Volleyball

Herzlich Willkommen in Erfurt!

Selma Hetmann im Trikot des SWE Volley-Teams

Selma Hetmann verstärkt in der neuen Saison das SWE Volley-Team

Zweifellos gehört es zu den schönen Momenten im Leben eines Vereinspräsidenten, wenn er eine neue Spielerin verpflichtet und den Vertrag dazu unterzeichnet. Heute konnten wir ein neues Talent im Kreis des SWE Volley-Teams begrüßen und dies war so ein erfreulicher Moment!

Die noch 17jährige Selma Hetmann kommt vom Liga-Konkurrenten VCO Dresden nach Erfurt und unterschrieb heute einen 3-Jahresvertrag. Selma bringt trotz ihrer Jugend schon eine beeindruckende Erfolgsliste mit. Seit der Saison 2009/2010 spielt sie in der 2. Bundesliga. 2011 wurde sie mit dem DSC bei der Deutschen Meisterschaft U-18-Meister und Bundespokalsieger und 2012 noch einmal Meister mit der U18 und der U20. 2012 wurde Selma mit der Juniorennationalmannschaft 5. bei der Europameisterschaft und holte erneut 2013 mit dem DSC die U20 Meisterschaft.

Das Ziel der 1,88 m großen Mittelblockerin ist klar. Sie will perspektivisch in die 1. Liga und hat auch das Zeug dazu. Mit unserem Kooperationsprojekt VolleyStars Thüringen mit dem VfB 91 Suhl und dem TVV gibt es dazu beste Voraussetzungen in Thüringen. Für die nächsten drei Jahre wird Selma in der Sportklinik am Urbicher Kreuz eine Ausbildung absolvieren und für die Erfurter Fans hoffentlich erfolgreich am Netz zuschlagen und blocken.

Bei der heutigen Vertragsunterzeichung war Selma die Vorfreude auf Erfurt anzumerken und als Vereinspräsident habe ich mich darüber gefreut, dass sie zu uns kommt. Einen ganz kleinen Wermutstropfen (der aber gar keiner ist) gab es schon. Das Foto des Tages machten wir heute im sitzen. 15 cm Größenunterschied hielten mich zwanghaft auf dem Stuhl fest, so sehr auch die Journalisten um ein Bild im Stehen gebeten haben 🙂

Volleyball in Thüringen – die Spitze ist unser gemeinsames Ziel

 

Pressekonferenz in Suhl

Genau 10 Jahre ist es her – da stiegen zwei Thüringer Damen Volleyball-Mannschaften in die 1. Bundesliga auf. Der VfB 91 Suhl war Meister der 2. Liga und das SWE Volley-Team (damals noch Braugold Erfurt) war Zweiter.  Ich wurde damals Präsident bei unseren Volleyballerinnen und habe seitdem die weitere Entwicklung mitgestalten können.

Sportlich blieb Suhl in der 1. Liga und feierte mit einem 3. Platz und dem Pokalsieg sowie internationalen Spielen große Erfolge. Wir sind nach dem unmittelbaren Abstieg in die 2. Liga immer an der Tür zum Oberhaus drangewesen. Zwei Mal wurden wir seitdem Vizemeister in der 2. Liga und einmal Dritter. 2010 sind wir ein zweites Mal auf- und danach wieder abgestiegen und zwei Mal haben wir auf eine Aufstiegsoption aus finanziellen Gründen verzichtet.

Die sportliche Konkurenz zwischen Suhl und Erfurt verlagerte sich daher auf den Nachwuchsbereich, wo wir allein in den letzten Jahren 35 von 60 Thüringer Meistertiteln gewannen (davon 22 von 30 in den Spielklassen U16 bis U20). Wir mussten aber in Suhl und Erfurt kosntatieren, dass wir junge Talente an andere Bundesligastandorte „verloren“ haben. Zum anderen konnten wir in beiden Vereinen kräftemäßig nicht eine lückenlose Kette von der 1. Liga bis in die unteren Spielklassen aufbauen.

Darüber hinaus geht es darum, wie wir uns als Volleyballsportart vermarkten und darstellen können, um neue Sponsoren zu gewinnen. Die DVL wird zudem insbesondere im organisatorischen Bereich künftig mit dem Masterplan 2015 deutlich höhere Anforderungen durchsetzen. Dieses Gründe waren ausschlaggebend, dass wir in den letzten Wochen intensive Gespräche zwische Erfurt und Suhl, sowie mit dem TVV geführt haben. Das Ergebnis ist die Kooperationsvereinbarung, die wir gestern unterzeichnet und in zwei Pressekonferenzen vorgestellt haben.

Unser gemeinsames Ziel ist es mit den VolleyStars Thüringen die Spitze der 1. und 2. Liga zu erreichen – wir haben uns dazu auf den gemeinsamen Weg gemacht.

Pressemitteilung

MDR-Bericht

Thüringer Allgemeine

Freies Wort

Deutschland Today (Suhl)

Deutschland Today (Erfurt)

 

 

Mit den „VolleyStars Thüringen“ Spitzenvolleyball eine Zukunft geben

Pressekonferenz in Suhl und danach in Erfurt

Die Partner VfB 91 Suhl e.V. (1. Volleyball-Bundesliga), SWE Volley-Team e.V. (2. Volleyball-Bundesliga) und der Thüringer Volleyball-Verband werden künftig unter einem gemeinsamen Dach stärker zusammenarbeiten.  Ziel ist es, ab der Saison 2014/2015 die Vermarktung der Sportart Volleyball im Land Thüringen im Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga sowie im Nachwuchsleistungssport zu verbessern.

„Durch die gemeinsame Verwaltung, Organisation und Vermarktung versprechen wir uns Synergieeffekte für die langfristige Sicherung des Spitzenvolleyballs im Freistaat Thüringen. Wir wollen den Anschluss an die Spitzenclubs in Deutschland, Schwerin, Dresden und Vilsbiburg, erreichen.“, so Tankred Schipanski, Präsident des VfB 91 Suhl.

„Der neue Name „VolleyStars Thüringen“ eröffnet neue Möglichkeiten der Präsentation und der Außendarstellung, sowohl aus sportlicher als auch wirtschaftlicher Sicht. Durch die gebündelte mediale Präsenz und Vermarktung werden vielfältige Geschäftsfelder aufgetan, um die wirtschaftliche Basis für professionellen Volleyball in Thüringen zu sichern.“, erläutert Michael Panse, Präsident des SWE Volley-Team e.V..

„Auch im Hinblick auf die Nachwuchsförderung  ist die Kooperation der beiden Vereine eine wichtige und zukunftsweisende Entscheidung“, sagte Ines Knauerhase, Präsidentin des Thüringer Volleyball-Verbandes e.V.. Durch eine Konzentration des Nachwuchsleistungssportes am Standort des Sportgymnasiums in Erfurt und der Entwicklung und Förderung von Landesstützpunkten unter regionalen Gesichtspunkten im Land Thüringen, soll eine nachhaltige und durchlässige Struktur geschaffen werden, um Athletinnen für die 1. und 2. Bundesliga sowie für die Nationalmannschaften auszubilden.“

Bereits in der Saison 2013/2014 wird das Team des VfB 91 Suhl in der 1. Bundesliga unter dem neuen Namen „VolleyStars Thüringen“ spielen. Dadurch soll das gemeinsame Projekt öffentlich sichtbar gemacht und die Attraktivität eines überregionalen Engagements für potentielle neue Sponsoren gesteigert werden. Ab der Saison 2014/2015 wird auch die Mannschaft des SWE Volley-Team in der 2. Bundesliga unter dem neuen Namen „VolleyStars Thüringen II“ an den Start gehen.

Zur Außendarstellung und Kommunikation der Zusammenarbeit werden in der Saison 2013/2014 zwei Spiele der „VolleyStars Thüringen“  in der Erfurter Riethsporthalle ausgetragen: am 2.11.2013 gegen die Roten Raben Vilsbiburg und am 25.01.2014 gegen den Dresdner SC. Desweiteren ist es geplant, vereinsübergreifend in Suhl und in Erfurt Trainingseinheiten und Testspiele zu absolvieren.

 

SWE Volley-Team baut auf bewährte Kräfte

Mit ihren Unterschriften besiegelten der Präsident Michael Panse und die Spielerinnen Annika Müller, Saskia Leonhardt und Maria Völker ein weiteres Jahr der Zusammenarbeit. Michael Panse ist erfreut, gleich drei Leistungsträgerinnen für die kommende Spielzeit verpflichtet zu haben.

 „Annika, Saskia und Maria sind in den letzten Jahren zu Leistungsträgerinnen gereift“, so der Präsident des SWE Volley-Teams, „… sie sollen das Grundgerüst einer konkurrenzfähigen Mannschaft bilden, die in der Saison 2013/2014 um die Medaillen spielen soll“.

Ging es nach Michael Panse, hätte er gerne auch die Verpflichtung von Jana Illiger bekanntgegeben. Jana Illiger zählt seit Jahren zu den Top Spielerinnen auf der Liberoposition. Sie hat großen Anteil an den Erfolgen ihrer Mannschaft in den zurückliegenden Jahren. Doch nun sind es Mutterfreuden, denen Jana Illiger entgegensieht. So wird sie in den nächsten Monaten nur vom Spielfeldrand mit ihren Mädels mitfiebern können.

Auf diesem Wege wünschen wir ihr alles Gute und sagen Dankeschön für die geleistete Arbeit. Bis zum Start in die Saisonvorbereitung am 5. August werden weitere Verpflichtungen folgen und auch potentielle Neuzugänge vorgestellt.

SWE Volley-Team verlängert Trainerverträge

Im Ergebnis der gestrigen Vorstandssitzung hat das SWE Volley-Team in Vorbereitung der Saison 2013/2014 die Verträge mit dem langjährigen Cheftrainer Heiko Herzberg und seinem Co-Trainer Grzegorz Bienkowski verlängert. Seit nunmehr fünf Jahren ist Heiko Herzberg Trainer der Bundesligadamen in Erfurt. Michael Panse, Präsident des SWE Volley-Teams, erklärte zur Trainerpersonalfrage:

„Ich bin erfreut, dass es uns gelungen ist, die Verträge mit unserem Chef- und unserem Co-Trainer zu verlängern. Wir wollten Heiko Herzberg in Erfurt als Trainer behalten, weil er mit seinem Engagement das SWE Volley-Team weiter entwickelt und zu einer festen Größe in der Volleyball-Bundesliga geformt hat.

Er hat das SWE Volley-Team zurück in die 1. Bundesliga geführt und konnte mit dem Team in der Saison 2011/2012 Jahr den Vizemeistertitel der 2. Bundesliga erringen. Er hat gemeinsam mit dem Trainerteam die Nachwuchsarbeit des Vereins ausgebaut und neu strukturiert. Er hat damit in der Saison 2012/2013 ein junges und erfolgreiches Bundesligateam geformt, welches sich in den letzten Spielen der Saison immer stärker präsentierte und den 5. Platz erreichte. Die bisherigen Gespräche zu den bestehenden Spielerverträgen und zu Neuverpflichtungen lassen uns optimistisch in die neue Saison blicken.

Wir wollen mit unserem Team in der Spitzengruppe der 2. Volleyball-Bundesliga mitmischen. Mit allen unseren Spielerinnen laufen derzeit die Gespräche zu den Vertragsverlängerungen. Ich bin sehr froh darüber, dass das Team nahezu vollständig zusammen bleiben wird. Neben drei bis vier angestrebten Neuzugängen ist dies der Garant dafür, weiterhin erfolgreichen und attraktiven Volleyballsport in Erfurt zu präsentieren.“

Sport am Wochenende

Die Eislauf-Geschwister Beckert

Je näher die Sommerpause kommt, desto weniger Sportveranstaltungen stehen am Wochenende auf dem Programm. Gestern war auch Familientag und da ging es wie in jedem Jahr zum Petersberg-Frühlingsfest. Da mein Sohn aber nun nicht mehr beim Thüringer Folklore Ensemble aktiv mittanzt, waren wir zum ersten Mal seit Jahren nicht an Auftrittszeiten gebunden.

Bei der Eröffnung standen wieder zahlreiche Politiker mit auf der Bühne. Ministerin Marion Walsmann, die Bundestagsabegordneten Antje Tillmann und Carsten Schneider, sowie OB Andreas Bausewein und die Landtagsabgeordnete Birgit Pelke. Der Petersbergverein stellt in jedem Jahr ein tolles Fest auf die Beine und als Vereinsmitglied freue ich mich über das Engagement der Vereinskollegen sehr. Als prominente Gäste waren in diesem Jahr die Beckert-Geschwister zu Gast und bei einer Autogrammstunde. Die erfolgreichen Eisschnellläufer-Geschwister wollen 2014 zusammen bei Olympia sein. Viel Erfolg bei der Mission!

Gestern Abend ging es dann noch mit den Kindern zum Autofrühling auf den Domplatz und danach glühte der Grill. Heute Vormittag stand dann der Besuch der Kinderkult 2013 auf dem Programm. Unser SWE Volley-Team gestaltete dort das Volleyball-Mitmachprogramm. Dramatik pur gestalteten unsere U-16 Damen am Nachmittag in der Halle am Sportgymnasium.

Bei der Regionalmeisterschaft Ost waren ihre Gegenerinnen aus Suhl, Dresden und Lichtenstein. Nach zwei Siegen gegen Suhl und Dresden war die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft schon im Sack – jetzt ging es im Finale gegen Lichtenstein um die Meisterschaft. Nach dem 1:1 Satzausgleich ging es im entscheidenten dritten Satz hin und her. Am Ende siegten unsere Mädels glücklich mit 19:17 und um so lieber habe ich die Siegerehrung gemacht.

Ausflug ins Allgäu

Von der Wochenendtour ins Allgäu ist das SWE Volley-Team zwar ohne Punkte, aber dennoch mit guten Eindrücken zum Saisonfinale zurück gekommen. Unser Steinbrück-Bus war voll. Der Vorstand war komplett an Bord und die treuen Fans unserer Mädels ebenso. In der Allgäu-Sporthalle in Sonthofen konnten wir so „Heimstimmung“ für unsere Mädels schaffen. 10 Gästetrommeln standen den fünf einheimischen Trommeln gegenüber, bzw. neben ihnen am Spielfeldrand.

Zum Ende einer erfolgreichen Saison ging es für unsere Bundesligadamen am Samstag ins Allgäu. Rund 500 km südlich von Erfurt stand das letzte Saisonspiel gegen die TSV Sonthofen auf dem Programm. Neben dem immer wieder neuen Prestigeduell in der 2. Liga, ging es für beide Teams noch um die Abschlussplatzierung in der Tabelle. Für unsere Mädels war der Platz fünf (als erklärtes Saisonziel schon gesichert) und es bestand nur noch die theoretische Aussicht auf Platz 3 oder 4, wenn wir mit 0:3 gegen Sonthofen gewinnen würden. Diesen Platz 3 wollte aber Sonthofen sich weder von uns noch von Bad Soden nehmen lassen, deshalb brauchten auch sie den Sieg.

Nach der langen Anreise blieb uns noch etwas Zeit, das Allgäu-Städtchen zu erkunden, bevor es am Abend um Punkte ging. Die Stimmung in der Halle war gut vor, während und auch nach dem Spiel. Ein spannendes Fünf-Satz-Spiel begeisterte die Fans auf beiden Seiten. Leider verloren unsere Mädels den fünften Satz mit 15:11 und damit das Spiel mit 3:2, aber da es kein 0:3 mehr werden konnte, war die große Spannung schon nach dem zweiten Satz raus. Meine vereinsinterne Wette mit unserem Schatzmeister Thomas Recknagel um eine Kiste Barolo-Wein hatte ich somit verloren. Zum Saisonbeginn hatte ich auf eine Platzierung von 4 oder besser und er auf 5 oder schlechter gesetzt.

Gefeiert haben wir nach dem Spiel gemeinsam mit den Sonthofener Fans – bei uns am Tisch gab es neben dem einheimischen Bier auch Barolo 🙂 Auf der Tanzfläche dominierten unsere Mädels und unser Hallensprecher Stephan Siegl griff sich das Mikrofon und sang sogar!!!

Jetzt steht nur noch das Pokalfinale an und ansonsten geht es an sie Vorbereitung der neuen Saison. Am 21. September startet die Saison 2013/2014. Wetten auf das Saisonergebnis werden schon wieder entgegen genommen.

Bildergalerie bei flickr

Spielbericht aus Erfurter Sicht…

… und aus Sicht von Sonthofen

 

Das weiße Ballett lud zum letzten Tanz der Saison 2012/2013

Der letzte Heimspieltag unserer Damen vom SWE Volley-Team war noch einmal ein Saisonhöhepunkt. 812 Zuschauer (Saisonrekord) waren gekommen, um das Spiel gegen NaWaRo Straubing zu sehen. Unter den Gästen waren auch der Geschäftsführer der Stadtwerke Peter Zaiß, Oberbürgermeister Andreas Bausewein und der Präsident des Landessportbundes Peter Gösel, sowie zahlreiche unserer Sponsoren.

Unsere Mädels legten los wie die Feuerwehr und beim Zwischenstand von 16:2 rieben sich die Fans schon die Augen. Dass auf dem Feld der Fünftplatzierte gegen den Sechstplatzierten spielte war nicht zu erkennen. Unseren Mädels gelang alles und Straubing praktisch nichts.

Mit unserem Geburtstagskind der letzten Woche Ekaterina Soloninkina

Mit 25 zu 12 ging der erste Satz ebenso deutlich, wie der zweite Satz mit 25 zu 14. In der 10 Minutenpause gab es eine Tanzeinlage – die allerdings eher den Gästen half. Überraschend ging der 3. Satz mit 23 zu 25 an Straubing. Gut, dass es im vierten und letzten Satz mit 25 zu 16 wieder rund lief und damit der 3:1 Sieg unter Dach und Fach war.

Nach dem Spiel begann die große Abschlußfeier. Zunächst begeisterten unser Mädels aber noch einmal ihr treues Publikum. Mit einer einstudierten Choreografie präsentierte das weiße Ballett gleich mehrere Tanzeinlagen und natürlich mussten auch die Vereinsverantwortlichen mit tanzen.

Das was wir dabei angeboten haben hat zwar Spaß gemacht, aber war sicher keine Augenweide für die Fans im Gegensatz zu unseren Mädels 🙂 Von der Tanzshow unserer Mädels gibt es ein tolles Video.

Die weißen Trikots unserer Spielerinnen wurden traditionsgemäß gleich nach dem Spiel beim Abschlußfest zugunsten der Nachwuchsarbeit versteigert. Sensationelle 1.645 Euro standen am Ende zu Buche. Immerhin 415 Euro brachte das Trikot von unserer Libera Jana Illiger. Manschaftskapitän Annika Müller folgte mit 315 Euro und die Trikots von Maria Völker sowie Toni Stautz waren den Fans jeweils 220 Euro wert! ein großes Dankeschön im Namen des Vereins für diese Unterstützung unseres Nachwuchses.

Als Vereinspräsident habe ich nach dem Spiel gerne allen gedankt, die diese Saison ermöglichten. Zuallererst unseren jungen Team. Mit dem jüngsten Team der letzten Jahre werden wir die Saison mit dem 5. Platz beenden (auch wenn ich noch auf das Wunder von Sonthofen hoffe – mit einen 3:0 dort könnten wir noch auf Platz 4 vorrücken).

Unser Trainerteam um Heiko Herzberg hat unser Team gut trainiert und motiviert durch die Saison gebracht. An zweiter Stelle stehen unsere treuen Fans gemeinsam mit den Sponsoren, die die erfolgreiche Saison ermöglichten. Und schließlich geht der Dank an alle Helfer und Freunde des Erfurter Damenvolleyballs.

In der kommenden Woche geht die Saison mit dem Spitzenspiel in Sonthofen zu Ende. Wir werden mit dem ganzen Vorstand mitfahren und dort mit den Mädchen feiern. Alter und neuer Meister der 2. Liga ist der VV Grimma. Im letzten Jahr holten sie erst am letzten Spieltag gegen uns die Meisterschaft. In diesem Jahr nun schon am gestrigen vorletzten Spieltag im Spiel gegen Sonthofen. Glückwunsch nach Grimma!

Bilder vom Spieltag

 

Vorstandsneuwahl beim SWE Volley-Team e.V.

Erfolgreiche Bilanz zur Mitgliederversammlung

Im Rahmen der Mitgliederversammlung stand in der vergangenen Woche auch die Wahl des neuen Vorstandes auf der Tagesordnung. Bevor sich jedoch Präsident Michael Panse zur Wiederwahl stellte, zog er eine positive Bilanz seiner jüngeren Amtszeit. „Wir können sowohl im Erwachsenen- als auch Nachwuchsbereich auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. In der 2. Bundesliga wurden wir Vizemeister und unsere zweite und dritte Mannschaft holten sich den Regionalligameistertitel bzw. den Thüringenmeister. Dazu neben vielen Top-Platzierungen auf Landes- und Regionalebene ein dritter Platz bei der Deutschen Meisterschaft der U20, dem besten Ergebnis eines Nachwuchsteams unseres Vereins.“

Neben Michael Panse, der ohne Gegenstimme erneut das Vertrauen der Mitglieder genießt, wurde auch der für die Finanzen zuständige Vizepräsident, Thomas Recknagel, im Amt bestätigt. Neu als Vizepräsident agiert der Rechtsanwalt Jens Greskamp, der neben rechtlichen Aufgaben auch für die Organisation im Verein verantwortlich ist. Zuvor hatte im Sommer Ralf Keuterling auf eigenen Wunsch seine ehrenamtliche Tätigkeit nach vielen Jahren im Verein beendet. Als Beisitzer fungieren unverändert Jens Hugo (Koordinator TVV/Sportgymnasium), Stephan Siegl (Öffentlichkeitsarbeit), Markus Schwarz (Kommunikation & Neue Medien) und Mario Panse-Rögner (Jugendwart).

Beim Ausblick auf die neue, zweijährige Amtszeit stellte der neue und alte Präsident heraus: „Wir werden unseren Weg, Nachwuchs hier am Standort Erfurt zu entwickeln, konsequent weiter gehen, um daraus Spielerinnen für die Bundesliga zu entwickeln. Die Rahmenbedingungen mit Trainern, medizinischer Betreuung, Sportstätten und Sportgymnasium einschließlich Internat sind auf Erstligastandart. Lediglich die finanzielle Ausstattung des Vereins hindert uns, mittelfristig an einen Aufstieg in die 1. Bundesliga zu denken.“

Doppelsieg in der Riethsporthalle

Heute mal ganz locker…

Das heutige Bundesligaspiel gegen die Damen vom FV Tübinger Modell konnten wir ganz locker mit 3:0 (25:18, 25:14 und 25:10) nach Hause spielen. Die 355 Zuschauer sahen ein in jeder Hinsicht überlegenes SWE Volley-Team und so war es sicher auch das kürzeste Spiel der Saison. In der Tabelle sind wir jetzt auf dem Weg zu einem ausgeglichenen Punktestand (aktuell 8:10, und Platz 6) – nächste Woche ein Sieg gegen Chemnitz und wir sind wieder im sicheren Mittelfeld.

Die Mädels vom Tübinger Modell hatten bis jetzt erst zwei Punkte und konnten heute auch nur in der ersten Hälfte im ersten Satz etwas Hoffnung haben, dass ein Satzgewinn möglich wäre.

Etwas überraschender war da schon der Sieg vom SWE Volley-Team II gegen Lohhof II. Unsere Zweite gewann heute Nachmittag mit 3:0 und kletterte auf den 2. Platz in der Dritten Liga Ost hinter dem letztjährigen Zweitligisten Nürnberg. Klasse, dass unsere Mädels immer besser in Schwung kommen!

Bilder vom Spiel

 

 

Auf und ab im Erfurter Sport

An diesem Wochenende waren die Emotionen zu den Punktspielen der Erfurter Mannschaften durchaus gegensätzlich. Die Black Dragons begeisterten ihre Fans gleich mit einem Heim- und einem Auswärtssieg, wobei letzterer in Chemnitz durch den von einem 4:1 Rückstand auf einen 4:7 Sieg gedrehten Sieg besonders wichtig war.

Für Rot-Weiß war es mal wieder ein Spiel unter dem Motto „gut gespielt und trotzdem keinen Punkt“. Beim Tabellenzweiten Preussen Münster als Tabellenletzter zu verlieren ist nicht überraschend. Allerdings war auch dieses Mal wieder mehr drin und zum nun schon sechsten Mal in dieser Saison schwächte sich RWE mit einer Roten Karte. Der Samstag stand bei mir und meinen Söhnen im Volleyball-Focus. Am Vormittag waren wir bei einem Fotoshooting mit unseren Bundesligamädels dabei. Ein neuer Partner für unser SWE Volley-Team war vor Ort beim Vormittagstraining und in sowie um sein Auto haben wir unsere Models platziert. Das Ergebnis wird ab Donnerstag hier zu bewundern sein. Nur vorab schon mal, meine beiden Söhne waren mit Freude dabei und wollten aus dem Auto gar nicht mehr aussteigen. Dennoch wird dies nicht das neue Familienauto!

Nach dem Mittagsschlaf ging es mit dem Kurzen wieder zur Riethsporthalle. Unsere zweite Mannschaft kämpte in der neuen 3. Liga um Punkte gegen TV Planegg-Krailling aus Bayern. Unter großem Jubel der rund 80 Zuschauer gelang der erste Saisonsieg. Leider mißlang das Vorhaben, am Abend ein weiteres bayerisches Team zu besiegen. Gegen den Aufsteiger TV Dingolfing verloren unsere Mädels in einem unkämpften Spiel mit 2:3 im Tiebreak. Derzeit sind unsere Mädels noch nicht wieder auf der Erfolgspur. Hoffen wir, dass es nächste Woche besser wird, dann stehen schwere Auswärtsspiele in Grimma und Dresden an. Der Sonntag war dann schließlich Familientag und sportfrei. Zum Familientreffen ging es nach Dachwig. Am Abend waren wir mal wieder im Cinestar. Dieses Mal ohne die Kinder – Skyfall, der neue James Bond.

Zwei vergebene Chancen

Gleich zwei Niederlagen gab es für unser SWE Volley-Team an diesem Wochenende. Ärgerlich ist dies, weil wir beide Spiele auch hätten gewinnen können. Allerdings standen mit Lohhof und Sonthofen auch Gegenerinnen auf dem Feld, die seit Jahren die Spitze der 2. Volleyballbundesliga mitbestimmen. Wir wussten vorher, dass es schwer wird und haben natürlich trotzdem mit unseren Mädels gehofft.

Beim SV Lohhof haben wir in den vergangenen Jahren nie viel gewinnen können. So gerne wir uns an die Spiele in Erfurt erinnern, so ungern an die Spiele dort. Heike Herzberg liebäugelte trotzdem damit den „Bock umstoßen“ zu können, aber die Serie setzte sich fort. Nachdem unsere Mädels erst gegen 2 Uhr in der Nacht aus Lohhof zurück waren (wenigstens eine Stunde mehr Schlaf gab es ja durch die Zeitumstellung), ging es heute Nachmittag gleich weiter.

Nach dem sensationellen Sieg in Grimma (passiert auch nicht so oft) waren unsere Mädels heiß auf die Pokal-Quali gegen Sonthofen. Schließlich winkte als nächster Gegner kein geringerer als der Deutsche Meister und Pokalsieger Schweriner SC. Auch die Schwerinerinnen wären sicher am 7.11. lieber nach Erfurt gekommen, ist doch Sonthofen noch einmal knapp 500km weiter entfernt.

Aber es hat nicht sollen sein. Fünf Sätze und am Ende Sonthofen als Sieger. Während unsere Mädels den 1. und 3. Satz jeweils denkbar knapp verloren (25:27 und 23:25) gewannen sie den 2. und 4. Satz jeweils deutlich mit 25:17 und 25:16. Im Tiebreak führten unsere Mädels bereits mit 11:7 bevor acht Punkte in Folge Sonthofen zum Sieg führten. Ärgerlich, wenn wir wie im 3. Satz und im Tiebreak so deutlich führen und dann das Heft aus der Hand geben. Aber die 150 Zuschauer (mehr waren es am Sonntag Nachmittag leider nicht) sahen ein spannendes Spiel. Die nächste Chance sich zu revanchieren besteht auch bald. Am 8. Dezember kommen die Damen aus Sonthofen erneut nach Erfurt, dann im Kampf um Bundesligapunkte.