Verschiedenes

Angela Merkel in Erfurt

EAK in Erfurt (10)
CDU-Vorsitzende und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel

Bei der 46. Bundestagung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU war die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu Gast. Nachdem sie bereits zu unserem Jahresempfang im Januar im Kaisersaal gesprochen hat, war sie heute wieder zum Heimspiel im Saal und erntete viel Zustimmung bei ihrem Rückblick auf den Weg zur deutschen Einheit.

Zur Diskussion um den Unrechtsstaat DDR kritisierte sie den Ministerpräsidenten aus Mecklenburg-Vorpommern und seine unsäglichen Versuche DDR-Unrecht zu relativieren. Mit dem linken Ramelow haben wir auch so einen Experten im Land, der wie Sellering aus den alten Bundesländern kommt und uns nun das DDR- und SED-Unrecht erklären will. Merkel sagte, für sie sei die Antwort auf die Frage, ob dann auch Honecker ein Diktator war, leicht. Schließlich habe sich die DDR und die sie führende SED stets als eine Diktatur des Proletariats verstanden und sei sogar stolz darauf gewesen.

EAK in Erfurt (23)
Michael Panse, MdL gratuliert Alexander Krauss zur Wahl in den EAK-Bundesvorstand

Als Bundesvorsitzender des EAK wurde Thomas Rachel wieder gewählt. Wir Thüringer sind mit Christine Lieberknecht und Dorlies Zielsdorf im Bundesvorstand gut vertreten. Gefreut habe ich mich auch über die Wahl meines sächsischen Landtagskollegen Alexander Krauss.

Es ist gut, dass wir in der CDU mit dem EAK eine starke und kompetente Stimme haben. Wie sehr das anderen Parteien fehlt, konnte ich heute bei der Internetschau der Thüringer SPD-Landtagsfraktion feststellen. SPD-Genosse Baumann beklagte Fehler im Landesdatennetz und, dass es gestern und heute zu Einschränkungen bei der Netznutzung gekommen sei. Ursache sei gewesen, dass in der zuständigen Servicefirma keiner wegen des Feiertags Allerheiligen zu erreichen gewesen sei.

Dies wirft Fragen auf: Ist die Thüringer SPD einfach nur sieben Monate hinter der Zeit? Oder wirkt sich jahrzehntelanger fehlender Religionsunterricht zu DDR-Zeiten bei älteren Kollegen auf die Allgemeinbildung aus? Sind sie deshalb so heftig gegen „Pro Reli“ weil sie damit nichts anfangen können?

Fronleichnam ist immer zehn Tage nach Pfingsten also am zweiten Donnertag nach Pfingsten. Allerheiligen ist hingegen am 1. November.

Polit_Notiz die Siebte

polit_notiz-0506-2009Die siebte Ausgabe meines monatlichen Newsletters Polit_Notiz steht jetzt zum herunterladen bereit: Polit_Notiz Nr. 7 Mai/Juni 2009

Wenn Sie keine Ausgabe verpassen und regelmäßig über meine Arbeit in Thüringer Landtag und Erfurter Stadtrat und allgemeine politische Themen aus erster Hand informiert sein wollen, melden Sie sich am besten einfach oben auf meiner Internetseite mit Ihrer E-Mail-Adresse an.

Themen dieser Ausgabe sind unter anderen: Familien und Senioren im Mittelpunkt, „Thüringen im Herbst ´89“ – Schülerdemokratiewettbewerb, Außerparlamentarisches Bündnis für Menschen mit Behinderung zu Gast, Regierungsprogramm der CDU-Thüringen, Industriebrache Topf und Söhne geräumt, Zukunft braucht Sicherheit

Pfingsten ohne Wahlkampf – Familie ohne störende Politik

Kinderfest FDP (1)
Michael Panse, MdL und Thomas L. Kemmerich, FDP-Kreisvorsitzender

In einer Woche sind die Ergebnisse der Europa- und Kommunalwahl ausgezählt. Bis dahin beleiben noch fünf Tage heißer Wahlkampf. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten für den Erfurter Stadtrat finden Sie hier.

Es war deshalb gut, dass Pfingsten Zeit ohne Wahlkampf bot. Ich hatte Zeit für meine beiden kleinen Söhne Jonas und Julian und das Wetter hat auch geholfen.

Lediglich heute Nachmittag gab es politische Randgespräche beim FDP-Kinderfest im Waldhaus. Julian lies sich von den vielen gelben FDP-Luftballons nur begrenzt beeindrucken, es hätten wohl auch orange, grüne oder blaue sein können.

FDP-Chef Thomas L. Kemmerich und Justizministerin Marion Walsmann ging es sicherlich ebenso wie mir, es war schön einfach die Seele mit den Kindern baumeln lassen zu können, ganz ohne Argumentationsstress.

In der aktuellen Ausgabe des Polit-Magazins „Cicero“ habe ich einen leider sehr realistischen Artikel gelesen über die Zeit, die Politikern für ihre Familien bleibt. Es ist dabei wenig tröstlich, dass es Bundestagsabgeordneten nicht anders geht, als Landtagsabgeordneten. Wir reden den ganzen Tag über Vereinbarkeit von Familie und Beruf und müssen feststellen, dass wir in der Politik schlechte Vorbilder sind.

Wir bleiben Bundespräsident

Wahlkampf 23. Mai (17)
Wahlkampfeinsatz am Domplatz

Glückwunsch an Horst Köhler!

Er hat sich gegen Gesine Schwan und den Schauspieler der Linken durchgesetzt. Bereits im ersten Wahlgang erhielt er die erforderliche Mehrheit von 613 Stimmen. Schwan erhielt 503 Stimmen, Sodann 91 ein Vertreter der NPD vier Stimmen. Es gab zehn Enthaltungen. Wenn die Bürgerinnen und Bürger direkt hätten wählen könnten, wäre eine Mehrheit von 80 Prozent für Horst Köhler das Ergebnis gewesen. Er ist und bleibt ein Bundespräsident, der nicht um die Stimmen der Linken buhlen muss – wie Gesine Schwan mit ihrer komischen Unrechtsdiskussion – und die Leute auch nicht mit sinnlosen Themen genervt hat – wie Peter Sodann.

Auch am Tag der Bundespräsidentenwahl waren wir mit mehreren Infoständen im Stadtbild vertreten. Viele gute Wünsche für den alten und neuen Bundespräsidenten Horst Köhler erreichten uns. Die bürgerliche Mehrheit stand heute – auch beim Infostand am Domplatz mit FDP-Begleitung. Die Stimmung war bei sommerlichem Wetter gut, endlich haben wir auch die Kommunalwahlprogramme in ausreichender Stückzahl. Montag Mittag geht es mit einem Infostand am Anger weiter.

Es wird ernst – noch zwei Tage bis zur Bundespräsidenten- und 16 Tage bis zur Kommunal- und Europawahl

0089_Panse_Kandidat
Wahlkampf-Foto 2009: Michael Panse, MdL

In zwei Tagen haben wir einen neuen (hoffentlich den alten) Bundespräsidenten. Nach den letzten, selbst von SPD-Vertretern kritisierten Aussagen von Frau Schwan zum Unrechtsstaat DDR, hoffe ich auf eine klare Mehrheit für Horst Köhler im ersten Wahlgang. Interessant dürfte auch werden ob alle Linken im ersten Wahlgang ihren mehr oder weniger peinlichen Zählkandidaten und Fernsehkommissar wählen.

Für die heiße Phase der letzten zwei Wochen zur Kommunalwahl hole ich morgen das Wahlmobil vom Bekleben ab. Die Gestaltungsvariante wird dann bis zur Landtagswahl durchgetragen. Deshalb ist es auch gut, dass von der Fotoagentur der erste Bildvorschlag gekommen ist.

Nach dem heutigen Feiertag wird es also ab morgen ernst. Unsere CDU-Infostände werden auf dem Anger, dem Domplatz und in der letzten Woche auch in der Schlösserstraße nahezu täglich besetzt sein.

Auswirkungen der Finanzkrise diskutiert

Georg Fahrenschon II
Antje Tillmann, MdB, Michael Panse, MdL und Georg Fahrenschon, Bayerischer Finanzminister mit dem Sandmännchen

Der Bayerische Staatsminister der Finanzen Georg Fahrenschon besuchte heute auf Einladung unserer Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann Erfurt.

Über das Wiedersehen mit ihm habe ich mich sehr gefreut. Georg Fahrenschon kenne ich nun schon seit über 15 Jahren. In meiner Zeit als Bundesgeschäftsführer der Jungen Union Deutschlands war er stellvertretender Bundesvorsitzender. Bereits in dieser Zeit hatte er immer ein offenes Ohr für die Probleme in den neuen Bundesländern und hat sich besonders für die Partnerschaften der JU in Ost und West engagiert.

Im Cafe Übersee diskutierte Georg Fahrenschon mit 30 Auszubildenden der Sparkasse und der Erfurter Bank über die Ursachen und Auswirkungen der Finanzkrise. Angenehm überrascht waren wir Politiker und auch der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Mittelthüringen Dieter Bauhaus über die Sachkompetenz mit der die Azubis bereits ausgestattet sind.

Georg Fahrenschon (11)
Diskussion mit Lehrlingen der Sparkasse und der Erfurter Bank

Am Abend gab es noch eine zweite Veranstaltung zum Thema an der Erfurter Uni auf Einladung des RCDS und der Jungen Union. Wie in alten JU-Tagen fand da die Gesprächsrunde in lockerer Form statt. Also auf dem Campus-Grillplatz mit Thüringer Bratwürsten und Köstritzer Bier. Zu vorgerückter Stunde kam auch noch die Thüringer Justizministerin Marion Walsmann hinzu.

Ehre dem Ehrenamt

Ehrenamt (2)
Laudatoren und Preisträgerinnen und Preisträger des Ehrenamtspreises

Zehn Erfurterinnen und Erfurter hatten wir heute in das Augustinerkloster in Erfurt eingeladen. Im Jahr 2000 hatten wir beschlossen, das Jahr des Ehrenamtes als Initialzündung für eine Ehrenamts-Auszeichnungsveranstaltung zu nutzen. In den letzten neun Jahren ist dies zu einer guten jährlichen Tradition geworden.

Auch in diesem Jahr war ich sehr beeindruckt, von der Vielfalt des ehrenamtlichen Engagements.  Für vier der zehn zu Ehrenden habe ich die Laudatio gehalten. Schon seit vielen Jahren kenne ich das ehrenamtliche Engagement von Karl Röstel. Ich teile die sportliche Leidenschaft von Karl Röstel. Bereits vor 27 Jahren, als ich mich für den Volleyballsport das erste Mal begeistert habe (meine damalige Freundin war aktive und erfolgreiche Volleyballerin beim ASV und später bei TuS Braugold), war Karl Röstel bereits Abteilungsleiter Volleyball beim Postsportverein Erfurt e.V.. Im Oktober wird Karl Röstel 75 Jahre alt und wird die Verantwortung in jüngere Hände legen. Er hat mit seinem Engagement den Volleyballsport im männlichen Bereich in Erfurt über jahrzehnte geprägt und die Postsportler zu vielen Erfolgen geführt. Vielen Dank für diese Arbeit!

Ehrenamt (16)
Preisträger Karl Röstel und Laudator Michael Panse, MdL

Horst von Quillfeld hat mich mit seinem Engagement ebenfalls sehr beeindruckt. Er erhielt heute den Sonderpreis der Ehrenamtsjury. Als ehemaliger Häftling des Stasigefängnisses in der Andreasstraße organisiert er heute Führungen und berichtet insbesondere Schüler- Jugendgruppe von diesem düsterem Kapitel der deutschen Geschichte. Ende der siebziger Jahre hatte Horst von Quillfeld bereits für Demokratie und Reisefreiheit demonstriert. Die Antwort des DDR-Unrechtsstaates war die Inhaftierung. 1979 wurde er freigekauft und konnte die DDR mit seiner Frau verlassen. Er ist nach der Wende nach Erfurt zurückgekehrt und engagiert sich heute ehrenamtlich im Kampf gegen politische Links- und Rechtsextremisten. Im Jahr der Demokratie gebührt ihm unser besonderer Dank.

Alle unsere heute geehrter Ehrenamtlichen sind Beispiel und Vorbild. Gut dass es sie gibt!

Tolle Handballstimmung in der Messehalle

THC (10)
Volles Haus beim Finale in der Erfurter Messe

Leider hat es nicht geklappt. Der Thüringer HC hat das Finalrückspiel im EHF-Challenge-Cup in der Erfurter Messe am Samstag mit 25:30 gegen Handball Cercle Nimes verloren.

Für die 3.000 Fans, unter ihnen auch Ministerpräsident Dieter Althaus, lief bis zur 25 Minute noch alles nach Plan. Der THC lag mit drei Toren vorn und hatte den Vier-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel fast ausgeglichen.

Noch vor der Pause drehten die Französinnen aber das Spiel. Trotzdem haben mein Sohn Jonas und ich noch bis zur Mitte der zweiten Spielhälfte auf das Wunder von Erfurt gehofft.

THC (34)
Ministerpräsident Dieter Althaus fiebert mit

Am Ende des Spiels siegten die Französinnen dann mit fünf Toren Vorsprung zwar etwas zu hoch, aber auch verdient. Bei Jonas und mir weckte das Spiel aber auch Erinnerungen an die Handball WM in Zagreb. Im Februar siegten die Franzosen gegen die Kroaten auch mit einem Fünf-Tore-Vorsprung. Jonas war zwar mächtig traurig, aber ein Fan-Schal des THC von einem mitfühlenden Nachbarn (vielen lieben Dank dafür!), ein gemeinsames Foto mit unserem Ministerpräsidenten und ein Trommelkurzlehrgang mit den engagierten Trommlerinnen versöhnte ihn wieder mit der Handballwelt.

Die erfreulichste Nachricht des Tages war für die Bundesligahandballerinnen und Fans des THC aber der Verbleib in der 1. Bundesliga. Durch die Insolvenz  der Nürnbergerinnen bleiben sie oben.

Von den anderen sportlichen Ereignissen des Tages erfuhr ich per SMS die Spielstände. Jena landete einen wichtigen 4:3 Sieg für den Verbleib in der 3. Liga. Rot-Weiß Erfurt entführte einen Punkt beim Aufsteiger Union Berlin und meine Mädels vom SWE-Volley-Team holten erneut den Thüringen-Pokal mit einem 3:0 Sieg gegen Gotha in Nordhausen. Glückwunsch an alle drei Teams!

Jugend im Landtag und Ausgleich im Stadion

Schülerpreis (17)
Teilnehmer des Schülerdemokratiewettbewerbs im Landtag

Im Plenarsaal des Thüringer Landtags ging es heute jugendlich zu. Am Nachmittag verlieh Landtagspräsidentin Dagmar Schipanski die Preise für den Schülerdemokratiewettbewerb „Thüringen im Herbst ´89“. 17 Schülerprojekte hatten sich daran mit Ausstellungstafeln, Videos und Interviews beteiligt. Da alle Projektbeteiligten als Gäste im Landtag waren, war es sozusagen ein „volles Haus“. Kompliment an die Sieger und Platzierten. Sie haben sich mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinandergesetzt und den Wendeherbst in ihren Regionen aufgearbeitet. Dieses Engagement würde ich mir an allen Schulen im Freistaat wünschen.

Julis im Landtag (5)
Michael Panse, MdL (Mitte) führt Junge Liberalen durch den Landtag

Gleich im Anschluss hatte ich Besuch von einer Gruppe Studenten der Erfurter Universität. Auf Initiative des Jungliberalen Landtagskandidaten Felix Rösel kamen ein Dutzend Politikinteressierte, um den Plenarsaal schon einmal zu testen. Aber auch Zeit zur inhaltlichen Diskussion blieb noch und wir haben uns zu einem Folgegespräch über die Situation an der Erfurter Universität verabredet.

Unpolitisch ging hingegen der Abend zu Ende. Mit meinem Sohn Jonas war ich im Stadion zum vorletzten Heimspiel des Rot-Weiß Erfurt gegen Kickers Offenbach. Leider hielt die Serie ohne ein wirkliches Erfolgserlebnis für die Rot-Weißen weiter. Seit fünf Spieltagen fehlt nun schon ein Sieg in der Bilanz des RWE. Auch heute begannen die Gäste stärker und gingen schon nach neun Minuten mit 0:1 in Führung. Erst in der zweiten Hälfte steigerten sich unsere Jungs und kamen noch verdient zum Ausgleich. Die 3.465 Zuschauer waren dennoch nicht zufrieden. Noch schlimmer erwischte es heute Carl-Zeiss Jena. Das mit 1:0 verlorene Spiel in Düsseldorf treibt die Jenaer auf einen Abstiegsplatz.

RWE (6)
Rot-Weiß im Angriff

Der lange Schatten des Wahlkampfes – bitte recht freundlich!

Auftakt (6)
Michael Panse, MdL beim Fotoshooting der Wahlkampfbilder

Heute begann der Tag mit dem Fotoshooting zur Landtagswahl.

Nach der Fürsorge in der Maske und dem Ordnen der Haare, hatte unser Fotograf das letzte Wort bei der Motivgestaltung. Bis die Plakate hängen werden, ist es zwar noch eine Weile hin, aber ein beruhigendes Gefühl ist es schon, wenn die Bilder im Kasten sind.

Es stand zur Wahl: frühes Aufstehen und noch mit dem Morgenschwung vor die Linse, oder ausschlafen und die Zeit im „Wartezimmer“ der Geschäftsstelle verbringen. Ich habe mich für die erste Variante entschieden.

Das Ergebnis gibt es bald hier zu sehen.

Sommer, Sonne – Kraft tanken

EGA (3)
Immer einen Besuch wert: die EGA

Zum ersten Mal seit vielen Tagen hatte ich am Sonntag mal keinen politischen Termin. Da das Wetter den Tag schon mit strahlendem Sonnenschein eröffnete, waren dies die besten Voraussetzungen um Kraft und Sonnenstrahlen zu tanken.

Vor der Motorradtour am Vormittag musste aber erst einmal das Bike vom Winterstaub befreit und betankt werden. Beim ersten Sonnenbad im Strandbad Stotternheim konnte ich feststellen, dass sich dort über den Winter wieder baulich einiges verändert hat. Das Bad im See fiel aber bei 16 Grad Wassertemperatur nur kurz aus.

Nachmittags ging es mit meinem kleinen Sohn auf die EGA. Der Spielplatz zog Familien mit Kindern magisch an. Aber auch sonst steht die EGA weiterhin in der Besuchergunst ganz weit oben. Als Aufsichtratsmitglied der Thüringer Freizeit und Bäder GmbH freut es mich sehr, dass sich die Investitionen in das Strandbad Stotternheim und in die EGA auszahlen. Wenn das Wetter stimmt, sind beide für die Naherholung der Erfurterinnen und Erfurter eine gute Adresse.

Projekt SWE-Volley-Team@school vorgestellt

Pressegespräch SWE-Volley-Team
Vereinspräsident Michael Panse, MdL und Heiko Herzberg, Cheftrainer beim Pressegespräch

Gemeinsam mit unserem Cheftrainer Heiko Herzberg der Bundesliga-Damen vom SWE-Volley-Team habe ich heute Mittag unser neues Projekt an Erfurter Grundschulen bei einer Pressekonferenz vorgestellt. SWE-Volley-Team@school ist ein richtiges und notwendiges, ergänzendes Angebot für den Sport in Thüringen.

Unser Verein führt dabei, mit großer Beteiligung der Damen unserer ersten Mannschaft, Schnupperstunden als Werbung für den Volleyball-Sport an den Erfurter Schulen durch.

Wir machen die Kinder spielerisch mit dem Sport bekannt und wollen in Erfurt eine großes Netz an Schul-AGs für den Volleyball installieren. Nicht an jeder Grundschule, weil auch unsere guten Kapazitäten dafür nicht reichen und vor allem freie Hallenzeiten fehlen, aber so, dass der Weg von den benachbarten Schulen zu der „Volleyball-Schul-AG“ nicht zu groß ist.

Ohne den ehrenamtlichen Einsatz unserer Mädels und unseres Trainers, und ohne der positiven Einstellung der Handelnden an den Schulen ginge es nicht. Selbstverständlich ist das nicht. Daher freue mich Präsident unseres Vereins zu sein, der so vorbildlich Thüringer für ehrenamtliche Arbeit gewinnen kann. Nebenbei bin ich mir sicher, dass wir dabei so manches Volleyballtalent von morgen entdecken und frühzeitig fördern werden.

Kinder-Kult in Erfurt

Kinderkult
Auch der Goldene Spatz war auf der der Kinder-Kult 2009

An diesem Wochenende waren die Hallen der Erfurter Messe voll mit Kinderlachen und Angeboten für Familien. In Konkurrenz zu den zahlreichen Angeboten wie Töpfermarkt, Auto- und Fahrradfrühling und natürlich dem schönen Frühlingswetter, behauptete sich die Messe Kinderkult. Mir hat besonders gefallen, dass zahlreiche Vereine und Verbände ihre Angebote präsentierten, Tanz, Musik, Kultur und Mitmachangebote. Der Landessportbund war ebenso aktiv, wie das Thüringer Kinder- und Jugendensemble. Auch der Goldene Spatz war bereits werbend unterwegs. Zahlreiche Anregungen ergeben sich durchaus für die vom Land vorgesehene Kindercard. Beim Familientag in Gotha soll in zwei Wochen das Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Ein wenig konnte ich heute Nachmittag aber auch noch das schöne Wetter nutzen. Zur ersten Motorradtour der neuen Saison startete ich mit meinem Sohn Jonas. Sehnsuchtsvoll habe ich in den letzten Tagen schon auf die Heilung des linken Beins gewartet. Nach der Bein-OP vor drei Monaten geht es nun glücklicherweise wieder.

Tanzstunde (123)
Michael Panse, MdL und Sohn Maximilian

Gestern Abend musste ich schon feststellen – Kinder werden irgendwann erwachsen. Mein großer Sohn Maximilian hatte Tanzstundenabschlussball bei der Erfurter Tanzschule Traut. Generationen von Erfurtern haben bei mehreren Generationen der Trauts tanzen gelernt Meine Abschlussbälle sind schon 27 Jahre her – aber die Schrittfolgen sind noch die gleichen.

Ganz großes Kino beim Saisonfinale

SWE Volley-Team (31)
Vereinspräsident Michael Panse, MdL und Manfred Scherer, Thüringer Innenminister beglückwünschen die Mannschaft

Zum letzten Saisonspiel in der 2. Volleyball-Bundesliga waren bei uns die Damen des SV Mauerstetten zu Gast. Mit Jürgen Treppner, war auch unser ehemaliger Trainer an seine alte Wirkungsstätte dem Erfurter Sportgymnasium zurückgekommen. Schon vor dem Spiel stand fest, seine jungen Schützlinge konnten sich in dieser Saison in der 2. Bundesliga halten. Für die SWE-Damen ging es hingegen noch um etwas. Mit einem Sieg, bei gleichzeitiger Niederlage von VV Grimma, war noch der 3. Tabellenplatz in Reichweite.

540 Zuschauer (Saisonrekord!) feuerten ihr Team begeistert an. Der MDR war mal wieder mit einem Fernsehteam dabei. Stimmung auf dem Feld und auf der Tribüne einmalig! Ein ganz klares 3:0 war der Lohn.

Am Rande des Spiels konnte mit der Generali-Versicherung ein neuer Sponsor im Boot begrüßt werden und der Thüringer Innenminister Manfred Scherer übergab für die Nachwuchsarbeit einen Lottomittelbescheid. Vielen Dank für die Unterstützung!

Am Ende des Spiels gab es aber auch einige Tränen. Drei Spielerinnen werden uns verlassen. Ich habe unseren Kapitän Franziska Monser, Luise Brandt, und Paula Weickert nur ungern verabschiedet. Wir hätten alle drei gerne im Verein behalten. Aber neue Herausforderungen beim Studium in Hamburg und ein Umzug nach Dresden warten. Alles Gute für die drei und vielen Dank für ihr Engagement für das SWE Volley-Team.

Mitten in die Sieges- und Saisonabschlussfeier platzte die Nachricht: Grimma verliert 1:3 gegen Bieberach. Also Platz 3!!! Und Freibier.

Nach der Saison ist aber schon wieder vor der Saison. Am 16.5. steht noch in Nordhausen das Pokalfinale an. Beim Sponsorenempfang vor dem Samstagsspiel, haben wir als Vorstand bereits über die Verträge für die neue Spielzeit verhandelt. Vielen Dank an unsere Unterstützen, ohne sie könnten wir solche Spiele wie am Samstag nicht auf die Beine stellen.

Der Tag danach – besetztes Haus jetzt ebenerdig

Am Tag nach der Räumung
Ende des Besetzten Hauses

Bis in die späten Nachtstunden wurde gestern die Erfurter Innenstadt von jugendlichen Demonstranten und zahlreichen Polizisten bevölkert. Die Soli-Demo für das am Morgen geräumte „besetzte Haus“ nahm stellenweise groteske Züge an. Alkoholisch angereicherte Jugendliche zogen grölend durch die Stadt mit dem markanten (Polit-)Slogan „Bier ist alle“. Vereinzelt brannten Autos und Müllcontainer und ansonsten beklagten sich Sympathisanten in diversen Internetforen über zuwenig Spontaneität/Solidarität oder zu heftiges Handeln der Polizei.

Zeitgleich verschwand der Grund der ganzen Aufregung von der Bildfläche. Unmittelbar nachdem die letzten Besetzerinnen aus den Gebäuden entfernt waren, begannen die Bauunternehmen ihr Werk mit der Abrissbirne. Heute Morgen lagen sämtliche Gebäude der Industriebrache Topf und Söhne schon ebenerdig. Verbranntes Holz, größere Gesteinsbrocken mit Graffiti und reichlich Besetzer-Müllreste sind alles, was dort noch über den Boden ragt. Dazu hat es fast den ganzen Tag geregnet. Also schützende Dächer für die zugereisten Demonstrationsunterstützer würden wohl Not tun. Ich fürchte aber, Jugendherberge und Jugendhotel stehen nicht auf deren Wunschliste.

Erstaunlich finde ich die „Nichtreaktion“ des Vorsitzenden der Hausbesetzerpartei. Ramelow hält sich entgegen sonstigen Gewohnheiten dezent zurück. Im  wahlstrategischen Kalkül hin- und hergerissen zwischen Biedermannimage und Pflege der linksextremistischen Klientel.

Hausbesetzerpartei mobilisiert zur Demo in Erfurt

Demo Hausbesetzerpartei (5)
Hausbesetzer demonstrieren in Erfurt

Nachdem die Räumung des besetzten Hauses heute Vormittag relativ ruhig ablief, tobten sich heute Abend unter Anleitung der Vertreter der Linkspartei jugendliche zugereiste Sympathisanten der Hausbesetzerszene auf dem Erfurter Anger aus. Von 18.30 Uhr bis in die späten Abendstunden konnte keine Straßenbahn den Anger passieren, weil nun mangels besetzbaren Häusern der öffentliche Raum besetzt wurde.

Bemerkenswert dabei: Demonstrationsführungsbus (Heckaufkleber: www.die-linke-thl.de), Technik, Lautsprecher und Personal lieferte die Hausbesetzerpartei nebst im Laufe des Abends mehrfach wechselnden Demonstrationsleiters gleich mit. Zeitweise gab MdL Matthias Bärwolff den Takt vor, mit einbrechender Dunkelheit übernahm Thomas Engel von der Linkspartei das Zepter. Seine Aussage als sich der Demonstrationszug immer noch nicht in Bewegung setzen konnte: „Dann legen wir halt Alles in Schutt und Asche.“ spricht für seine „geistige Reife“ und für sein Grundverständnis von Deeskalation.

Um eines klar zu sagen: Die Äußerungen der Landtagsabgeordneten Hennig zum besetzten Haus in einer Pressemitteilung „Eine Stadt wie Erfurt braucht ein linksalternatives Projekt …“ und dabei gehe es auch um „die Entwicklung besonders demokratischer Lebensweisen in der Gesellschaft, die vor allem Jugendlichen Entfaltungsmöglichkeiten bieten“, sind Meinung der Linkspartei.

Ich bin mir sehr sicher, dass die übergroße Mehrheit der Erfurterinnen und Erfurter das spätestens nach dem heutigen Tag ganz anders sieht.

Volleyball-Bundesliga mit Leidenschaft

SWE-Volley-Team
SWE Volley-Team

Die alte Saison geht für meine Volleyballdamen des SWE-Volley-Teams am kommenden Samstag zu Ende. Es ist eine erfolgreiche Spielzeit gewesen. Spannende Spiele voraussichtlich der 3. oder 4. Platz und ein gefestigtes Team mit engagierten Trainern. Der Thüringen-Meistertitel der Altersklassen U20, U18 und U16 und für die beiden jüngeren Teams die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft sind wichtige Erfolge.

Allerdings zählt auch beim Volleyball das Ausruhen auf Erfolgen wenig. In unserer heutigen Vorstandssitzung haben wir daher bereits die kommende Saison geplant. Finanzen, neue Spielerinnen und die Trainerverteilung für unsere 16 Mannschaften der verschiedenen Alters- und Spielklassen waren zu besprechen.

Am Samstag werden wir uns bei Sponsoren, Fans, der Mannschaft und den Ehren- sowie Hauptamtlichen bedanken und hoffentlich mit einem Spielerfolg gegen Mauerstetten die Saison beschließen.

Einen weiteren Sprung nach vorne wollen wir in der neuen Riethhalle machen. Wenn dort nach dem Neubau 1.500 Zuschauer kommen können, so ist es unser Ergeiz diese 1.500 Zuschauer zu Spielen in der ersten Bundesliga begrüßen zu können.

Familien unter Druck – Kongress in Erfurt mit Eva Herman

Eva Herman beim Jesus-Project
Michael Panse, MdL und Eva Herman

Bei der aktuellen Diskussion um Familienpolitik dreht sich nahezu alles nur noch um die  Betreuungssysteme. Mehr Kita-Plätze und damit die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf stehen im Mittelpunkt der Debatte. Zu kurz kommt dabei regelmäßig die Rolle der Familien und die Frage einer sicheren frühkindlichen Bindung an die Familie.

Dagegen will die Thüringer Elterninitiative Akzente setzen. Das Familiennetzwerk Deutschlands, die Thüringer Elterninitiative und die Konrad-Adenauer-Stiftung wollen dazu am Samstag, dem 9. Mai 2009 ein Symposium in der Alten Oper in Erfurt veranstalten.

Da ich an der Vorbereitung in den letzten Wochen mitwirken konnte, freut es mich besonders, dass namhafte Referenten dazu zugesagt haben. Der Kinderpsychologe und Publizist Wolfgang Bergmann, die englische Kinderpsychologin Melanie Gill sowie die Bestsellerautorin Christa Meves werden unter anderem über das Eltersein sprechen.

Die Fernsehmoderatorin und Autorin Eva Herman wird am Abend über „Liebe und Bindung als Fundament mütterlicher Beziehung“ sprechen. Auf ein Wiedersehen mit ihr und das anschließende Podiumsgespräch zwischen Eva Herman und mir freue ich mich sehr. Bereits Ende vergangenen Jahres beeindruckte Eva Herman ihre Zuhörer bei einer Buchlesung beim Jesus-Projekt am Roten Berg in Erfurt.

An den tschechischen Minister für Arbeit, Soziales und Familie Dr. Petr Necas und die slowakische Europaparlamentsabgeordnete und Vorsitzende des Gleichstellungsausschusses Dr. Anna Zaborska geht im Rahmen des Symposiums der diesjährige Mattejcek-Preis.

Das vollständige Programm und die Anmeldunterlagen können hier heruntergeladen werden.

Ostern – Fest der Freude und Auferstehung

Ostergruß
Frohe Ostern!

Allen Besuchern meiner Homepage ein gesegnetes Osterfest!

Der wunderschöne Frühlingstag lud dazu ein die Sonne und die Natur zu erleben und sich daran zu freuen. Zum heutigen Ostersonntag besuchen nach einer aktuell veröffentlichen Umfrage aber auch 30 Prozent der Bundesbürger einen Kirchengottesdienst. Ich war heute in der Thomaskirche in Erfurt, in der ich getauft und konfirmiert wurde und vor 22 Jahren auch geheiratet habe. Meine beiden großen Söhne Maximilian und Jonas wurden dort ebenfalls getauft und während Max seine Konfirmation dort auch schon wieder einige Jahre her ist, steht sie für Jonas noch bevor.

Pfarrer Lindner begann den Gottesdienst damit das er der Gemeinde erklärte, dass der Ostersonntag der Tag der Auferstehung Jesu, ein Tag der Freude und des Lachens sei. In der Thomaskirche ist es daher, wie in vielen anderen Kirchen, Tradition mit Witzen den Gottesdienst zu beginnen.

Anknüpfend an das gestrige Spiel von Rot-Weiß fragte Pfarrer Lindern nach der ältesten Fußballmannschaft: Klar – die Bibel gibt darauf die Antwort: Jesus stand im Tor von Nazareth und seine Jünger abseits.

Wenngleich alle meinen zu wissen, was der Beruf von Jesus war – nämlich Zimmermann – so irren sie. Jesus war Student. Bis zum 27 Lebensjahr lebte er zu Hause. Und wenn er etwas tat, war es ein Wunder.

Im anschließenden Gottesdienst wurde in der Thomaskirche ein kleines Baby getauft. In vielen evangelischen Gemeinden Thüringens war dies heute ebenso. Rund zehn Prozent der 3.600 evangelischen Taufen, in diesem Jahr genau 392, finden nach Mitteilung der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands an den Osterfeiertagen statt.

Rot-Weiß gewinnt Derby mit 2:0

PICT0067
Michael Panse, MdL in der Rot-Weißen Fankurve

Bestes Fußballwetter lockte mich heute Nachmittag, so wie 7.613 weitere Fans, ins Erfurter Steigerwaldstadion. Viele Fans hatten am Osterwochenende „Ausgang“ und nutzten ihn für den Fußball. Die Sorge von Roger Cicero in seinem neusten Song, dass Männer allgemein nicht „Artgerecht“ gehalten würden traf heute nicht zu. Aber ansonsten stimmt der Songtext natürlich weitgehend 😉

Derby-Stimmung war aber auch wegen der zahlreichen mitgereisten veilchenblauen Fans aus Aue. In der ersten Halbzeit hatte die Erzgebirger mehr vom Spiel, unsere Erfurter kamen schwer in die Gänge. Mit dem Halbzeitpfiff gab es überhaupt die erste Chance und Samil Cinaz nutzte mit einem Kopfballtor den Freistoß von Thiago Rockenbach.

PICT0061
Rot-Weiß verteidigt die Führung bis zum Schluß

Nach der Halbzeit fand Erfurt mit dem Tor im Rücken mehr Räume und Chancen. Als es gegen Ende des Spiels noch einmal richtig heiß vor dem Erfurter Tor wurde, entschied der nach der Halbzeit eingewechselte Tino Semmer in der dritten Nachspielminute das Spiel.

Die erleichterten Erfurter Fans beklatschten ihr Team und was bei einem Derby immer wichtig ist: es blieb vor, während und nach dem Spiel sportlich fair.