Volleyball

Volleyball in Karlovy Vary

EM Qualifikation (38)
Frankreich gegen Ungarn

Während bei uns die Saison im Volleyball zu Ende ist geht es international noch weiter. Nach der Saison ist vor der Saison und bei jedem Spiel gewinnt man neue Erkentnisse, sagt unser Trainer Heiko Herzberg.

Zum EM-Qualifikationsturnier der Damen ging es daher am Pfingstfreitag, dem 21. Mai 2010 für den Pool-B nach Karlovy Vary. Im ersten Spiel des Turniers spielte Gastgeber Tschechien gegen Österreich und gewann klar mit 3:0. Im zweiten Spiel des Abends traf Ungarn auf Frankreich. Ungarn verlor im Tie-Break mit 2:3, nachdem die ungarischen Damen schon 2:0 vorn lagen. Ein spannendes Spiel, bei dem am Ende die Kräfte von Frankreich besser eingeteilt waren! 

 

EM Qualifikation (24)
Unser Trainer Heiko Herzberg

In der KV Arena in Karlovy Vary spielt sonst der derzeitige Meister der Extraliga Eishockey. Zum EM-Quali-Turnier wurde die 4.000 Plätze fassende Arena extra umgebaut. Schade aber, dass die tolle Arena zu den Volleyball-Länderspielen nur wenige Zuschauer anlockte. Gerade einmal 500 (mit uns) wollten das Spiel des Gastgebers sehen und am Abend waren es leider auch nur 200.

Das Qualifikationsturnier endete mit dem erwarteten Sieg von Frankreich vor Tschechien, Ungarn und Österreich. Ende Mai folgt eine zweite Runde in Agde (Frankreich). Da fahren wir aber nicht hin – zu weit und auch kein ordentliches Bier 😉

 

Gold noch nach dem Saisonende

TVV Pokal (92)
Unsere Gold-Mädels

Die Saison ist sowohl für unsere Bundesliga- als auch für unsere Regionalliga-Mannschaft des SWE Volley-Teams mit dem Gewinn der beiden Meisterschaften schon seit einigen Wochen beendet. Dennoch geht es noch sportlich weiter.

Unsere U18 Mädels waren an diesem Wochenende bei der Deutschen Meisterschaft in Dresden und belegten dort den 10 Platz. In der kommenden Woche werden die U20 Damen zu den Deutschen Meisterschaften nach Bad Tölz zu ihren Deutschen Meisterschaften fahren.

Am gestrigen Samstag traf unser SWE Volley-Team II im TVV-Pokalfinale auf  Post SV Gera und holte mit einem souveränen 3:0 Sieg den Pokal und den Goldball des TVV ebenso wie im Herrenfinale der VC Gotha I gegen VC Gotha II glatt mit 3:0 gewann.

Bilder vom Spiel hier und hier.

Am Abend wurde der Pokal zusammen mit dem 20jährigen Jubiläum des Thüringer Volleyball Verbandes gefeiert. DVV-Präsident Werner von Moltke traf ich dabei gleich zum zweiten mal an diesem Tag. Am Vormittag hatte er noch in Zeuthen bei Berlin ein Grußwort bei der Bundesligaversammlung gehalten.

TVV Pokal (74)
Torsten Barth (VC Gotha) und Michael Panse (SWE Volley-Team)

Neben der Auslosung der Pokalrunde ging es dort um die Spielansetzungen für die neue Saison. Zunächst erhielten Thomas Recknagel und ich noch eine ganze Menge Glückwünsche zur Zweitligameisterschaft unserer Mädels und zum Aufstieg. Zudem gelang uns, dank unserer Fans, gleich eine Doppelmeisterschaft. Auch beim Zuschauerdurchschnitt lagen wir an der Spitze in der 2. Liga.

In die kommende Saison werden bei den Männern und Frauen in der 1. und 2. Liga insgesamt über 1.200 Spielerinnen und Spieler in 79 Lizenzvereinen gehen. In der ersten Liga geht es allerdings erst spät los, da zuvor die Weltmeisterschaften sind. Um die Zeit bis zum ersten Punktspiel (für uns am Mittwoch, den 24. November 2010 um 19.30 Uhr gegen Sonthofen) zu überbrücken wird erstmal ein Ligapokal gespielt in dem 1. und 2. Ligisten in mehreren Turnieren aufeinander treffen.

Bei der Pokalauslosung hatten wir das Glück auf unserer Seite. Auch in der Pokalquali treffen wir in einem Heimspiel auf Sonthofen. Am 2. Oktober werden wir knapp sieben Wochen vor Saisonbeginn eine erste Standortbeschreibung vornehmen. In der dann folgenden relativ kurzen Saison werden wir 8 Samstagsheimspiele, 4 Mittwochsspiele und jeweils ein Spiel Sonntags und Donnerstags haben. Schade ist allerdings, dass die beiden Thüringenderbys jeweils Mittwochs sind (am 19.1. in Suhl und am 13.4. in Erfurt). Das letzte Spiel der Saison ist dann wieder ein Heimspiel am 7. Mai 2011 gegen Aachen.

TVV Pokal (30)
Im Pokalfinale SWE - Gera

Bis zum Saisonstart ist noch viel zu tun. Neben den Verträgen mit Sponsoren und unseren bisherigen Spielerinnen stehen auch Gespräch und Probetrainingseinheiten mit möglichen Neuverpflichtungen an. Am kommenden Freitag werde ich die Nähe nutzen und zum Europameisterschafts-Qualifikationsturnier nach Karlovy Vary fahren. Die übernächste Europameisterschaft der Damen wir übrigens im Jahr 2013 in Deutschland und in der Schweiz stattfinden.

Einmal Gold können wir auch jetzt noch erringen. Beate Brabetz steht als Kapitän des SWE Volley-Teams zum zweiten Mal vor dem Gewinn des Goldhelms als Thüringer Sportlerin des Monats der TA. Wer beim Voting mithelfen will, findet hier den Link.

Und nicht zuletzt wird es volleyballmäßig noch einmal am Mittwoch interessant. Dann entscheidet der Erfurter Stadtrat über den Neubau der Riethsporthalle – unser Ziel ist es bei der Einweihung der Halle darin ein Erstligaheimspiel in der neuen Saison 2011/2012 zu bestreiten. Also muss es mit dem Bau langsam losgehen und wir müssen natürlich eine erfolgreiche Saison spielen…

Verbandsfunktionäre als die „wahren“ Motoren des Sports…

Regionalmeister (14)
Unser Regionalmeister SWE Volley-Team II

Derzeit verbringen ich einen großen Anteil meiner Zeit mit Kommunalpolitik und der Vorbereitung der neuen Saison in der 1. Volleyball-Bundesliga in meiner ehrenamtlichen Funktion als Vereinspräsident des SWE Volley-Teams. Da stehen Sponsorengespräche, Gespräche mit Spielerinnen, Lizenzunterlagen und die Planung des Hallenumfeldes ganz oben auf der Agenda.

Nachdem die Saison sowohl für unsere 1. Damenmannschaft mit der Meisterschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga und für die 2. Mannschaft mit dem Regionalmeistertitel zu Ende gegangen ist feierten wir zu Recht die erfolgreichste Saison des Vereins. Auf dem sportlichen Programm stehen jetzt noch die Deutschen Meisterschaften für einige unserer Nachwuchsteams und eigentlich auch das Thüringer Pokalfinale. Letzteres entwickelt sich aber nach und nach zum Politikum!

Meisterfinale (24)
Unsere Meisterinnen der 2. Bundesliga

Unsere 1. Mannschaft hat den Titel in den letzten Jahren kontinuierlich geholt und war als 2. Bundesligist immer für das Finale gesetzt. Richtig spannend war es zum letzten Mal vor zwei Jahren gegen die Damen vom VC Gotha, die damals auch noch 2. Bundesliga spielten. Der VfB 91 Suhl griff als Erstligist immer erst in der Achtelfinalrunde ins Geschehen ein. Mit dem Aufstieg in dieser Saison sind wir ebenfalls automatisch für die übernächste Runde qualifiziert. Unsere 2. Damenmannschaft hätte gegen Gera das Halbfinale gespielt und wäre, einen Sieg vorausgesetzt, dann in einem sportlich wertlosen Showkampf auf unsere 1. Mannschaft getroffen.

Am kommenden Samstag sollte der Showdown nach dem Willen der Verbandsfunktionäre des Thüringer Volleyball Verbands dennoch in Jena stattfinden. Gedacht als Umrahmung des Verbandstages und der abendlichen Festveranstaltung 20 Jahre TVV sollten dazwischen die Pokalfinalspiele der Damen und Herren stattfinden. Bei den Herren steht dabei das Finale VC Gotha 1. Mannschaft (Meister der 2. Bundesliga und Aufsteiger) gegen VC Gotha 2. Mannschaft auf dem Programm.

Anders als die Gothaer haben wir aber einmütig zwischen Team, Trainer und Vorstand entschieden auf ein möglichen vereinsinternen Showkampf zu verzichten und stattdessen unsere 2. Mannschaft gleich das Finale gegen Gera spielen zu lassen und haben dies dem Verband erklärt. Damit könnte die Geschichte eigentlich zu Ende sein. Ist sie aber nicht… Jetzt fühlten sich unsere Verbandfunktionäre erst richtig herausgefordert und konterten mit einer Pressemitteilung gleich in zwei verschiedenen Versionen. Die ursprüngliche Überschrift

SWE Volley-Team bleibt dem Thüringer Pokalfinale zum TVV-Jubiläum fern“

wurde zwischenzeitlich von der Homepage des TVV wieder entfernt. Auch die Textzeile:

„Aus nicht erklärbaren und allgemein nicht einzusehenden Gründen hat die Mannschaft SWE Volley-Team I (Aufsteiger zur 1. Bundesliga) kurzfristig die Teilnahme am geplanten Landespokalfinale abgesagt und verweigert allen interessierten Volleyballfreunden Thüringens diese Mannschaft zu sehen.“

war mal weg und ersetzt durch die Passage:

„Leider hat der Vorstand von SWE Volley-Team die Teilnahme seiner 1. Frauen-Mannschaft (Aufsteiger zur 1. Bundesliga) am Landespokalfinale kurzfristig abgesagt.“

dann allerdings heute Abend auf wundersame Weise so wie die Überschrift wieder da. Da ich von verschiedenen Pressevertretern genau danach gefragt wurde, wird sich die erste Passage morgen in der Presse wiederfinden. Um es klar auch gegenüber unserem Verband zu sagen: wir verweigern weder dem TVV-Funktionären noch den Volleyball-Fans in Thüringen unsere Damen zu sehen. Wir haben unsere Entscheidungsgründe in mehr als einem halben Dutzend Telefongesprächen den Verbandsvertretern erläutert. Ab der Saison 2010/2011 in der Regionalliga und der 1. Bundesliga freuen wir uns über interessiertes Publikum, aber  ein Showkampf SWE I gegen SWE II kann nicht im Interesse des Volleyballsports sein. Unsere Regionalmeisterinnen werden den Verein am Samstag würdig vertreten!

Schwarz-Weiß zu Gast bei Rot-Weiß

SWE bei RWE (17)Mal wieder der eine Meistermannschaft im Steigerwaldstadion! Zuletzt waren es die Bayern die vor fast zwei Jahren in Erfurt gastierten. Heute waren die Meisterinnen der 2. Volleyballbundesliga mit Trainer und Vereinsvorstand beim FC Rot-Weiß Erfurt zu Gast.

Zwar waren sie auch in ihren schwarz-weißen Trikots gekommen, wie der Gegner Wacker Burghausen, aber sie waren eindeutig auf Seiten der Erfurter.

Ein kurzes Interview vor dem Spiel und zwei (leider verschossene) Elfmeter in der Halbzeitpause rundeten den Auftritt der Aufsteiger vom SWE Volley-Teams ab. Ich würde mich freuen, wenn wir bei einem unserer Spiele in der 1. Volleyballbundesliga in der nächsten Saison mal die Rot-Weiß-Fußballer begrüßen können. Erfurter Sportler halten zusammen, sowohl im Volleyball, als auch im Fußball und Eishockey.

Im heutigen letzten Heimspiel erreichten sie ein 1:1 vor etwas mehr als 4.000 Fans und bleiben damit im Tabellenmittelfeld der 3. Liga. Aufstiegstips gibt es für die nächste Saison…

SWE bei RWE (11)
Im Steigerwaldstadion das SWE Volley-Team

 

Tag des Baumes in Erfurt

Bürgerwald Erfurt (23)
Voll in Aktion!

Der Volksmund sagt es gäbe drei Dinge die man(n) tun sollte: Haus bauen, Sohn zeugen und einen Baum pflanzen. Wenn es weiter nichts  ist, liege ich gut im Rennen 😉

Mein Haus ist fertig (wenngleich ich daran nur an der Innengestaltung Anteil habe), Söhne habe ich gleich drei tolle Jungs und Bäume schon viele gepflanzt (unter anderem vor der Terrasse meines Hauses und in Israel).

Zum heutigen „Tag des Baumes“ ist wieder ein Baum mehr hinzu gekommen. Mit meinem jüngsten Sohn war ich im neuen „Bürgerpark Ringelberg“. Wie unser Oberbürgermeister Andreas Bausewein und Finanzministerin Marion Walsmann und viele andere Erfurterinnen und Erfurter haben wir einen Baum gepflanzt.

Auf Anregung des CDU-Ortsverbandes „Am Ringelberg“ und der CDU-Stadtratsfraktion sollen in dem Bürgerpark am Ende über 1.600 Bäume gepflanzt sein. Ahorn, Esche und Vogelkirsche sind vorgesehen.

Bürgerwald Erfurt (51)
...und wenn ich mal groß bin werde ich auch Oberbürgermeister!

Mit Unterstützung der Stadtverwaltung und der Noxus Deutschland wurden heute die ersten Bäume hinter dem Mies-van-der-Rohe-Weg gesetzt. Mein Sohn war jedenfalls begeistert bei der Baumpflanzaktion dabei, mal sehen wer schneller wächst!

Der gestrige Samstag war dafür mehr nach dem Geschmack meines mittleren Sprösslings. Beim Autofrühling wollte er in etlichen Autos probesitzen und vor allem die Kletterwand ausprobieren.

Am Abend ging es für nun leider sehr lange Zeit zum letzten Mal auf Volleyballtour.

Zum Erstligaspiel unserer künftigen Mitbewerberinnen in der Volleyball-Bundesliga VfB 91 gegen Köpenicker SC fuhren wir noch einmal in die Wolfsgrube.

Da ich nach langer Zeit mal wieder mit der großen Fotoausrüstung anreiste, kam der Verdacht auf, ich könnte auf Scout-Mission und zur Beobachtung von Spielerinnen da sein.

Suhl - Köpenick (31)
Spielerinnen im Visier

Aber es war schlichtweg nur Volleyballbegeisterung. Leider war die Zuschauerkulisse zum letzten Heimspiel der Saison so ganz anders wie beim vorletzten Spiel gegen Dresden. lediglich 400 Zuschauer waren gekommen.

In beiden Teams hofften ehemalige Trainer des SWE Volley-Teams auf ein erfolgreiches Spiel.

Suhl - Köpenick (60)
...und noch ein Spielbeobachter des 2. Ligameisters

In Suhl ist Marek Buchholz als Co-Trainer aktiv, der unsere Damen vor sieben Jahren in die 1. Liga führte und in Köpenick hat Jürgen Treppner die Fäden in der Hand. Er coachte vor zwei Jahren noch das SWE Volley-Team. 3:1 siegte am Ende Suhl.

Mit meinem Präsidentenkollegen Wolfgang Wehner habe ich nach dem Spiel noch über die Idee einer inoffiziellen Thüringen-Meisterschaft im Herbst gesprochen. Schließlich startet die 1.-Liga-Saison wegen der Volleyball-Weltmeisterschaft erst Ende November.

Wir spielen genau in sieben Monaten am 24.11. das erste Heimspiel gegen Allgäu Team Sondhofen. Also genug Zeit um vorher in dem Modus „Best of five“ in Erfurt und Suhl die Fans auf die Punktspielderbys einzustimmen… 

Bis dahin gibt es viel zu tun, auch die Verpflichtung neuer Spielerinnen und die Vertragsgestaltung mit unseren Erfolgsdamen, damit wir in der nächsten Saison Suhl und Köpenick als schlagkräftige Gegener gegenüber treten.

Mehr Fotos vom „Tages des Baumes“ und dem Volleyballspiel VfB 91 Suhl – Köpenicker SC hier.

Suhl - Köpenick (82)
Wir kommen wieder...

 

Zehn „Mila Superstars“ beim SWE Volley-Team!

Meister2
Unsere Meisterinnen

Seit zehn Jahren engagiere ich mich nun im Vorstand des SWE Volley-Teams und davon die letzten sieben Jahre als Vereinspräsident. Gestern Abend haben wir nach dem letzten Heimspiel der Saison 2009/2010 den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte gefeiert.

Um der großen Party viel Raum zu geben, legten unsere Mädels los wie die Feuerwehr und hatten nach 70 Minuten (inklusive 10 Minuten Satzpause) eine klares 3:0 gegen die Zweite Mannschaft von Lohhof vor 590 Zuschauern erspielt. Der Meistertitel der 2. Volleyball-Bundesliga und der Aufstieg in die 1. Liga ist der verdiente Lohn für eine tolle Saison. 23 Siege, lediglich eine Niederlage als Bilanz der 1. Damenmannschaft, der Regionalmeistertitel für die 2. Mannschaft und zahlreiche Erfolge für unsere Nachwuchteams (heute erst die Qualifikation der U18-Mädels für die Deutsche Meisterschaft), sind eine tolle Ausbeute.

Danke Elena, Jana, Sabine, Karolin, Annika, Christel, Beate, Juliane, Fritzi und Saskia! Ihr seid alle zusammmen und jede für sich Mila Superstar, ein Klasse-Team, welche mit einem Klasse-Trainer Heiko Herzberg und einem Klasse Co-Trainer Grzegorz Bienkowski uns die ganze Saison Freude gemacht habt und nun zu Recht ganz oben steht!

Meister1
Elena war schon vor sieben Jahren unsere Nummer 1

Vor sieben Jahren sind wir bereits einmal in die 1. Liga aufgestiegen, damals aber als 2. Liga-Vize. Aus dem damalige Team sind heute noch Beate Brabetz und Elena Messer dabei. Bei der Trikotversteigerung nach dem Spiel (Stoff der Meisterinnen) wollte ich deshalb auch ein ein Trikot von Beate oder Elena ersteigern, weil sie meine ganze Präsidentenzeit als Spielerin begleitet haben und hoffentlich auch beide im nächsten Jahr wieder das SWE-Trikot für uns überziehen.

Beate ihr Trikot ging nach einer langen „Bieterschlacht“ letztlich an Beates Ehemann Heiko (für 150 Euro!!!). Elenas Trikot habe ich mir aber ebenso gesichert wie den Meisterschaftsball mit den Unterschriften aller Spielerinnen 😉

Oberbürgermeister Andreas Bausewein, der mit Wolfgang Söllner, Vize der DVL, die Siegerehrung gestaltete, war sichtlich begeistert und kündigte unter dem Applaus der Zuschauer noch einmal die neue Halle im Rieth für die übernächste Saison an. Beim Tippspiel hatte er zudem auch das richtige Ergebnis auf Lager (im dritten Satz 26:11 für uns). Den Gewinn spendete er für unsere Nachwuchsarbeit. Vielen Dank dafür!

Wir wollen die neue Halle mit einem 1. Bundesligaspiel eröffnen – also das klare Ziel heißt für die 1. Liga „Wir sind gekommen, um zu bleiben!“.

Allen 10 Spielerinnen haben wir ein Angebot für die 1. Liga gemacht, allerdings werden wir uns auch mit mindestens vier Spielerinnen verstärken müssen, denn in Oberhaus wird bis zu acht Mal je Woche trainiert und es gibt bis zu drei Spiele je Woche. Unser erstes Heimspiel wird am 24. November 2010 sein.

Meister3
Wir wollen die Raupe sehen...

Danke an alle Fans, Sponsoren und Helfer des SWE Volley-Teams – Ihr ermöglicht die guten Rahmenbedingungen! Vielen herzlichen Dank aber auch an meine Vorstandkollegen, wir haben uns die Entscheidung für den Aufstieg nicht leicht gemacht und nur mit einer gesicherten Finanzplanung die Lizenz beantragt. 

Die Arbeit geht jetzt noch einmal richtig los, Sponsorengewinnung, Verträge gestalten, Spielerinnen sichten und verpflichten – ich freu mich darauf!

Mehr Fotos vom Spiel und der Feier hier.

Hey das geht ab, wir feier(te)n die ganze Nacht…

Sechseinhalb Stunden Fahrt ins Allgäu zum letzten Auswärtsspiel des SWE Volley-Teams in der 2. Volleyball-Bundesliga standen auf dem Wochenendprogramm, als es Samstag Vormittag an der Thüringenhalle los ging. Im Teambus waren 20 der treuesten Fans mit dabei und mit ihnen die Hoffnung, auf einen erfolgreichen Abschluß der „Operation Meisterschaft“.

Der "Ärztefanblock" des SWE Volley-Teams
Der "Ärzte-Fanblock" des SWE Volley-Teams bei der Operation Meisterschaft

Unser Edelfan Andy hatte die Idee zu einer coolen Choreographie und so mischten wir die Halle in Mauerstetten mit Trommelklängen und in OP-Ärzteausstattung schon vor dem Spiel kräftig auf. Die 400 Fans in Mauerstetten und vor allem unser Team nahm dies freudig auf. 

Schon nach dem zweiten erfolgreichen Satz brandete auf der Erfurter Fan-Tribüne zusätzlicher Jubel auf. Via Internet-Live-Ticker verbreitete sich bei uns die Nachricht, dass Grimma in Saarbrücken zu diesem Zeitpunkt bereits o:1 zurück lag und damit uns der Meistertitel selbst bei einer Niederlage nicht mehr zu nehmen war. Aber eine Niederlage stand gar nicht zur Diskussion für unsere Damen!

Operation Meisterschaft (27)
Operation gelungen!

Ausgelassene Stimmung, Trommelwirbel nahezu das ganze Spiel. Selbst das Gummihuhn der Black Dragons kam bei einer Schiedrichter(fehl)entscheidung zum Einsatz. Aber dies nahm der Hühnerdieb gelassen.

Unsere Mädels fuhren am Ende einen klaren 3:0 Sieg ein. Mauerstetten hielt allerdings gut dagegen und beendete die Saison im Mittelfeld. Ob und wann wir wieder gegeneinander spielen werden ist aber unklar. Wir wollen und werden in der nächsten Saison in der 1. Liga antreten und Mauerstetten hat aus finanziellen Gründen noch keine Entscheidung getroffen, ob die Lizenz für die 2. Liga beantragt wird. Anerkennung für das was in den letzten Jahren im Allgäu für den Volleyballsport geleistet wurde!

Unsere Heimfahrt wurde zu einer einzigen Party-Tour: „Hey das geht ab, wir feiern die ganze Nacht“ war das Motto der fröhlichen Party im Bus mit zahlreichen Tanz- und Gesangseinlagen von Mannschaft, Trainer und Fans. In zwei Fastfood-Restaurants entlang der Strecke standen wir kurz vor einer Lokalsperre… 😉

Operation Meisterschaft (78)
Party im Bus

Bei der Ankunft um 5 Uhr Morgens in Erfurt hatten wir alle zwar wenig Schlaf, aber dafür viel Stimmung getankt. Vielen Dank an unseren Busfahrer, der dies aushalten musste! Aber er ist auch unser Glücksbringer – mit ihm haben wir kein einziges Auswärtsspiel verloren.

Am kommenden Samstag soll die Party nun in die zweite Runde gehen. Nach dem hoffentlich ebenfalls erfolgreichen letzten Spiel gegen Lohhof II ( dann hätten wir die Bilanz von 23 Siegen, bei nur einer Niederlage) wollen wir den größten Vereinserfolg groß feiern: Meisterschaft der 2. Bundesliga, Aufstieg in die 1. Bundesliga und zusätzlich Regionalligameister!

Nach der Siegerehrung durch Oberbürgermeister Andreas Bausewein werden unter anderem die Trikots unserer Meisterinnen versteigert. Der Stoff in dem die (Volleyball-)Träume sind… 😉

Operation Meisterschaft (72)
Meistertrainer Heiko Herzberg

Im Internet finden sich zahlreiche Zeitungsartikel, einen Fernsehbericht des MDR (dank Kamerakind Thomas), Radiointerviews und natürlich Bilder vom Spiel und aus dem Partybus.

Ein riesengroßes Dankeschön an unsere Mädels und unseren Meistertrainer Heiko Herzberg für eine Spitzensaison! Ich freue mich darauf, dass wir den Weg gemeinsam in die 1. Bundesliga gehen werden. Der Vorstand steht in der Pflicht, die wirtschaftlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen abzusichern.

Wir machen dies gerne für euch, weil ihr uns Spitzensport zurück gebt. Am Samstag feiern wir noch einmal mit euch gemeinsam ein Volleyballfest!

Operation Meisterschaft (33)
Jubel in der Halle und anschließend im Bus

 

Ost-Derby in Suhl

Suhl-Dresden (19)
VfB Suhl - Dresdener SC in der Wolfsgrube

In der kommenden Saison werden in der 1. Volleyballbundesliga einige Ost-Derbys hinzukommen. Heute war ich aber ersteinmal bei unseren künftigen Mitbewerbern zu Gast. In der Suhler Wolfsgrube traf der VfB 91 Suhl gegen die Damen des Dresdner SC. Nach dem verlorenen Pokalfinale wollten die Suhlerinnen Revanche nehmen.

 

Aber die Dresdnerinnen hatten nach der 1:3 Hinspielniederlage auch noch eine Rechnung mit Suhl offen. Schnell wurde klar, diesmal waren die Chancen ungleich verteilt. In Suhl fehlten gleich mehrere wichtige Spielerinnen verletzungsbedingt und so siegten die Dresdnerinnen souverän mit 0:3.

Einziger Vorteil des relativ schnellen Spiels war, dass nach dem Spiel noch Zeit blieb für ein kurzes Gespräch mit unserem Ex-Trainer Dr. Marek Buchholz, der 2003 das SWE Volley-Team (damals noch TuS Braugold) in die 1. Liga führte. Heute ist Marek Co-Trainer in Suhl.

Suhl-Dresden (25)
Präsidentenkollegen im Volleyball

 Mit Wolfgang Wehner, dem Präsident des VfB 91 Suhl und ehemaligen Landtagskollegen freue ich mich darauf, dass wir uns in der nächsten Saison wie 2003/2004 wieder zu Punktspielen in Erfurt und Suhl treffen werden.

Von der TuS Braugold zum SWE Volley-Team zurück in die 1. Liga

Saisonbroschüren
Beleg für 7 Jahre Arbeit - vom TuS Braugold zum SWE Volley-Team

Sieben Jahre nach dem ersten Aufstieg in die 1. Volleyball-Bundesliga haben es die Damen des SWE Volley-Teams nun wieder direkt vor Augen. Nachdem der Ausflug in die Eliteliga in der Saison 2003/2004 nur ein Jahr dauerte, soll nun das Projekt 1. Liga länger gehen. Auch deshalb haben wir uns als Vorstand die Entscheidung nicht leicht gemacht.

Seit zwei Monaten sind wir mit unserem Hauptsponsor den Stadtwerken Erfurt und weiteren möglichen neuen Top- und Co-Sponsoren im Gespräch, um einen tragfähigen Haushalt abzusichern.

Bis zum Samstagsspiel gegen Saarbrücken haben wir die Gespräche geführt und an diesem Abend noch einen neuen Co-Sponsor gewonnen. Sonntag habe dann unseren Trainer und die Spielerinnen von der Aufstiegsentscheidung des Vorstandes informiert und wir haben mit einem Glas darauf angestoßen.

SWE Volley-Team
Ausnahmsweise ein Glas zur Feier des Tages...

Gestern habe ich dann die Entscheidung in einem Pressegespräch erläutert und den Lizenzantrag und den Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung für die Spielhalle (mit 7,60m ist sie 1,40 zu niedrig, faßt auch nicht die vom Verband geforderten 1.000 Zuschauer und es fehlen auch einige Lichtstrahlen an den geforderten 1000 Lux, aber im Herbst 2011 steht die neue große erstligataugliche Halle im Rieth) unterschrieben. Bereits heute kam vom Deutschen Volleyball Verband die Eingangsbestätigung.

Beim Blick in die alten Saisonbroschüren kam mir noch einmal die Erinnerung an die Saison 2003/2004. Zwei Spielerinnen, Beate Brabetz und Elena Messer, waren damals bereits dabei, als wir als TuS Braugold in der 1. Liga spielten. Der Saisonetat war viel zu niedrig, im ersten Spiel gegen Suhl zog sich Elena einen Kreuzbandriß zu und es gab nur wenige Siege zu feiern.

Lizenzantrag
Unterschrift unter den Lizenzantrag

Nach der Saison wechselten wir notgedrungen wieder in die 2. Liga (also stiegen ab 🙁 ), wechselten den Trainer, den Vereinsnamen und den Hauptsponsor und ich habe seitdem das Präsidentenamt im Verein inne.

In jeder der nachfolgenden Saisonbroschüren (ich habe sie natürlich alle gesammelt!) spielte der Gedanke an einen Wiederaufstieg eine Rolle. Jetzt ist es fast geschafft. Die Mädels müssen nur noch eines der beiden ausstehenden Spiele in Mauerstetten oder zu Hause gegen Lohhof II gewinnen. Um ganz sicher zu gehen fahre ich zum Auswärtsspiel nach Mauerstetten (fast an der Grenze zu Österreich) am 10.4. mit 😉

Am 17.4. soll dann die große Aufstiegs- und Meisterfeier bei und nach dem Spiel gegen Lohhof steigen. Die eigentliche Arbeit für das Projekt 1. Liga läuft schon seit einigen Monaten und wird in den kommenden Monaten dem Vorstand, dem Trainer und dem ganzen Verein Vieles abverlangen.

Aber wir alle freuen uns darauf!