Volleyball

Neu im Team – Schwarz-Weiß Erfurt verpflichtet kanadische Nationalspielerin

Herzlich Willkommen!
Herzlich Willkommen!

Viel Zeit zum einleben wird sie nicht haben – seit heute Nachmittag ist die kanadische Nationalspielerin Meg Casault in Erfurt. Direkt nach dem Flug von Edmonton nach Berlin und der Fahrt nach Erfurt ging es schon zum Team. Heute waren unsere Mädels bei einer Autogrammstunde im Thüringenpark und auch wenn es für Meg noch keine eigene Autogrammkarte gibt war sie natürlich als neues Teammitglied dabei. So konnte ich neben den Geburtstagswünschen für Michi Wessely auch gleich unsere neue Außenangreiferin begrüßen.

Nach der etwas schwierigen Ver- und Entpflichtung von Ivana Dinic (erst musste sie zwei Monate auf ein Visum in Serbien waren und dann wurde der Vertrag nach nur zwei Wochen wieder beendet) haben unser Manager Heiko Herzberg und unser Trainer Jonas Kronseder schnell reagiert und mit Meg eine weitere Nordamerikanerin verpflichtet. Die erste Kanadierin ist Meg bei uns nicht – bereits vor sechs Jahren spielten mit Julie Young und Liz Cordonier zwei Kanadierinnen für uns in der ersten Liga.

20171101_161304Meg Casault hat bis zum Ende der vergangenen Saison fünf Jahre bei den Alberta Pandas gespielt und wurde im Mai in die Nationalmannschaft berufen. Im März erhielt sie den U Sports Volleyball MVP Award als Spielerin des Jahres. Bis vor wenigen Wochen war sie mit der Nationalmannschaft u.a. beim FIVB World Grand Prix unterwegs und so hoffen wir, dass sie schnell ins Team findet und uns schon bei den nächsten Spielen verstärkt. Am Samstag wird sie sicher dabei sein – aber ob und wie lange sie spielt entscheidet natürlich der Trainer. Eine Woche später beim Pokal in Suhl werden wir sie sicher dann schon am Netz erleben. Herzlich Willkommen in Erfurt Meg und eine gute Zeit bei Schwarz-Weiß Erfurt!

Punktgewinne

Zwei unserer vielversprechenden Neuverpflichtungen
Zwei unserer vielversprechenden Neuverpflichtungen

Jeweils einen Punkt gab es bei den beiden Sportveranstaltungen für die Erfurter Heimmannschaft. Aber die Reaktion darauf konnte kaum unterschiedlicher sein. Am Nachmittag war ich beim RWE-Heimspiel gegen Halle und die erste Halbzeit lief richtig gut. Zwar wurde ein Elfer verschossen, aber trotzdem lag Erfurt mit 1:0 verdient vorne. In der 2. Halbzeit dominierte dann aber Halle aber ohne zählbaren Erfolg. Als sich die 6.800 Zuschauer (abzüglich der rund 1.500 aus Halle) schon freuen wollten, krachte es doch noch. In der 96. Minute köpfte der nach vorne geeilte Hallenser Torwart eine Ecke ins Tor und das Spiel wurde mit 1:1 abgepfiffen. Enttäuschung pur!

Ganz anders die Stimmung beim ersten Heimspiel unserer Mädels. Wiesbaden war als großer Favorit gekommen und mit dem Oberbürgermeister Andreas Bausewein diskutierte ich vor Spielbeginn noch darüber, dass schon ein Satzgewinn ein toller Erfolg wäre – dann kann es ganz anders.

Nachfolgend der Spielbericht unseres Pressesprechers Stephan Siegl:

Schwarz-Weiß Erfurt hat sein erstes Heimspiel in der 1. Bundesliga mit 2:3 gegen den VC Wiesbaden verloren, wurde aber dank einer starken kämpferischen Leistung mit einem Punkt belohnt.

Gespannt waren knapp 700 Zuschauer, darunter eine stattliche Anzahl Gästeanhänger, am Samstagabend in die Erfurter Riethsporthalle gekommen, um mitzuverfolgen, wie das Duell des letztjährigen, sportlichen Absteigers gegen den Halbfinalisten ausgehen würde. Die Gäste kamen mit der Empfehlung eines klaren 3:0-Auftaktes gegen den VfB 91 Suhl zum zweiten Duell gegen einen Thüringer Vertreter und der Favoritenrolle im Gepäck in den Erfurter Norden. Die neu formierten Gastgeberinnen hingegen hatten ihr Spiel beim USC Münster deutlich verloren. Dementsprechend waren die Erwartungen unter den Erfurter Volleyballfans nicht sehr hoch gesteckt. Kein Wunder also, dass es nach Spielende viele zufriedene Gesichter auf beiden Seiten gab. Die Wiesbadenerinnen blieben ungeschlagen und die Erfurterinnen hatten einen nicht unbedingt eingeplanten Punkt eingefahren.

Schwarz-Weiß startete furios in den ersten Satz, führte bereits 6:0, ehe die Gäste ihren ersten Punkt erzielten. Mit viel Druck im Aufschlag und Mut im Angriff baute Erfurt seine Führung auf 16:6 aus und Annalena Grätz war es vorbehalten, den dritten Satzball zum 25:18 zu verwandeln. Dass die Gäste das nicht auf sich sitzen lassen würden, war zu erahnen. Gästetrainer Dirk Groß muss in der Satzpause die richtigen Worte gefunden haben, denn nach dem Seitenwechsel wandelte sich das Bild komplett. Wiesbaden erhöhte den Druck im Aufschlag, brachte Erfurts Annahme in Schwierigkeiten, der Block der Gäste stand nun besser und Kapitänin Karolina Bednarova lief so langsam zu großer Form auf. Mit 25:11 ging der zweite Durchgang sehr deutlich an die Damen aus der hessischen Landeshauptstadt.

Sollte das Spiel jetzt seine erwarteten Bahnen einnehmen? Die Frage beantworteten die Gastgeberinnen mit einem Comeback im dritten Satz. Erneut gingen sie voran, führten fast durchgängig, aber die Gäste blieben in Schlagdistanz. 8:5 und 16:13 hießen die Zwischenstände zu den technischen Auszeiten. SWE hatte zwar immer wieder Probleme im Außenangriff und konnte sich nicht so durchsetzen wie es dem Kontrahenten gelang, doch mit viel Kampf in der Feldverteidigung hielten sie sich im Spiel. Und im Angriff hatten sie ja noch Erika Mercado. Die Diagonalspielerin packte einige Male ihren rechten Hammer aus, was für einiges Raunen auf den Rängen sorgte. 22 Punkte wies die Statistik für die Ecuadorianerin am Ende aus. Medaillenverdächtig, wäre da nicht eine 1,58m kleine Japanerin in den Erfurter Reihen. Libera An Saito begeisterte das Erfurter Publikum mit spektakulären Rettungsaktionen, starken Baggerpässen und musste in der Annahme Schwerstarbeit leisten. Vollkommen verdient bekam die 24-Jährige nach Spielschluss die silberne MVP-Medaille. Auch weil Wiesbaden etwas die Souveränität vermissen ließ, holte sich der Underdog den dritten Satz mit 25:21. Der Jubel für den ersten Saisonpunkt auf Erfurter Seite war entsprechend groß.

Im vierten Satz gingen die Thüringerinnen wieder mit 7:4 in Führung und leichte Hoffnung auf einen Sieg keimte auf. Doch die Groß-Schützlinge schwangen sich wieder auf, um der Schmach einer Niederlage zu entgehen. Neben Karolina Bednarova schwang sich die mittlerweile für Dora Grozer ins Spiel gekommene Tanja Großer auf, die nötigen Punkte zu erzielen. Aus dem 7:4 wurde ein 12:19 und letztendlich ein deutliches 16:25 aus Erfurter Sicht. Der Tiebreak musste über den Sieger entscheiden.

Wiesbaden begann auf der Winner-Seite und wechselte mit einer 8:6-Führung letztmals. Auf der „guten“ Netzseite angekommen, glich der Außenseiter zum 9:9 aus, die Spannung war groß unter den Zuschauern und die Stimmung demzufolge prächtig. Mit der Ex-Erfurterinnen Selma Hetmann am Aufschlag stellte der VCW schließlich die Weichen auf Sieg. Zum 9:12 setzten sich die Gäste erneut ab und brachten diesen Vorsprung zum 12:15 ins Ziel. Die Erleichterung bei den Hessen, einer Niederlage gerade nochmal so entgangen zu sein, war spürbar groß. Und bei den Schwarz-Weißen wich die erste Enttäuschung schnell dem erkämpften Punkt, den es für diese Tiebreak-Niederlage gibt. Glückwünsche und anerkennendes Schulterklopfen von den Fans gab es obendrauf.

Bei den Gästen nahm Kapitänin Karolina Bednarova ebenso verdient die goldene MVP-Medaille entgegen, wie die Mannschaft zwei Punkte mit auf die Heimreise nehmen durfte.

Bilder vom Spiel

 

Startaufstellung zum Saisonbeginn

Unser Team 2017/2018
Unser Team 2017/2018

Sämtliche Warm-up-Runden sind gedreht und die Startaufstellung steht. Unmittelbar vor dem Saisonstart unserer Mädels vom Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam am Sonntag in Münster ist das Team nun komplett und alle brennen darauf, dass es endlich losgeht. Morgen Abend wird mit Ivana Dinic die letzte unserer neuen Spielerinnen von Belgrad nach Berlin und dann nach Erfurt kommen und bereits am Wochenende mit nach Münster fahren. Visafragen haben verhindert, dass sie frühzeitig bereits mit ihren Teamkolleginnen in die Saisonvorbereitung einsteigen konnte. In unserer heutigen Vorstandssitzung haben wir den Stand der Saisonvorbereitung diskutiert und organisatorische Fragen besprochen – jetzt kann es endlich losgehen.

Die neue Saison 2017/2018 beginnt am Wochenende und wir wollen es zum vierten Mal in unserer Vereinsgeschichte wissen. Wir stellen uns erneut der Herausforderung der 1. Volleyballbundesliga. Im letzten Jahr haben wir viele Erfahrungen sammeln können und haben doch am Ende der Saison den sportlichen Klassenerhalt verpasst und nur den 11. Tabellenplatz belegt. Aus sportlicher Sicht hätte es mit der Platzierung eine Etage tiefer gehen müssen. Doch da die Meister der 2. Ligen nicht von ihrem Aufstiegsrecht Gebrauch gemacht haben, haben wir den Antrag auf einen freien Platz in der 1. Liga gestellt. Dieser wurde vom Vorstand der Volleyball Bundesliga mit Berufung auf ein nachhaltiges Strategiepapier des Vereins befürwortet. Die VBL bescheinigte uns: „Erfurt hat in der Spielzeit 2016/17 in einer starken Liga sehr viele positive Eindrücke hinterlassen. Wir glauben, das Team kann die gute Entwicklung in der kommenden Erstliga-Saison der Frauen fortsetzen.“

Beim Fototermin
Beim Fototermin

Als Vorstand des SWE Volley-Team e.V. und als Gesellschafter unserer Spielbetrieb GmbH sind wir davon überzeugt, dass wir die gute Entwicklung fortsetzen können. Unser Manager Heiko Herzberg hat in den Sommermonaten die schwierige Aufgabe geschultert und gemeinsam mit vielen Partnern die Voraussetzung für eine weitere Erstligasaison geschaffen. Dem folgte der positive Bescheid des Lizensierungsausschusses der Volleyball Bundesliga über den Verbleib in der 1.Liga.

Viele langjährige treue Sponsoren und Werbepartner und viele neue Unterstützer vertrauen auf unser Konzept und ermöglichen mit ihrem finanziellem Engagement Spitzenvolleyball in der Landeshauptstadt. An erster Stelle nenne ich stellvertretend für viele Partner unseren Hauptsponsor die Stadtwerke Erfurt mit denen uns nun schon eine 13jährige gute Zusammenarbeit verbindet.

Mit der Verpflichtung unseres neuen Cheftrainers Jonas Kronseder konnten wir einen jungen und zugleich Erstligaerfahrenen Trainer gewinnen, der bedingt durch die viele Spielerinnen die uns verlassen haben, ein gänzlich neues Team zusammen gestellt hat. Selma Hetmann und Lisa Stock sind zum VC Wiesbaden gewechselt und Antonia Stautz zum SC Potsdam. Wir werden alle drei in der kommenden Saison wieder in Erfurt begrüßen können – dann aber bei unseren Gästen. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle für ihr langjähriges Engagement bei uns. Dies gilt auch für die drei Amerikanerinnen Macy Ubben, Katlin Winters und Ali Skayhan die zurück in die Staaten sind sowie Liis Kullerkann die künftig in Paris am Netz steht. Luise Wolf musste aus gesundheitlichen Gründen ihre Volleyballlaufbahn beenden und Marie Belitz ist für ein Jahr in Australien. Natascha Niemczyk wird in der kommenden Saison in Sonthofen spielen. Allen Spielerinnen der letzten Saison gebührt unser Dank und sie begleiten die besten Wünsche.

Zu den fünf verbliebenen jungen Spielerinnen im Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam sind somit viele neue Gesichter hinzu gekommen. Amerika, Brasilien, Ecuador/Argentinien, Japan, Serbien und Deutschland sind die Heimatländer unserer neuen Spielerinnen die trotz der internationalen Herkunft schon in der Vorbereitungsphase schnell zu einem Team zusammen gewachsen sind. Herzlich Willkommen allen unseren neuen Spielerinnen und dem Trainerteam in Erfurt!

Vielen Dank den vielen ehrenamtlich und hauptamtlichen Helfern unseres Vereins. Ein besonders großes Dankeschön auch an den Fanclub die Monsterblocker die bereits bei der Saisonvorbereitung engagiert dabei waren. Ich wünsche im Namen des Vorstandes allen Mannschaften unseres Vereins, in allen Alters- und Spielklassen, spannende, verletzungsfrei und erfolgreiche Spiele in der neuen Saison 2017/2018!

Derby-Time in Erfurt II – 9. SWE-Cup

Derby-Time
Derby-Time

Wesentlich entspannter ging es beim zweiten Thüringen-Derby am Sonntag zu. Im Gegensatz zum Fußballspiel brauchte es dazu keine Polizei und noch nicht einmal Ordner. Allerdings muss man natürlich anmerken, dass dies beim Volleyball sowieso nur äußerst selten der Fall ist.

In der Erfurter Riethsporthalle veranstalteten wir den 9. SWE-Cup, der gemeinsam mit seinem Vorläufer, dem Braugold-Cup, eine lange Tradition hat. Egal ob in Erst- oder Zweitligazeiten regelmäßig im August bzw. September laden wir zum Saisonvorbereitungsturnier nach Erfurt ein. Einige Erst- und Zweitligisten und meist auch ein bis zwei internationale Team sind zu Gast. In diesem Jahr war es der Erstligist Düdingen aus der Schweiz, die beiden deutschen Zweitligisten Grimma und Offenburg, sowie Erfurt und Suhl als Erstligateams.

An beiden tagen wurde viel probiert und gewechselt, somit sagt das Ergebnis natürlich nicht viel über die Saisonerwartungen. Überrascht hat uns aus Erfurter Sicht der klare 0:3 Spielverlust gegen Offenburg und positiv gefreut der ebenso klare 3:0 Sieg gegen Grimma. Beide Teams starten bereits kommende Woche in die Saison. Gegen den späteren Turniersieger Düdingen gab es ein gutes Spiel – mit 1:2 haben wir verloren – allerdings im entscheidenden Satz nur denkbar knapp mit 24:26.

Mit unserer Beach-Europameisterin
Mit unserer Beach-Europameisterin

Natürlich war das Spiel gegen Suhl der sportliche Abschluss des Turniers und immerhin rund 200 Zuschauer waren aus Erfurt und Suhl dabei. Vor dem Spiel gab es schon eine Hiobsbotschaft für Suhl. Mannschaftskapitän Claudia Steger verletzte sich und wird mit einem Wadenbeinbruch vermutlich länger ausfallen. Gute Besserung wünsche ich dem sympathischen Suhler-Urgestein. Das Spiel endete mit 1:2 für Suhl. Somit werden die Erfurter Fans nun bis zum Ligastart bzw. Pokal warten müssen, bis es mal wieder einen Erfurter Derby-Sieg geben wird. Aber jetzt haben wir darauf schon solange gewartet…

Prominenten Besuch hatten wir auch beim Cup. Julia Großner Beach-Europameisterin war einmal wieder bei uns zu Gast und ich konnte ihr zu ihrem größten Erfolg der Volleyball gratulieren. das Volleyballspielen hat Julia bei uns in Erfurt beim SWE Volley-Team erlernt. Wir sind stolz auf sie und werden sie bei einem unserer Bundesligaheimspiele richtig feiern.

Bilder vom SWE-Cup

9. SWE-Cup am kommenden Wochenende

Vorfreude auf den SWE-Cup
Vorfreude auf den SWE-Cup

Nach der Mannschaftspräsentation und dem ersten Freundschaftsspiel gegen Suhl geht es jetzt in die heiße Phase der Saisonvorbereitung. Ein wichtiges Element der Saisonvorbereitung ist bei Schwarz-Weiss Erfurt der jährliche SWE-Cup (früher Braugoldcup) der jeweils Erst- und Zweitbundesligisten nach Erfurt lockt.

Bereits zum 9.Mal findet am 9. und am 10. September 2017 das Saisonvorbereitungsturnier um den Cup der Stadtwerke Erfurt GmbH in der Blumenstadt Erfurt statt. In diesem Jahr folgten der Einladung TSV Volley Düdingen (Schweizer Nationalliga A), VfB 91 Suhl LOTTO Thüringen (1.Bundesliga), VC Offenburg (2.Bundesliga), VV Grimma (2.Bundesliga). Komplettiert wird das Teilnehmerfeld vom gastgebenden Volleyteam Schwarz-Weiss Erfurt, welches sich traditionell erstmals dem heimischen Publikum vorstellen wird.

Gespielt wird nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ auf drei Sätze pro Spiel, parallel auf zwei Spielfeldern in der Erfurter Riethsporthalle. Folgende Ansetzungen sind geplant:

Samstag, 09.09.2017

11:00 Uhr

Offenburg – Erfurt         /         Düdingen – Suhl

13:00 Uhr

Grimma – Suhl              /        Offenburg – Düdingen

15:00 Uhr

Offenburg – Grimma     /        Düdingen – Erfurt

Sonntag, den 10.09.2017

09:30 Uhr

Grimma – Erfurt             /       Offenburg – Suhl

11:30 Uhr

Düdingen – Grimma     /        Suhl – Erfurt

Der Eintritt an beiden Spieltagen ist kostenfrei. Für leckere Speisen und Getränke ist gesorgt. Wir freuen uns auf spannende Spiele und zahlreiche Zuschauer!

Teampräsentation Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam

8 unserer Spielerinnen mit ihrem Trainer Jonas Kronseder
8 unserer Spielerinnen mit ihrem Trainer Jonas Kronseder

Etliche Veranstaltungen, vom Trainingsauftakt über das Vereinssommerfest bis hin zur gemeinsamen Rathausführung habe ich schon mit unserem neuen Team gehabt. Heute wurde es nun das erste Mal offiziell. Wir haben das Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam für die 1. Bundesliga der Saison 2017/2018 heute den Sponsoren und der Presse im Sport- und Rehazentrum vorgestellt.

Leider haben sechs Spielerinnen dabei wegen schulischer Verpflichtungen gefehlt bzw. kommen erst in den nächsten Tagen aus Belgrad zur Mannschaft. Am Wochenende steht dann hoffentlich die volle Kapelle beim SWE-Cup auf dem Feld der Erfurter Riethsporthalle.

Für unseren Verein habe ich heute auch den zahlreichen anwesenden Sponsoren gedankt. Ohne ihr Engagement hätten wir die Herausforderungen der letzten Tage nicht meistern können. Jetzt ist es an der Mannschaft und ihrem Trainer den Vertrauensvorschuss zu rechtfertigen. Ich freue mich auf die neue Saison!

Bilder der Teampräsentation

Welcome in Erfurt

18766562_490168414657682_7907853483722612271_oReichlich zu tun gibt es für das Management und unseren neuen Trainer, bis Anfang August das Training für unser neues Team vom Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam beginnt. Dabei wird sich das Bild der Mannschaft sehr deutlich verändern.

Aus dem ehemaligen 12er Kader werden möglicherweise nur vier bleiben. Aber ich freue mich trotzdem, dass viele unserer Spielerinnen nach dem Erstligajahr Angebote von Mitbewerbern bekommen haben. Es ist ja durchaus auch eine Bestätigung unserer Arbeit, dass Selma und Lisa nach Wiesbaden gehen sowie Toni nach Potsdam. Unsere Spielerinnen haben sich im zurückliegenden Jahr in der 1. Liga weiter entwickelt.

Wir hätten sie alle gerne bei uns behalten – dies gilt ausdrücklich auch für die transatlantische Achse. Insbesondere die beruflich bedingte Absage von Ali Skayhan schmerzt und so war die Suche nach einer neuen Zuspielerin weit oben auf dem Aufgabenzettel unseres Trainers.

Heute konnten wir nun die erste Neuverpflichtung der Saison verkünden. Herzlich Willkommen in Erfurt Bailey Nichol! Von der Morehead State University aus Kentucky kommt die 22jährige zu uns. Von ihrer Schwester Valeri Nichol, die in der ersten Liga für Stuttgart spielte hat sie zumindest vom deutschen Volleyball schon gehört und wir freuen uns auf sie. In den nächsten Tagen werden wir die nächsten Verträge fixieren und so wird sich die Mannschaftsliste Stück für Stück füllen.

Pressemitteilung zu Bailey

19424141_505524343122089_8491730509569205514_nMit der US Amerikanerin Bailey NICHOL gibt das Management von Schwarz-Weiss Erfurt die erste Neuverpflichtung für die Saison 2017/18 bekannt.
Die zuletzt für die Morehead State University im US Bundesstaat Kentucky spielende 22jährige Zuspielerin schließt die Lücke, die durch die beruflich bedingte Absage von Ali Skayhan entstanden war.
Cheftrainer Jonas Kronseder sieht in der talentierten Amerikanerin viel Potential und ist davon überzeugt, dass sie dem Team in der kommenden Saison enorm helfen kann. Für Bailey Nichol ist es eine Chance ihre sportliche Entwicklung auf hohem Niveau in der 1.Bundesliga fortzusetzen und Freude zugleich, erstmals einen Profivertrag in Übersee erhalten zu haben. Ihre Schwester Valerie spielte bereits in Deutschland für Allianz MTV Stuttgart in der höchsten Deutschen Liga, so ist es Ansporn genug für Bailey ihrer Schwester nachzueifern.

Pressemitteilung der Morehead State Eagles

Former Eagle Bailey Nichol to play pro volleyball in Germany

By Nick Evans, Morehead State Athletic Media Relations

MOREHEAD, Ky. — Former Morehead State volleyball standout Bailey Nichol has signed a contract to play for the Schwarz-Weiss Erfurt (SWE) Volley-Team in Erfurt, Germany. „I am exciting about continuing to play volleyball at a higher level and getting a chance to see the world,“ said Nichol. As a senior, she started 24 of 31 matches and led the team with 826 assists (8.69 per set), which ranked sixth in the OVC. She recorded double digit assists in 23 of 25 matches played and finished with 105 kills, while also accumulating 201 digs on the season. She recorded the third triple-double of her career in the win at Eastern Illinois, recording a career-high 11 kills and 60 assists, to go along with 14 digs. During her freshman campaign, she helped lead Morehead State to their fourth consecutive regular-season Ohio Valley Conference title with records of 27-8 overall, 15-1 in OVC play and 16-2 at home. The Eagles also won the league tournament and participated in its second-ever NCAA Tournament. Nichol was named to the 2013 OVC All-Tournament Team after being moved into a starting role due to injury. „It has been really great to have support from my family and friends, as well as the Morehead community,“ added Nichol. Practices will start in August and the team begins competition in October. Her sister, Valerie (Nichol), will be playing in Poland, just a little over four hours away from Erfurt.

 

Jonas Kronseder neuer Cheftrainer Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam

Heiko Herzberg, Jonas Kronseder und Michael Panse  bei der Pressekonferenz
Heiko Herzberg, Jonas Kronseder und Michael Panse bei der Pressekonferenz

Das lange Warten hat ein Ende. Im Rahmen einer Pressekonferenz bei unserem Exklusivsponsor der Stadtwerke Erfurt GmbH, präsentierte die SWE Volley-Team Spielbetriebsgesellschaft mbH den neuen Cheftrainer für das Team Schwarz-Weiss Erfurt in der 1.Volleyball Bundesliga.

Jonas Kronseder, 29 Jahre und in Landshut geboren, wird ab der kommenden Saison die Geschicke der Erfurter Damen in die Hand nehmen. Zudem einigten sich beide Parteien auf einen Zweijahresvertrag.

Seit der Saison 2013/14 war der gebürtige Bayer bei den Roten Raben in Vilsbiburg als Trainer unter Vertrag. Zu seinen Erfolgen zählen unter anderem der Gewinn des DVV Pokals und die Deutsche Vizemeisterschaft 2014. Frühzeitig signalisierte Jonas Kronseder, der mit seinen Roten Raben in der zurückliegenden Saison auf Platz 6 einkam, dass er sportlich eine neue Herausforderung sucht. In Gesprächen zwischen Geschäftsführer Heiko Herzberg und Jonas Kronseder zur Entwicklung des Bundesligastandortes in Erfurt sowie eines zukünftig konkurrenzfähigen Teams in der Deutschen Eliteliga waren beide in grundlegenden Bereichen einer Meinung. „Wir sind sehr glücklich, “ so Vereinspräsident Michael Panse, „dass sich Jonas Kornseder mit unseren Zielen identifiziert.“

Vordergründig steht nun die Kaderplanung auf der Agenda. Bis zum Trainingsauftakt am 7.August 2017 soll das neue Team für die Saison 2017/18 im Kern stehen. „Wir hoffen trotz des knappen Zeitplanes mit der heutigen Personalentscheidung für die eine oder andere Spielerin ein Signal gesetzt zu haben, sich für unser Team zu entscheiden.“, zeigt sich Geschäftsführer Heiko Herzberg optimistisch. „Schon in der kommenden Woche hoffen wir die ersten beiden Neuzugänge präsentieren zu können.“ Pressestelle (Schwarz-Weiss Erfurt)

Verbandsarbeit

Das Plenum beim TVV-Verbandstag
Das Plenum beim TVV-Verbandstag

Zugegeben – Verbandsarbeit ist kein so spektakuläres Thema wie die Diskussionen und die Arbeit im eigenen Verein. Aber sie gehört dazu und deshalb gebührt denjenigen, die sich der Arbeit in Dachverbänden stellen Dank und Anerkennung. Am Samstagvormittag war ich nach dem Besuch beim 25. Judo-Messecup beim TVV-Verbandstag im Albert-Schweizer-Gymnasium.

Der Thüringer Volleyball Verband richtet seinen jährlichen Verbandstag regelmäßig am Ende des sportlichen Spieljahres aus. Im Gegensatz zu früheren Beratungen ist der TVV inzwischen in ruhiges Fahrwasser gekommen und die Beratungen laufen geordnet und weitgehend im Einvernahmen ab. Als Vertreter des SWE Volley-Teams waren wir am Samstag stolz auf die sportlichen erfolge unseres Nachwuchses, die beim Verbandstag gewürdigt wurden. Deshalb haben wir uns auch intensiv in die Diskussion eingebracht, als es um die Jugendordnung des TVV ging.

Ursprünglich war vom Vorstand vorgeschlagen, die Zuschüsse bzw. Prämien für die Teilnahme von Nachwuchsmannschaften an Deutschen Meisterschaften zu streichen. Dies hätte für die davon betroffenen Vereine bedeutet, dass in der Regel die Eltern der Teilnehmer zusätzliche Kosten hätten tragen müssen. Kommunale Zuschüsse, die es einst gab, sind längst dem Rotstift zum Opfer gefallen. Ich bin froh darüber, dass unsere Argumente vom TVV-Präsidenten Cristian Stückrad aufgenommen wurden. Der TVV-Vorstand hat den Antrag zur Änderung der Jugendordnung zurück gezogen und wir werden dazu noch einmal das Gespräch aufnehmen.

...und unsere Bundesligadamen grüßten schon am Eingang
…und unsere Bundesligadamen grüßten schon am Eingang

Gespräche stehen für uns in den nächsten Tagen auch bezüglich der nächsten Saison unserer Bundesligadamen an. Nachdem der Vorstand der VBL Freitag vor einer Woche entschieden hatte, dass wir in der 1. Liga bleiben können, müssen wir jetzt die zusätzlichen Auflagen diskutieren. Bereits am Dienstag haben wir dies in einer außerordentlichen Vorstandssitzung getan und vereinbart, dass nun genau geprüft wird mit welchem Aufwand und welchen Kosten die Auflage (linienfreie Spielfläche, also neuer Boden) umgesetzt werden könnte.

Unsere Lizenzunterlagen und Kalkulation für die kommende Saison hatten wir bereits Anfang Mai eingereicht. Ein zusätzliches Spiel für Mehrkosten (bis zu 30.000 Euro) gab es dabei nicht. Insofern werden wir noch einige Tage Beratung und Gespräche mit Sponsoren brauchen, bis wir abschließend zum Thema 1. Liga entscheiden. Wir wollen weiter 1. Liga spielen, aber als Vereinsvorsitzender hab eich auch die Aufgabe an den Gesamtverein zu denken. Wir werden, wie auch in der Vergangenheit auch, die Finanzen so im Blick behalten, dass wir uns nicht in unkalkulierbare Abenteuer begeben.

Vierter Erstligalizenzantrag

TLZ und TA hatten heute auch das Thema...
TLZ und TA hatten heute auch das Thema…

Langsam wird es dann doch zu einer traditionellen Geschichte, auch wenn es jedes Mal eine verantwortungsvolle Entscheidung für den Vereinsvorstand ist.

Gestern Abend haben wir in der Vorstandssitzung unseres Vereins SWE Volley-Team einmütig entschieden, für unser Bundesligateam Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam den Antrag auf die Erteilung der Lizenz für die 1. Volleyballbundesliga für die Saison 2017/2018 zu stellen. Zuvor hatte die Gesellschafterversammlung der Spielbetriebs GmbH sich dafür ausgesprochen. Facebook hat mich heute daran erinnert, dass ich vor genau sieben Jahren als Vereinspräsident die Unterschrift unter den damaligen Lizenzantrag gesetzt habe, vor einem Jahr für die nun zu Ende gegangene Saison.

Wir wollen also nunmehr das vierte Erstligajahr in unserer Vereinsgeschichte in Angriff nehmen. Begünstigt ist dieses Unternehmen von zwei Faktoren. Zwar sind wir als Vorletzter sportlich abgestiegen, aber die DVL will die Liga eigentlich sogar aufstocken und derzeit ist noch nicht einmal klar ob es überhaupt eine aufstiegswillige Mannschaft gibt. Dies bedeutet, dass auch von der Liga das Interesse groß ist uns weiter dabei zu haben. Als Zweites haben wir die zu Ende gehende Saison wirtschaftlich solide abgeschlossen und viele Erfahrungen für das Projekt erste Liga gesammelt.

Natürlich muss das Ziel sein, finanziell und sportlich zuzulegen, schließlich wollen wir Sponsoren und Fans erfolgreichen Volleyballsport bieten. Aber auch da bleibt es dabei, wir werden seriös planen und sind uns der Verantwortung gegenüber dem Gesamtverein bewusst. Wir werden die erfolgreiche Jugend- und Nachwuchsarbeit der letzten Jahrzehnte nicht gefährden. Gerade erst haben wir uns mit zwei Teams (U16 und U20) für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert.

Die Finanzplanung der kommenden Saison ist natürlich wieder eine Herausforderung, aber anders als in vergangenen Jahren haben wir bereits jetzt die Zusage unserer großen Partner, dass sie sich weiter engagieren. Ich habe daher sehr zuversichtlich die Unterschrift unter unseren vierten Erstligalizenzantrag gesetzt und danke ausdrücklich unserem GmbH-Geschäftsführer Heiko Herzberg und meinen Vorstandskollegen für ihr Engagement. Mitte April werden wir wissen, wer außer uns einen Lizenzantrag gestellt hat. Anfang Mai wird die DVL die Lizenzen erteilen. Gut zu tun haben wir auch bis dahin – Trainersuche, Spielerverträge und weitere Sponsorengewinnung steht auf dem Programm.

Saisonfinale

Dank an die Fans
Dank an die Fans

Unsere dritte Erstligasaison ist Geschichte. Leider endete sie für unser Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam wieder mit dem sportlichen Abstieg. Dennoch sind wir mit der Saison nicht unzufrieden, weil es gelungen ist eine solide wirtschaftliche Basis zu schaffen. Damit gibt es die berechtigte Hoffnung auch in der kommenden Saison wieder erstklassig zu sein 🙂

Die Deutsche Volleyball Liga will kommende Saison von 12 auf 14 und danach sogar auf 16 Teams aufstocken. Zudem gibt es nach dem jetzigen Stand nur einen Aufsteiger. Um die Aufstockung trotzdem zu erreichen, erwägt die Liga die Vergabe von Wild-Cards mit reduzierten Lizenzanforderungen. Wir haben dabei sehr gute Chancen als wirtschaftlich gesunder Verein in der ersten Liga bleiben zu können. Vergangene Woche haben wir im Vereinsvorstand beschlossen, die Lizenz zu beantragen.

Das gestrige Spiel gegen Wiesbaden war für unsere Mädels noch einmal eine gute Gelegenheit unbeschwert auf zu spielen. Die ersten beiden Sätze gingen an unsere Gäste 18:25 und 22:25. Danach drehten unsere Mädels noch einmal auf und gewannen den dritten Satz mit 25:17. Großer Jubel unter den Fans und auf dem Feld und die Hoffnung auf ein Wunder zum Saisonabschluss. Allerdings ging dann der vierte Satz wieder mit 22:25 an Wiesbaden. Gefeiert haben wir unsere Mädels danach trotzdem und bei der obligatorischen Trikotversteigerung brachten gleich mehrere Spieltrikots der Damen über 200 Euro für die Vereinskasse.

Im Oktober beginnt die neue Saison – hoffentlich mit vielen unserer Spielerinnen wieder beim Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam und in der 1. Liga!

Bilder vom Saisonfinale

 

20 Jahre Volleyball-Bundesliga

Unsere Erfolgsmädels
Unsere Erfolgsmädels

Seit 20 Jahren spielt das Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam, bzw. zuvor seit 2004 das SWE Volleyteam und davor seit 1990 als TuS Braugold Erfurt in der 2. Volleyball-Bundesliga und drei Jahre davon in der 1. Liga.

Unsere Vereinsgeschichte ist natürlich noch viel länger. Mitte der 80ger Jahre wurde die BSG Braugold als Betriebssportgemeinschaft aus einer Abteilung des ASV ausgegliedert und gegründet. Nach der Wende und dem 5. Platz in der letzten DDR-Ligasaison folgte 1993 der Aufstieg in die 2. Bundesliga und nach dem Abstieg 1997 der Wiederaufstieg.

Seitdem konnten Generationen von Spielerinnen viele Erfolge ansammeln, die oft auch bei der Wahl zur Mannschaft des Jahres bei der Sportgala der Stadt Erfurt gewürdigt wurden und in unserer Vereinschronik festgehalten sind – zwei Mal 2003 und 2010 wurden wir sogar Mannschaft des Jahres und ungezählte Male als zweit- und drittplatzierte Mannschaft.

Gestern Abend fand die 26. Erfurter Sportgala im Erfurter Kaisersaal statt. Durch das spielfreie Wochenende waren sieben unserer Bundesliga-Mädels dabei. Gemeinsam konnten wir uns auf der Bühne über den 2. Platz, hinter dem Seriensieger THC und vor den Black Dragons freuen. Sportlerin des Jahres wurde Kristina Vogel und Sportler des Jahres Patrick Beckert.

Das sportlich festliche Programm mit zahlreichen Tanzrunden hat Spaß gemacht und ich hatte den Eindruck, dass auch unsere Spielerinnen es als einen Motivationsschub für den Rest der Erstligasaison mitnehmen. Die Chancen stehen gut, dass wir auch in der kommenden Saison in der 1. Liga spielen werden.

Reichlich Sport gab es am Wochenende auch noch – Freitagabend gewannen die Black Dragons ihr wichtiges Heimspiel gegen Rostock mit 5:4 während wir unsere Vereinswanderung hatten. Heute konnte ich während einer Sporteinheit auf dem Crosstrainer im Sportpark Johannesplatz das Volleyballpokalfinale im TV live verfolgen – mit 3:2 gewann Stuttgart gegen Schwerin.

Bilder der 26. Sportgala

 

Videobeweis!

Die umstrittene Spielszene
Die umstrittene Spielszene

Videobeweise gibt es in der 1. Volleyballbundesliga leider nicht – dies habe ich bis jetzt beim Volleyball nur bei der Europameisterschaft erlebt. Aus Kostengründen für die Vereine wird dies auch nicht so bald kommen. Allerdings gibt es eine Videoübertragung und deshalb konnte ich am Rechner live das heutige Spiel am Berg Fidel in Münster verfolgen.

Schmerzlich vermisst haben wir heute jedoch den Videobeweis beim Spiel unsere Damen vom Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam in Münster. Beim Stand von 2:1 nach Sätzen für Münster lagen unsere Mädels im vierten Satz mit 24:23 vor. Toni schlug den Block von Münster an, der Ball ging an die Antenne und der 1. sowie der 2. Schiedsrichter entschieden auf Punkt und Satzgewinn für Erfurt.

...und die klare Schiedsrichterentscheidung (vorerst)
…und die klare Schiedsrichterentscheidung (vorerst)

Allerdings setzten sich dann der Trainer und die Mannschaftskapitänin von Münster in Szene und protestierten jeweils bei der 1. Schiedsrichterin und dem 2. Schieri. Nach kurzer Beratung der beiden entschieden sie für Punkt für Münster. Dies ist aus drei Gründen regelwidrig: 1. Ist im Video klar zu sehen, dass der Ball vom Block die Antenne berührte. 2. dürfen Spieler und Trainer zwar Erklärungen für Entscheidungen einfordern, aber keine Korrekturen fordern. 3. hätte es bei einer fehlerhaften Entscheidung maximal einen Nullball geben dürfen und keinen Punkt für Münster.

Regel: 21.1.2 Die Entscheidungen der Schiedsrichter sind in sportlichem Geist widerspruchslos anzuerkennen. Im Zweifelsfall kann nur der Spielkapitän eine Erläuterung verlangen. Siehe Regel: 5.1.2.1
Regel: 21.1.3 Die Teilnehmer haben Handlungen und Haltungen zu unterlassen, die darauf abzielen, Entscheidungen der Schiedsrichter zu beeinflussen oder von der eigenen Mannschaft begangene Fehler zu vertuschen.

Ich bin stinksauer über diese Schiedsrichterentscheidung und das unsportliche Verhalten in Münster!

Am Ende ging das Spiel in Münster mit 1:3 verloren – nicht nur wegen der Schiedsrichterentscheidung, aber einen Punkt haben wir dadurch verloren. Ich bin einmal gespannt ob sich die VBL zu dieser Leistung äußert.

Frustabbau
Frustabbau

Vor lauter Frust bin ich mit meinem Sohn eineinhalb Stunden Tennis spielen gegangen. Der Frustabbau hat funktioniert, aber neuer Frust kam noch dazu.

Das Eröffnungsspiel von RWE gegen den BVB war es nicht. Die Einladung des Oberbürgermeisters zu einer Teilnahme hatte ich abgesagt, weil uns angesichts der Probleme der MFA ein Jubelfest für ein immer noch nicht übergebenes Stadion unangemessen ist. Wenn alles klappt, soll die MFA kommende Woche übergeben, aber nur wenn alles klappt.

Ein guter Stern stand nicht über der heutigen Veranstaltung. Zwar schien im Stadion die Sonne, aber der Nebel des Grauens um Erfurt verhinderte die Landung des BVB am Flughafen. Spiel abgesagt, aber dieses Mal sind weder Hoyer noch Bausewein schuld. Das Spiel wurde zwar abgesagt, soll aber noch in dieser Saison nachgeholt werden…

Verloren haben heute die Handballer bei der Weltmeisterschaft ihr Spiel gegen Katar mit 20:21. Nach einer tollen Vorrunde war Endstation im Achtelfinale. Gewonnen haben aber erfreulicherweise die Drachen in Hannover mit 3:1 und sich somit für das Spiel am Freitag revanchiert. Kommenden Freitag steigt das richtungsweisende Spiel um den zweiten Playoff-Platz gegen Rostock.

Wie der Rest des Abend sportlich läuft ist (noch) offen. Die lange Footballnacht mit den Halbfinals zum Superbowl steht an – erst am 21 Uhr die Falcon gegen die Packers und danach die Patriots gegen die Steelers. Die Sympathien für meinen Sohn und mich sich klar verteilt – schließlich verloren letzte Woche die Cowboys gegen die Packers und die Chiefs gegen die Steelers 😉

 

Sportlich gebrauchtes Wochenende

Bei den Oettinger Rockets
Bei den Oettinger Rockets

Leider fehlen an diesem Wochenende die sportlichen Erfolge (noch) in der Bilanz. Die Squash-Einheit am Freitagabend war da noch der einzige Lichtblick 😉

Danach waren wir beim Basketball – Oettinger Rockets gegen MBC Weißenfels. Vor fast voller Hütte mit 2.700 Zuschauern in der Erfurter Messehalle wollten die Rockets die Hinspielniederlage ausgleichen und wusste um die schwierige Mission. Der MBC ist derzeit Tabellenführer und als Erstligaabsteiger sowieso immer Favorit. Besonders im zweiten Viertel drehten die Weißenfelser auf. Am Ende stand es 70:83.

Maskottchen SWEnja
Maskottchen SWEnja

Hoffnungsvoll waren auch die rund 470 Zuschauer bei unseren Mädels vom Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam. Im dritten Spiel gegen die Ladys in Black aus Aachen sollte ein Sieg her. Bis jetzt war die Saisonbilanz ausgeglichen. Das erste Saisonspiel in Aachen gewannen wir, das zweite im Pokal wenige Tage später haben wir verloren.

Für die Tabellensituation ist es enorm wichtig, endlich einmal Punkte zu holen. Aachen, Suhl und Köpenick sind die direkten Mitbewerber, wenn es um die Abstiegsplätze geht und alle drei sind schon einige Punkte entfernt. Extra für das gestrige Spiel hatten unsere Monsterblock-Fans den Mädels ein Maskottchen spendiert. Die Erfurter Puffbohne SWEnja soll künftig bei jedem Spiel mit auf der Bank sitzen. Leider hat das heute nicht geholfen. Mit 0:3 (20:25, 19:25 und 21:25) haben unsere Mädels klar verloren. Aachen hat ein sehr junges und langgewachsenes Team und sich gerade in den letzten Tagen noch einmal mit der holländischen Nationalzuspielerin verstärkt. Unsere Mädels müssen das nun schnell aus dem Kopf bekommen und sich auf den heißen Februar konzentrieren – dann geht es gegen VCO, Köpenick und Suhl.

Ob das Wochenende sportlich doch noch Positives bietet, liegt jetzt am heutigen Sonntag. Vorsichtshalber begebe ich mich jetzt selbst erst einmal zu einer Einheit ins Fitnessstudio. Danach folgt die lange Footballnacht der Divisional Round in der NFL mit meinem Sohn am TV. Er fiebert mit den Dallas Cowboys, die um 22.30 Uhr gegen die Green Bay Packers spielen. Anschließend drücke ich den Kansas City Chiefs die Daumen gegen die Pittburgh Steellers. Gestern habe ich nur das erste Spiel der Seattle Seahawks gegen die Falcons gesehen – heute muss es ohne Schlaf gehen 🙂

Bilder vom Spiel SWE – Aachen

Making of – Teamfoto 2016

Mit Spaß bei der Sache
Mit Spaß bei der Sache

Auch in diesem Jahr war das Entstehen unseres Teamfotos für die Spielsaison 2016/2017 wieder eine aufwendige Aktion mit viel Spaß dabei. In den vergangenen Jahren haben wir immer wieder interessante Orte in der Landeshauptstadt für das offizielle Saisonbild gefunden – im Sportpark Johannesplatz, auf der EGA, dem Petersberg, im Festsaal des Rathauses, der Krämerbrücke und letztes Jahr auf dem Flughafen.

In diesem Jahr waren wir heute im Hof der Barfüßerkirche und danach auf der Schlösserbrücke. Alle Spielrinnen optimistisch, gute Laune, Sonnenschein und gute Vorsätze für die neue Saison.

Lediglich unser GmbH Geschäftsführer Heiko Herzberg war etwas im Stress. Die Stellprobe dauerte etwas länger, bis er unsere Mädels der Größe nach sortiert hatte. Dann folgte das obligatorische Zupfen an den Trikots, damit auch alle Sponsoren gut im Bild sind. Handys für unsere Spielerinnen als Spiegelersatz – Haare richten und ein seltenes Bild gab es dann auch: Heiko Herzberg mit Krawatte und Anzugjacke!

Und in diesem Jahr auch ein klarer Ordnungsruf an den Vereinspräsidenten, die Bilder noch nicht über die sozialen Netzwerke zu veröffentlichen. Ich halte mich auch brav daran und werde zumindest das offizielle Teambild hier noch nicht einstellen. Aber ein paar Bilder „hinter den Kulissen“ gehen schon 🙂

Auf der Schlösserbrücke bleiben Passanten neugierig stehen und es wurden auch Selfis mit unseren Mädels geschossen. Spaß hatten wie immer alle dabei.

Am kommenden Samstag startet für unseren Verein die Saison – noch nicht für die Bundesliga, aber schon für die zweite und dritte Mannschaft. Bei der Regionalliga werde ich am Samstagnachmittag dabei sein. Gegen die Damen vom VC Gotha geht es in die neue Saison. Viel Erfolg allen Mannschaften unseres Vereins für die Saison 2016/2017!

Teampräsentation 2016

Gute Stimmung bei unserem Hauptsponsor
Gute Stimmung bei unserem Hauptsponsor

Traditionell stellen wir unsere Bundesligamannschaft kurz vor dem Saisonstart bei einem Pressetermin bei unserem Hauptsponsor den Stadtwerken Erfurt vor. Obwohl in diesem Jahr Vieles neu ist, haben wir an dieser Tradition festgehalten.

Gemeinsam mit dem Geschäftsführer Peter Zaiß und dem Geschäftsführer unserer Spielbetriebs GmbH konnte ich heute die neue Mannschaft und unseren neuen Trainer Manuel Müller im Atrium der Stadtwerke begrüßen. Neben unserem neuen Trainer haben wir etliche neue Spielerinnen, die wir in den letzten Tagen schon einzeln vorgestellt haben. Aber es sind auch vier Stammspielerinnen der erfolgreichen Zweitligasaison weiter dabei und darüber hinaus drei junge Spielerinnen des Sportgymnasiums als Anschlußkader. Gefehlt hat lediglich noch Liis, die derzeit mit der estnischen Nationalmannschaft unterwegs ist.

Die Saisontermine
Die Saisontermine

Ansonsten ist auch der Name des Teams neu an Schwarz-Weiß Erfurt Volleyteam müssen wir uns noch gewöhnen, aber es ist nah beim SWE Volley-Team. Letzteres bleibt natürlich unser Vereinsname und auch die Regionalliga startet unter diesem Namen.

Nach dem Vorbereitungsturnier am letzten Wochenende in Wiesbaden, brennen unsere Mädels darauf nun erstmals auch in Erfurt aufzuschlagen. Am Wochenende gibt es für die Fans die Gelegenheit live dabei zu sein. Zum 8. SWE Cup begrüßen wir Erst- und Zweitligateams und hoffen auf eine erfolgreiche Vorpremiere. Der „scharfe Bundesligastart“ ist dann erst am 29. Oktober gegen VCO Berlin.

Neue Regionalligatrainerin beim SWE Volley-Team

Huddle bzw. Mannschaftsbesprechung :-)
Huddle bzw. Mannschaftsbesprechung 🙂

(Erfurt) In der kommenden Saison wird Katja Franz in der Regionalliga beim SWE Volley-Team als neue Trainerin an der Seitenlinie die Verantwortung tragen. Besonders erfreulich ist für den Vorstand des SWE Volley-Teams, dass mit Katja Franz eine bundesligaerfahrene Spielerin gewonnen werden konnte, die die B-Lizenz als Trainerin hat und Erfahrungen als Spielerin und Trainerin mitbringt. Vereinspräsident Michael Panse hat gestern Abend die neue Trainerin dem Team vorgestellt. Er erklärte dabei:

„Ich bin sehr froh, dass wir Katja Franz nach einigen guten Gesprächen als Trainerin gewinnen konnten. Katja Franz brauchen wir im SWE Volley-Team eigentlich nur den ganz jungen Spielerinnen neu vorzustellen, alle anderen kennen und schätzen sie. Katja ist 2007 vom Chemnitzer PSV zum SWE Volley-Team gekommen und hat bei uns bis 2011 in der 2. Volleyballbundesliga gespielt. In der Saison 2013/2014 und 2014/2015 stand sie für das SWE Volley-Team in der 3. Liga am Netz und danach zwei Jahre in der Regionalliga. Erste Trainer-Erfahrungen sammelte sie als zeitweilige Trainerin der U13/14 gemeinsam mit Heiko Herzberg.

Der Vorstand setzt mit Katja Franz und einem motivierten jungem Regionalligateam einen deutlichen Akzent der Nachwuchsförderung. Wir wollen junge Talente im Verein halten und mit der Regionalliga eine Brücke zur Bundesliga schlagen. Deshalb werden in der kommenden Saison sowohl die Anschlusskader der ersten Bundesliga, als auch sehr junge Spielerinnen die derzeit am Erfurter Sportgymnasium sind, die tragenden Säulen des Regionalligateams sein.“

Mit Jörg Neuberg wird die Trainerin auch einen jungen Co-Trainer an ihrer Seite haben. Der frisch gebackene C-Trainer kommt aus Ilmenau zum SWE Volley-Team. Er wird sich im Anschlussbereich (Regionalliga) sowie in ausgewählten Bereichen der Nachwuchsarbeit des Vereins einbringen, neue Impulse setzen und wertvolle Erfahrungen sammeln.

Während die 1. Bundesliga in Erfurt erst am 29. Oktober startet, ist der erste Heimspieltag der Regionalliga am 17. September 2016 um 15 Uhr im Erfurter Sportgymnasium. Gegen die Damen vom VC Gotha startet das SWE Volley-Team in die Saison in der Regionalliga.

Saisonvorbereitung und Trainingsauftakt

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Wieder am Ball

Langsam geht es in die „heiße Phase“ der Saisonvorbereitung für unser SWE Volley-Team. In dieser Woche konnten wir wieder Neuigkeiten vermelden.

Nachdem der Kader unserer Bundesligaspielerinnen steht haben wir einen neuen Trainer verpflichtet. Manuel Müller wird künftig unsere erste Bundesligamannschaft coachen. Nachdem Heiko Herzberg seit acht Jahren Trainer und seit dem letzten Jahr auch zugleich Geschäftsführer der Spielbetriebs GmbH war, haben wir gemeinsam entschieden, dass in der 1. Bundesliga beides zugleich zeitlich nicht zu schaffen ist. Heiko wird künftig als Sportdirektor ein breites Betätigungsfeld haben.

In der 1. Volleyballbundesliga werden auch mit einer Namensänderung starten. Während der Verein weiter das SWE Volley-Team ist wird die Bundesliga als Schwarz-Weiss Erfurt Volleyteam starten. Die Liga verlangt, dass sich die Herkunftsbezeichnung im Namen widerspiegelt. In Abstimmung mit unserem Hauptsponsor den Erfurter Stadtwerken bleibt es zwar bei der Abkürzung SWE – aber ausgeschrieben Schwarz-Weiss Erfurt.

Trainingsauftakt mit dem MDR
Trainingsauftakt mit dem MDR

Heute Abend konnte ich dann auch unser neues Team und den Trainer erstmals beim Training begrüßen und viel Erfolg wünschen. Gestern Abend war zwar bereits der Trainingsauftakt, aber da hatten wir zeitgleich unsere Vorstandssitzung. 13 Spielerinnen haben heute mit Manuel das Training aufgenommen und wurde dabei von einem MDR-Fernsehteam begleitet (Sonntag zu sehen im TV).

Vier Spielerinnen aus dem Stammsechser des letzten Jahres (Selma, Toni, Liis, Ali) sind dabei, unsere Neuverpflichtungen (Katlin und Macy aus den USA sowie Lisa, Madleen, Michaela und Luise) und als Anschlusskader unsere vier Mädels vom Erfurter Sportgymnasium (Friedi, Paula, Marie und Paula). Heiko Herzberg hat angedeutet, dass ggf. noch eine Verpflichtung hinzu kommt. Heute Abend waren bis auf Liis (ist noch mit der estnischen Nationalmannschaft unterwegs) alle beim Training dabei.

In drei Wochen werden die Fans unsere Mädels erstmals bei SWE-Cup in Aktion sehen. Es folgen weitere Vorbereitungsturniere bevor es Mitte Oktober richtig los geht.

Das Teambild füllt sich…

Die Bundesliga-Teams der Trainerära Heiko Herzberg
Die SWE Volley-Team Bundesligamädels der Trainerära Heiko Herzberg

Nach der Saison ist vor der Saison – und alle Jahre wieder formiert sich in den Monaten Juni/Juli unser neues Bundesligateam. In diesem Jahr ist es wieder eine besondere Herausforderung, da es durch den erneuten Aufstieg in die 1. Bundesliga zu einem erheblichen Umbruch in Team kommen wird.

Bei einem Abstieg ist dies ähnlich, weil viele Spielerinnen den Verein verlassen, bei einem Aufstieg gibt es hingegen viele Anfragen (in der Regel von den Spielervermittlern). Unser SWE Volley-Team hat sich in den letzten Jahren einen guten und soliden Namen im Volleyball gemacht. Auch dadurch haben wir nun bei der dritten Erstligamission eine breitere Auswahl an Spielerinnen. Begrenzt ist dies natürlich durch das finanzielle Budget.

Einig sind wir uns im Vereinsvorstand, dass wir insbesondere junge Perspektivspielerinnen holen wollen, die durch Ausbildung und Studium mehrere Jahre im Verein bleiben können. In der letzten Woche konnte unsere Cheftrainer und GmbH-Geschäftsführer Heiko Herzberg die ersten fünf Verpflichtungen bekannt geben (siehe Pressemitteilungen). Ich freue mich, dass rund die Hälfte unseres Teams in der kommenden Saison aus bekannten Spielerinnen der letzten Saison bestehen wird.

Heimspiele der kommenden Saison
Heimspiele der kommenden Saison

Heiko Herzberg hat mit Bedacht die Gespräche mit den Spielerinnen geführt und der endgültige Erstligakader wird am Ende 12-13 Spielerinnen umfassen. In einer Bildcollage habe ich einmal die letzten acht offiziellen Teamfotos für ihn zusammengestellt (im Erstligajahr 2010/2011 gab es zwei Teambilder, weil in es in der Saison einen erheblichen Umbruch gab). Ich setze drauf, dass Heiko ein gutes Team formen wird. Mitte August werden wir in die Saisonvorbereitung einsteigen und dann zum offiziellen Teambild 2016/2017 Aufstellung nehmen.

Madleen Piest schmettert zukünftig für Erfurt

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Unser nächster Neuzugang – Herzlich Willkommen in Erfurt Madleen Piest!

„Eine weitere Neuverpflichtung ist beim Bundesliga Aufsteiger SWE Volley-Team in trockenen Tüchern.“, vermeldet Teammanager Heiko Herzberg. Aus dem Norden wechselt vom Zweitligisten Wildcats Stralsund die 21 jährige Madleen Piest in die Thüringische Landeshauptstadt.

Die 186 cm große Diagonalangreiferin erlernte das Spiel am hohen Netz in Parchim und setzte Ihre sportliche Karriere beim Bundesstützpunkt VC Olympia Schwerin fort. Dort schaffte sie den Sprung in den Anschlusskader des ambitionierten Erstligisten Schweriner SC.

Seit der Saison 2014/15 ging Madleen für die Wildcats am Strelasund auf Punktejagd. Zum einen, um als junge Spielerin mehr Spielpraxis und Erfahrung zu sammeln und zum anderen, um erfolgreich ihre Berufsausbildung abschließen zu können. Beides hat Madleen Piest erreicht.

In der 2.Bundesliga Nord zählte sie seit dem zu den punktbesten Spielerinnen und in 2016 hat sie erfolgreich ihre Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation beendet. Nun ist, wenn auch mit Umwegen, der Fokus wieder ganz auf die 1.Volleyball Bundesliga gerichtet. „Madleen passt sehr gut in unser Konzept, jungen deutschen Spielerinnen die Chance zu geben, Volleyball auf höchsten Niveau zu spielen.“, so Vereinspräsident Michael Panse.

(Foto: VC Stralsund)