Marbach

Es geht wieder los…

Die Ortteilbürgermeisterin hat den Schlüssel mitgebracht

Farbenwechsel – bis gestern dominierte Schwarz-Weiß die persönliche Farbenlehre, geprägt natürlich von unseren Volleyballerinnen. Ab heute ist wieder Rot-Weiß dazu gekommen, allerdings nicht sportlich sondern närrisch. Am 11.11. startet traditionell die neue Karnevalssaison. Mit Rücksicht auf die berufstätigen Minister und Vereinsmitglieder haben wir den Start aber nicht um 11.11 Uhr sondern um 18.11. Uhr vor dem Marbacher Schlösschen gefeiert.

Die bevorstehenden Saison ist die nunmehr schon 59. für den MKC. Für mich ist es die 17. Saison beim MKC, 15 Jahre als Ehrenmitglied und jetzt die zweite Saison als Minister im Elferrat. Zum Karneval gehören vor allen die vielen ehrenamtlich Aktiven und die sind das ganze Jahr aktiv in Vorbereitung der Saison. Allen ein riesengroßes Dankeschön schon jetzt zum Saisonstart!

Mein Aufgabenbereich als Minister im Elferrat nimmt ist da verhältnismäßig übersichtlich. Als Zugminister und Stellvertreter vom stellvertretenden Sitzungspräsidenten will ich aber gerne meinen Beitrag leisten.Für den großen Karnevalsumzug brauchen wir in diesem Jahr einen neuen LKW als Festwagen. Sämtliche Aufbauten unseres alten LKW müssen wird den neune Abmessungen anpassen und ich ahne, da werden zwei Wochenenden im Januar dafür drauf gehen. Für die 59. Saison steht unser Narrenfahrplan. Wir freuen uns auf viele Besucher zu den drei Frühschoppen, dem Kostümball, Kinderfasching und dem Rosenmontagsball. Alle Termine und weitere Informationen auf unsere Homepage und bei Facebook . Marbachia Heijo!

Bilder vom 11.11.2019

Doppelschlag – Kostümbälle beim MKC

Zweitjob? Eher nicht! 😉

Nachdem ich nun seit Herbst vergangenen Jahres Minister im Elferrat des MKC in Marbach bin, bin ich nun seit diesem Wochenende auch „Aktiver“. Nachdem ich bei den drei Frühschoppen des MKC jeweils eine halbe Stunde moderiert habe während unser Präsident als Till auftrat bzw. sich darauf vorbereitet hat, wurde es jetzt richtig ernst.

Bei den beiden Kostümbälle gestern und heute stand ich mehrmals im Programm. Als Klaus Feldmann habe ich die Nachrichten der Aktuellen Kamera im verlassenen Studio in Berlin Adlershof gelesen. Unsere Kostümbälle standen unter dem Motto Berlin und in der Zeitreise durch Berlin waren sowohl der Zwischenstopp in Adlershof, als auch der Auftritt der Pudels (Puhdys) in der Mercedes-Benz-Arena meine Stichworte. Bei letzterem war ich aber nur als Kulisse (also als Eisbärenspieler) mit auf der Bühne. Die Aktuelle Kamera bot hingegen die Gelegenheit kommunalpolitische Themen vom Baummassaker über die Moschee unterzubringen.

Beide Kostümbälle hatten eine Bombenstimmung, der am Samstag war sogar restlos ausverkauft. Tolle Tänze, Livemusik und ein tolles Publikum. Jeweils bis weit nach Mitternacht ging das Programm.

Bilder von den Kostümbällen

 

Saisoneröffnung bei MKC

Narrenkappe und die Amtsketten

Marbachia Heijo lautet der Schlachtruf während der 5. Jahreszeit beim MKC in Marbach. Heute pünktlich um 11.11 Uhr fand dazu die Saisoneröffnung vor und im Marbacher Schlösschen statt. Auch in den letzten Jahren war ich dazu regelmäßig vor Ort, schließlich bin ich auch schon 15 Jahre lang Ehrenmitglied beim MKC.

In diesem Jahr war ich aber in offizieller Mission in Marbach. Von unserem Präsidenten Andreas Schulz habe ich die Amtskette als Minister des Elferrats um gehangen bekommen. Ich werde also ab sofort nicht nur einige Termine mehr haben, sondern mich auch unterstützend bei der Vorbereitung und Durchführung des närrischen Treibens in Marbach einbringen. Da ich aber nahezu alle handelnden Akteure aus den letzten Jahren und vom Umzugswagen kenne, war auch heute die Eingewöhnung nicht schwer.

Der Ortsteilbürgermeisterin wurde der Schlüssel abgenommen, die Fahne des MKC gehisst und die Garden marschierten auf. Gemeinsam mit Alt- und Neumarbachern wurde danach gefeiert. Jetzt muss ich in Vorbereitung der neuen Saison noch meine Anzugsordnung vervollständigen. Rotes Jackett, Hemden, Jacke etc – nur die Narrenkappe werde ich weiter nutzen die Ministerkette statt der Ehrenmitgliedskette mit Stotz tragen – Heijo!

Bilder vom Auftakt   

Marbachia Heijo!

Finale beim MKC-Frühschoppen
Finale beim MKC-Frühschoppen

Start in die 57. Saison beim MKC und natürlich „da sind wir dabei das ist priiiima – Viva Marbachia!“. Seit 2003 bin ich Ehrenmitglied des MKC in Marbach und seit diesem Jahr zudem auch ordentliches Mitglied. Ob daraus in der kommenden Saison noch mehr wird, werden wir sehen 😉

Heute stand wie immer der karnevalistische Frohsinn im Mittelpunkt. Über 300 Gäste beim ersten Frühschoppen hatten anderes Bier auf den Tischen. Neu als ´Bierpartner ist das Hofbräuhaus und dafür wurde auch die blau-Weiße Dekoration im Saal toleriert. Ansonsten ist da aber ein heikles Thema – auch unter Karnevalsvereinen gibt es sportliche Konkurrenz. Nächstgelegener Mitbewerber unseres rot-weißen MKC ist der blau-Weiße KCA aus Alach. Ich bin dort passenderweise ebenso Mitglied wie im FACEDU und fühle mich aber bei allen drei Karnevalsvereinen ausgesprochen wohl.

Gefreut habe ich mich sehr, dass zum Finale (nach über fünf Stunden) das Urgestein des Thüringer Karnevals und MKC-Minister „Mäcki“ Fahrenberger wieder auf der Bühne stand und gemeinsam mit dem ganzen Saal das „Delirium“ sang.

Bilder vom Frühschoppen

 

 

5. Jahreszeit

Mit Prinzessin Ricarda und Prinz Samu
Mit Prinzessin Ricarda und Prinz Samu

Marbachia Heijo! Die fünfte Jahreszeit ist noch für zehn Tage angesagt und dies liegt nicht daran, dass sich das Wetter nicht zwischen Winter und Frühling entscheiden kann, sondern daran, dass Karneval ist.

Relativ spät bin ich dieses Jahr in das „Karnevalstreiben“ eingestiegen, da ich die letzten zwei Wochen in Israel war. Zudem findet die traditionelle Karnevalseröffnung mit dem „Herrlich närrischen Thüringen“ (der MDR-Fernsehsitzung) Mitte Januar seit letztem Jahr nicht mehr statt.

Also war in diesem Jahr der Auftakt beim MKC, dem Marbacher Karnevals Club, bei dem ich seit über 15 Jahren Ehrenmitglied bin. Zum heutigen Frühschoppen hatte sich hoher Besuch angesagt.

Der Ministerpräsident war bei der Sitzung dabei – allerdings nicht Ministerpräsident a.D. Bernhard Vogel (der ebenfalls Ehrenmitglied ist) sondern der amtierende MP Bodo Ramelow. Dies war um so bemerkenswerter, da die Linken, wie die Grünen sonst mit Karneval nicht viel am Hut haben.

Bodo Ramelow ist allerdings auch nicht der typische Linke und so haben wir uns, da wir uns gegenüber saßen, sogar ganz nett unterhalten. Und ich konnte dem MP noch mit auf den weg geben, dass es in Marbach natürlich Heijo und nicht Helau heißt 😉

Klasse Showtanz
Klasse Showtanz

Das Programm war wie immer toll und lang – Frühschoppen von 10.11 Uhr bis 15 Uhr. Die Dauer lag auch am Prinzenpaar. Prinz Samu lies es sich nicht nehmen, mehrmals zum Mikrofon zu greifen und mit der Festhalle gemeinsam zu singen. Wenn das Prinzenpaar nicht noch zu den anderen Rot-Weißen ins Stadion gemusst hätte, wäre sicher noch mehr drin gewesen.

Sehr gefreut habe ich mich über den Orden der Session des MKC und das gemeinsame Foto mit dem Prinzenpaar. Vom Programm her war die nachdenkliche Büttenrede unseres Präsidenten Andreas Schulz als Till Eulenspiegel und der Showtanz Star Wars bei mir ganz oben auf der Hitliste.

Kommende Woche geht es mit mehreren Karnevalsveranstaltungen beim KKH, Facedu und der GEC weiter und natürlich freue ich mich besonders darauf, wieder auf dem Festwagen des MKC kommenden Sonntag beim Umzug mit zu fahren. Marbachia Heijo!

Die Bilder vom Frühschoppen

 

Wahlkampfplanung und Moschee-Diskussion

Auf in den Bundestagswahlkampf!
Auf in den Bundestagswahlkampf!

Endlich einmal wieder Wahlkampf – 2017 wird einmal wieder gewählt 😉 Auch wenn der genaue Termin noch nicht feststeht (wahrscheinlich Ende September), beginnt die Wahlkampfplanung. Während bei CDU, SPD, Linken und der FDP die Direktkandidatenfrage schon geklärt ist, haben sich Grüne und AFD noch nicht entschieden.

Heute Abend haben wir uns erstmals mit unserer Direktkandidatin Antje Tillmann in größerer Wahlkämpferrunde getroffen und über Planungen gesprochen. Unser Ziel ist es, dass Antje ihr Direktmandat erneut verteidigt. Bei allen Turbulenzen dokumentieren aktuelle Umfragen auch gute Chancen, dass dies gelingt.

In den letzten Monaten haben wir aber auch gemerkt, wie schnell Stimmungen sich drehen und wie verhärtet und aggressiv inzwischen Argumentationen geworden. Ein Beleg dafür ist die Flüchtlings-Diskussion der letzten 18 Monate. Während diese Diskussion bundesweit hohe Wellen schlug, gibt es auch Themen die in Erfurt für Spannung sorgen.

Der in Erfurt-Marbach geplante Moscheebau sorgt nicht nur in dem Erfurter Ortsteil für Diskussionen. Die Ahmadiyya-Gemeinde hatte im November eine Bauvoranfrage für ein Grundstück am Rand des Ortsteiles gestellt. Von Seiten der Stadt erfolgte die positive Bescheidung der Bauvoranfrage. Erst durch einen MDR-Bericht erfuhren die Marbacherinnen und Marbacher davon und auch davon, dass sich zwischenzeitlich der Ort des geplanten Bauprojekts geändert hat.

Heute Nachmittag habe ich mich mit dem Sprecher der Ahmadiyya-Gemeinde Suleman Malik zu einem Gespräch im Rathaus getroffen. Ziel unseres Gespräches war auszuloten, wie es um die Gesprächs- und Dialogbereitschaft steht und wie die aktuellen Planungen zur Moschee sind. Suleman Malik erklärte mir die Entwicklung des letzten halben Jahres. Für die CDU-Fraktion habe ich unser Anliegen erläutert, welches wir gestern auch schon in einer Pressemitteilung dargelegt hatten. Wir möchten, dass Dialog und Transparenz die Basis für den bevorstehenden Bauantrag sind.

Bis jetzt hat die Ahmadiyya-Gemeinde den Bauantrag noch nicht eingereicht und wartet zunächst die Bearbeitung der Widersprüche zur Bauvoranfrage durch die Stadt ab, erklärte mir heute Suleman Malik. Ich finde dies eine richtige Entscheidung, weil damit die Gemeinde Gelegenheit hat, mit dem Ortsteilrat und den Marbacherinnen und Marbachern ins Gespräch zu kommen und ihre Baupläne zu erläutern. Mir ist aber auch bewusst, dass es dazu Vermittlung bedarf – ich hoffe dies gelingt.

CDU-Fraktion fordert mehr Transparenz beim Moscheebau

In der Hauptausschusssitzung am 10. Januar 2017 wurden offene Fragen zur Bauvoranfrage zum Bau einer Moschee im Erfurter Ortsteil Marbach diskutiert. Diese wurde nach Auffassung der CDU-Fraktion nicht ausreichend beantwortet. Fraktionschef Michael Panse forderte deshalb sowohl von der Stadtverwaltung, als auch von der Ahmadiyya-Gemeinde mehr Transparenz und einen offeneren Umgang hinsichtlich der Baupläne.

Panse erklärt dazu: „Im Hauptausschuss wurde vom Beigeordneten Hilge bestätigt, dass im Rahmen der einmonatigen Widerspruchsfrist gegen die Bauvoranfrage der Ahmadiyya-Gemeinde mehrere Widersprüche bei der Stadtverwaltung eingegangen sind. Diese würden nun von der Verwaltung geprüft und gegebenenfalls dem Landesverwaltungsamt zur abschließenden Entscheidung vorgelegt.

Nicht abschließend beantwortet wurden jedoch meine Nachfragen, wer dafür verantwortlich sei, über eine Bauvoranfrage zu informieren, damit betroffene Nachbarn überhaupt Widerspruch einlegen können. Die einmonatige Frist dazu ergibt nach Auffassung der CDU-Fraktion nur dann Sinn, wenn Anlieger zeitnah über eine Bauvoranfrage informiert werden. Seitens der Verwaltung wurde gestern nun zugesagt, dass die offenen Fragen schriftlich beantwortet würden. Eine Klärung der Verfahrensfragen ist aus unserer Sicht auch deswegen dringend geboten, weil die Anfechtung des Vorbescheids nicht das laufende Verfahren der nun zeitnah zu erwartenden Beantragung der Baugenehmigung hindert.“

Die Forderung nach mehr Transparenz und einem offeneren Umgang mit den Bauplänen am nun geplanten neuen Standort richtet die CDU-Fraktion auch an die Ahmadiyya-Gemeinde. Der Fraktionsvorsitzende Michael Panse wird sich am Donnerstag (12. Januar 2017) mit Mohammad Suleman Malik, dem Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt, zu einem Gespräch treffen.

Panse erklärt dazu: „Uns ist der Dialog mit der Ahmadiyya-Gemeinde wichtig. Ich werde bei dem Gespräch Herrn Malik jedoch auch darauf hinweisen, dass der Dialog der Gemeinde mit den Marbacherinnen und Marbachern sowie deren frühzeitiges Informieren noch wichtiger sind. In Marbach herrscht derzeit eine durchaus angespannte und gereizte Stimmung bezüglich des geplanten Moscheebaus und des veränderten Standorts. Dem kann nur mit einem Aufeinanderzugehen und einem Dialog unter Vermittlung von Dritten begegnet werden. Wir erwarten von der Ahmadiyya-Gemeinde, dass ein solcher Dialog mit den Marbacherinnen und Marbacher stattfindet, bevor der Bauantrag bei der Stadtverwaltung gestellt wird.“

Genehmigung zur Bauvoranfrage für Moschee-Bau in Marbach

Erstaunt zeigte sich CDU-Fraktionschef Michael Panse über die durch einen MDR-Beitrag bekannt gewordene, nun offensichtlich erfolgte, Genehmigung der Bauvoranfrage zum Moscheebau im Erfurter Ortsteil Marbach.

„Unstrittig ist, dass es sich dabei um Verwaltungshandeln und damit um originäre Aufgaben für die Bauverwaltung handelt. Leider ist aber von der vor Monaten angekündigten Transparenz und der Dialogbereitschaft mit den Bürgerinnen und Bürgern in Marbach nichts mehr übrig geblieben. Hier steht vor allem der Oberbürgermeister im Wort und in der Pflicht“, kommentiert Panse. Der ursprünglich geplante Standort an der B4 steht nun offensichtlich nicht mehr zur Diskussion, da er zu klein sei. Stattdessen geht es aktuell um ein Grundstück an der Schwarzburger Straße, für das es jetzt einen positiven Bescheid für eine Bauvoranfrage geben soll.

Die Ahmadiyya-Gemeinde hatte beim Bürgerdialog in Marbach trotz Nachfragen immer wieder betont, dass es keine Pläne zu einem anderen Standort gäbe. „Ich hätte mir sehr gewünscht, dass an dieser Stelle die Bürgerinnen und Bürger vom Bauträger, also der Ahmadiyya-Gemeinde, und der Stadt mit einer gemeinsamen frühzeitigen Information über die geänderten Pläne in Kenntnis gesetzt worden wären. Ein Moscheebau kann und soll nur dort erfolgen, wo auch eine Chance auf eine Akzeptanz im sozialen Umfeld erfolgt“, kritisiert der Fraktionsvorsitzende weiter.

Die CDU-Fraktion appelliert deshalb eindringlich an die Vertreter der Ahmadiyya-Gemeinde, beim nun wohl folgenden Bauantrag den Dialog mit den Vertretern des Ortsteilrates und den Bürgerinnen und Bürgern von Marbach zu suchen. „Vorbehalten und Misstrauen begegnet man am besten mit transparenter und ehrlicher Öffentlichkeitsarbeit. Ein kommunalpolitisches Handlungsspiel gibt es an dieser Stelle nicht. Nach Aussage der Stadtverwaltung besteht auch keine Notwendigkeit zu einer Änderung eines B-Planes. Dass aber weder die Fraktionen noch die Ortsteilbürgermeisterin über die Änderungen informiert wurden, zeugt von keiner besonderen Sensibilität und steigert nicht die Akzeptanz für den Moscheebau“, erklärt Panse abschließend.

http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/moschee-erfurt-marbach-102.html

Erklärung zur Diskussion um den geplanten Moscheebau in Marbach

Insbesondere in Marbach aber auch darüber hinaus werden derzeit die Pläne zum Bau einer Moschee lebhaft diskutiert. Drei Veranstaltungen in der vergangenen Woche habe diesbezüglich zu einer umfänglichen Berichterstattung und leider nur wenig zu einer sachlichen Diskussion beigetragen. Insbesondere die AfD-Veranstaltung in Alach diente lediglich dazu Kritiker in populistischer Art und Weise „aufzurüsten“ und den Bürgerinnen und Bürgern zu suggerieren, sie könnten und müssten mit politischen Aktivitäten der AfD den Moscheebau verhindern. Dies ist unredlich und ignoriert wissentlich die rechtliche Situation. Zugleich werden Vorbehalte und Vorurteile geschürt. Mehrere CDU-Mitglieder der Landeshauptstadt haben daher das nachfolgende Schreiben unterzeichnet, um ihre Position zu verdeutlichen. Ich habe dieses Schreiben, wie mehrere Stadtratskollegen und unsere Bundestagsabgeordnete auch unterzeichnet.

Wir stehen für das Grundgesetz, Religionsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit In einem Rechtsstaat ist die Religionsfreiheit aus guten Gründen geschützt. In diesem Rahmen gibt es grundsätzlich keine Möglichkeit, einen Moscheebau in Erfurt-Marbach zu verhindern, wenn sich dieser an die baurechtlichen Vorgaben hält. Gleichwohl kann und muss über bauliche Details, wie die Minaretthöhe, noch gesprochen werden. Wir hoffen, dass sich die Ahmadiyya-Gemeinde hier offen zeigt.

Als Mitglieder der CDU fühlen wir uns selbstverständlich an das Grundgesetz und damit an Religionsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit gebunden. Es ist unverantwortlich, dass vor allem die AFD die Axt an diese Grundfesten unseres Staates legt. Wer den Menschen vorspielt, dass eine Moschee zu verhindern sei, will nichts anderes als unser bewährtes Grundgesetz außer Kraft setzen. Als Christdemokraten stehen wir auch für die Grundwerte Nächstenliebe und Toleranz. Deswegen lehnen wir Pauschalurteile über Muslime oder den Islam ab. Wir wollen friedlich, partnerschaftlich und im Dialog auf der Basis gemeinsamer durch das Grundgesetz definierter Werte mit unseren neuen Nachbarn zusammenleben.

Unsere Antwort auf Hass, Terrorismus und Ängste sollten Freiheit, Menschenrechte und eine wehrhafte Demokratie sein. Durch Vorurteile, eigenen Hass und Diskriminierung gewinnen nur die Scharfmacher auf allen Seiten Zulauf.

Wir verstehen und respektieren die Fragen und Ängste vieler Bewohner, vor allem in Marbach. Eine frühere Information und Aufklärung insbesondere seitens der Stadt Erfurt wäre dringend geboten gewesen. Leider wird im Namen des Islam zu viel Gewalt und Unrecht verursacht. Wir fordern daher alle islamischen Verbände dazu auf, sich immer wieder von Gewalt, Diskriminierung und Terror im Namen des Islam zu distanzieren. Gerade die Ahmadiyya-Gemeinde hat dies in der Vergangenheit eindeutig getan. Wir wünschen uns, dass sie weiter offen auf die Menschen vor Ort zugeht. Die Werte des Grundgesetzes wie Gleichberechtigung der Geschlechter, die Akzeptanz anderer Religionen oder die Meinungsfreiheit sind auch hier nicht verhandelbar.

Ein wehrhafter Rechtsstaat wird weiterhin entschieden gegen jede Form von Hass, Gewalt und Menschenfeindlichkeit vorgehen. Wenn es innerhalb muslimischer Gemeinden hier Verfehlungen gibt, stehen wir dafür ein, dass diese genauso hart bestraft werden, wie jede Form von Gewalt und Diskriminierung gegen Andersgläubige oder –denkende.

Auf der Grundlage der oben genannten Position distanzieren wir uns von pauschalen islamfeindlichen Äußerungen, wie sie auf der Bürgerversammlung in Marbach geäußert wurden. Diesbezügliche Positionen entsprechen nicht unserem Verständnis von christdemokratischer Politik.

gez. (in alphabetischer Reihenfolge) Tillmann Bauer, Matthias Blasius, Konstantin Egert, Juri Goldstein, Dietrich Hagemann, Andreas Horn, Michael Hose, Jörg Kallenbach, Dr. Jürg Kasper, Dominik Kordon, Michael Panse, Kristina Scherer, Antje Tillmann, Niklas Waßmann, Andreas Zamboni

Bauvoranfrage zum Moscheebau in Marbach gestellt

Die Moschee in Abu Dabi
Die Moschee in Abu Dhabi

Die Spatzen haben es schon länger von den Dächern des Rathauses gepfiffen. Seit heute ist es aber mit den Berichten in der Thüringer Allgemeinen nun offiziell bekannt – in Marbach soll erstmals in Thüringen eine Moschee gebaut werden.

Die Erfurter Gemeinde der Ahmadiyyah Muslim Jamaat Deutschland hat dafür eine Bauvoranfrage bei der Bauverwaltung gestellt. Dies hat allerdings nicht der Oberbürgermeister den Erfurterinnen und Erfurtern mitgeteilt, sondern Mohammad Suleman Malik, Sprecher der Gemeinde.

Bereits vor knapp zwei Monaten informierten die Mitglieder der Gemeinde den Hauptausschuss des Erfurter Stadtrats. Im Hauptausschuss haben wir uns auch bereits zu den rechtlichen Rahmenbedingungen verständigt. Der Antrag und die Genehmigung sind reines Verwaltungshandeln. Die Fraktionsvorsitzenden haben daher kein Votum zu diesem geplanten Bauprojekt abgegeben. Wir haben allerdings den Oberbürgermeister gebeten dafür zu sorgen, dass der Ortsteilrat von Marbach frühzeitig eingebunden und informiert wird. Leider erfolgte die Information der Ortsteilbürgermeisterin erst vor zwei Wochen, zu einem Zeitpunkt, wo hinter den Kulissen bereits heftig diskutiert wurde.

Auch wir haben in der CDU-Stadtratsfraktion mehrfach dazu diskutiert und bei allen Meinungsverschiedenheiten eine einmütige Position. Die Religionsfreiheit ist in Deutschland ein hohes und durch das Grundgesetz geschütztes Gut. Dazu gehört auch der Bau von Gebetshäusern wie Kirchen, Moscheen und Synagogen.

Als Christ wäre es mein Wunsch, dass dies genauso selbstverständlich in vielen islamisch geprägten Ländern wäre. Leider ist dies derzeit nicht so.  Aber so ist es auch mit der Meinungsfreiheit und der Demokratie. Weil dies Selbstverständlichkeiten in anderen Ländern nicht gelten, ist dies kein Grund für uns in Deutschland davon abzurücken. Die Genehmigung des Baus von Moscheen ist in Deutschland reines Verwaltungshandeln, es handelt sich um sogenannte privilegierte Bauten.

Lediglich wenn bauordnungsrechtliche Fragen dagegen sprechen oder berechtigte Anwohnerinteressen beeinträchtigt sind, können sie in Frage gestellt werden. Beides erscheint am geplanten Standort am Rand von Marbach, gegenüber vom Gefahrenschutzzentrum nicht wahrscheinlich. Die Baupläne sind somit unabhängig von politischen Entscheidungen. Insofern ist nun die Erfurter Stadtverwaltung und nicht der Erfurter Stadtrat gefragt. Gleichwohl sollten nach unserer Meinung nun schnellstmöglich Gespräche mit dem Ortsteilrat und den Marbacherinnen und Marbachern zu den Bauplänen geführt werden.

Fakt ist aber, dass es in den nächsten Wochen emotionale Diskussionen zu dem Thema geben wird. Viele die jetzt leidenschaftlich über Moscheen diskutieren werden, haben noch keine von Innen gesehen. Ich war schon in Moscheen in Jerusalem und vor zwei Monaten auch in Abu Dhabi, in der achtgrößten Moschee der Welt. Ich war auch schon zu Gesprächen in der Moschee in Erfurt in der Leipziger Straße. Religionstoleranz hat für mich auch etwas damit zu tun, dass man sich für andere Religionen interessiert und auch miteinander spricht.

Rot-Weiß und Blau-Weiß

 

Karneval beim MKC

Ausnahmsweise sind dies an diesem Wochenende nicht die dominierenden Farben aus der Fußballwelt. Der Jahreszeit angemessen, handelt es sich um die Vereinsfarben zweier Erfurter Karnevalsvereine, die mir am Herzen liegen und bei denen ich seit vielen Jahren Mitglied bin.

Beim MKC in Marbach heißt es Heijo und die Farben sind Rot-Weiß. Beim KCA in Alach lautet der karnevalistische Gruß Helau und die Kappen sind wie die Gardekostüme Blau-Weiß. Bei beiden Vereinen war ich am Samstag zu Gast und habe den Orden der neuen Session bekommen.

Zum 1. Frühschoppen der 55. Session beim MKC konnte ich einen Nachwuchskarnevalisten gewinnen. Mein jüngster Sohn war mit dabei und besonders von den Kindertanzgruppen begeistert. Sowohl in Marbach, als auch in Alach steht der karnevalistische Tanz im Mittelpunkt. Alach hat in den letzten Jahren viele erfolgreiche Platzierungen bei Thüringer Meisterschaften zu verzeichnen und die Garden demonstrierten bei der Prunksitzung eindrucksvoll warum.

In diesem Jahr werde ich leider nicht bei vielen Karnevalsveranstaltungen dabei sein können, weil die erste Karnevalswoche gleichzeitig die Ferienwoche ist. Aber der Umzug am 7. Februar und noch zwei weitere Veranstaltungen werden es sicher noch. Beim Umzug freue ich mich darauf wieder (wie schon seit 12 Jahren) auf dem Wagen des Elferrats des MKC mitfahren zu dürfen und werde wieder lautstark mit Heijo vom Wagen grüßen.

Etwas sportliches rot-weißes gibt es aber auch noch vom Wochenende zu berichten. Mit meinem Jüngsten war ich unter den 7.000 Zuschauern, die am Samstag einen verdienten 3:2 Sieg über die Schwarz-Gelben von Dynamo Dresden freuen konnten. RWE hat den Sieg dringend gebraucht.

Bilder vom MKC und KCA: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157663732891081

Bilder von RWE: https://www.flickr.com/photos/michael-panse-mdl/albums/72157663732409341

Kita-Sanierungsbedarf auch bei den Außenanlagen

Unfallquelle im Außengelände

Leider hat sich am Sanierungsstau in den Erfurter Kindertageseinrichtungen in den letzten Jahren noch keine wesentliche Besserung ergeben.

Angesichts der begrenzten Mittel im Haushalt und der beharrlichen Weigerung von Rot-Rot-Grün diese zu erhöhen, ist inzwischen auch das schon mehrfach verschobene Sanierungsziel 2018 in Gefahr.

Dass dies aber nur ein Teil der notwendigen Investsumme ausmacht, wurde mir heute wieder bewusst. Die Elternvertretung der Marbacher Lausbuben hatte die Vertreter der Stadtratsfraktionen zu einem Vor-Ort-Besichtigungstermin eingeladen. Alle Fraktionen waren vertreten und mit der Ortsteilbürgermeisterin, Ortsteilräten und der Elternvertretung waren wir eine große Runde.

Ich kenne die Kita 32, die Marbacher Lausbuben, ganz gut. Sowohl beim Trägerwechsel vor vielen Jahren, als auch bei der Einweihung der Container-Übergangslösung und bei mehreren Besprechungsrunden mit der Kita-Leitung und der Elternvertretung vor drei Jahren war ich in der Einrichtung.

Vor drei Jahren haben wir über die marode Eingangstür und den beschädigten Fußbodenbelag lange gesprochen und konnten schließlich das Jugendamt zum Handeln drängen. Heute haben wir gesehen, dass es noch eine ganze Menge mehr zu tun gibt. Sowohl in der Einrichtung, als auch im Außengelände gibt es Stellen mit Unfallgefahren. In dieser Woche wird es noch eine Begehung mit der Unfallkasse geben und dabei drohen Auflagen.

Wir haben heute eine Liste mit Mängeln von der Elternvertretung bekommen. Der Vertreter des Jugendamtes konnte leider keine Auskunft geben, ob und wann diese Mängel beseitigt werden. In jedem Fall wird es aber jetzt erst einmal ein Thema für den Jugendhilfeausschuss und danach werden wir es bei den Haushaltsberatungen wieder aufrufen.

„112 – Die Wahl Ihres Lebens“

 

Die „großen Jungs“ bei der Technik

Nach den vielen Besuchen bei den Jahreshauptversammlungen der Freiwilligen Feuerwehren, waren wir heute mit der CDU-Stadtratsfraktion zu Gast bei der Berufsfeuerwehr im Gefahrenschutzzentrum in Marbach.

Ein besonderer Dank geht an den stellvertretenden Amtsleiter Herrn Oberbrandrat Hinsche und Herrn Brandamtsrat Heinze, die die Fraktionsmitglieder nicht nur ausführlich über die Feuerwehr in Erfurt informierten, sondern die der Fraktion im Rahmen einer kleinen Führung durch den Gebäudekomplex konkrete Einblicke in die tägliche Arbeit der Feuerwehr gewähren konnten.

Neben einem allgemeinen Überblick über die Strukturen und die Arbeit der Erfurter Feuerwehr wurden den Fraktionsmitgliedern verschiedene Fragen aus der Feuerwehrperspektive beantwortet. Dabei spielten aktuelle kommunale Themen, wie der Ausbau der Nordhäuser Straße oder die derzeitige Haushaltssituation der Landeshauptstadt Erfurt eine Rolle. Für die Nordhäuser Straße wurde beispielsweise ersichtlich, dass die Planungen der Verwaltung, einen begrünten Mittelstreifen einzurichten sowie den Schienen- und Kfz-Verkehr zusammenzulegen, durchaus negative Auswirkungen auf das Durchkommen von Feuerwehr und anderen Rettungsdiensten haben können. Auch die klamme Haushaltslage der Stadt hat Auswirkungen auf die Feuerwehr. Im Ausbildungsbereich muss sich die Feuerwehr auf eine bestimmte Zahl von Auszubildenden beschränken. Als ein markantes Beispiel ist Alach zu nennen, wo die Einsatzwagen im Winter nicht mit Wasser befüllt werden können, weil dieses im nicht beheizten Abstellgebäude gefrieren könnte und die Technik beschädigen würde. Angesprochen wurde außerdem das Thema Hochwasser.

Zuletzt konnten sich die Fraktionsmitglieder einen realen Eindruck im Übungs- und Trainingsbereich verschaffen, wo die Feuerwehrleute in regelmäßigen Abständen Tauglichkeitsprüfungen absolvieren müssen. Ich habe einen Teil des Parcours der Atemschutzübungsstrecke selbst ausprobiert – allerdings ohne Atemmaske, ohne die bis zu 43 kg schwere Ausrüstung und nicht bei Dunkelheit, wie es für die Feuerwehrleute üblich ist.

Fazit unseres Besuchs: Die Erfurter Feuerwehr ist insgesamt gut aufgestellt und leistet wichtige Arbeit für die Stadt. Die Unterstützung der CDU-Fraktion ist ihr dabei weiterhin gewiss.

Marbachia Heijo! – 54. Saison beim MKC in Marbach

Showtanz beim MKC

Seit 2003 bin ich Ehrenmitglied beim Marbacher Karnevals Club MKC und bin stolz darauf. Ebenso wie beim KCA in Alach und beim Facedu bin ich deshalb mindestens bei einer Karnevalsveranstaltung pro Saison dabei – in Marbach werden es meist zwei bis drei.

Gestern war ich beim 2. Frühschoppen zu Gast. Die Narrhalla im Sport- und Familienzentrum war restlos ausverkauft und es gab fünfeinhalb Stunden Programm. Das Prinzenpaar war da und auch ein Gastact aus Ilmenau. Die Gruselggis boten Guggemusik und meine ehemalige Mitarbeiterin und Landtagskollegin spielte auf dem Tisch Posaune. Der Orden der Saison habe ich auf der Bühne von meinem Präsidenten bekommen und er vervollständigt meine Sammlung – 15 Stück habe ich nun allein vom MKC.

Das Motto der Saison „Handeln!!! nicht nur reden…“ zielt auf die jährlich neuen Versprechungen der Kommunalpolitik zur Unterstützung der Marbacher Vereine und des MKC ab. Insbesondere in Wahljahren versprechen der Oberbürgermeister und Co das Blaue vom Himmel und im Jahr danach ist alles vergessen. Wohl auch deshalb waren gestern weder SPD noch Grüne und schon gar nicht Linke zu sehen – sie bekamen dafür in Abwesenheit ihr Fett weg.

Ich freue mich jetzt schon auf kommenden Sonntag. Ich werde wieder beim MKC auf dem Festwagen mitfahren dürfen (seit 2004 ein feststehender Termin im närrischen Kalender). In diesem Jahr wird der MKC mit der Wagennummer 39 wieder mit mehreren Wagen und Laufgruppen den Festumzug rocken. Marbachia Heijo!

Die Bilder vom Frühschoppen:

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Wochenend und Sonnenschein…

Die Indigos stürmen das Feld

An diesem Wochenende war das Wetter nun mal richtig wie Sommer. Da galt es die Sonne zu nutzen und insofern beschränke ich mich auch darauf nur kurz die Termine vom Samstag und Sonntag zu benennen 🙂

Samstag Vormittag ging es einmal quer durch Thüringen. Mein jüngster Sohn hatte seine Kindergartenabschlussfahrt in das Schullandheim nach mühlhausen und dort präsentierten die Kinder den Eltern noch einmal ein schönes Programm. Danach „pflückten“ die Kinder ihre ersten Zuckertüten vom Baum. Mir ist mal wieder bewusst geworden, wie schnell die Zeit vergeht.

Meine drei Jungs sind nun alle schon „groß“. Der älteste Sohn ist schon deutlich größer, als Papa und macht immernoch erfolgreich seine Polizeiausbildung. Der mittlere Sohn wird gerade größer als ich und neben dem Gymnasium hat er gut zu tun mit seinem Fagott und Football. Und der Kleinste kommt nun in die Schule, leider nicht in Erfurt sondern in Heidelberg, weil er mit seiner Mama dorthin zieht.

Sommerfest beim MKC

Samstag Mittag war ich kurz beim Vereinsfest unseres SWE Volley-Teams an der Beachanlage am Erfurt Flughafen. Am Abend gab es dann gleich noch ein Vereinsfest beim MKC. Seit vielen Jahren ist das Sommerfest des Marbacher Karneval Clubs ein feststehender Termin. Im Sommer, also zwischen der alten und der neuen Karnevalssaison gibt es nicht nur Vereinsversammlungen, sondern immer auch das „Motto-Sommerfest“. Dieses Jahr drehte sich alles um den Zirkus (sowohl in der Politik, als auch um die Festhalle.

Von Marbach nach Alach ist es nur ein kurzes Stück den Berg hinauf und so ging es vom MKC direkt nach Alach. Dort stand die Kirmes auf dem Programm. Trotz der zeitgleichen Fußballübertragung war der Saal der Schenke voll und es war dort Klasse-Stimmung. Als Stadtmensch ist man ja Kirmes eher weniger gewöhnt, aber mir hat es richtig Spaß gemacht und ich freue mich schon auf kommendes Wochenende, da ist dann Kirmes in Marbach.

Siegerehrung beim Jugendfeuerwehrzeltlager

Am heutigen Sonntag ging es dann in eine andere Richtung von Erfurt, aber auch in einen Ortsteil. In Waltersleben fand das 21. Jugendfeuerwehrzeltlager statt. Seit vielen Jahren bin ich immer beim Abschlussappell dabei und freue mich über das tolle Nachwuchsengagement unserer Freiwilligen Feuwehren. In Waltersleben waren an diesem Wochenende mehr kleine und große Feuwehrleute zu Gast, als der Ortsteil Einwohner hat. 500 Teilnehmer und Helfer bildeten 20 Mannschaften. Der Wanderwimpel gewann erneut die Jugendfeuerwehr Alach – nun zum dritten Mal und damit bleibt er in Alach. Gerne habe ich den Jugendfeuerwehrkindern gratuliert – wir sehen uns nicht erst bei der Kirmes oder beim KCA wieder. In Alach funktioniert das Vereinsleben bestens.

Bestens funktioniert das Vereinsleben auch bei den Erfurt Indigos. Seit mein Sohn dort bei der Flagjugend trainiert besuchen wir jedes Heimspiel der Indigos und bei der Flagjugend jedes Heim- und Auswärtsspiel. Heute Nachmittag gegen die Eberswalder Warriors war es eine Hitzeschlacht. Da die Sonne mit über 30 Grad knallte, waren leider auch nicht so viele Zuschauer wie sonst da. Wie das Hinspiel in Eberswalde wurde auch das Rückspiel eine einseitige Sache. Im Hinspiel gewannen die Indigos mit 0:40 und heute mit 48:6. Die einfach zu stoppende Spielweise der Eberswalder bot wenig für das Publikum – da war in der Pause mehr Stimmung bei den Cheerleadern, den Indigo Swans.

Bilder von den Indigo Swans

Marbachia Heijo und danach zur Freiwilligen Feuerwehr Ilversgehofen

Unser Präsident und das Prinzenpaar

Beides hat durchaus miteinander zu tun! Heute Morgen um 10 Uhr begann der Frühschoppen beim MKC in Marbach. Seit vielen Jahren bin ich Ehrenmitglied im Marbachen Karnevals Club und da gehören mindestens zwei Besuche pro Saison zum karnevalistischen Pflichtprogramm.

Fünf Stunden ging der Frühschoppen (genauso lange wie gestern Abend die Landesvertreterversammlung der CDU). Zu Gast war auch das Erfurter Prinzenpaar und dies war die Verbindung zum Nachmittagsprogramm. Beim Besuch der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Ilversgehofen erfuhr ich, dass sowohl unsere Karnevalsprinzessin, als auch ihr Prinz Mitglied in der FFW Ilversgehofen sind. Sie sind dies, wie 62 weitere engagierte Mitglieder, von denen ich heute viele kennenlernen konnte.

Bis jetzt war unser Stadtratskollege Andreas Huck „Verbindungsstadtrat“ zur FFW Ilversgehofen. Aber da er Anfang Janaur als Stadtrat zurücktrat habe ich die Aufgabe gerne übernommen. Allein 22 Mitglieder umfasst die Jugendfeuerwehr und sowohl die Jugendfeuerwehr als auch die Aktivenabteilung konnten auf eine gute Bilanz verweisen.

Über 100 Alarmierungen, der Hochwassereinsatz und der „Dauereinsatz“ bei dem Säureanschlag in der Karlstraße sorgten für viel Beschäftigung. Ein neues LF 10 konnte in den Bestand übernommen werden und dieses Jahr kommt noch ein neuer Gerätewagen hinzu. Also eigentlich alles prima – bis auf die Feuerwache der FFW Ilversgehofen.

Im Keller der über 40 Jahre alten Gebäudes nagt der Schnimmel an den Wänden und in der Fahrzeughalle ist auch die Umkleide. Letzteres ist besonders ärgerlich, weil die Halle keine Absaugeinrichtung hat und es da bei Minustemperaturen schwierig wird die Tür offen stehehen zu lassen. Ich habe bei meinem Grußwort zugesagt, dass sich die CDU-Stadtratsfraktion für den Neubau des Gerätehauses engagieren wird.

Bilder vom MKC

 

Sanierungsbedarf bei den Marbacher Lausbuben

Die Marbacher Kita und der Container-Anbau

In der vergangenen Woche war ich bei den Elternvertretern der Marbacher Kindertageseinrichtung „Marbacher Lausbuben“ zu Gast. Gemeinsamn mit Herrn Schmid, dem Geschäftsführer des Trägers „Trägerwerk soziale Dienste“ und der Kita-Leiterin hatten sie mich zum Vor-Ort-Termin gebeten, um den Sanierungsbedarf in der Kita diskutieren zu können.

Die Kita in dem am schnellsten gewachsenen und nun auch von den Einwohnerzahlen her zweitgrößten Ortsteil Erfurts platzt aus allen Nähten. Bereits vor einigen Jahren wurde eine Erweiterung der Plätze durch zwei Containerbauten realisiert. Die eigentlich als Provisorium gedachte Varainte ist heute noch in Betrieb und die Kita bis auf den letzten Platz ausgelastet. In dem eigentlichen Kita-Gebäude gibt es aber nun Einiges zu tun. Hauptkritikpunkt der Eltern ist die Eingangstür die nicht den Brandschutzbestimmungen entspricht. Bereits vor Jahren wurde dies von der Feuerwehr bemängelt und mir Auflagen versehen. Zudem ist die Tür, wie das Gebäude auch, in die Jahre gekommen, und bietet weing Isolation gegen Wind und Wetter. Beim Austausch des Bodenbelags in der Erdgeschossgruppe der Kita wurde letzten Herbst dort Feuchtigkeit festgestellt, weil die Dämmung fehlt.

…und die Eingangstür

Die beiden Mängel erscheinen vergleichweise gering gegenüber dem, was an anderen Kitas ansteht, aber sie sind gravierend für den weiteren Betrieb und die Gesundheit der Kinder. Deshalb habe ich mich in Abstimmung mit den Eltern an das Jugendamt gewandt und um kurzfristige Abhilfe gebeten. Gestern hatte ich nun die erfreuliche Antwort des Jugendamtsleiters auf dem Tisch.

Das Amt sieht die Probleme auch und hat eine Lösung bis zum Sommer versprochen. Das Amt für Grundstücks- und Gebäudeverwaltung will die Dämmung bis zum Sommer vornehmen lassen, es gibt bereits zwei Lösungsvorschläge und auch die Brandschutztür soll im Frühsommer eingebaut werden, dafür sind sogar schon die Haushaltsmittel im Haushaltsentwurf 2013 bestätigt.

Schwieriger wird es mit den gewünschten Malerarbeiten im Haus – da verweist das Amt auf Mittel für Unterhaltstungsmaßnahmen, die dem Träger selbst zur Verfügung stünden (die allerdings nicht ausreichen). Dafür scheint es aber dennoch eine Lösung zu geben. Ich habe gerne den Kontakt zu einer Erfurter Berufsfördereinrichtung geknüpft, die mit ihrem Auszubildenden die Malerarbeiten kostengünstig realisieren würden. Alles in allem, einmal ein sehr erfreuliches Zwischenfazit – jetzt hoffe ich, dass die Realisierung pünktlich gelingt! Vielen Dank an die Eltern für ihr Engagement.

Karneval in Erfurt

Bei der GEC im Kaisersaal

Die diesjährige Karnevals-Saison kommt in Fahrt. Ich merke dies überdeutlich an meinem Terminkalender an den Wochenenden. Die MDR-Fernsehsitzung „Herrliches, närrisches Thüringen war schon Mitte Januar. Bei KCA in Alach war ich letzte Woche und an diesem Wochenende ging es Samstag Abend zur Prunksitzung der GEC in den Kaisersaal. Bis kurz vor Mitternacht ging das Programm – Bilder davon sind hier zu sehen.

Heute Vormittag ging es um 10 Uhr weiter mit dem Frühschoppen beim MKC in Marbach. Beim MKC bin ich seit vielen Jahren Ehrenmitglied und auch schon vorher regelmäßig bei Karnevalssitzungen in Marbach zu Gast gewesen. In diesem Jahr ging der Frühschoppen fünfeinhalb Stunden und bot das ganze MKC Programm. Auch davon gibt es Bilder hier im Netz.

Gerda Gabriel und Mäcki (Harald Farenberger) gehören zum „Inventar“ in Marbach genauso wie die vielen Tänze. Und in Marbach grüßt man mit Marbachia Heijo! Ich freue mich schon auf den Karnevalsumzug in der kommenden Woche. Ich werde gerne wieder gemeinsam mit dem Ortsteilbürgermeister Michael Siegel (wie schon in den letzten neun Jahren) auf dem Festwagen des MKC (Wagennummer 44) mitfahren.

Am kommenden Wochenende stehen neben dem Umzug am Sonntag noch der Besuch der Prunksitzung beim AKC am Samstag, der Jubiläumssitzung des FACEDU am Rosenmontag und der Karnevalsabschlusssitzung beim KKH am Dienstag an. Also noch einmal volles Karnevalsprogramm bevor Aschermittwoch alles vorbei ist.

 

Mit Prinzessin Anja I. beim MKC

So schön, wie die Karnevalszeit ist, leider fehlt durch dieses volle Programm aber derzeit viel Wochenendzeit. In den Sportpark habe ich es gerade mal gestern Nachmittag geschafft und die Squash- sowie Badmintonsporteinheiten habe ich auf Termine spät Abends in der Woche verlegt.

Nicht zu verlegen gehen die Spiele unserer Damen vom SWE Volley-Team. Die letzten drei Heimspiele habe ich alle versäumt. Bei unseren Heimspielen werden unsere Mädels wieder zu Favoritenschreck. Es ging drei Mal als Außenseiter gegen Favoriten um den Meistertitel. Sonthofen (schon im Dezember), Bad Soden und am Samstag Lohhof waren die Gegener und unsere Mädels haben sensationell alle drei Spiele gewonnen. Dazwischen langen das Spiel gegen Vilsbiburg II (leider verloren), gegen Offenburg (gewonnen) und das Spiel gegen Stuttgart (gewonnen) Das nächste Heimspiel ist am 23.2. gegen den Vorjahresmeister Grimma – da bin ich wieder dabei.

RWE schaffte gestern im Fußball der 3. Liga auch eine kleine Sensation und gewann gegen den Tabellenführer Osnabrück mit 2:1. Nur den Black Dragons gelang heute kein Sieg gegen den Eishockey-Spitzenreiter Halle. Mit 2:7 ging das Spiel verloren. Vielleicht lag es daran das ich dort war 🙂

 

 

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