Verschiedenes

Polit_Notiz die Sechste

polit_notiz-0304-2009Die sechste Ausgabe meines monatlichen Newsletters Polit_Notiz steht jetzt zum herunterladen bereit: Polit_Notiz Nr. 6 März/April 2009

Wenn Sie keine Ausgabe verpassen und regelmäßig über meine Arbeit in Thüringer Landtag und Erfurter Stadtrat und allgemeine politische Themen aus erster Hand informiert sein wollen, melden Sie sich am besten einfach oben auf meiner Internetseite mit Ihrer E-Mail-Adresse an.

Themen dieser Ausgabe sind unter anderen: DEMOKRATIE für und mit JUNGEN MENSCHEN, Mitgemacht und Mitbestimmt – Thüringer Politnachwuchs im Landtag, 1. Fachtag Familienhebammen, Gute Nacht in Erfurt!, Mangelware Kita-Plätze, Seniorenbeirat AKTIV

Großes Saisonfinale in der Kartoffelhalle

Black Dragons (27)
Siegesraupe der Black Dragons

„Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin!“ so sangen die Black Dragons Eishockeyfans nach einem hochspannenden Saisonfinale heute Abend in der Erfurter Kartoffelhalle und die Mannschaft tanzte ausgelassen. Die rund 200 mitgereisten Preussen-Berlin-Fans unter den über 1.200 Zuschauern mussten hingegen ihre Meisterfeier abblasen.

Nach der 8:1 Niederlage erzwangen die Drachen um Spielertrainer Zbynek Marak nun mit einem Sieg im Penalty-Schiessen ein drittes Entscheidungsspiel. Einmal mehr in dieser Klasse-Saison begeisterte mich unser Team. Die Drachen gingen drei Mal in Führung und drei Mal glichen die Preussen wieder aus. Aber Erfurt verteidigte klug und effektiv. Wenn die Luft dann richtig im Erfurter Drittel brannte, war unser Torwart Kai Fischer zur Stelle. Schon im regulären Spiel erhielten beide Teams einen Penalty der jeweils im Kasten einschlug. Im Penalty avancierte Kai Fischer zum Matchwinner und der Jubel kannte keine Grenzen. Vielen Dank Black Dragons für eine tolle Saison – ich freue mich schon auf den ersten Bully im September!

Frühling auf dem Petersberg

Frühlingsfest (3)
Eröffnung des Frühlingsfests durch Karl-Heinrich Reich und die Ehrengäste

Spätestens zum Frühlingsbeginn zieht es Erfurter Familien wieder auf den Petersberg. Erst recht, wenn Familien mit Kindern im Mittelpunkt stehen. Auf der Festung Petersberg fand heute Nachmittag das nunmehr 12. Frühlingsfest des Vereins „Freunde der Citadelle Petersberg“ statt. Mit viel Politprominenz, Musik und Tanz feierten viele Erfurter Familien bei bestem Frühlingswetter. Justizministerin, Oberbürgermeister, Bundestagsabgeordnete, Landtagsabgeordnete, Stadträte– die Liste der Gäste nahm bei der Begrüßung von Karl-Heinrich Reich gar kein Ende. Frühlingszeit ist in diesem Jahr auch Vorwahlkampfzeit.

Auf dem Festplatz vor dem Ravelin Anselm waren aber ebenso auch historische Uniformen und zahlreiche Tanzgruppen zu sehen. Als Vereinsmitglied bin ich stolz darauf, dass unser Verein in einem hohen Maß dazu beigetragen hat, wie schön die alte Festung wieder geworden ist. Und ebenso schön ist, dass wir Leben in die alten Gemäuer bringen.

Beeindruckende Berliner Rede des Bundespräsidenten

Zwei Dinge haben mich heute sehr beeindruckt. Die Berliner Rede unseres Bundespräsidenten Horst Köhler und die Fitneßtests der Fußballnationalmannschaft.

Am Fernsehen kann ich zurzeit mehr Dinge verfolgen als gewöhnlich und eigentlich auch als mir lieb ist. Die Operation gestern wird meinen Krankenhaus-Aufenthalt noch für den Rest der Woche verlängern und mich festhalten.

Die Übertragung der Berliner Rede hat bei mir die Hoffnung und Zuversicht in besonnenes Handeln in Berlin bestärkt.

Exzesse verhindern, Bürger schützen. So ist es Tradition der CDU. Und hier besteht Handlungsbedarf, der durch den ehemals verantwortlich handelnden internationalen Banker Horst Köhler gut ausgeführt wird. Ein gutes Signal aus Berlin für Europa und Deutschland.

Horst Köhler erweist sich als der richtige Mann an der richtigen Stelle. Das wird auch die Bundesversammlung im Mai wiederspiegeln.

Der Fitneßtest der Fußballnationalmannschaft macht mich neidisch und führt mir vor Augen, wo ich durch meine Sportverletzung gerade verhindert bin.

Der Nachwuchs machte es besser

SWE (37)
2. Platz für den Nachwuchs des SWE-Volley-Team

Besser als die Bundesligamannschaft löste heute Nachmittag unser Volleyballnachwuchs seine Wochenendaufgabe. Bei den Regionalmeisterschaften der U-18 belegten die SWE Volley-Team Damen überraschend den zweiten Platz. Hinter den Dresdnerinnen qualifizierten sie sich damit für die Deutschen Meisterschaften am 16./17. Mai in Oldendorf.

Mit zwei Siegen gegen den Chemnitzer PSV und Post SV Gera und einer Niederlage gegen Dresdener SC 1898, schnitten sie in diesem Turnier erfreulich gut ab. Als Vereinspräsident war ich stolz ihnen die Silbermedaillen zusammen mit unserer Bundesliga-Libera Katja Franz umhängen zu können. Glückwunsch auch an unsere Trainerin Heike Lehmann und Trainer Ingo Häntschel. Viel Erfolg bei den „Deutschen“!

Für das SWE Volley-Team spielten: Lydia Schmiedl, Julia Herz, Michelle Stadelmaier, Lisa Schoder, Lisa Breitsprecher, Anna Glief, Juliane Flessa, Maxi Batschkus und Elisabeth Zeitz.

Leider kein gänzlich rundes Sportwochenende!

RWE (15)
RWE im Angriff

Schade, wieder nicht geklappt! Auch dieses Wochenende erfüllte sich meine Hoffnung nicht, dass einmal alle meine drei Lieblingsvereine des Erfurter Leistungssports gewinnen. Bei den Black Dragons lief es gestern nach Plan – heute Nachmittag bei Rot-Weiß auch.

Im Steigerwaldstadion konnte ich beim Sieg des RWE gegen den Tabellendritten Fortuna Düsseldorf ein ganz anderes Team erleben, als beim glücklosen 0:0 am Mittwoch Abend. Düsseldorf dominierte zwar das Spiel, aber Erfurt nutzte früh zwei Chancen und ging in der 19. und 26. Minute in Führung. Der Vorsprung wurde in der zweiten Hälfte gut behauptet. Glückwunsch! Jetzt liegt RWE nur noch fünf Punkte hinter den Aufstiegsrängen und es sind noch elf Spieltage…

Leider konnten meine SWE-Volley-Damen an die Erfurter Siegesserie des Wochenendes nicht anknüpfen. Das Spiel beim Tabellenfünften der 2. Bundesliga endete 3:2 gegen uns. In den letzten drei Spielen müssen wir uns nun heftig strecken, um den dritten Platz zu sichern.

Kita-Tagung
Kita-Tagung

Politisch war der Samstag aber auch und knüpfte nahtlos an die Kita-Debatte gestern im Landtag an. Zu einer Kita-Fachtagung lud am Vormittag die Friedrich-Ebert-Stiftung gemeinsam mit der GEW und dem Thüringer Landeselternverband Kindertagesstätten in das Erfurter Waldhaus. Gemeinsam mit Politikern aller Parteien diskutierten 50 Teilnehmer die Perspektiven des Thüringer Bildungsplans und die dazu notwendigen Rahmenbedingungen. Ich erklärte erneut die CDU-Position, kündigte den nächsten Schritt der Verbesserung für die unter 2-jährigen Kinder an und musste weitergehende Erwartungen dämpfen. Im Gegensatz zu Linken, SPD und Grünen werden wir vor der Wahl keine haltlosen Versprechungen machen. Wir wissen, nach der Wahl werden wir die Verantwortung für die Umsetzung von unserem Regierungsprogramm 2009 bis 2014 tragen!

„Du sollst Dich erinnern!“

Freya Klier (8)
Freya Klier und Michael Panse, MdL im Gespräch

Auf der Homepage der Schauspielerin, Regisseurin und Schriftstellerin Freya Klier steht dieser Satz als 11. Gebot und Intro. Am heutigen Abend las Freya Klier auf Einladung der Konrad-Adenauer-Stiftung aus ihrem Buch „Gelobtes Neuseeland, Fluchten bis ans Ende der Welt“ in der gut gefüllten Kleinen Synagoge in Erfurt. Sehr gerne habe ich in das Thema eingeführt und den Abend moderiert.

Freya Klier schildert in ihrem Buch die Schicksale jüdischer Emigranten, die eines verbindet – ihre Flucht nach Neuseeland, das Gelobte Land am anderen Ende der Welt. Die knapp 1.000 vor den Nazis dorthin geflüchteten deutschen und österreichischen Juden gerieten in Vergessenheit. Freya Klier hat durch ihre Recherche zur Aufarbeitung dieses Teils der jüdischen Exil-Geschichte beigetragen.

Freya Klier (5)
Freya Klier liest aus ihrem Buch

Neuseeland ist als Exil unter den Flüchtlingen nicht sehr bekannt. Auch in Neuseeland gab es zwar harsche Reaktionen auf das Bekannt werden der ersten Judenverfolgungen und -diskriminierungen. Dennoch bleiben die Türen für die meisten der fliehenden Juden verschlossen – auch in Neuseeland, wo sich die Regierung trotz des Appell des Bischofs von Wellington und seinen Solidaritätsbekundungen nicht bereit erklärt, die strengen Einreiseregeln zu lockern. Nur finanziell gut gestellte Juden hatten eine Chance auf Einreise.

Ernest Newland erklärt in Kliers Buch: „Später habe ich herausgefunden, warum man uns zweimal abgelehnt hat: Erstens weil wir jüdisch waren.. und zweitens, weil wir nicht genug Geld hatten.“

Die wenigen nach Neuseeland Eingewanderten fanden in der Weltöffentlich kein Gehör – sie „verschwanden“ und gerieten in Vergessenheit.

Freya Klier gibt den Zeitzeugen in Neuseeland eine Stimme.

Freya Klier
Buch: Gelobtes Neuseeland, Fluchten bis ans Ende der Welt

Mit dem Zeitzeugenprojekt, bei welchem ich seit vielen Jahren gemeinsam mit der KAS Zeitzeugen mit jungen Menschen ins Gespräch bringe, tun wir dies auch.

Freya Klier erklärte aber am Ende ihrer Buchlesung ,warum die nach Neuseeland geflüchteten Juden nicht wieder nach Deutschland und insbesondere nicht in die DDR zurück wollten: 1989, als die Mauer fiel, waren unter dem 16-Millionenvolk der DDR nur noch 630 bekennende Juden zu finden, sie lebten in einer Art Gemeinde-Exil. Die Zeugnisse reichhaltigen jüdischen Lebens waren bestenfalls vernachlässig, schlimmstenfalls vom SED-Staat zerstört.

Ich freue mich sehr auf die nächste Veranstaltung Freya Klier in Erfurt. Sie wird gemeinsam mit Stephan Krawczyk am 25.4.2009 ein Konzert in der ehemaligen Stasi-Haftanstalt in der Andreasstraße geben. Ein Vorgeschmack auf das Konzert findet sich hier.

Saisonstart und Saisonende

Motorradmesse
Der Gunbus auf den 11. Thüringer Motorradtagen

Traditionell startet Mitte März die neue Bike-Saison. In den Erfurter Messehallen fanden dazu nun schon die 11. Thüringer Motorradtage statt. Die neuesten Bikes, Lederkombis, Helme, Motorradshows und alles was Motorradfans brauchen gab es dort. Fasziniert waren die Besucher von einer Harley, die komplett aus Holz geschnitzt ist und vom größten Motorrad der Welt mit einer Straßenzulassung. Der Gunbus ist eine Einzelanfertigung, dreieinhalb Meter lang und hat über 350 PS. Ich freu mich aber auch auf eine Nummer kleiner, wenn die Sonnenstrahlen mich mit meiner Honda NTV wieder auf die Piste locken.

Eishockey (3)
Anbully Black Dragons - FASS Berlin

 Zuende ging am Abend die Eishockey-Vorrunde der Regionalliga Ost in der Kartoffelhalle. Die Black Dragons beendeten die Vorrunde mit einem 5 zu 3 gegen FASS Berlin und damit als Zweiter hinter dem ECC Preussen Berlin. Zweifellos eine Überraschung nach dem holperigen Saisonstart. Die Mannschaft um Spielertrainer Zbynek Marak hat sich enorm gesteigert. Besonders unser Torwart Kai Fischer, der heute als bester Spieler der Saison geehrt wurde, war auch heute wieder der sichere Rückenhalt. Unter den jubelnden Fans waren heute auch die Spielerinnen des SWE-Volley-Teams, die ihre Hausaufgaben gestern schon mit einem 3 zu 0 Sieg in Saarbrücken erledigt hatten.

Am Freitag geht es in den Eishockey Play-Offs bzw. im Halbfinale um 20.00 Uhr gegen EHV Schönheide. Alles ist noch drin, ich werde wieder dabei sein!

Trauer um die Opfer von Winnenden

Die Trauer um die Opfer bestimmen diesen Tag.

Die unfassbaren Nachrichten aus Winnenden lassen Erinnerungen an die schrecklichen Ereignisse am Gutenberg-Gymnasium wieder hervorkommen.

Unser Mitgefühl und unsere Gebete gehören den Angehörigen der Opfer des heutigen Amoklaufs.

Mir fehlen die Worte.

Traurig und betroffen

Michael Panse

Polit_Notiz die Fünfte

polit_notiz-02-2009Die fünfte Ausgabe meines monatlichen Newsletters Polit_Notiz steht seit gestern zum herunterladen bereit: Polit_Notiz Nr. 5 Februar 2009

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Themen dieser Ausgabe sind unter anderen: Hauptsache Erfurt, Gutachten zur Thüringer Familienoffensive – Was steht drin?, Liste der CDU-Kandidaten für die Kommunalwahl am 7. Juni 2009, Israel erleben

Israel-Reise 2009

Das Programm zur Pilgerreise der CDU Thüringen nach Israel ist fertig und zum Herunterladen bereit.

Vom 10. bis 17. Oktober werden wir mit bis zu 120 Thüringerinnen und Thüringern ins Heilige Land fliegen. Gemeinsam mit der Konrad-Adenauer-Stiftung haben wir ein gutes Programm zusammengestellt.

Ich freue mich sehr darauf. Für mich wird es die 10. Israel-Tour, mit der Jungen Union, der Landeszentrale für politische Bildung und privat. Nach wie vor bin ich überzeugt davon, dass es wichtig ist vor allem mit jungen Leuten nach Israel zu fahren.

Trotz der 120 Teilnehmerplätze empfiehlt sich schnelles anmelden, die Nachfrage ist jetzt schon groß.

Das war super – das war elegant!

Das hat doch mal richtig Spaß gemacht! Meine Mädels vom SWE-Volley-Team haben heute im Spitzenspiel der 2. Volleyballbundesliga sensationell gespielt und gegen die Damen vom VV Grimma mit 3:0 souverän gewonnen.

SWE-Volley-Team (30)
Die siegreichen Mädels vom SWE-Volley-Team

Nachdem wir das Hinspiel bei den Sachsen klar verloren hatten, überrascht das Ergebnis vor allem in der herausgespielten Deutlichkeit.

Während Sinsheim wohl mit vier Punkten Vorsprung der 1. Platz nur noch schwer zu nehmen sein wird, bleibt es um die Plätze 2-5 spannend. Mit dem heutigen Sieg haben wir uns hinter Lohhof auf Platz 3 vorgearbeitet.

In den letzten Spielen ist noch alles drin. Mit unserem Klasse-Publikum im Rücken allemal. In zwei Wochen geht es nach Saarbrücken und am 21.3. kommen die Roten Raben Vilsbiburg II, derzeit Tabellenfünfter, zu uns.

In der Fotogalerie finden Sie zahlreiche Bilder vom heutigen Spitzenspiel.

Am Aschermittwoch ist alles vorbei…

Antje Tillmann, MdB beim Politischen Aschermittwoch
Antje Tillmann, MdB beim Politischen Aschermittwoch

Die Karnevalszeit ist nun definitiv vorbei. Was bleibt sind schöne Erinnerungen an eine tolle Session. Danke an die Aktiven aller Erfurter Vereine!

Gestern Abend waren wir noch zur Abschlussveranstaltung beim Karnevals Klub Helau (KKH) im Kaisersaal.

Auch davon sind viele Bilder in der Fotogalerie zu finden.

Ab heute denke ich beim Kürzel KKH nun wieder vornehmlich an das Katholische Krankenhaus, wo ich morgen wieder einen Arzttermin habe.

Heute Abend veranstaltete der Erfurter CDU-Ortsverband „Am Steiger“ seinen traditionellen politischen Aschermittwoch mit Heringsessen. Rund 80 Vertreter aus Handwerk, Politik und Verwaltung waren beim „Schnitzelheinz“ zu Gast, der aber heute nur für uns auf die umfängliche Schnitzelkarte verzichtete und statt dessen ausreichen Fisch bereit hielt.

Unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann erläuterte die Anstrengungen der Bundesregierung zur Abmilderung der wirtschaftlich schwierigen Situation. Ausgehend von den 500 Milliarden Bürgschaftskrediten für die Banken, bis zum Konjunkturpaket II erklärte Antje die Notwendigkeit der Maßnahmen. Bei allen kritischen Stimmen und bestehenden Ängsten, gerade am Aschermittwoch dürfen wir uns sicher sein: Uns steht auch eine wirtschaftliche Fastenzeit bevor. Aber als Christen wissen wir – es folgt danach die Zeit der Auferstehung.

FACEDU – Helau

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Facedu-Präsident Andreas Theis mit dem Prinzenpaar

Am Rosenmontag war ich beim Facedu zur Sitzung der 36. Session im Brettl. Unter Leitung des Facedu-Präsidenten Andreas Theis boten die zahlreichen Tanz- und Showdarbieteungen ein Feuerwerk für die Närrinnen und Narren.

Tänzerisch Klasse die Showtanzgruppe Taifun und die Garden, sowie das Tanzmariechen und in der Bütt ebenfalls gut der Biertrinker Peter Moos. Als Nonnen sorgten die Flotten Lotten für Stimmung und auch die Trommler von Tympanus forte (mit meinem Sohn Maximilian) lieferten ihre Visitenkarte ab.

Über 70 Fotos von der Rosenmontagssitzung finden Sie in der Fotogalerie.

Kostümball beim MKC und Karnevalsumzug in Erfurt

Karnevalsumzug Erfurt (2)
Marbachs Ortsbürgermeister Michael Siegel und Michael Panse, MdL auf dem Wagen des MKC

“Marbachia Heijo! Erfurt Helau! Marbachia Heijo!” so erklang der Narrengruß gestern beim Kostümball in Marbach und heute vom Festwagen des MKC beim Karnevalsumzug in Erfurt. Beim Kostümball ging es maritim zu. „Eine Seefahrt die ist lustig“ lautete das Motto des Abends. Seeräuber, Matrosen, Kapitäne und Meerjungfrauen gab es ohne Ende. Mit unserer Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann war ich dabei und wir feierten bis Mitternacht.

Nachdem ich mir heute Morgen noch im Katholischen Krankenhaus das OK abgeholt habe, dass es bei entsprechender Schonung des Beins mit Karnevalsaktivitäten geht, ging es Mittags auf den Domplatz. Wie in den letzten fünf Jahren schon natürlich auf den Wagen des MKC. Über 80.000 an der Strecke feierten mit uns trotz des trüben Wetters. Bei schönem Wetter kann es ja jeder!

Zahlreiche Fotos vom närrischen Wochenende finden Sie in meiner Fotogalerie.

Karneval, Karneval hier bei uns und überall!

Der Karneval hat in Erfurt nun das Kommando übernommen.

Weiberfasching im Landtag (2)
Michael Panse, MdL, Birgit Klaubert, MdL Die Linke und Christina Tasch, MdL beim obligatorischen Krawattenschnitt

Das Rathaus wurde gestürmt, dem Oberbürgermeister der Schlüssel abgenommen und die Narren regieren – manchmal regieren auch Narren außerhalb der Saison. Dass OB Bausewein erst einmal bis Aschermittwoch keinen Schaden mehr anrichten kann, ist ebenso zu begrüßen, wie die zahlreichen Karnevalsveranstaltungen.

Donnerstag tobte im Landtag das närrische Weibervolk. Auch in diesem Jahr opferte ich eine meiner Krawatten. Das Dreigestirn unseres Landtagspräsidiums hatte wieder ein gutes Programm organisiert und manch politisch-selbstironisches Augenzwinkern eingebaut.

Gestern Abend fand in der Erfurter Thüringenhalle der 8. Medienkarneval statt. Vielen herzlichen Dank an den TLZ Chef vom Dienst Dieter Lücke, der uns an den TLZ-Tisch eingeladen hatte. Motto des Abends war eine närrische Kreuzfahrt auf der MS Orchestra. Als Seeräuber habe ich mich aber durch das Handicap der mangelnden Bewegungsfreiheit zurückgehalten. Für Begeisterung sorgten die Showtanzgruppen vom Facedu und dem KCA aus Alach sowie die Hot Police Dancer, bei denen auch Andrea mittanzt. Rest of Best aus Weimar und Büttenredner Wieland Henze als Kaiser von China waren ebenfalls Klasse. Leider war nur Henze als Büttenredner im Programm und so fehlten die sonst üblichen „Hiebe“ für die zahlreich vertretenen Erfurter Lokal- und Landespolitiker. Vorgebaut hatte FDP-Generalsekretär Patrick Kurth, der bei uns am Tisch saß. Als Obama verkleidet, deutete er die Zielstellung für das Wahljahr an „Yes we can“.

Medienkarneval 2009 Thüringenhalle
Erfurter Medienkarneval 2009 mit dem Prinzenpaar

Wir können jetzt aber erst einmal den Karneval bis zum Aschermittwoch feiern. Heute Abend bin ich beim Kostümball des MKC, morgen zum großen Umzug (immer noch in der guten Hoffnung trotz des Beinbruchs auf dem Marbacher MKC-Wagen mit zu fahren). Rosenmontag dann beim Facedu im Brettl und zum Abschluss am Dienstag, wie in jedem Jahr, beim KKH im Kaisersaal.

Polit_Notiz die Vierte

polit_notiz-01-2009Seit heute ist die vierte Ausgabe der Polit_Notiz im Netz. Leider krankheitsbedingt mit etwas Verspätung. Aber dafür randvoll mit aktuellen Polit-Informationen aus Stadtrat, Landtag und Wahlkreis. Zum regelmäßigen Bezug der Polit_Notiz bitte die Abo-Funktion oben auf der Startseite der Homepage nutzen. Und nun viel Spaß beim lesen!

Noch nicht in der Polit_Notiz zu finden ist die jüngste Meldung des heutigen Abends. Entgegen ursprünglicher Ankündigungen der Linken in einer Pressemitteilung vom 16.1.2009 wird nun doch nicht Andre Blechschmidt mein Gegenkandidat im Wahlkreis 25. Er machte heute Abend seinem Linken-Stadtvorstand einen Strich durch die Rechung in dem er bereits im für ihn vermeindlich leichteren Wahlkreis 27 antrat und nominiert wurde. Wenn er sich da mal nicht irrt…

Morgen Abend dreht sich das Linke Kandidaten-Karussell weiter. Ihr parteipolitisches Ziel ist, alle vier Erfurter Wahlkreise zu gewinnen. Der Kandidat wird bei so etwas schnell zur parteipolitischen Manövriermasse.

Blau-Weißer Karnevals-Nachschlag

Karneval in Alach
Karneval in Alach

Beim Karneval Klub Alach (KCA) läuft die 21. Session nun auch auf Hochtouren. Beim heutigen Seniorenkarneval zogen die Blau-Weißen alle Register. Insbesondere für die Garde- und Showtänze sind die Alacher weit über die Grenzen der Landeshauptstadt bekannt. Regelmäßig gute Platzierungen bei den Thüringer Meisterschaften sind der Lohn. In dieser Saison glänzen die beiden Tanzmariechen und die Showtanzgruppe der 1. Garde besonders. Letztere begeisterten mit einer „Rock me Amadeus“ – Version. Daneben sind Sonja Ramsthaler am Saxofon, Alexander Kalkoff mit Gesang und das Männerballett als Alacher Eigengewächse Gründe als Mitglied stolz auf seinen KCA zu sein!

Showtanz
Karneval in Marbach

Respekt für die tänzerischen Leistungen des KCA und gute Wünsche für eine verletzungsfreie Session übermittelte ich Präsident Ronny Junghanß als kleines Dankeschön für die diesjährige Ordensverleihung auf der Bühne der Alacher Schänke.

Karnevalistisch gut eingestimmt von meinen beiden Vereinen Marbacher Karneval Club MKC und KCA gehe ich nach diesem Wochenende in die heiße Phase des Karnevals.

Zwei Mal Rot-Weiß und ein Mal Schwarz-Weiß

Heute hatte ich die Gelegenheit gleich drei Veranstaltungen von Vereinen in denen ich Mitglied bin zu besuchen.

Beim Frühschoppen des Marbacher Karnevalclubs (MKC) ist das Motto der 48. Saison „Wir sitzen alle im selben Boot“. Die Rot-Weißen, wie Präsident Andreas Schulz stolz seine Garde nennt, begeisterten die Narren ebenso wie Gerda Gabriel, Mäcky (Harald Fahrenberger) oder der alte Narr. Beim zweiten Kostümball werde ich kommende Woche noch einmal beim MKC sein und auch beim Umzug auf dem Wagen mit fahren (wenn es das Bein und der Arzt erlauben). Marbachia Heijo!

Reyk Seela (Jena) und Michael Panse (Erfurt) auf der Tribüne
Reyk Seela, MdL und Michael Panse, MdL

Blau-Gelb-Weiß gegen Rot-Weiß hieß es im Ernst-Abbe-Sportfeld in Jena. Trotz aller Rivalität verbindet die beiden Drittligisten einiges: der Wunsch nach einem neuen Stadion, Aufstieg in die 2. Liga und begeisterte Fans. 13.500 Zuschauer – davon 1.350 aus Erfurt wollten das Derby sehen, deutlich mehr Karten hätten auf beiden Seiten verkauft werden können. Gemeinsam mit meinem Landtagskollegen Reyk Seela aus Jena haben wir das Spiel einträchtig nebeneinander auf der Tribüne verfolgt. Unsere Hoffnung, dass dies alle Fans könnten, hielten immerhin bis zur 87. Minute.

RWE-Fanblock
Rauchbomben im RWE-Fanblock

Obwohl Erfurt durch ein Tor von Cannizzaro seit der 58. Minute 1:0 führte, zündeten einige Unbelehrbare Fackeln und Rauchbomben im RWE-Fanblock. Nach der 10-minütigen Spielunterbrechung kamen die Jenaer noch einml drangvoll zurück. Torhüter Nulle verließ seinen Kasten (sieht man sonst beim Eishockey öfters) und sorgte als 11. Feldspieler für Unruhe vorm Tor von Erfurt. Mayombo gelang dabei in letzter Sekunde das 1:1. Vor einem halben Jahr gewann Erfurt in der Nachspielzeit 2:1, jetzt hatte Jena das Glück auf seiner Seite. Reyk Seela und ich konnten nach dem Spiel einträchtig darauf mit einem Glas anstoßen, so ist Fußball. Wenngleich das Unentschieden beiden Vereinen auf dem Weg in die 2. Liga nicht wirklich hilft, war es bis auf die Ausfälle einiger sogenannter „Fans“ ein schöner Nachmittag in Jena.

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SWE-Volley-Team im Angriff

Am Abend stand schließlich noch das Spitzenspiel der 2. Volleyball-Bundesliga in Erfurt an. Tabellen-Zweiter SWE-Volley-Team im traditionellen Schwarz-Weiß gegen Tabellenführer SV Sinsheim. Die hochgewachsenen Damen aus Sinsheim ließen unseren Mädels in den Sätzen 1 und 2 keine Chance. Im dritten Satz glaubte schon keiner mehr an eine Wende und so war die gut gefüllte Halle am Sportgymnasium überrascht ein selbstbewusstes und erfolgreiches Volley-Team zu erleben. Der dritte Satz ging an uns und im vierten lagen wir schon 17 zu 9 vor. Leider zogen unsere Mädels nicht durch und der Satz sowie das Spiel gingen mit 18 zu 25 (1:3) an Sinsheim. Auch wenn wie nun auf den dritten Platz abgerutscht sind; nächste Woche in Lohhof wartet der nächste dicke Brocken bevor am 28.2. mit Grimma die nächste Mannschaft aus der Spitzengruppe in Erfurt ihre Visitenkarte abgibt.