Volleyball

In der 1. Volleyballbundesliga gut angekommen!

SWE - Potsdam (51)Mit dem gestrigen 2. Sieg in der 1. Volleyballbundesliga ist diese Feststellung nun überfällig! Dazu gehört ein riesengroßes Lob an unsere Spielerinnen und das Trainerteam. Als vorfristiges Weihnachtsgeschenk hatten unsere Damen gestern ein klares 3:0 für die Fans und sich selbst arangiert. Gegen den SC Potsdam ging es gegen ein Team, welches bereits 3 Siege zu verbuchen hat und da war von Anbeginn klar, dass wir den Anschluß nicht verlieren durften.

Insbesondere im 2. Satz legten unsere Mädels los wie die Feuerwehr. Über die Stationen 8:0 stand es schließlich gar 14:2 nach einer wahnsinnigen Aufschlagsserie von Christel Fröhlich (sie wurde gestern auch MVP – wertvollste Spielerin des Tages). Zwar wackelten die SWE-Damen auch im zweiten Satz hinten heraus noch etwas aber gewonnen wurde der Satz ebenso wie der darauffolgende dritte Satz.

SWE - Potsdam (59)Die Weihnachtspause wird leider nur kurz sein. Bereits am 27. Dezember geht es zu einem schweren Auswärtsspiel nach Vilsbiburg zum deutschen Meister und am 2. Januar kommt mit Wiesbaden der Vizemeister. Wenn unsere Mädels aber so aufspielen, wie getsern können sie auch in den Spielen eine Überraschung landen.

Das letzte halbe Jahr verging volleyballmäßig wie im Flug und wird sind gut da angekommen, wo wir hinwollten. Selbstverständlich gilt jetzt mehr denn je der Slogan, wir sind gekommen, um zu bleiben. Im Nächsten Jahr wollen wir in der neugebauten Riethhalle 1. Liga spielen, nicht umsonst ist der Hadabdruck von Jil Döhnert dort dauerhaft verewigt!

Bei der Wahl der Thüringer Sportmannschaften des Jahres belegten unsere Damen gestern übrigens den 4. Platz – ein großer Erfolg, weil wir uns schon über die Nominierung riesig gefreut haben.

Wochenendgestaltung mit Volleyball, Chanukka und Schlittenfahren

Chanukka-Ball im Kaisersaal
Chanukka-Ball im Kaisersaal

Nach der Fraktionsklausurtagung war dieses Wochenende zum Glück noch genug vom Samstag und Sonntag übrig für freiwlillige Termine. Beim Chanukka-Ball der Jüdischen Landesgemeinde im Kaisersaal wäre ich sehr gerne länger geblieben. Das Programm der Kinder und Jugendlichen schulg einen schönen Bogen von der Historie in die heutige Zeit. Die vierte Kerze wurde vom neuen Rabbi Pal entzündet.

Allerdings hatte ich versprochen mein Augenmerk auch noch auf einen zweiten Ball zu lenken – auf den Volleyball! Unsere Damen begannen um 19.30 Uhr ihr Spiel gegen den siebenmaligen Deutschen Meister Schweriner SC. Nach der Papierform hätte es schnell gehen können und ich wollte unseren Mädels nach einem möglicherweise klar verlorenen Spiel Trost zusprechen.

SWE - Schwerin (11)Als ich jedoch um 20.30 Uhr in die Halle kam begann gerade erst der dritte Satz und es stand 1:1 nach Sätzen. Unsere Mädels hatten den ersten Satz sensationell gewonnen und den zweiten klar verloren. Im dritten Satz führten wir mit 10:3 und später 15:9, dann drehten die Schweriner Mädels auf und wir mussten den Satz abgeben. Spiegelbildlich das gleiche im vierte Satz. Schade, aber ein toller Volleyball-Abend und Werbung für den Sport!

Heute Mittag ging es ruhig los. Beim Brunch im Radisson-Hotel (dort hatte am Abend zuvor Johannes Heesters eingecheckt, um in Erfurt seinen 107. Geburtstag zu feiern) hielten wir, der Vorstand des Fördervereins Alte & Kleine Synagoge, einen Rückblick auf die Jüdisch-Israelischen Kulturtage und schmiedeten schon einmal Pläne für den Herbst 2011.

Rodeltour mit meinem Sohn
Rodeltour mit meinem Sohn

Danach war dann Schnee und Rodel gut, und dies mitten in der Stadt. Ich kann mich nicht erinnern jemals Anfang Dezember zum Rodeln in den Steiger gegangen zu sein. Also Kraft getankt für die kommende Woche, bei der allein drei Landtagssitzungstage anstehen, bevor unsere Volleyballdamen hoffentlich beim Sportlerball als eine der zu ehrenden Mannschaften auf dem Treppchen steht.

Beim Stadtsportball stehen in Erfurt traditionsgemäß weniger die Wintersportarten im Mittelpunkt. Ich bin neugierig, wie weit unsere Mädels kommen.

Es ist schon einige Jahre her, dass sie einmal ganz oben standen. Nach der tollen letzten Saison stehen die Chancen gut. Morgen werde ich aber zunächst ersteinmal unser Team beim Stadtsporttag vertreten. Dort wird ein neuer Vorstand gewählt.

Das war super, das war elegant – Erster Heimsieg für das SWE Volley-Team!

Saisonstart (26)
Erster Heimsieg der neuen Saison

Gestern Abend startete für unsere Damen vom SWE Volley-Team die heiß erwartete neue Saison in der 1. Volleyball-Bundesliga. Über ein halbes Jahr haben wir im Vorstand auf diesen Start hin gearbeitet, der Trainer hat ein leistungsstarkes Team zusammen gestellt (fünf Neuverpflichtungen und sieben Spielerinnen der Aufstiegsmannschaft) und schließlich hat das Team zahlreiche Vorbereitungsspiele, eine Pokalrunde und die Vorrunden des Liga-Cups absolviert. Gestern Abend wurde es dann ernst. Die kurze Saison (wegen der erst vorige Woche beendeten Weltmeisterschaft) fordert Mittwochs-, Samstags- und sogar einige Sonntagsspiele.

Für mich begann der Abend, mir einer persönlichen Entscheidung. Zwei Ehrenämter, als Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat und als Präsident des SWE Volley-Teams kollidierten miteinander. Die Stadtratssitzung begann um 17 Uhr mit mehreren Themen die wichtig waren. Unter anderem haben wir eine bessere Unterstützung für Erfurter Sportvereine bei der Nutzung der Leichtathletikhalle beschlossen und die Finanzbeigeordnete hat den Haushalt 2011/2012 zur Beratung eingebracht.

Nach knapp drei Stunden Stadtratssitzung habe ich mich dann aber entschieden auch das zweite Ehrenamt an diesem Abend auszufüllen und bin in die Halle am Sportgymnasium geeilt. Zum ersten Aufschlag war ich pünktlich in der brechend vollen Halle da.

 

Bilder vom Saisonauftakt

Saisonstart (13)Der erste Satz zeigte unsere Mädels noch etwas unsicher und er ging leider mit 20:25 verloren. Im zweiten Satz drehten sie richtig auf und gewannen 25:15. Nach einer zehnminütigen Pause, in der wir unseren neuen Social-Partner das Kinderhospiz Mitteldeutschland vorstellten, war wieder ein kleiner Bruch im Spiel und Sonthofen gewann 21:25. Aber unsere Mädels waren sofort wieder da und gewannen den vierten Satz mit 25:20 und schließlich auch den Tiebreak mit 15:7. Glückwunsch, Klasse, Super! Ein ganz wichtiger Sieg für uns!

Dieser Sieg sollte Selbstvertrauen geben für die Mission Klassenerhalt. Mit dem Publikum und dem Team mache ich mir keine Sorgen. Vor sieben Jahren verloren wir in der 1. Liga gleich das erste Spiel gegen Suhl und es folgte eine erfolglose Saison. Seit gestern liegen wir in der Tabelle erst einmal vor Suhl, die leider ihr Auftaktspiel gegen Stuttgart mit 0:3 verloren. All zu viel habe ich beim Stadtrat übrigens nicht verpasst. Die Sitzung wurde gestern Abend abgebrochen und soll heute ab 17 Uhr fortgesetzt werden. Dann werde ich mich auch im Rathaus wieder kräftig in die Debatte einbringen.

Final Four

Die vier qualifizierten Teams kämpfen um den erste Cup der Saison, den Liga-Cup im Volleyball. Unsere Damen sind zwar nicht dabei, haben sich aber in der Zwischenrunde achtbar geschlagen. Mal sehen was die Mitbewerber kurz vor Saisonstart drauf haben. Suhl gegen Schwerin um 10 Uhr und Stuttgart gegen Dresden um 12 Uhr.

Dresden ist immer eine Reise wert…

Liga Cup (167)Dieses Wochenende stimmte diese Aussage gleich in zweifacher Hinsicht. Zu allererst natürlich um unsere Damen vom SWE Volley-Team bei der Zwischenrunde beim Liga-Cup zu unterstützen. Nach zwei Vorrundenturnieren hat sich unser Erstbundesligateam, unter anderem mit dem 2. Platz unter elf Erst- und Zweitligateams beim Erfurter Turnier, qualifiziert. Angesichts der anderen drei qualifizierten Teams war ein Sieg beim Zwischenrundenturnier in Dresden nicht in Schlagweite.

Die Roten Raben Vilsbiburg, als amtierender Meister, der Dresdner SC als Europacup- und Pokalsieger und der SC Potsdam hatten sich als Gegner qulifiziert. Für unseren Trainer Heiko Herzberg ging es beim Turnier darum, den Feinschliff am Team kurz vor Saisonbeginn vorzunehmen. Leider konnten drei Spielerinnen aus Krankheitsgründen nicht mit nach Dresden fahren. Beate Brabetz und Annika Lüttke fehlten ebenso wie unsere Libera Jana Illiger. Am Samstag war dadurch die Umstellung schwierig und beide Spiele gingen mit 0:3 gegen Dresden und Potsdam verloren.

Bei der Fahrt nach Dresden am Sonntag Morgen war ich mir daher noch nicht sicher ob es besser laufen würde. Im Spiel gegen die Meisterdamen aus Vilsbiburg drehten unsere Damen auf und gewannen unter grenzenlosem Jubel die ersten beiden Sätze. Nachdem die beiden folgenden Sätze verloren gingen konnten sie das Spiel im Tiebreak bis zum 12:13 noch offen halten, bevor das glücklichere Ende mit 12:15 bei Vilsbiburg lag.

Dresden (65)Im Spiel um Platz 3 revanchierten sich unsere Damen für die Vortagsniederlage und gewannen klar mit 3:0 gegen Potsdam – hoffentlich ein gutes Vorzeichen für den Saisonbeginn in 14 Tagen. Ich habe mich sehr über die Leistungen gefreut.

Etwas zu kurz kam bei diesem Ausflug die Dresdner Altstadt. Zwinger, Semperoper, Frauenkirche, Schloß und die Elbterassen gehörten aber trotz Dauerregen zum Programm. Das Blaue Wunder konnten wir aus Zeitgründen nur mit dem Auto überqueren und die Bergbahn hatte gerade eine einwöchige Pause wegen Wartungsarbeiten. Also durchaus ausreichend Gründe um zeitnah mal wieder nach Dresden zu fahren. Zudem steht in der bevorstehenden Saison nicht nur das Heimspiel gegen Drsden sondern auch noch ein Punktspiel in der Margon-Arena an.

Zahlreiche Bilder der Dresden-Tour finden sich hier:

Ein tolles Turnierwochenende in Erfurt!

SWE Cup 2 (16)
...unsere Trainer hatten viel Freude an den Spielen

Wer vor dem SWE Cup 2010 nach einer Prognose für den Ausgang des Turniers mit fünf Erstligisten, vier Zweitligisten, einem Regionalligisten (SWE Volley-Team II) und dem Schweizer Vizemeister Köniz fragte erhielt von keinem der Trainer eine klare Antwort. Zu unsicher war die Standortbestimmung beim ersten Turnier des Liga-Cups. So konnte es auch für unsere Damen vom SWE Volley-Team zunächst nur darum gehen, Erfahrungen zu sammeln und gegen die künftigen Mitbewerber in der 1. Liga mitzuhalten.

Nach dem ersten Sieg gegen Chemnitz und dem überraschenden Sieg gegen den VfB 91 Suhl folgten zwei weitere Vorrundensiege gegen Köpenick und Lohhof (Bilder vom ersten Spieltag hier). Als Gruppenerster der Staffel A ging es heute Mittag gegen den Gruppenzweiten der Staffel B den Schweizer Vizemeister Köniz. Im Tie-Break gewannen unsere Damen 2:1 (23:25, 29:27 und 15:13). Das Publikum war beim ersten Auftritt in der Halle am Sportgymnaium begeistert.

SWE Cup 2010 (184)Erst im Finale konnte Erstligakonkurrent Aurubis Hamburg unsere Damen bremsen 0:2 (18:25 und 15:25). Köniz gewann im Spiel um Platz 3 gegen Köpenick mit 2:1. Die Plätze 5 und 6 belegten Sinsheim und Augsburg, 7 und 8 Lohhof und Suhl, 9 und 10 Chemnitz und Grimma und 11 wurde das SWE Volley-Team II (Bilder vom zweiten Spieltag). Auch unserer zweiten Mannschaft gebührt Anerkennung, schließlich gewannen sie in der Vorrunde gegen Grimma und holten auch einen Satz gegen Chemnitz.

Auch wenn sich vor dem Saisonstart noch Vieles ändern wird (bei einigen Gegenern fehlten noch Spielerinnen und einige sind erst ein bis zwei Wochen im Training) können wir selbstbewußt sagen, dass wir eine gute Mannschaft zusammen haben und uns mit unserem Trainer auf eine gute Saison freuen können. Ein herzliches Dankeschön an alle Teams, Helfer, Betreuer, Fans und Schiedsrichter. Der SWE Cup 2010 hat Lust auf mehr gemacht!

Fortsetzung SWE Cup 2010

Mit dem SWE Cup 2010 findet für unsere Damen vom SWE Volley-Team der erste Gradmesser vor eigenem Publikum statt. In dem zweitägigen Turnier sind insgesamt fünf Erstbundesligisten (u.a. Suhl), vier Zweitbundesligisten und drei Regionalligisten (u.a. das SWE Volley-Team II) in Erfurt zu Gast. Am Sonntag finden ab 10 Uhr die Patzierungsspiele statt.

SWE Cup 2010

Mit dem SWE Cup 2010 findet für unsere Damen vom SWE Volley-Team der erste Gradmesser vor eigenem Publikum statt. In dem zweitägigen Turnier sind insgesamt fünf Erstbundesligisten (u.a. Suhl), vier Zweitbundesligisten und drei Regionalligisten (u.a. das SWE Volley-Team II) in Erfurt zu Gast.

Gradmesser für die neue Saison – SWE-Cup 2010

SWE Volley Team (59)Bei der gestrigen Teamvorstellung des SWE Volley-Teams für die Saison 2010/2011 habe ich die Zielstellung mit einem Satz umschrieben: „Wir sind gekommen, um zu bleiben.“. Der Song von Wir sind Helden steht für unsere Damen in der 1. Volleyball-Bundesliga. Nach dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte sind unsere Mädels mit nur einem verlorenen Spiel souverän in die 1. Liga aufgestiegen.

Im Gegensatz zum Erstliga-Abenteuer in der Saison 2003/2004 sind wir dieses Jahr aber zuversichtlich, auch dort bleiben zu können.

SWE Volley Team (76)
Cheftrainer am Steuer

Gestern ging es nach dem Pressetermin bei den Stadtwerken im Cabriobus der EVAG quer durch die Innenstadt, über den Anger und Fischmarkt zum Petersberg. Dort hatten die Fotografen genügend Zeit für die Mannschaftsbilder. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle vor allem an unsere Sponsoren – neue und alte Partner ermöglichten uns ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen. Sieben Spielerinnen aus der Aufstiegsmannschaft und fünf Neuverpflichtungen trainieren schon seit vier Wochen gemeinsam für die Mission „Gekommen, um zu bleiben“. Acht unsere Spielerinnen haben bereits Erfahrungen in der 1. Liga gesammelt.

Wie weit wir in der Teambildung sind werden wir am kommenden Wochenende erstmals erfahren. Als Veranstalter des SWE-Cups 2010 steht uns ein echter Gradmesser bevor. Unsere künftigen Mitbewerber in der 1. Liga VfB 91 Suhl, Köpenicker SC BerlinVT Aurubis Hamburg, SV Sinsheim, die 2. Liga-Teams Figthing Kangaroos Chemnitz, VV Grimma, SV Lohhof, DJK Augsburg-Hochzoll, Regionalligist SWE Volley-Team II und Volley Köniz aus der Schweiz werden in der Halle am Sportgymnasium zu Gast sein.

SWE Volley Team (68)
Unser Vorstand freut sich auf den SWE-Cup

Insbesondere das Spiel gegen Suhl wird sicher auf großes Interesse der Thüringer Fans stossen, schließlich ist es schon einige Zeit her, dass wir auf Augenhöhe gegeneinander angetreten sind. Die Spiele unserer Damen am Samstag finden um 10 Uhr gegen Chemnitz, 12.30 Uhr gegen Suhl, 13.45 Uhr gegen Köpenick und 16.15 Uhr gegen Lohhof statt. Neugierig sind die Erfurter Fans sicher auch auf unsere Ex-Trainer Jürgen Treppner (Köpenick) und Marek Buchholz (Suhl) sowie etliche ehemalige Erfurter Spielerinnen. Am Sonntag folgen die Platzierungsspiele und von 9 Uhr bis 15.30 Uhr noch einmal Volleyball der Spitzenklasse.

Salve TV berichtete heute über die Teampräsentation im Journal (ab 6,30min).

Zwei weitere Neuverpflichtungen beim SWE Volley-Team

– Jil Döhnert und Maria Völker wechseln nach Erfurt –

Zwei weitere Neuverpflichtungen werden in der kommenden Saison das SWE Volley-Team in der 1. Volleyball-Bundesliga verstärken. Wie Vereinspräsident Michael Panse mitteilte, haben die 24jährige Mittelblockerin Jil Döhnert und die 19jährige Diagonalspielerin Maria Völker einen Vertrag mit dem SWE Volley-Team unterzeichnet.

Jil Döhnert wechselt aus Stuttgart nach Erfurt
Jil Döhnert wechselt aus Stuttgart nach Erfurt

Erfreut zeigt sich Panse zudem davon, dass in der kommenden Saison auch Beate Brabetz, Mannschaftskapitän der Meistermannschaft der 2. Volleyball-Bundesliga, und Juliane Hoppe ihr Engagement beim SWE Volley-Team in der 1. Bundesliga fortführen. Beate Brabetz konnte bereits vor sieben Jahren Erfahrungen (damals noch als TuS Braugold) in der 1. Liga sammeln. Mit bis jetzt vier Neuverpflichtungen und vier Vertragsverlängerungen vervollständigt sich das SWE Volley-Team Schritt für Schritt.

Jil Döhnert wechselt von Liga-Konkurrent Allianz Volley Stuttgart, wo sie die letzten beiden Jahre spielte, nach Erfurt. Die 1,83 m große Mittelblockerin gehörte zu den Wunschkandidaten in Erfurt. Die seit nun schon neun Jahren in der 1. Bundesliga spielende Jil Döhnert hat zahlreiche Erfolge mit dem Bundesligisten USC Münster vorzuweisen, unter anderem wurde sie 2004 und 2005 jeweils Deutscher Meister und Pokalsieger. Für Trainer Heiko Herzberg ist Jil Döhnert mit ihrer vielseitigen Erfahrung ein Garant  für die nötige Stabilität im Team:

„Mit Jil wird es uns gelingen, dass Niveau im Training und auf dem Spielfeld zu steigern. Gemeinsam mit Eszter Kovacs und Juliane Hoppe soll Jil als Mittelblockerin im Block- und im Angriffsverhalten spielentscheidende Akzente setzen. Da Jil auch auf anderen Positionen sehr variabel und erfolgreich agieren kann, macht sie besonders wertvoll.“

Die in Berlin geborene Fünfundzwanzigjährige freut sich auf Erfurt: „Seit meinem ersten Besuch hat es mir hier gut gefallen. Trainer, Mannschaft und das gesamte Umfeld machen auf mich von Anfang an einen überaus positiven Eindruck. Mit Erfurt erfolgreich in der ersten Bundesliga zu bestehen, ist für mich eine reizvolle Herausforderung.“

Maria Völker
Maria Völker

Die 1,77 m große Maria Völker wechselt vom VC Parchim nach Erfurt. In ihr sieht Heiko Herzberg ein junges Talent mit Entwicklungspotential:

„Mit Maria Völker ist es gelungen, eine junge, ehrgeizige Spielerin aus dem erweiterten Kader des Schweriner SC zu verpflichten. In der Schweriner Kaderschmiede beim VC Parchim hat Maria das nötige Rüstzeug erhalten, der Herausforderung 1.Bundesliga gerecht zu werden. Ich bin davon überzeugt, dass Maria sowohl als Außenangreiferin mit Annahme als auch auf der Diagonalposition zu einer festen Größe in unserem Team reifen kann.“

Stephan Siegl

Verantwortlicher für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Eszter Kovacs als Neuverpflichtung beim SWE Volley-Team

Die ungarische Nationalspielerin Eszter Kovacs wird in der kommenden Saison für das SWE Volley-Team in der 1. Volleyball-Bundesliga aufschlagen. Die 25jährige Mittelblockerin wechselt vom Liga-Konkurrent VfB 91 Suhl in die Landeshauptstadt Erfurt.

Eszter Kovacs
Eszter Kovacs

Vereinspräsident Michael Panse und Cheftrainer Heiko Herzberg hatten erste Kontakte zu Eszter Kovacs beim Qualifikationsturnier zur Europameisterschaft 2011 in Karlovy Vary vor vier Wochen geknüpft.

Die 1,92 große Spielerin ist für Cheftrainer Heiko Herzberg eine bedeutende Säule bei der Teamplanung „weil sie mit ihrer internationalen Erfahrung ein Garant für Stabilität und Sicherheit auf der Mittelblockposition sein wird“. Kovacs spielte bevor sie nach Suhl wechselte in Frankreich, Rumänien, USA und in ihrer Heimat Ungarn.

Eszter Kovacs ist nach der 23jährigen Außenangreiferin Annika Brinkmann vom Erstliga-Konkurrent Aachen der zweite Neuzugang im SWE Volley-Team für die Saison 2010/2011. Verlängert haben ihr Engagement beim SWE Volley-Team in dieser Woche die 22jährige Universalspielerin Saskia Leonhardt und die 23jährige Diagonalspielerin Annika Lüttge.

In der kommenden Woche wird das SWE Volley-Team weitere Neuverpflichtungen vorstellen. Präsident Michael Panse kündigte an, dass neben den beiden Neuverpflichtung drei weitere erstligaerfahrene Spielerinnen unter Vertrag genommen werden und voraussichtlich insgesamt sieben Spielerinnen der Meistermannschaft der 2. Volleyball-Bundesliga auch in der kommenden Saison für das SWE Volley-Team spielen werden. Für den Verein ist es nach Aussage des Präsidenten auch in Zukunft wichtig, „das Gesicht der Mannschaft zu bewahren und auf Spielerinnen zu setzen, die im Verein groß geworden sind. Hinzu kommen gezielte Neuverpflichtungen mit mehrjähriger Erfahrung in der 1. Liga in Deutschland. Cheftrainer Heiko Herzberg genießt bei der Vorbereitung der Saison das volle Vertrauen des Vorstandes und hat einen Vertrag für die nächsten zwei Jahre.“

 

V.i.S.d.P.: Stefan Siegl, Verantwortlicher für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Eszter Kovacs mit der Nr. 13 der ungarischen Nationalmannschaft
Eszter Kovacs mit der Nr. 13 der ungarischen Nationalmannschaft

 

An der Vuvuzela lag es nicht…

Vuvuzela auf Basi einer FDJ-Schalmei
Vuvuzela auf Basis einer alten FDJ-Schalmei

Heute war das Glück nicht auf Seiten der deutschen Fußballfans. Die Niederlage gegen Serbien schmerzt nach dem tollen Auftaktspiel gegen Australien um so mehr. Im Waldcasino habe ich das Spiel mit den Vorstandskollegen vom SWE Volley-Team verfolgt. Im Gepäck der Fan-Ausstattung hatte ich neben den diversen Fahnen auch eine Ur-Form einer Vuvuzela.

Bei Wikipedia ist nachzulesen: „Ursprünglich aus Blech hergestellt, wurde die Vuvuzela in Südafrika in den 1990er Jahren entwickelt. Im Jahr 2001 begann das südafrikanische Unternehmen Masincedane Sport mit der Massenproduktion aus Kunststoff, die durch eine Kooperation mit der South African Football Association gefördert wurde. Neben der Makarapa wurde sie Symbol des südafrikanischen Fußballs sowie offizieller Fanartikel. Während zunächst nur wenige Fans die Trompete als Einpeitsch- und Rhythmusgerät in Begleitung zu Tanz und Gesang nutzten, entwickelte sie sich zu einem Massenphänomen insbesondere der südafrikanischen Fußballfankultur.“

Zum Glück bringt mein Sohn die neumodische Plastikfassung noch nicht auf volle Lautstärke
Zum Glück bringt mein Sohn die neumodische Plastikfassung noch nicht auf volle Lautstärke

Das scheint aber nur zum Teil zu stimmen! Meine Ost-Vuvuzela ist bereits 28 Jahre alt! Kurz vor dem Ende meiner Schulzeit kam sie in meinen Besitz (mein Zwillingsbruder war daran beteiligt). Sie war ursprünglich Eigentum einer FDJ-Schalmeiengruppe. Nach dem sie für die politische Zwangsberieselung, durch einen schnöden Raub, nicht mehr genutzt werden konnte kam es zu einer intensiven Diskussion um die Nachnutzung.

Das Gerät bestand ursprünglich aus vier zusamengefügten Blechhörnern. Daraus wurden dann vier einzelne „Vuvuzelas“, die ein Mundstück angelötet bekamen. Fertig war die Ost-Vuvuzela, die fortan insbesondere bei Fußballspielen des FC Rot-Weiß Erfurt von mir und meinem Bruder genutzt wurde, gerne aber auch bei Schulabschlußfeiern und im Karneval. Ihre wichtigsten Einsätze hat die Ost-Vuvuzela aber bei dem Spielen der Volleyball-Damen des TuS Braugold Erfurt. Auch vor der Wende war ich dort engagiert und so reiste das Fangerät unter anderem mehrmals mit nach Prag. Dort erhielt ich wegen des nervtötenden Tons auch eine Platzverweis (bei einen Open-Air-Spiel unserer Damen!). Das gleiche passierte mir allerdings auch in der kleinen Halle bei Traktor Herrnschwende in Thüringen.

Heute nutze ich sie nur noch selten. Im Stadion des FC RWE hat sie Platzverbot (könnte als Schlaginstrument genutzt werden). Beim Eishockey habe ich es noch nicht versúcht, ist aber eine Idee 😉 Beim Volleyball reichen bei Heimspielen unsere Trommler und bei Auswärtspielen versuche ich Hallenverbote zu umgehen.

Auch heute blieb sie still – aber das lag an den fehlenden Toren für die Deutschen 🙁 Vielleicht kommt sie in den nächsten Tagen zum Einsatz. Auf alle Fälle hat sie eine längere Geschichte als die südafrikanischen Vuvuzelas!

In einem Buch mit Präsidenten, Olympiasiegern und Ehrenbürgern der Stadt Erfurt

Goldenes Buch (40)
Unser Team mit Trainer Heiko Herzberg

Die Präsidenten Bush sen., Gorbatschow und Köhler sind im Goldenen Buch der Stadt Erfurt ebenso verewigt wie die Kanzler Kohl, Schröder und Merkel, Thomas Gottschalk, zahlreiche Olympiasieger, Ehrenbürger der Stadt Erfurt und unzählige Botschafter.

Seit heute Nachmittag sind nun auch die Damen des SWE Volley-Teams im Goldenen Buch der Stadt vermerkt.

Die Aufsteigerinnen in die 1. Liga waren vom Oberbürgermeister Andreas Bausewein zu einem Empfang in den Festsaal des Rathauses geladen und wurden gemeinsam mit ihrem Erfolgstrainer Heiko Herzberg und dem Vereinsvorstand für eine tolle Saison geehrt.

Goldenes Buch (33)
Prominente Vorgänger im Goldenen Buch der Stadt

Im nächsten Jahr werden wir die Landeshauptstadt als einziges Team in einer olympischen Ballsportart in der höchsten Spielklasse vertreten, betonte OB Bausewein.

Wenn im kommenden Jahr die neue Riethsporthalle eröffnet wird, sollen darin nach Möglichkeit das SWE Volley-Team vor großer Kulisse den Ruft der Sportstadt Erfurt auch in einer Ballsportart weiter stärken. Herr Zaiss, Geschäftsführer der Stadtwerke, Vertreter der Stadtratsfraktionen, Birgit Pelke als Vorsitzende des Stadtsportbundes und die Erfurter Medienvertreter begleiteten die Eintragung mit guten Wünschen.

Andreas Bausewein nahm sich im Anschluss viel Zeit, erläuterte uns die prominenten Vorgänger im Goldenen Buch, die Gemälde der Stadt im Festsaal und gratulierte unseren Damen auf „Augenhöhe“. Was ihm allerdings deutlich leichter fällt als mir, da er eine Körpergröße im Volleyballformat als gute Voraussetzung dazu mitbringt 😉

Goldenes Buch (65)
Für unser Team ist der Balkon zu klein...

Mit dem Blick vom Rathaus-Balkon verabschiedeten sich unsere Damen vom Empfang im Rathaus.

Noch mehr Bilder vom Besuch des Rathauses hier.