen die Pinguine waren wir auch wieder beide mit dem Schal der Eisbären ausgestattet und hatten zudem die allerbesten Plätze. Dank Jens Steinecke, der die Partie als Hauptschiedsrichter mit dem Erfurter Volker Westhaus leitete, hatten wir Premiumplätze direkt hinter der Eisbärenbank.

Die ersten beiden Drittel zeigten ein dominierendes Eisbären-Team, aber es gelang kein Tor. Erst im Schlussdrittel wurde lebhaft. Krefeld nutzte zwei Mal ein Überzahlspiel und schickte die Eisbären damit auf die Verliererstraße. Nur beim zwischenzeitlichen Ausgleich konnten wir mit de 12.217 Fans jubeln. Am Ende stand es dann sogar 1:3.

Wir waren trotzdem wieder begeistert von der Stimmung in der großen Mercedes Benz-Arena. Ich habe schon einmal nachgesehen, wann unsere Volleyball-Damen in Berlin spielen, spätestens dann sind wir wieder bei den Eisbären dabei.

Bilder vom Spiel der Eisbären

 

Hey, wir woll’n die Eisbären seh’n

Eisbären - Haie
Eisbären – Haie

Letzte Woche Erfurt-München und heute genau in die entgegengesetzte Richtung nach Berlin. Die Vater-Sohn-Tour in Bundeshauptstadt ist ziemlich sportlastig. Eishockey gleich zwei Mal bei den Eisbären und der Germanbowl stehen auf dem Programm.

Eishockey haben wir nun schon an vielen Orten gesehen und nahezu jedes Spiel der Black Dragons. Heute Abend hätten die auch gegen Essen gespielt, aber das Spiel fiel aus und so konnten wir uns ganz auf das Spiel der Eisbären gegen die Kölner Haie konzentrieren. Bei mir ist es fast auf den Tag genau 20 Jahre her, dass ich das erste Mal beim Eishockey war. Damals war es ein Spiel der Montreal Canadians in der alten Molsen-Arena in Montreal. Seit 17 Jahren dann Spiele der Drachen und zwischendurch Spiele in Köln, Crimmitschau, Prag oder Wiesloch, wenn mein Kurzer auf dem Eis stand.

Auftritt der Eisbären

Mein Sohn ist schon seit vielen Jahren Eisbären-Fan und ich eigentlich auch. Aber die Kölner Haie mag ich auch und so hatten wir heute zwei Fanschals dabei. Im Eishockey ist das kein Problem, da sitzen die Fans verschiedener Vereine friedlich beieinander.

Das Spiel war heute für die Eisbären das schlechteste Spiel der Saison und verdient verloren sie mit 0:3. Die Haie sind Tabellenführer und die Eisbären auf Platz 6. Sonntag ist dann aber Wiedergutmachung angesagt. Gegen die derzeit Tabellenletzten die Krefeld Pinguine werden wir beide mit Eisbären-Fanschal in die Mercedes-Benz-Arena pilgern. Sicher werden wir dann auch wieder die Blue Suit Men erleben.

Bilder der Eisbären

Heiß auf Eis…

Das neue Drachen-Team
Das neue Drachen-Team

Trotz oder gerade wegen der hochsommerlichen Temperaturen ist die Lust auf Eis in jedem Jahr Anfang September besonders groß. Seit nunmehr 17 Jahren ist dies bei mir aber vor allem mit der Lust auf Eishockey verbunden und mit den regelmäßigen Besuchen seit der Saison 1999/2000 bei den Black Dragons habe ich auch der Reihe nach alle meine drei Söhne mit Eishockeybegeisterung „infiziert“. Den Jüngsten sogar so sehr, dass er selber inzwischen spielt.

Heute nun starteten die Black Dragons mit dem ersten Heimspiel in die Vorbereitungsrunde der neuen Saison. In der Erfurter Kartoffelhalle ist das Eis drauf und liegt den Drachen auch, jedenfalls gewannen sie heute ihr Spiel souverän mit 8:3 gegen die Hammer Eisbären. Allerdings darf man solche Spiele nicht überbewerten. Hamm spielt in der Regionalliga und in der Saison erwarten unsere Black Dragons in der Oberliga Nord dann andere Brocken. Trotzdem scheint die Truppe in diesem Jahr in einer guten Mischung beisammen zu sein, jedenfalls hat es heute schon Spaß gemacht zuzusehen und rund 400 Zuschauer nutzen auch die erste Gelegenheit. Kommenden Freitag folgt das nächste Vorbereitungsspiel gegen die Ice Dogs Pegnitz bevor es gegen alte Bekannte aus Schönheide in die dritte Vorbereitungsrunde geht.

Am 24. September ist dann noch große Drachenfeier zum 20jährigen Jubiläum und am 25. September ist dann der „scharfe Start“ gegen die Crocodiles aus Hamburg. Da wir seit vielen Jahren eine freundschaftliche Partnerschaft zwischen Volleyball und Eishockey pflegen, werden auch in der kommenden Saison unsere Bundesligaspielerinnen immer einmal in der Eishalle zu Gast sein und die „harten Jungs“ bei uns in der Riethsporthalle. Allen zusammen eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison!

Saisonendspurt

Jubel!!!
Jubel!!!

Unser Trainer Heiko Herzberg hat es das erste Mal getan – er hat heute öffentlich vom Meistertitel gesprochen. Ich war da schon seit letzter Woche überzeugt davon, dass es unsere Damen vom SWE Volley-Team in dieser Saison packen werden und zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte Meister der 2. Volleyballbundesliga werden.

Heute war das drittletzte Heimspiel gegen die Nachwuchstalente aus Dresden. Letzte Woche überzeugten die 15-17jährigen Mädels aus Dresden noch mit zwei unerwarteten Siegen gegen die drittplatzierten Damen aus Neuwied und den bisherigen Tabellenführer Offenburg. Wir waren also durchaus gewarnt und Heiko Herzberg hat seine Spielerinnen gut vorbereitet. Das vierte Spiel innerhalb einer Woche (Mittwoch spielte Dresden noch in Grimma) hatte aber Spuren hinterlassen und unsere Mädels dadurch keine große Mühe, klar mit 3:0 zu gewinnen (25:20, 25:18 und 25:22).

Immerhin 535 Zuschauer (unter ihnen der Geschäftsführer unseres Hauptsponsors Peter Zaiss) waren zu ungewohnter Spielzeit dabei und dies trotz der Konkurrenz des Eishockeyderbys der Black Dragons gegen die Halle Bulls. Nach dem Spiel gab es viel Lob vom gegnerischen Trainer (gegen das beste Team der Liga gespielt).

Heiko sprach das erste Mal von den nun noch bevorstehenden vier Endspielen um die Meisterschaft – nächste Woche in Stuttgart, dann zu Hause gegen Bad Soden, danach in München und schließlich das Saisonfinal im ewigjungen Duell gegen Grimma am 2. April.

Wochenendprogramm
Wochenendprogramm

Bis dahin werden wir auch im Vereinsvorstand und in der Gesellschafterversammlung entschieden haben, ob wir die Lizenz für die 1. oder 2. Liga beantragen werden. Unser Hallensprecher erinnerte daran, als er sagte, dass wir im kommenden Jahr sicher wieder in Dresden spielen werden aber noch offen sei, ob in der Margon-Arena oder in der Halle des Sportgymnasiums. In den letzten 13 Jahren seit ich Vereinspräsident bin haben wir vier Mal vor der Entscheidung 1. Liga oder nicht gestanden. 2004 und 2011 haben wir uns dafür entschieden und zwei Mal dagegen. Bis Ende März gibt es noch einige wichtige Aufgaben zu erledigen – Trainer und Mannschaft haben ihre Aufgaben bis jetzt perfekt erledigt. Ich glaube an unseren zweiten Meisterschaftstitel!

Der heutige Nachmittag und Abend war komplett mit Sport ausgefüllt. Erst eine Runde Squash, danach zum Volleyball und da unsere Mädels schnell gespielt haben, konnte ich mit meinem Sohn noch eineinhalb Drittel Eishockey sehen. Unsere Black Dragons haben den favorisierten Hallensern kräftig zugesetzt und bis Mitte des letzten Drittels das Spiel offen gehalten (Zwischenstand 4:4). Zwei Tore von Halle und schließlich noch eins in den leeren Kasten beendeten mit 4:7 die Hoffnung auf einen Punkt. Noch drei Mal spielen die Drachen in dieser Saison – Sonntag bei Wedemark und nächste Woche ein Heimspiel gegen Wedemark und auswärts in Halle.

Sportlich geht das Wochenende auch weiter – morgen Abend bei unserer 2. Mannschaft gegen Borna und sicher auch noch eine Fitnesseinheit im Sportpark Johannesplatz am Sonntag – ich muss ja auch etwas sportlich fit bleiben 🙂

Bilder vom Spiel gegen VCO Dresden

 

Perfektes Sportwochenende

So sehen Sieger aus

Sonntagabend und die Stimme ist weg – untrügliches Indiz dafür, dass entweder eine lange (politische) Rededebatte auf dem Programm stand oder ein umfängliches Sportprogramm. An diesem Wochenende war es das Zweite. Mehrmals Volleyball, mehrmals Eishockey – alle Veranstaltungen zwar in der Halle, aber nur die Riethsporthalle war gut geheizt. In der Eishalle gestern in Eppelheim und heute in Erfurt war kühl – die Stimmung dafür um so heißer.

Heute Nachmittag hat erst einmal unser U18 Nachwuchs viel Spaß gemacht. Bei der Thüringenmeisterschaft gewannen unsere Mädels alle Spiele – das Halbfinale gegen Sonneberg und das Finale gegen Gera mit 2:0. Glückwunsch an Trainer Marek Buchholz und sein Team. Ich bin froh, dass wir so einen guten Nachwuchs haben.

Vom Volleyball ging es direkt zum Eishockey – dieses Mal mit meinem mittleren Sohn. Die Tabellensituation machte eigentlich nicht viel Hoffnung auf Punkte. Erfurt steckt im Abstiegskampf und Leipzig kämpft um den Anschluss zur Tabellenspitze. Allerdings verlor Leipzig am Freitag überraschend deutlich gegen Halle zu Hause mit 1:5 und Erfurt gewann in Braunlage mit 3:6.

Heute waren unsere Drachen vor 670 Zuschauern gut drauf. Kur vor dem Ende des 1. Drittels klingelte es im Leipziger Kasten – 1:0. Im 2. Drittel wurde es noch besser. Am Ende stand es 4:2 und im 3. Drittel sogar 5:2. Dann holten die Leipziger noch auf. 5:3 stand es zwei Minuten vor Ende und Leipzig nehm den Torhüter zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis. Leider glückte ihnen damit noch der Ausgleich. In der Verlängerung vergab Erfurt erst einen Penalty bevor Kämmerer mit dem 65 alles klar. Der Rest war grenzenloser Jubel. Deshalb ist jetzt die Stimme weg 🙂

Sport-Weekend

Das Sport-Weekend war nicht nur passiv 😉

Letztes Wochenende ging gar nichts – dieses Wochenende hat alles geklappt. Freitag Abend legten die Black Dragons vor. Im ersten Drittel gegen die Preussen Berlin stand es schon nach fünf Minuten 3:0. Jeder in der alten Kartoffelhalle rechnete mit einer klaren Kiste. Und jeder rieb sich die Augen am Ende des 2. Drittels stand es 3:4 für die Preussen. Aber nach dem 3. Drittel war dann wieder alles gut – mit 7:5 gewannen die Drachen.

Samstag ging es bei RWE im Steigerwaldstadion weiter. Endlich konnten sich die knapp 5.000 Fans einmal wieder über einen Sieg freuen. Bis zur 32. Minute und dem 1:0 gegen die Stuttgarter Kickers spielten die Rot-Weißen auch noch ganz ordentlich. Leider ging es danach nicht so weiter und nach einer schlechten zweiten Halbzeit konnte RWE mit den gewonnenen drei Punkten sehr froh sein.

Der gestrige Abend gehörte dann dem Live-Ticker. Unsere Damen vom SWE Volley-Team mussten zum schweren Auswärtsspiel nach Lohhof. In den letzten Jahren konnten wir dort selten was gewinnen. Auch dieses Jahr waren die Vorzeichen schlecht. Lohhof als ungeschlagener Tabellenführer gewann den ersten Satz auch mit 25:22. Aber die drei folgenden Sätze gingen an uns! 23:25, 23:25 und 13:25 brachten uns zeitweise an die Tabellenspitze. Nach ihrem Sieg gegen Holz war zwar am Ende des Abends wieder Offenburg vorn – aber das war nur ein kleiner Schönheitsfehler an diesem sportlich erfolgreichen Wochenende.

Um nicht gar zu sportlich passiv das Wochenende vergehen zu lassen bin ich dann heute mit meinem Sohn in den Sportpark Johannesplatz gefahren. Nach längerer Zeit ging es einmal wieder auf den Badminton-Court. Erstaunlich voll war es nach dem gestrigen Feiertag im Sportpark. Das hat sich sicher am Nachmittag geändert – wunderschönes Herbstwetter verführte dazu, das Bike aus der Garage zu holen. Seit 20 Jahren habe ich kein Saisonkennzeichen an meinem Motorrad und so ging es auch heute noch mal auf die Piste. 15 Grad und Sonnenschein – perfekt! Allerdings habe ich einmal nachgesehen, wie es vor einem Jahr war. Damals waren es am 1.11. sogar 20 Grad und ich war auch mit dem Bike unterwegs.

Der Rest des Abends gehört heute wieder dem Live-Ticker am Computer (die Black Dragons spielen in Hamburg) und der Internetübertragung von ran.de. Auch an diesem „verdammten Sonntag“ gibt es mehrere NFL-Spiele zu sehen. Am Nachmittag gewannen die Kansas City Chiefs gegen die Detroit Lions mit 45:10 im Wembley-Stadion in London. Sowohl in Kansas, als auch in Detroit war ich schon, beim Football bin ich aber auf der Seite von Kansas. Dies in dieser Nacht auch noch ein zweites Mal. In der Major League Baseball fehlt den Kansas City Royals nur noch ein Sieg gegen die New York Mets. In Shawee haben wir mit den Freunden unserer Partnerstadt ein Spiel in einer Sportkneipe erlebt und ich habe mir ausführlich die Spielregeln erklären lassen 😉 Insofern ist heute noch Daumendrücken angesagt. Zu später Stunde spielen auch noch die Dallas Cowboys gegen die Seahawks im Spitzenspiel der NFL.

Link 2. Volleyball-Bundesliga: http://www.volleyball-bundesliga.de/cms/home/2blsf/2blsf_newsmedia/2blsf_news.xhtml

Link Black Dragons: http://www.black-dragons-erfurt.de/

Ran.de Football: http://www.ran.de/us-sport/nfl/news/starker-smith-fuehrt-die-chiefs-zum-sieg-in-london-103808

 

 

Heiß auf Eis

 

Vorfreude auf die Eissaison

Zugegeben, es fällt etwas schwer sich an Tagen wie heute bei über 30 Grad Außentemperatur auf Eishockey einzustellen. Aber heute Abend gelang dies in der Eishalle der Erfurter Black Dragons, der alten Kartoffelhalle, ganz gut. Seit drei Wochen trainiert das Eishockeyteam schon wieder auf dem Eis in Erfurt und inzwischen sind sie so richtig heiß auf das erste Spiel.

Am kommenden Wochenende freue auch ich mich auf das erste Spiel (Freundschaftsspiel) und werde vom SWE-Cup in der Riethhalle direkt zum Eishockey fahren. Die Verbindungen zwischen Volleyball und Eishockey sind bei uns in Erfurt seit Jahren sehr gut. Unsere Mädels sind regelmäßig beim Eishockey zu Gast und die Eishockeyspieler bei uns.

Die Tochter des langjährigen Trainers der Drachen Thomas Belitz spielt bei uns in der ersten Mannschaft als Zuspielerin. Ich gehe inzwischen nun schon seit 16 Jahren zu nahezu jedem Volleyball- und Eishockeyspiel (nunmehr mit meinem jüngsten Sohn ebenso gerne, wie mit seinen großen Brüdern). Zudem spielt der Kurze selbst Eishockey. Sehr gerne war ich deshalb heute Abend beim Kick Off der Black Dragons.

Drei Dinge standen auf dem Programm. Neben der Teamvorstellung und der Saisonzielstellung ging es um ein kommunalpolitisch wichtiges Thema. Seit Jahren planen die Verantwortlichen am Um- bzw. Neubau einer Eishockeyhalle. Heute wurde den Vertretern der Stadtratsfraktionen durch ein Architekturbüro ein Planungsentwurf vorgestellt. Leider wird es noch ein langer Weg werden, wenn aus der Machbarkeitsstudie ein umsetzbarer Plan werden soll – aber auch Lobbyarbeit beginnt mit dem ersten Schritt. Ich werde in Doppelfunktion – sowohl als Stadtrat, als auch als befreundeter Vereinspräsident – gerne mithelfen, die Idee zu befördern.

Saisonspielplan: http://www.black-dragons-erfurt.de/cms/?p=264&s=bd_spielplan_bd&scn=1&oldscn=1&

Heiß auf Eis…

Weltcupstimmung
Claudia Pechstein

Jedes Jahr Ende März wechselt die sportliche Schwerpunktsetzung von den Eissportarten des Winters zu den Sommersportarten. Lediglich Volleyball und Fußball überbrücken noch die Zeit 😉

Am Freitag Abend standen die Black Dragons zum letzten Mal in dieser Saison auf dem Eis in der altehrwürdigen Kartoffelhalle. Leider gab es zum Saisonfinale noch einmal eine 1:5 Niederlage gegen Essen im Nachholspiel der Verzahnungsrunde. Die Fans feierten die Mannschaft trotzdem für eine gute Saison. In der Hauptrunde spielten die Drachen gut – in der anschließenden Verzahnungsrunde, waren dann insbesondere die Profiteams aus dem Westen eine Nummer zu groß. In welcher Liga die Drachen nächste Saison spielen ist noch offen. Erst Mitte April werden die Staffeleinteilungen festgelegt.

In der benachbarten Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle war das Eisoval schon auf Hochglanz poliert. Dort war am Wochenende das Weltcupfinale der Eisschnellläufer. Der Erfurter Patrick Beckert erlief zum Finale noch einmal einen 3. Platz auf dem Podium und Claudia Pechstein verpasste den Sprung aufs Podium mit Platz 4 nur knapp. Aber dafür holte sie damit die notwendigen Punkte für Platz 2 im Gesamtweltcup. Gefreut habe ich mich über ein Gespräch in der Sportbar mit Gunda Niemann über die Nachwuchssorgen in allen Sportarten und ein Foto mit ihr und meinen beiden Jungs.

Am Samstag Abend gab es das Drittletzte Spiel unserer Volleyballdamen. Zum Saisonende ging es wieder ins Allgäu nach Sonthofen. Dieses Jahr bin ich aber im Gegensatz zu den Vorjahren nicht mitgefahren und habe das Spiel am Live-Ticker verfolgt. Ungläubig registrierte ich die Satzergebnisse. Am Ende stand ein sensationelles 1:3 im Netz. Unsere Mädels haben damit drei Punkte im Allgäu geholt und dies beim Tabellendritten! Es ist schon viele Jahre her, dass wir in Sonthofen gewonnen haben. Nun ist theoretisch sogar noch Platz 5 am Ende drin. Die Entscheidung fällt am kommenden Wochenende im letzten Heimspiel gegen Lohhof und nach Ostern beim Auswärtsspiel in Engelsdorf.

Ansonsten bot das Wochenende eher Wintertemperaturen, als den Frühlingsanfang. Aber die Sonne wird sich in den nächsten Wochen durchsetzen und spätestens Ostern zum Frühlingsfest auf dem Domplatz ist dann die ganze Familie „heiß auf Speiseeis“ 🙂

Rückrundenstart

Unser Team der Saison 2014/2015

Während beim Fußball die Winterpause läuft und die Wintersportarten Konjunktur haben, geht es in der Halle beim Eishockey schon auf die Finalrunde zu und beim unseren Volleyballdamen startet am Samstag die Rückrunde.

Das bevorstehende Wochenende wird daher bei mir von den beiden Hallensportarten geprägt sein. Am Freitag Abend spielt um 19 Uhr unser SWE Volley-Team II gegen die Damen vom HSV Weimar im Erfurter Sportgymnasium.

Ab 20 Uhr spielen dann die Black Dragons im letzten Vorrundenheimspiel gegen den EHV Schönheide. Danach stehen noch zwei Auswärtsspiele in Leipzig und Halle an. Derzeit liegen die Black Dragons vier Punkte vor Niesky auf Platz drei. Um diesen Platz und damit die Teilnahme an der Verzahnungsrunde mit der Oberliga West zu sichern soll also ein Sieg her.

Für unsere Damen vom SWE Volley-Team wartet in der 2. Bundesliga am Samstag ab 19.30 Uhr in der Riethsporthalle eine große Herausforderung. Mit Straubing wird der Tabellenführer zum Rückrundenstart nach Erfurt kommen. Mit unserem derzeitigen 7. Tabellenplatz sind wir Außenseiter, aber so können unsere Mädels befreit aufspielen. Ich würde mich genauso wie unsere Spielerinnen sehr freuen, wenn wir am Samstag viele Fans in der Halle begrüßen können.

Heute Abend hatten wir unsere Vorstandssitzung und dabei ging es neben dem Rückrundenstart auch schon wieder um die Vorbereitung der kommenden Saison – dazu treffen wir uns am Samstag Vormittag noch zu einer Vorstandsklausurtagung.

Gefreut habe ich mich heute auch über die Einladung zum Rodel-Weltcup in Oberhof. Dieser wird am übernächsten Wochenende stattfinden und ich werde gerne mit meinem Sohn dabei sein – neben dem passiven Wintersport werden wir dann sicher auch die eigenen Schlitten mitnehmen 🙂

Eishockey und Technikmuseum…

Alle Spieler auf einem Haufen in Eppelheim

Beides sind durchaus Dinge, die großen und kleinen Jungs Spaß machen und an diesem Wochenende konnte ich beides ideal miteinander verbinden. Mein jüngster Sohn trainiert nun schon seit einigen Wochen Eishockey und am Samstag stand das erste Eishockey-Laufturnier auf dem Programm. Vier Mannschaften von Kindern U10, die noch nicht am regelmäßigen Spielbetrieb ihrer Vereine teilnehmen, trafen sich dazu in der Eishalle in Eppelheim.

Im Gegensatz zum Eishockey bei den Großen, also auch bei den Black Dragons, wo ich mit meinen Söhnen regelmäßig zu Gast bin, sind die Regeln bei einem Laufturnier recht einfach. Auf dem Kleinfeld sind jeweils sechs Spieler einer Mannschaft und jagen dem Puck hinterher. Abseits und viele andere Regeln, die das Spiel kompliziert machen, kommen erst später dazu, zunächst geht es darum sich auf dem Eis zu behaupten, den Puck zu treffen und Tore zu schießen. Die Spiele gehen jeweils 10 Minuten und es gibt drei Reihen, die jeweils im Minutenabstand auf Sirenenzeichen hin wechseln.

Mit vollem Einsatz ging es zur Sache und ich gebe zu ich war mächtig stolz auf meinen Jüngsten. Nach wenigen Wochen saust er auf Schlittschuhen so über das Eis, wie ich es wahrscheinlich nie schaffen könnte. Genauso wie sein großer Bruder, der in diesem Jahr schon viele Football-Turniere erfolgreich bestritten hat, hat er sich eine richtige Vollkontakt-Sportart ausgesucht. Ich bin gerne bei den Spielen dabei und freue mich über das Engagement von Jonas und Julian. Als ich in ihrem Alter war, war meine bevorzugte Sportart Schach 🙂

Am Sonntag waren wir dann ich Auto & Technikmuseum in Sinsheim. Es ist ein absoluter Wahnsinn, was dort an Ausstellungsobjekten zusammen getragen wurde. Flugzeuge, Eisenbahnen, Hubschrauber, Panzer, Autos, Motorräder und noch vieles mehr – alles was es an Technik gibt, ist auf 30.000 qm Hallenfläche und einem großen Außengelände zu sehen. Dazu kommt die größte IMAX 3D-Leinwand. Highlight der Ausstellung sind die russische Tupolev Tu-144 und eine Original-Concorde der Air France – die beiden einzigen Überschallpassagierflugzeuge. Diese beiden Flugzeuge kann man ebenso wie viele andere begehen. Über fünf Stunden waren wir in dem Museum und haben sicher nur einen Teil der Ausstellung gesehen. Absolut empfehlenswert!