Volleyball

Pokal-Quali

Zur Qualifikation für das Pokalachtelfinale empfangen unsere Damen vom SWE Volley-Team das Allgäu Team Sonthofen. Der Sieger der Pokal-Quali wird am 7.11. auf den Deutschen Meister und Pokalsieger Schweriner SC treffen

Sportwochenendrückblick

Gerne habe ich unseren Mädels die Bronze-Medaille umgehängt

Deutlich verbessert sieht die sportliche Bilanz dieses Wochenendes im Vergleich zur letzten Woche aus 🙂 Aber es ist auch noch Luft nach oben!

Die Black Dragons gewannen am Freitag gegen F.A.S.S. Berlin, allerdings erst im Penaltyschießen und so gab es zwei Punkte. Heute Abend in Leipzig gab es hingegen nichts zu holen. Mal sehen wann der erste klare Dreier kommt, vielleicht nächsten Freitag gegen Niesky. RWE spielte bei Unterhaching. Nach den letzten klaren 0:3 Niederlagen, fühlte sich das 2:2 in der Schlußminute wie ein Sieg an.

Unser SWE Volley-Team hatte eine lange Reise nach Stuttgart vor sich. Bei der zweiten Mannschaft des Erstligsten sollte der erste Auswärtssieg der Saison gelingen. Mit 1:3 (15:25, 29:27, 17:25 und 23:25) meisterte das SWE Volley-Team die Aufgabe. Das ganze Wochenende wurde in der Erfurter Riethhalle Volleyball gespielt und heute war ich mit meiner Familie bei der tollen Finalatmosphäre dabei.

Finale Württemberg – Thüringen

Der Bundespokal Süd fand für die U-16 Jungs und U-15 Mädels in Erfurt statt. Die beiden Thüringer Teams marschierten souverän durch die Vorunde der neun Landesverbände. Für unsere Mädels war dann heute im Halbfinale Schluss, aber gemeinsam mit Sachsen holten sie die Bronzemedaille. Ein toller Erfolg für das Team! Sechs der neun Spielerinnen kommen vom SWE Volley-Team und das macht uns besonders stolz. Das Finale gewann Hessen gegen Bayern.

Die U-16 Jungs schafften es sogar ins Finale, wo sie sich Württemberg beugen mussten. Aber auch für sie war die Silberdedaille ein Riesenerfolg. Die Organisation vom TVV war perfekt, wir haben gerne unterstützt und uns für die Deutschen Meisterschaften U-16 2013 empfohlen. Wir haben uns um die Ausrichtung beworben und heute schon positive Signale bekommen.

Zweifellos das Team aus Bayern bei der Siegerehrung

Vielen Dank an alle Organisatoren und Helfer heute – aber auch an alle Trainer, Übungsleiter und ehrenamtliche Helfer unseres SWE Volley-Teams.

Wir wurden am Wochenende für unsere Nachwuchsarbeit beim TVV-Verbandstag ausgezeichnet und da gibt es viele, die in unserem Verein dafür Verantwortung tragen.

Am kommenden Wochenende stehen nun einmal drei Heimspiele auf dem Programm: Freitag 20 Uhr die Black Dragons gegen Niesky, Samstag 14 Uhr RWE – Babelsberg im Steigerwaldstadion und Sonntag 16 Uhr im Pokal unser SWE Volley-Team gegen Sonthofen. Drei Siege wären doch richtig Klasse und ich werde zu allen drei Spielen hingehen und unsere Erfurter Teams anfeuern.

Bilder vom Bundespokal

 

 

Es wird wieder sportlich…

Im Spiel gegen Schaffhausen
Im Spiel gegen Schaffhausen

Die Wochenendangebote sind nun wieder mit zahlreichen Sportveranstaltungen angereichert. Also besteht die Sportalternative nicht nur in eigenen Aktivitäten oder dem Besuch von Sportveranstaltungen in anderen Regionen, sondern ich kann (vorzugsweise mit der Familie) auch die Erfurter Teams aktiv anfeuern.

Am Wochenende bestand dazu mehrfach die Gelegenheit. Unser SWE Volley-Team präsentierte sich erstmals in Vorbereitung der neuen Saison vor heimischer Kulisse in der Riethsporthalle beim 4. SWE-Cup. Mit dem 2. Platz bin ich sehr zufrieden, wenngleich es natürlich noch Arbeitsbedarf bis zum Saisonbeginn in zwei Wochen gibt.

Im Auftakt- und Finalspiel verloren wir gegen Kanti Schaffhausen aus der 1. Liga der Schweiz. Kein Beinbruch – schließlich spielt die internationale Schweizer Truppe auch als EC-Teilnehmer. Wichtiger war da schon die Standortbestimmung gegen unsere Zweitligamitbewerber. Im Halbfinale gewannen wir gegen Grimma (wieder als Zweitligameisterbezwinger). Grimma verlor im Spiel um Platz 3 gegen Sonthofen. Beim Turnier waren unter anderem auch die Teams Stuttgart II, VCO Dresden und Vilsbiburg  II – die wir alle in der Saison wiedersehen.

Ergebnisse vom SWE-Cup und Bilder vom Turnier

Abschied bei den Black Dragons
Abschied bei den Black Dragons

Am Samstag wurde auch zum ersten Mal nach der Sommerpause wieder Eishockey gespielt. Mit einem Abschiedsspiel verabschiedeten sich Fans und Mitspieler vom langjährigen Torwart Kai Fischer.

Die Nummer 19 im Tor der Black Dragons beendete eine Klasse-Laufbahn in der er u.a. Vizeeuropameister der Junioren wurde und in der DEL spielte. Viele Wegbegleiter spielten mit ihm am Samstag im Team „Kai Fischer und Gefährten“. Das Ergebnis war den über 400 Fans egal, es zählte der Spaß am Eishockey. Mein mittlerer Jonas muss sich nun für die neue Saison einen neuen Lieblingsspieler suchen, aber Kai Fischer bleibt dem Verein als Torwarttrainer erhalten.

Bilder vom Abschiedsspiel

 

Teampräsentation SWE Volley-Team

SWE Volley-Team (10)Jeweils kurz vor dem Saisonstart präsentieren wir gemeinsam mit unsere Sponsoren unser aktuelles Bundesligateam. Auch wenn es in diesem Jahr nur wenige Veränderungen im Team gibt, war das Medieninteresse daran groß und so konnten ich als Vereinspräsident im Namen meiner Vorstandskollegen in der Riethsporthalle zahlreiche Gäste begrüßen.

Der Rückblick auf die vergangene Saison ist ausgesprochen erfreulich. Mit dem Vizemeistertitel in der 2. Volleyballbundesliga unserer 1. Mannschaft, gab es den Meistertitel in der Regionalliga für die 2. Mannschaft, den Thüringenmeistertitel für die 3. Mannschaft und mit der Bronzemedaille der U20 erstmals in der Vereinsgeschichte eine Treppchenplatzierung bei einer Deutschen Meisterschaft. Der Unterbau ist also ausgesprochen erfolgreich und so konnten wir regelmäßig eigene Talente bis in die Bundesliga führen. 150 Vereinsmitglieder haben wir und sind in allen Ligen und Altersklassen aktiv.

In der kommenden Saison wird unsere 2. Mannschaft in der neu geschaffenen 3. Liga spielen und das Juniorteam in der Regionalliga. Für beide Teams ist dies ebenso wie für das Bundesligateam eine Herausforderung. Mit 20,4 Jahren haben wir ein ausgesprochen junges Team. Nur das Nachwuchsteam vom VCO Dresden ist jünger. dennoch traue ich unseren Mädels ein Ergebnis von Platz 1-4 zu und habe darauf auch eine Kiste guten Wein gesetzt. Neu in der Mannschaft ist Ekaterina Soloninkina – herzlich Willkommen und allen Teams des SWE Volley-Teams viel Erfolg in der neuen Saison!

Bilder der Teampräsentation

Sportlich Licht und Schatten – und am Ende ist immer der Trainer schuld!

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Bis zum Spielbeginn gab es noch Hoffnung...

Rot-Weiß Erfurt bot an diesem Wochenende viel Medienstoff. Am Samstag Nachmittag nach dem Heimspiel gegen Arminia Bielefeld wurde der Trainer Stefan Emmerling beurlaubt – die Ursache dafür waren die erfolglosen ersten Spiele der Saison. Erfolglos gestaltet von den Spielern, efolglos auch, weil die Teamzusammensetzung wohl nicht drittligareif ist.

Stefan Emmerling wünsche ich persönlich alles Gute. Er trägt nicht die Schuld am derzeitigen Tabellenplatz. Über zwei Jahre hat er tolle Arbeit in Erfurt geleistet und zwei Mal den 5. Platz der 3. Liga erreicht. Aber in so einer Situation wie jetzt ist es leider immer der Trainer den es zuerst trifft. In den nun 13 Jahren, die ich regelmäßig ins Stadion gehe, habe ich zahlreiche Trainerentlassungen bei RWE erlebt. Meist mit erheblichen Kosten, weil das vertraglich vereinbarte Gehalt weiter gezahlt werden muss und im Saisonbudget fehlt. Auch in Erfurt wäre das Geld vom Präsidium besser in neue Spieler investiert worden. Bis jetzt hatte das Präsidium aber weitere Verpflichtungen abgelehnt und auf Jugend gesetzt. Nach der Trainerbeurlaubung soll es nun doch noch Spielertransfers geben.

rwe-5Am Samstag war ich mit meinen beiden jüngsten Söhnen auf der Tribüne live dabei und enttäuscht von der Darbietung der Spieler. Bis zum 0:1 hatte zwar Erfurt deutlich mehr vom Spiel, aber danach war es vorbei und folgerichtig gab es noch das 0:2. Die Arminia hatte nur wenige Chancen, aber die haben ihnen gegen die ängstlichen Erfurter gereicht. Das schönste Erlebnis war da am Samstag im Stadion, dass wir meinen jüngsten Sohn (der auch schon RWE-Mitglied ist) in der Geburtstagsliste im RWE-Express gefunden haben. Als Zuschauer bei Fußballspielen hatten wir in den Sommerwochen wenig Spaß – die letzten Spiele gingen alle verloren.

Wesentlich erfreulicher waren da die Volleyballnachrichten. Unser SWE Volley-Team war beim Rudow-Cup in Berlin. Traditionell ist dies der erste Gradmesser für die neue Saison. Gestern gab es einen Sieg gegen Stralsund und zwei Niederlagen gegen Lohhof und VCO Berlin II. Heute lief es mit drei Siegen hingegen optimal. Gegen Gastgeber Rudow und Emlichheim gab es erwartete Siege. Gegen Grimma gab es ebenfalls einen Sieg, der so vorher nicht erwartet war (Zweitbundesligameister-Bezwinger ist damit unser aktueller Vereinstitel). Damit ist als Fazit der 2. Platz unter den sieben Zweitligisten beim Rudow-Cup zu verzeichnen.

In der kommenden Woche werden wir offiziell unser neues Team präsentieren und in zwei Wochen steht unser SWE-Cup in Erfurt an. Spätestens dann ist klar wohin die Reise in diesem Jahr gehen kann. Die Saisonzielstellung ist noch offen. Bei der Vorstandssitzung in dieser Woche haben wir schon mal eine vorstandsinterne Wette abgeschlossen. Als Vereinspräsident setze ich auf Platz 1 – 4 und werde im Erfolgsfall von unserem Schatzmeister eine Kiste guten Rotwein erhalten. Falls das Saisonergebnis mit unserer jungen Truppe etwas schlechter wird ist dies auch kein Beinbruch und dann werde ich die Kiste Rotwein finanzieren. Sicher ist aber, wir vertrauen unseren Volleyballmädels und unserem Trainer und wünschen ihnen viel Erfolg für die neue Saison.

Talent aus Mittelfranken wechselt zum SWE Volley-Team

ekaterinaEkaterina Soloninkina heißt das neue Nachwuchstalent im Bundesligateam des SWE Volley-Team Erfurt, die unter anderem auf der Mittelblockposition den studienbedingten Ausfall von Anna Glief, kompensieren soll.

Geboren in Russland, aufgewachsen in Schwaig bei Nürnberg, berichtete Ekaterina am gestrigen Nachmittag zur Vertragsunterzeichung mit dem Vereinspräsidenten des SWE Volley-Teams Michael Panse über ihre noch junge Karriere und über ihre Ambitionen in der Blumenstadt Erfurt.

Durch ihren Vater, der für den SV Schwaig in der 2.Bundesliga schmetterte, fand Ekaterina mit zwölf Jahren selbst zum Volleyball. Mit 14 Jahren und dem stolzen Gardemaß von 184 cm wurden die Nachwuchstrainer in Bayern auf das junge Mädel aufmerksam. Folgerichtig durchlief Ekaterina die Ausbildungsetappen im Leistungssport über die Mittelfranken- und Bayernauswahl bis hin zur Sichtung für die Jugendnationalmannschaft. Und da die erste Adresse für Frauenvolleyball in Bayern die Roten Raben sind, wechselte Ekaterina auf das Sportinternat in Vilsbiburg. Dennoch zog es Ekaterina wieder zurück nach Schwaig. Die Vorbereitung auf das anstehende Abitur und die familiäre Bindung waren ihr wichtiger.

Fortan ging sie in der Saison 2011/2012 für den VfL Nürnberg in der 2.Bundesliga auf Punktejagd. Beim Vorbereitungsturnier im September 2011 in Erfurt, wurde Trainer Heiko Herzberg erstmals auf die nun schon 188 cm große Spielerin aufmerksam. In den nun folgenden Gesprächen konnte Ekaterina für eine Zusammenarbeit begeistert werden.

Gegenüber Michael Panse brachte sie zum Ausdruck, dass insbesondere die Nachwuchsförderung und die Anbindung junger Talente an das Bundesligateam ein ausschlaggebendes Argument für den Wechsel nach Erfurt waren. Michael Panse betonte, dass dem Verein viel darin liegt Grundlagen zu legen, jungen Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, Leistungssport, Schule, Ausbildung oder Studium in Einklang zu bringen. Als erfolgreiche Abiturientin wird Ekaterina eine Ausbildung zur Physiotherapeutin an der Marie-Elise-Kayser Schule in Erfurt beginnen. Rückhalt in der Landeshauptstadt bekommt sie dabei auch von ihrem Freund, der in Erfurt zeitgleich mit einem Maschinenbaustudium beginnen wird.

Sportlich hat Ekaterina für das SWE Volley-Team schon Geschichte geschrieben. Sie zog die Option ihr Jugendspielrecht in der U20, für das SWE Volley-Team wahrzunehmen und belegte in ihrer alten Heimat Vilsbiburg gemeinsam mit den Erfurter Mädels einen hervorragenden 3. Platz bei der Deutschen Meisterschaft.

Nach der Saison und vor der Saison

Vereinsfest (102)
Unser SWE Volley-Team

Die Beach-Saison läuft schon auf Hochtouren, die Saison 2011/2012 in der Halle ist beendet und die Vorbereitung der Saison 2012/2013 ist im Gange.

Für unser SWE Volley-Team also die beste Zeit um mit einem Sommerfest des Vereins alle drei Punkte miteinander zu verbinden. Auf der Beachanlage am Flughafen waren dazu gestern die Spielerinnen, Mitglieder, Fans und Sponsoren eingeladen.

Bei einem Quadromix-Beachturnier spielten 14 Manschaften, gemischt mit Bundesligaspielerinnen, Trainern, Eltern und Kindern. Musik, ein großes Buffet und Spiele für die Kinder, vor allem aber Spaß im Sand, trotz wechselhaftem Wetter standen auf dem Programm.

Vereinsfest (65)
Geehrt haben wir auch den Trainer der Saison

Im Rückblick auf die vergangene Saison, der erfolgreichsten in der Vereinsgeschichte, ehrten wir beim Sommerfest unsere Bronze-Mädels. Die U-20 Spielerinnen erreichten als erstes Team unseres Vereins bei Medaille bei einer Deutschen Meisterschaft. Kombiniert mit der Vizemeisterschaft in der 2. Bundesliga, dem Meistertitel in der Regionalliga und den Erfolgen im Pokal, den Regional- und Thüringenmeisterschaften gan es viel Grund zum feiern.

Für die neue Saison sind die Teams gemeldet, wir werden in der 2. Bundesliga, in der neuen 3. Liga spielen und mit einem Juniorteam in der Regionalliga spielen. Für unsere 1. Mannschaft sind die Vertragsgespräche fast abgeschlossen und ich unterzeichne mit den Spielerinnen in den nächsten Tagen die noch offenen Verträge. Auch der Liga-Spielplan steht fest und so freuen wir uns schon auf die Saisoneröffnung Ende September. Dazwischen werden viele unserer Mädels im Sand spielen und für unseren Verein werben. Heute waren sie unter anderem beim 19. Jugendfeuerwehrlager auf der EGA mit einem Beachfeld vertreten.

Bilder vom Vereinsfest

Second place is the first loser…

SWE-Grimma (19)… und natürlich wollten wir mehr! Gestern Abend stand das Finalspiel um die Volleyballmeisterschaft der 2. Bundesliga an. Der letzten Sommer festgelegete Spielplan brachte zum Finale das direkte Aufeinandertreffen der beiden Spitzenreiter und die Konstellation war klar: Gewinnt unser SWE Volley-Team gegen den Tabellenführer Grimma mit 3:0 sind wir Meister, bei jedem anderen Ergebnis Grimma.

Vor dem Spiel habe ich dem Trainer und unserem Team mit auf den Weg gegeben, dass der 2. Platz immer Mist ist, wenn man mehr erreichen kann und will habe ich ja letzte Woche gerade selbst erlebt 😉

Es war gestern Abend alles drin, aber beim Stand von 21:18 im ersten Satz wackelten die Nerven bei unseren Mädels. Grimma gewann den ersten Satz und damit die Meisterschaft. Der zweite Satz ging mit 25:16 an uns, der dritte wieder an Grimma und schließlich auch der vierte mit 24:26. Schade, es hat nicht sollen sein. Aber unsere Fans feierten ihr Team dennoch begeistert. 860 Zuschauer in der Halle hatten einen würdigen Saisonabschluß einer tollen Spielzeit erlebt. Glückwunsch nach Grimma – aber auch Glückwunsch an unser Team!

Volleyball
Elena war schon im Erstligateam 2003/2004 Kapitän (Jahreskalender Vernetzungen)

Ich bin stolz auf unser Team und dankbar für die Leistung von Trainer und Mannschaft. Vor Saisonbeginn wären wir mit dem Ergebnis Vizemeister hoch glücklich gewesen und wir sind es auch jetzt! Wehmut kam gestern dennoch nach dem Spiel auf. Wir mussten leider Elena Messer, unseren langjährigen Kapitän verabschieden. Nach 16 Jahren in unserem Verein ging Elena von Bord, um sich ins Privatleben zurückzuziehen. Sie beendete damit eine tolle sportliche Karriere.

Als ich vor 12 Jahren in den Vereinsvorstand kam, war Elena schon Leistungsträgerin. In den nun neun Jahren meiner Präsidentschaftszeit sind wir zwei Mal in die 1. Bundesliag mit Elena aufgestiegen und Zweitligameister geworden. Elena blieb ihrem Verein, früher Braugold Erfurt, heute dem SWE Volley-Team, immer treu. Sie war und ist eine Vorbildsportlerin.

In ihrer ersten Saison in der 1. Liga verletzte sie sich mit einem Kreuzbandriss im ersten Spiel gegen Suhl – aber sie kämpfte sich in der Saison noch zurück ins Team und wieder an die Spitze. Eine riesengroßes Dankeschön und alles Gute für Elma – du wirst uns fehlen im Team!

Bilder vom Spiel

SWE Volley-Team stellt Lizenzantrag für zweite Mannschaft für die neue 3. Liga

Wie Präsident Michael Panse am Montag bekannt gab, stellte das SWE Volley-Team fristgerecht zum 31.3.2012 einen Antrag auf Lizenzerteilung für seine Reservemannschaft für die neu geschaffene 3. Liga. Damit soll der sportlichen Qualifikation auch der Aufstieg folgen, den sich die Mannschaft um Trainer Ingo Häntschel mit einer starken Regionalliga-Saison erkämpft hatte.

„Es war keine leichte Entscheidung für uns als Vorstand.“, wie Präsident Michael Panse ausführte. „Schließlich galt es den gestiegenen Anforderungen gegenüber der Regionalliga gerecht zu werden. Diese betreffen sowohl eine finanzielle Mehrbelastung als auch einen höheren Aufwand im organisatorischen Bereich. Gemeinsam mit dem Trainer Ingo Häntschel und seiner Mannschaft haben wir eine Lösung gefunden, die allen soweit wie möglich gerecht wird.“

Eine Frage, die im Raum stand, war: Was macht der Verein mit seinen Nachwuchsspielerinnen, die bei den „Volley Juniors“, einem Nachwuchsprojekt des Thüringer Volleyball Verbandes, in der Thüringenliga in der abgelaufenen Saison spielten? Für diese junge Mannschaft wäre der Sprung um zwei Klassen nach oben zu groß gewesen. Auch hier konnte eine Lösung gefunden werden. „In Kooperation mit dem TVV, wurde ein Spielrecht für die „Volley Juniors“ für die Regionalliga beantragt. Dort sollen dann unsere Talente gemeinsam mit anderen Spielerinnen aus Thüringen die nächste Stufe in ihrer sportlichen Entwicklung nehmen.“ Als Trainer hierfür brachte Michael Panse Grzegorz Bienkowski ins Gespräch, der „… momentan als Co-Trainer der ersten Mannschaft sowie der U18 und U16 des Vereins tolle Arbeit leistet.“

Wochenendrückblick

Samstagsprogramm (3)
Mit Bernhard Prodoehl im Tanzhaus

Zumindest der Sonntag blieb Politikfrei 🙂 Am Samstag standen ersteinmal interessante Gespräche auf dem Programm. Am Vormittag habe ich mich mit Bernhard Prodoehl im Erfurter Tanzhaus in der Schillerstraße getroffen.

Seit vielen Jahren arbeiten wir gut zusammen und ich habe mich gefreut wie erfolgreich sein Tanzhaus mit nunmehr über 1.000 Kursteilnehmern läuft. Die Kursräume sind topmodern. Wenn erst das ganze Haus saniert ist, wird es ein Schmuckstück sein!

Samstagsprogramm (16)
Morgentraining für den Erfolg

Weiter ging es in die Riethsporthalle, um unsere Bundesliga-Damen beim Morgentraining einen Besuch abzustatten und mit unserem Cheftrainer und Manager letzte Details für das wichtige Bundesligaspiel am Abend zu besprechen. Weiter ging es an den Nordpark.

Dort sammelte der CDU Ortsverband Unterschriften für einen Bürgerantrag. Seit Jahren wir der sowieso bestehende Parkplatzmangel für die Anwohner durch hohe Bordsteinkanten zusätzlich verschärft. Gut, dass wir dieses Thema im Interesse der Bürger aufgreifen. Erstaunlich viele Anwohner kamen spontan vorbei um den Einwohnerantrag zu unterschreiben. Bürgerbeteiligung!

Samstagsprogramm (32)
An der Alten Oper mit Wolfgang Staub

Es folgte ein Gespräch mit Wolfgang Staub, dem Chef der Alten Oper. Vor Ort erläuterte er mir die aktuellen Konfliktfelder mit der Stadtverwaltung. Sein Engagment wird durch immer wieder neu auftauchende Auflagen erschwert – leider ein Thema, was mir immer wieder geschildert wird und nach Änderungen schreit.

Zum Fußballspiel reichte Samstag nicht die Zeit, aber mein Sohn war dafür mit meiner Lebensgefährtin dort. Ich war in der Zeit in der neben dem Steigerwaldstadion gelegenen Sporthalle am Sportgymnasium und wurde per SMS auf dem aktuellen Spielstand gehalten (RWE gewann gegen Sandhausen dank vier Toren von Reichwein mit 4:2). Unsere Regionalligadamen gewannen auch ihr letztes Saisonspiel gegen Weimar mit 3:1 und wurden souverän Regionalligameister. Als Präsident war es mir eine große Freude, ihnen direkt zu ihrem Erfolg zu gratulieren.

SWE - Sonthofen (26)Deutlich schwerer hatte es unsere 1. Damenmannschaft am Abend. Vor Rekordkulisse spielten sie das Spitzenspiel (1. gegen 3.) gegen Sonthofen. Da war noch eine Rechnung offen aus dem Hinspiel, welches wir mit 3:0 verloren haben. 25:13 im ersten Satz – Spitze! 14:25 im zweiten und auch dritten Satz gegen uns – man reibt sich die Augen! Sensationell dann die Rückkehr im vierten Satz mit 25:15 und schließlich der Sieg im Tiebreak!

Nichts für schwache Nerven und ich habe dabei zahlreiche neue graue Haare bekommen. Jetzt wird die Entscheidung wohl im letzten Saisonspiel am 28.4. fallen. Dann spielen wir gegen die Punktgleichen Damen aus Grimma den Meistertitel aus.

Motorradmesse (18)Heute war der Tag dafür deutlich ruhiger. Mit meinem Sohn war ich zu Besuch bei den 14. Thüringer Motorradtagen. Neben vielen neuen Modellen und Bikerbekleidung gab es dort auch Oldies zu sehen. Einen der Oldtimer-Stände betreute unser Alt-Oberbürgermeister Manfred Ruge. Natürlich haben wir da nicht nur über Jawa und MZ diskutiert, sondern auch über den Wahlkampf.

Bilder vom Bundesligaspiel

Bilder der Thüringer Motorradtage

Bilder vom Samstagsprogramm

So sehen Sieger aus!

U 16 Meister (4)
Meister-Jubel!

Der Spielbetrieb in der Volleyball-Bundesliga ruht derzeit, weil an diesem Sonntag in Halle/Westfalen der Deutsche Pokalsieger ermittelt wird. Schwerin gewann gegen die Roten Raben Vilsbiburg – Glückwunsch dazu aus Erfurt! Währenddessen richten wir den Blick in die Zukunft und dies gleich doppelt.

Mit unseren Damen vom SWE Volley-Team II, die den Regionalmeistertitel gewonnen haben, überlegen wir gerade ob und wie wir die Herausforderung einer 3. Liga meistern können, oder ob wir im kommenden Jahr weiter in der Regionalliga spielen. Unser 3. Team sicherte sich letzte Woche vorfristig den Thüringenmeistertitel und erhielt dabei Schützenhilfe vom jungen Volley-Junior-Team, die in Jena gewannen.

Heute waren unsere U16-Mädels in eigener Halle im Sportgymnasium gefordert. Im Finalspiel um die U16-Thüringenmeisterschaft konnte ich mich mit ihnen über den Sieg gegen Suhl freuen. Platz 3 ging an die Mädels aus Gera, die sich gegen Suhl II durchsetzte. Herzlichen Glückwunsch noch einmal auch an dieser Stelle an die Mädels und ihren Trainer Jens Hugo. Wir sind in allen Altersklassen breit aufgestellt und ich glaube fest, dass immer wieder eigene Talente für unsere 1. Mannschaft nachwachsen. Ein Dankeschön auch an die Trainer, Betreuer, Eltern und Organisatoren, auch heute waren viele von ihnen in der Halle und unterstützten unsere Nachwuchshoffnungen.

Meisterbilder

Auf dem Weg an die Spitze…

SWE-Villingen (39)…sind die Damen des SWE Volley-Teams. Mit dem gestrigen 3:1 Sieg gegen den TV Villingen schoben sie sich punkt- und satzgleich an Grimma herran. Lediglich die Anzahl der gewonnen Sätze verhindert derzeit noch die Tabellenführung. Allerdings erhielten unsere Damen unerwartete Schützenhilfe aus Chemnitz.

Die Figthing Kangoroos Chemnitz gewannen mit den beiden Ex-Erfurterinnen Josephine Mai und Luise Brandt das Sachsenderby in Grimma mit 1:3. Grimma musste damit die dritte Saisonniederlage einstecken. Allerdings ist zur Zeit die Mannschaft verletzungsbedingt in einer schwierigen Phase.  Spannung ist in den nächsten Wochen durchaus noch drin. Wie müssen gegen alle drei Mannschaften, die wie wir Ambitionen auf das Siegertreppchen haben, noch antreten. Die Entscheidung fällt wohl erst am letzten Spieltag, wenn Grimma zum Finale in die Riethsporthalle kommt.

SWE-Villingen (14)Beim gestrigen 3:1 setzte der Trainer erstmals das ganze Team ein, leider kam es dadurch zu einem kleinen Einbruch im dritten Satz. Aber es ist wichtig, dass unsere jungen Spielerinnen auch ihre Bewährungsproben bekommen. Verabschieden musste ich vor dem Spiel Maxi Batschkus. Sie wird künftig im Bundestützpunkt in Berlin trainieren. Viel Erfolg dabei!

Sportlich lief es gestern auch für die Fußballer von RWE gut. Sie gewannen ebenfalls mit 3:1 gegen Stuttgart II. Wie wir beim Volleyball, hatten aber auch sie einen Negativ-Zuschauerekord für dieses Saison 3.977 waren im Steigerwaldstadion. Ich war diesmal auch nicht dabei, weil der Kleine Mittagsschlaf hielt und so der Rest der Familie alleine in Stadion gegangen ist. Das Stadion dominiert momentan auch die politische Diskussion in Erfurt. Die bisherigen Konzepte bin ich am Wochenende einmal durchgegangen. Kommenden Mittwoch werden sie erstmals in den Fachausschüssen des Stadtrats diskutiert.

Ansonsten zeigten sich an diesem Wochenende auch wieder Signale für die Oberbürgermeisterwahl (in weniger als 100 Tagen ist sogar schon die Stichwahl durch). Die Erfurter Piraten haben nach einem langen Verfahren einen Kandidaten gewählt. Über 50 Vorschläge hatten sie gesammelt. Allerdings wollten letztlich nur zwei antreten und die stellten sich gestern den Mitgliedern zur Befragung. Der Verein Pro Erfurt kündigte gestern ebenfalls an einen Kandidaten nominieren zu wollen. Beide neuen Bewerber müssen aber zunächst noch 200 Unterstützerunterschriften in den nächsten Wochen erlangen, um für die Wahl zugelassen zu werden.

Heute richtet sich der Blick auf den Saale-Orla-Kreis. Dort findet die Stichwahl um das Landratsamt statt. Thomas Fügmann hat gute Chancen. Ich drücke ihm die Daumen und bin gespannt auf das Wahlergebnis nach 18Uhr. Es hat durchaus Signalwirkung für dieses Jahr.

Fotos vom SWE Volley-Team

Städtepartnerschaften müssen aktiv gepflegt werden

Am Mittwoch Abend haben die Volleyballerinnen des VfB Suhl 91 durch eine überzeugende Leistung gegen die Mannschaft aus dem israelischen Haifa den Grundstein für den Einzug in die dritte Runde des CEV Challenge Cups gelegt.

Der Bundestagsabgeordnete Tankred Schipanski (CDU), der zugleich Vereinspräsident des VfB Suhl 91 ist, freute sich nach Spielende nicht nur über den sportlichen Erfolg seiner Mannschaft, sondern auch über das starke Signal für die deutsch-israelische Völkerverständigung, das von der Begegnung ausging. Besonders dankbar zeigte sich Schipanski gegenüber der Stadt Suhl, die den Verein im Vorfeld des Spiels nach Kräften unterstützte.

Jedoch war dieser Wille nicht in allen Kommunen gleich stark ausgeprägt. „Im Vorfeld der Begegnung haben wir auch die Stadt Erfurt um Unterstützung bei der Durchführung der Veranstaltung gebeten. Die Absage aus dem Erfurter Rathaus war für mich gleichermaßen enttäuschend und überraschend. Schließlich unterhält Erfurt seit geraumer Zeit eine Städtepartnerschaft mit Haifa,“ so Schipanski weiter.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende im Erfurt Stadtrat, Michael Panse, reagierte ebenfalls mit Unverständnis. „Bevor wir in Erfurt weitere neue Städtepartnerschaften prüfen wie es derzeit geschieht, wäre es angezeigt, bestehende Freundschaften besser zu pflegen. Es wäre richtig gewesen, die israelischen Sportlerinnen aus unserer Partnerstadt Haifa im Erfurter Rathaus bei ihrem Besuch in Thüringen zu empfangen. Neben der mannigfaltige jüdische Geschichte in Erfurt, auf die wir mit Stolz verweisen und uns damit als UNESCO-Weltkulturerbe bewerben, muss es darum gehen, die Kontakte nach Haifa auszubauen. Ein stärkeres Engagement unseres Oberbürgermeisters dafür halte ich für notwendig,“ so Panse.

Hintergrund

Es ist das erste Mal, dass sich der VfB Suhl 91 für die zweite Runde des CEV Challenge Cups qualifizieren konnte. Umso erfreuter waren die Verantwortlichen über die große Unterstützung aus der Politik. Die Landesregierung stellte dem Verein 10.000 Euro aus Mitteln der Imagekampagne „Wir sind Thüringen“ zur Verfügung. Die Stadt Suhl organisiert für den heutigen Tag einen Ausflug der israelischen Mannschaft zu den Thüringer Rodelsportanlagen. Eine Vertreterin der israelischen Botschaft in Berlin reise eigens zum Spiel an und dankte der Stadt Suhl ausdrücklich für ihre Gastfreundschaft.

Ohne Beute aus Grimma zurück

Grimma-SWE (2)
Mit viel Optimismus ins Spiel

Es hat leider nicht sein sollen. Mit viel Optimismus sind wir heute mit immerhin 45 Fans mit unseren Damen vom SWE Volley-Team nach Grimma gefahren um die Tabellenführung zu gewinnen. Die Vorzeichen standen gut – Grimma hatte gestern das Auswärtsspiel in Dresden mit 3:1 verloren und war auch personell angeschlagen.

In der Muldentalhalle beim VV Grimma legten unsere Mädels los wie die Feuerwehr und überrollten Grimma im ersten Satz mit 25:13. Die Erfurter Fans jubelten und es war tatsächlich schon die zuvor plakatierte Heimspielstimmung. Im zweiten Satz hatte sich Grimma schon etwas gefangen, verlor aber immernoch klar mit 25:20. Im dritten Satz drehte sich schließlich das Spiel.

Grimma-SWE (66)
Heimspielstimmung in Grimma

Den gesammeten Satz liefen unsere Spielerinnen einem Rückstand hinterher und machten den Gegener ohne Not stark. Obwohl sich unsere Mädels dann noch einmal herankämpften und sogar zwei Matchbälle hatten, ging der Satz letztlich mit 28:26 an Grimma. Der verletzungsbedingte Ausfall von Manja hatte offensichtlich unseren Mädels den Glauben an die eigene Stärke geraubt.

Nachdem auch der vierte Satz an Grimma ging (25:18 ), kam im entscheidenden Tiebreak noch einmal Hoffnung auf. Mit 12:9 führten unsere Damen, bevor Grimma den Sack mit 15:12 zuband. Statt Platz 1 an der Sonne fielen wir nun auf Platz 3 hinter Dresden in der Tabelle. Kommenden Samstag können wir mit einem Sieg im Revanchespiel gegen Dresden aber wieder die Plätz tauschen. Auf der heutigen Heimfahrt aus Sachsen gab es leider nichts zu feiern 🙁

Bilder vom Spiel

Wochenendplanung sportlich familiär…

SWE - Bad Soden (30)
Hoffentlich kann das weiße Ballett auch am Sonntag wieder tanzen...

Politisch ging es in der ersten Woche des Jahres gleich gut zur Sache. Die Planung des Oberbürgermeisterwahlkampfes geht nun in die entscheidende Phase. In mehreren Runden haben wir uns sowohl organisatorisch, als auch inhaltlich gerüstet.

Für die Thüringer Mehrgenerationenhäuser ging diese Woche auch die neue Zeitrechnung los. In Jena und Erfurt gibt es zwei neue Häuser und darüber hinaus werden 23 der alten Häuser für die nächsten drei Jahre gefördert sowie fünf der alten Häuser für das Jahr 2012. Die Broschüre mit der Übersicht über alle Häuser ist dank der intensiven Bearbeitung durch meine Mitarbeiter noch gerade im alten Jahr fertig geworden.

Für das bevorstehende Wochenende stehen jetzt einmal nur private Termine an. Das Sportstudio wird mich wohl zwei Mal wiedersehen und morgen Abend ist große Geburtstagsfeier bei meinem ältesten Sohn.

22 Jahre alt wird das „Wendekind“ nun schon. Wenn wir morgen bei seiner Mama feiern, werden wir sicher auch daran denken was in den 22 Jahren alles passiert. Privat, Beruflich, Politisch…

Sonntag wird es ernst für unsere Damen vom SWE Volley-Team. In dieser Saison war ich leider zeitlich bedingt noch nicht bei vielen Auswärtsfahrten dabei. Lediglich beim Auftaktspiel in Dresden konnte ich dabei sein. Da passt es gut, dass wir am Sonntag im Mannschaftsbus mit nach Grimma fahren. Im letzten Spiel der Hinrunde steht das Spitzenspiel an – Tabellenerster gegen Tabellenzweiten. In Grimma ging es immer heftig zur Sache. Ich hoffe wir werden am Sonntag-Abend die Heimreise als Sieger antreten.

Anschluss an die Spitze

SWE - Lohhof (17)Das Wochenende der Wahrheit endete für unser SWE Volley-Team mit zwei umkämpften Siegen und der Belohnung des 2. Tabellenplatzes. Gestern Abend waren die Damen vom Vorjahresmeister SV Lohhof in der Riethhalle zu Gast. Die bisher makellose Bilanz hielt und wir haben den vierten Sieg eingefahren. Ich werde also meine schwarz-weiße SWE-Krawatte weiter bei den Heimspiel tragen 😉

Allerdings forderten die Damen aus Lohhof unsere Damen richtig und holten nach dem ersten klar verlorenen Satz (25:17) den Satzausgleich (20:25). Die anschließende 10-Minuten-Pause bot Zeit für den Trainer zur Teamansprache und die Fans hatte trotzdem auf dem Feld was zu sehen.

Tanzhaus (4)Vom TanzHaus in der Erfurter Schillerstraße war eine Showtanzgruppe zu Gast und warb für den Tanzsport mit zwei Jazz- und Showtänzen. Unsere Mädels hatten die Pause offensichtlich besser genutzt und gewannen die beiden notwendigen Folgnesätze mit jeweils 25 : 19.

Der Jubel war dementsprechend – für die Mädels aber dafür nur eine kurze Feier. Um 7 Uhr waren sie schon wieder mit dem Bus Richtung Offenburg unterwegs. Dort stand noch eine Rechnung offen, nachdem die Mädels vor einigen Wochen unverrichteter Dinge die Rückreise antreten mussten. Ein Stau führte damals dazu, dass unser Team erst zwei Stunden nach geplanten Spielbeginn in der Halle waren. Die Offenburgerinnen tanzten da schon auf dem Feld und feierten ihren vermeintlichen 3:0 Sieg am grünen Tisch. Allerdings entschied der Ligaausschuss, dass der Stau nicht voraussehbar war und somit auf ein Spielwiederholung.

SWE - Lohhof (16)
Ergebnisdienst

Die gerechte (wenn auch glückliche) Strafe für ihre wenig sportlichen Freudenausbrüche erhielten die Offenburgerinnen und ihre Trainerin heute Nachmittag. Am Live-Ticker konnte ich die Sätze 3 bis 5 verfolgen (vorher gab es wohl Technikprobleme in Offenburg). Hin und her ging das Spiel – der dritte Satz ging an uns der vierte an Offenburg (mit 27:25). Im Tie-Break zogen unsere Mädels dann davon und gewannen mit 15:5. Im Gegensatz zu gestern Abend, als der VC Offenburg mit 3:2 gegen die Damen aus Sonthofen das glücklichere Ende für sich hatte waren wir heute die glücklichen Gewinner. Ebenfalls verloren hat heute Bad Soden zu Hause gegen Dresden. Somit stehen unsere Mädels nun mit 14:4 Punkten hinter Grimma (18:0) und vor Dresden (14:6) auf Platz 2 in der Tabelle. Glückwunsch, das soll so bleiben!

Nächste Woche müssen wir zu den Roten Raben Vilsbiburg II, der Zweitligareserve des derzeitigen Tabellenführers in der 1. Liga. Am 17. Dezember werden wir schließlich mit Bad Soden die bisherige Überraschungsmannschaft der Saison empfangen.

Ansonsten war das 2. Adventswochenende ein schönes Familienwochenende. Der mittlere Sohnemann hatte seine zweite Tanzshow „Weihnachtszauber“ und mit beiden Kleinen haben wir Plätzchen gebacken. Es tut richtig gut, wenn mal Zeit zum Luftholen bleibt, die nächsten zwei Wochen werde streßreich – wie jedes Jahr im Dezember.

Fotos vom Spiel