Panse

Alach und Schaderode

Daten und Fakten
Fläche Alach: 10,1 qkm
Fläche Schaderode: 1,42 qkm
Einwohner Alach: zirka 1.000
Einwohner
Schaderode:
zirka 350
Ortsbürgermeister: Rainer Blasse
Kirche: Sankt Ulrich, evangelisch
Ortseingangschild
Ortseingangsschild Alach

„In Alach und Schadenrode leben insgesamt zirka 1350 Bürger auf einer Fläche von 11,52 Quadratkilometer. Die Landschaft wird durch das Thüringer Becken und den Schaderroder Grund gestaltet und ist somit eine waldgeprägte Gegend. Schaderode ist ein reines Wohngebiet ohne eigenes Gewerbe. Gegensätzlich wird Alach durch die flache, unbewaldete Gegend landwirtschaftlich stark genutzt.

Außerdem ist Alach an das Erfurter Verkehrsnetz durch die Buslinien 91 und 92 gut angebunden. Das kulturelle und sportliche Leben der Alach- und Schaderoder Bürger findet vor allem in den ansässigen Vereinen statt. Der Karnevalclub Alach (KCA) ist eine feste Konstante im Leben der Bürger und durch seine regelmäßige Teilnahme am Karnevalsumzug Erfurt weiträumig bekannt. Der Ortsbürgermeister ist Rainer Blasse. Die Alacher und Schaderoder sind ein sehr aktives und auch feierfreudiges Völkchen“, sagt Ortsbürgermeister Rainer Blasse. In den beiden Ortschaften leben zusammen etwa 1350 Bürger; 1000 in Alach und 350 in Schaderode. Das kulturelle und sportliche Leben der Bürger findet vor allem in den zehn ansässigen Vereinen statt. Besonders der Karnevalsverein von Alach ist durch seine regelmäßige Teilnahme am Karnevalsumzug in Erfurt und seine vielfältigen Veranstaltungen bekannt.

Geschichte

Die Geschichte von Alach reicht über 1100 Jahre zurück. 2007 feierten die Alacher ihre 1111-Jahrfeier. Der kleine Ort Schaderode entwickelte sich aus einem Hofgut. 1990 lebten dort lediglich 50 Menschen. Auf Grund seiner idyllischen Lage und durch Neuansiedlungen zählt der Ort nun 350 Einwohner. Auch in Alach hat sich mit der Entwicklung der Wohngebiete die Einwohnerzahl erhöht. Alach wurde im 9. Jahrhundert erstmals in einem Zehntverzeichnis des Klosters Hersfeld schriftlich erwähnt. ‘Alch’ als eine der Besitzungen der Abtei des St. Petri hält somit früh direkte Verbindungen zu Erfurt. Das Leben in Alach ist über die Jahrhunderte durch die Landwirtschaft geprägt. Erst nach 1990 entstehen hier verschiedenste Handwerksbetriebe. Diese Entwicklung wird durch die Einrichtung eines Gewerbegebietes begünstigt. Bereits zu DDR-Zeiten gliedert man Schaderode als einen Ortsteil an Alach. Im Rahmen der Gebietsreform wurden die beiden Orte 1994 in die Landeshauptstadt Erfurt eingemeindet.

Wünsche für die Zukunft

„Es gibt reichlich Nachwuchs“, verkündet Herr Blasse erfreut. „Nach dem Kita-Neubau möchten wir nun, dass unsere Schule baulich erweitert wird. Mindestens zwei Klassenräume werden in Zukunft noch gebracht. Und als Drittes möchten wir unseren Kindern einen neuen Spielplatz bieten. Für die Jungen und kickfeste Mädchen soll auch ein Bolzplatz dabei sein.“

Grundschule Alach
Grundschule Alach

Bekannte Söhne und Töchter

Michael Altenburg (1584-1640) ist für seine Kirchenlieder bekannt geworden. Er wirkte in und um Erfurt als Pfarrer und Komponist. Zu seinem 425. Geburtstag soll dem bedeutenden Alacher Sohn mit einer Gedenktafel an der Kirchenmauer gedacht werden.

Vereine

Bindersleben

Daten und Fakten
Fläche: 8,03 qkm
Einwohner: zirka 1.341
Ortsbürgermeister: Cornelia Nitzpon seit 2009
Kirche: Sankt Lucas, evangelisch
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Ortseingangsschild Bindersleben

In Bindersleben leben auf einer Fläche von 8 Quadratkilometer 1341 Einwohner. Seit 2009 ist Cornelia Nitzpon amtierende Ortsbürgermeisterin. Bindersleben liegt auf der Alacher Höhe, einer zum Thüringer Becken gehörenden Hochfläche. In unmittelbarer Nähe des Ortes befindet sich der Flughafen Erfurt-Weimar. Sowohl die B7, als auch die A71 und der Stadtbahnanschluss in das Erfurter Zentrum bieten eine optimale Infrastruktur.

Im Ortsteil gibt es außerdem eine Reihe von Verkaufseinrichtungen sowie zwei Gaststätten, ein Sportlerheim, einen Jugendclub, einen Kindergarten und einen Friseursalon. Akive Vereine wie beispielweise  der Sportverein, der Binderslebender Carneval Club und der Binderslebender Feuerwehrverein sind maßgebend für das kulturelle und sportliche Leben der Einwohner.

Bindersleben gehört zum so genannten Bergkreis und liegt westlich von Erfurt auf der Alacher Höhe. Auch hier wird die Berkreiszeitung gelesen. In Bindersleben liegt eine Wetterstation, die für den Naturraum des südlichen Thüringer Beckens steht. Außerdem erhält der benachbarte Flughafen seine Wetterdaten von der Station.

Wirtschaftliche Entwicklung

Der heute knapp 1341 Einwohner zählende Ort wurde bereits 1950 eingemeindet und hat sich bis heute gut entwickelt. Dazu haben die Nähe zum Flughafen mit dem anliegenden Büropark, die Erschließung des Gewerbegebietes und das TA-Druckhaus sowie der Neubau des IKEA Einrichtungshauses beigetragen. Daneben finden sich im Ort eine Reihe von Gerwerbetreibenden.

Im neuen Wohngebiet „An der Weinsteige“ haben viele Familien ein neues zu Hause gefunden.

Geschichte

Bindersleben feierte 2004 sein 900-jähriges Jubiläum. Der Ort wurde erstmals im Jahre 1104 urkundlich erwähnt als „Biltersleyben“ in einer Urkunde des Erzbischofs Ruthard von Mainz erwähnt, und wird später auch Biltersleben, Billerichesleben und Binderichesleybin genannt.

Teile der vormals erzbischöflichen Ländereien erwarb im 12. Jahrhundert das Peterskloster. Mitte des 14. Jahrhunderts kaufte der Rat von Erfurt die Hälfte des Gerichts von Bindersleben, später die andere Hälfte. Somit ist der Ort Bindersleben bereits frühzeitig mit der Stadt Erfurt verknüpft.

Im Ortszentrum sind Mühlsteine dargestellt. Sie verweisen auf die Mühle, die es im Ort gab und den für Erfurt und die Umgebung so wichtigen Waidanbau.

Gut Angebunden

In verkehrsgeographischer Hinsicht bildet Bindersleben einen wichtigen Knotenpunkt. 1957 entstand aus dem Fliegerhorst nahe Erfurt ein Flughafen der Deutschen Lufthansa. Die Landebahn liegt nördlich parallel zur Dorfstraße.

Im Jahr 1998 erhielt Bindersleben seine eigene Autobahnabfahrt an der gerade fertig gestellten A71. Seit 2005 können die Einwohner von Bindersleben und der umliegenden Ortschaften den Stadtbahnanschluss ins Erfurter Zentrum nutzen.

Bekannte Söhne und Töchter

Jakob Adlung (1699–1762). Der Organist, Komponist, Musikschriftsteller und Instrumentenbauer gilt mit seiner erst postum unter Mitwirkung von Johann Friedrich Agricola und Johann Lorenz Albrecht erschienenen Schrift Musica mechanica organoedi als Verfasser einer der wichtigsten Quellen zur mitteldeutschen Orgelkunst der barocken Epoche. (siehe auch http://www.erfurt-web.de/AdlungJakob)

Johann Heinrich Buttstedt (1666-1727), nach seinem Studium in Erfurt Pfarrer in Bindersleben, gilt er als ein bedeutender Organist und Komponist des Barock in Mitteldeutschland.

Wünsche für die Zukunft

Unbedingt erneuert werden, müssen Teile der Binderslebener Landstraße. Hier verursachen die Straßenschäden vermehrt Lärm für die Anwohner.

Gut angenommen wird die Straßenbahnanbindung, doch leider haben die Planer ausreichende Parkmöglichkeiten nicht bedacht. Park & Ride funktioniert grundsätzlich. Nur, dass im Moment die anliegenden Straßen zugeparkt werden.

Vereine

Ermstedt

Daten und Fakten
Fläche:
Einwohner: zirka 448
Ortsbürgermeister:
Kirche: Sankt Andreas, evangelisch
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Ortseingangsschild Ermstedt

Mit etwa 448 Einwohnern ist Ermstedt ein überschaubar- und bis heute landwirtschaftlich geprägter Ortsteil. Wolfgang Götze ist Ortsteilbürgermeister. Auf Grund seiner Lage gegenüber Erfurt wird Ermstedt auch als Bergkreisdorf bezeichnet. Ermstedt ist nahezu vollständig von landwirtschaftlichen Nutzflächen umgeben. Dies sichert neben der Agrar-GmbH Ermstedt auch die Arbeit weiterer Landwirte, welche im Haupterwerb tätig sind.

Seit der Umbaumaßnahmen und der Dorferneuerung entstanden im Ort Gebäude, die das Vereinsleben und die Freizeit der Bürger auf vielseitige Weise positiv bereichern. Der Feuerwehrverein Ermstedt e.V., den Heimatverein Ermstedt e.V. und der Fußballverein SV „Fortune“ Ermstedt e.V. tragen zu der Attraktivität Ermstedts bei.

Gottstedt

Daten und Fakten
Fläche: 2,10 qkm
Einwohner: zirka 209
Ortsbürgermeister:
Kirche: Sankt Georg, evangelisch
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Ortseingangsschild Gottstedt

Gottstedt ist ein ruhiger Wohnort, umgeben von Feldern, allerdings ohne Landwirtschaftsbetrieben. Seit 2004 hat Gottstedt einen eigenen Ortsteilrat, der geleitet von Herrn Klaus-Michael Wiegand als Ortsteilbürgermeister die Interessen der Einwohner gegenüber Erfurt vertritt. Die 209 gezählten Einwohner leben auf einer Fläche von zirka 2 Quadtratkilometern.

Für das kulturelle Leben der Einwohner sorgt der „Gottstedter-Dorf-Klub e.V.“ mit ca. 50 aktiven Mitgliederin. Das kleine Bürgerhaus hat sich nach der Fassadengestaltung zum zentralen Treffpunkt Gottstedts entwickelt. Ein wichtiger Bestandteil für das Leben der Bürgerinnen und Bürger ist die Tradition des alljährlichen Dorffestes.

Marbach

Daten und Fakten
Fläche: 5,13 qkm
Einwohner: zirka 3.900
Ortsbürgermeisterin: Katrin Böhlke
Kirche: Sankt Gotthardt, evangelisch
Ortseingangsschild
Ortseingangsschild Marbach

Marbach ist aufgrund seiner Nähe zu Erfurt ein sehr beliebter Wohnort, bei dem die Einwohnerzahlen seit 1990 stetig steigen. So bewohnen zur Zeit zirka 3900 Bürger Marbach, auf einer Fläche von 5 Quadratkilometern. Ortsbürgermeister ist seit 1994 Michael Siegel (CDU):

Mittlerweile gibt es im Ort zahlreiche kleine und mittelständige Unternehmen, einen Kindergarten sowie eine Gastwirtschaft. Die kulturellen Güter werden vom ältesten Verein Marbachs, dem „Marbacher Burschenverein“ bewahrt. In der Interessengemeinschaft Marbacher Vereine (IGMV) haben sich alle Marbacher Vereine organisiert, um für Marbach die daraus entstehenden Synergien optimal nutzen zu können. Auch auf sportlicher Ebene wird durch die Sportfreunde Marbach e.V. alles angeboten was das gesunde Herz begehrt. Somit besitzt Marbach über stabile Freizeitangebote die junge, aber auch ältere Anwohner gerne in Anspruch nehmen.

Lange fehlte allerdings für die vielen Freizeitaktivitäten ein geeignetes Domizil. Die Gründung der Interessengemeinschaft der Marbacher Vereine setzte sich das Ziel dieses Defizit zu beheben. Gemeinsam mit dem Erfurter Sportbetrieb und mit Unterstützung des Oberbürgermeisters Manfred Ruge wurde aus einer Idee der Vereine zumindest eine fast greifbare Realität – am 27.11.2003 erfolgte der erste Spatenstich für das „Familienfreundliche Sport- und Freizeitzentrum“ in Marbach und mit Unterstützung der Bau des SuFZ. Für den Marbacher Karnevals Verein MKC und alle Marbacher Vereine gibt es dort nun ein ansprechendes Domizil. Seit einigen Jahren hat Marbach nun auch eine eigene Fußballmannschaft, die Sport-Freunde Marbach die seit ihrer Gründung schon zweimal aufgestiegen sind und nun in der Stadtliga spielen. Sportlich prominenteste Marbacherin ist Maria Seifert, zweimalige Bronzemedaillengewinnerin der Paralympics in Peking. In Marbach wohnen unter anderem auch die Eltern des Fußball-Nationalspielers Clemens Fritz und die Eltern von Yvonne Catterfeld. Weiterhin befindet sich in Marbach die Hauptfeuer- und Rettungswache bzw. das Städtische Amt für Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz.

Geschichte

Marbach wird um das Jahr 1211 erstmals urkundlich erwähnt, als die Kirche erbaut und von Bischof Siegbod zu Havelberg zugunsten des Heiligen Gotthard als Schutzpatron geweiht wurde. Damals bezeichnete sich das Dorf als Martbech, später bisweilen als Marpich oder Marbech, was soviel bedeutet wie „Grenz-Bach“. Es gehörte neben Alach, Tiefthal und Salomonsborn zu den Bergdörfern nordwestlich der Stadt Erfurt.

Marbach befand sich im Mittelalter im Eigentum der Grafen zu Gleichen. Als dieses Geschlecht um 1300 zersplitterte, konnten sie den Besitz nicht mehr halten und gaben ihn großen Grundherren zu Lehen. Aus dem Jahr 1352 ist urkundlich belegt, dass der Rat der Stadt Erfurt in Marbach sieben Acker Weingärten vom Grafen zu Gleichen erworben hat. In den folgenden Jahrhunderten erwarben Erfurter Klöster und geistliche Stifte, aber auch einige Bürgerfamilien durch Kauf Eigentum an Marbacher Grund und Boden. Die Dörfer des Erfurter Landes unterstanden – anders als die Stadt Erfurt selbst – nicht dem Erzbischof von Mainz. Die Rechte des Mainzer Erzstiftes endeten jenseits der Schlagbäume vor den Stadttoren.

Das Gebiet des Erfurter Landes war seit Ende des 15. Jahrhunderts in sieben Vogteien unterteilt. Marbach gehörte zur Vogtei Nottleben. Im Dreißigjährigen Krieg wurden große Teile Marbachs zerstört. Um 1640 ist nach der Marbacher Kirchenchronik nahezu der gesamte Ort in Asche gelegt worden. Nach Ende der kriegerischen Auseinandersetzungen kehrten die größtenteils nach Erfurt geflüchteten Einwohner zurück und bauten Ort und Kirche wieder auf. Die Gasse in Erfurt, in der viele Marbacher Zuflucht fanden, heißt noch heute „Marbacher Gasse“. Nach dem Sieg des Mainzer Kurfürsten wurde das Erfurter Land Kurmainzer Gebiet und 1706 in Territorialämter neu gegliedert. Marbach gehörte nun zum Amt Alach.

1802 wurde Marbach gemeinsam mit der Stadt Erfurt preußisch. Nach dem Sieg der Franzosen unter Napoleon bei Jena wurde Marbach mit Erfurt dem französischen Kaiserreich einverleibt, nachdem Erfurt und sein Umland widerstandslos kapituliert hatten. In diesen Jahren hatten die Menschen unvorstellbare Leiden zu ertragen. Nach den Befreiungskriegen von 1812/13 wurde Marbach mit der Stadt Erfurt wieder der preußischen Regierung untertan.

Ab 1830 bis 1850 vergrößerte sich der Ort zusehends. Mehrere Bürger bauten neue Häuser.1838 wurde ein neues Backhaus errichtet. Von 1838 bis 1842 erfolgte ein Neubau des baufällig gewordenen Kirchenschiffs, der mit der feierlichen Weihe am 26. Juni 1842 seinen Abschluss fand.

Bis 1854 wurden die Straßenverhältnisse im Dorf wesentlich verbessert. Im gleichen Jahr begann der Bau der Straße nach Erfurt (der heutigen Schwarzburger Straße), der 1862 abgeschlossen und die Straße zu beiden Seiten mit Kirschbäumen bepflanzt wurde. In jenen Jahren war Marbach besonders zur Zeit der Kirschblüte ein beliebtes Ausflugsziel der Erfurter Bürger.

Im April 1945 wurde auch Marbach während eines Großangriffes der Amerikaner auf Erfurt beschossen und es gab Opfer unter der Bevölkerung. Dem beherzten Handeln des Marbachers Hermann Müller, der die weiße Fahne auf dem Kirchturm hisste, ist es zu verdanken, dass Schlimmeres verhindert wurde. Ihm zum Andenken wurde 1990 eine Straße nach ihm benannt. Durch Flüchtlinge aus dem Osten ist die Einwohnerzahl Marbachs nach dem Krieg stark angewachsen.

Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin zum Landkreis Weißensee gehörende selbständige Gemeinde Marbach in die Stadt Erfurt eingemeindet. In den 60er Jahren entwickelte sich Marbach von einem landwirtschaftlich geprägten Ort in einen Ort der Angestellten und Fabrikarbeiter. Der wesentlich kleinere Teil der Bevölkerung arbeitete in der LPG bzw. GPG. Trotzdem hatten die privaten Hausgärten für die Bewohner zur eigenen Versorgung und als kleiner Nebenverdienst Bedeutung. 1970 wurden LPG und GPG zu einem Großbetrieb zusammengelegt, was wieder zu einem Anstieg der bäuerlichen Einkommen führte.

Nach der politischen Wende 1989 wurde von engagierten Bürgern wieder eine eigene Ortschaftsvertretung gebildet und kurzzeitig auch über eine Loslösung von Erfurt nachgedacht. Aus dieser Ortschaftsvertretung ging 1994 nach Einführung der Ortschaftsverfassung für Marbach der gewählte Ortschaftsrat mit Ortsbürgermeister Michael Siegel an der Spitze hervor. Nach Beendigung der derzeitigen Neubebauung wird Marbach etwa 4000 Einwohner haben.

Anliegen des Ortschaftsrates ist es, im alten Ortskern die historische, dörflich geprägte Struktur zu erhalten. Durch die Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm von 1999 bis 2001 konnte so z. B. der in den 70er Jahren geschlossene Teich wieder geöffnet werden und wird sich sicher wieder zu einem Treffpunkt im Ort entwickeln. Die Infrastruktur der Ortschaft ist inzwischen relativ gut entwickelt. Kindergarten und verschiedene Einkaufsmöglichkeiten für die Dinge des täglichen Bedarfs sind im Ort vorhanden. Auf Grund seiner Nähe zur Erfurter Innenstadt ist Marbach als Wohnort sehr beliebt, sodass in den letzten zehn Jahren zahlreiche Neubaugebiete entstanden. In dieser Zeit stieg die Bevölkerungszahl von knapp 1.000 auf heute ca. 3.500. Das „Marbacher Schlösschen“ als einzige Gaststätte im Ort wurde vor knapp 2 Jahren nach umfangreichen Sanierungs- und Umbauarbeiten wieder eröffnet und erfreut sich wachsender Beliebtheit. Hier befindet sich Start- oder Endpunkt des Erfurter Gartenwanderweges in Richtung Schmira. Im Gebäude entstanden auch Büroräume. Ein Teil davon steht der Ortschaftsverwaltung zur Verfügung.

Vereine

Salomonsborn

Daten und Fakten
Fläche: 4,69 qkm
Einwohner: zirka 1.110
Ortsbürgermeister:
Kirche: Sankt Dionysius, evangelisch
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Ortseingangsschild Salomonsborn

Umgangsprachlich wird Salomonsborn auch Salomé genannt und ist seit 2004, nach der Abtrennung von Alach, ein selbstständiger Ort. Zur Zeit leben um die 1110 Einwohner auf einer Fläche von knapp 5 Quadratkilometer vor Ort. Die Ortsbürgermeisterin ist Karin Landherr.

Es sind zwar keine größeren Firmen in Salomonsborn ansässig, es gibt allerdings einen Bauernhof mit Pension, eine Gastwirtschaft und mehrere Kleingewerbetreibende. Erwähnenswert ist außerdem, dass die evangelische Kirche St.-Dionysius-Kirche, mit ihrem barocken Kanzelalter und einem, erst kürzlich entdeckten Mittelbild im Tonnengewölbe, unter Denkmalschutz steht und repräsentativ für den Ort ist.

Die folgenden Vereine sorgen für das kulturelle und sportliche Leben der Salomonsborner: Heimatverein Salomonsborn e.V., Kirmesgesellschaft Salomonsborn e.V., SG Salomonsborn 04/ Marbach e.V. (- Sektion Fußball) und der Förderverein der St.-Dionysius-Kirche e.V.

Töttelstädt

Daten und Fakten
Fläche: 10,79 qkm
Einwohner: 635
Ortsbürgermeister: Silvio Müller
Kirche: Sankt Nicolai, evangelisch
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Ortseingangsschild Töttelstädt

Töttelstädt besitzt eine Fläche von 10,79 Quadratkilometer, auf der etwa 635 Einwohner leben. Silvio Müller ist der derzeitige Ortsbürgermeister.

Überwiegend ist Töttelstädt von der Landwirtschaft geprägt. Die Produkte von AGRO -Agrarprodukte- und Handel GmbH sind regional bekannt und sehr begehrt. Neben diesen großen Agrarunternehmen befinden sich im Ort zusätzlich kleinere Handwerksunternehmen, drei Gaststätten sowie ein Lebensmittelgeschäft. Eine Besonderheit an Töttelstädt ist Vielseitigkeit die der Ort bietet. Neben den zahlreichen Wanderwegen, die das Bedürfnis nach Natur decken, existieren zahlreiche ortsansässige Vereine, welche das die sportlich- und kulturellen Aktivitäten im Ort bestimmen.

Langjährige Tadition hat der Karnevalsverein. Ebenso beliebt ist der Sportverein und die Freiwillige Feuerwehr Töttelstädts. Für die Betreuung der kleineren Kinder gibt es einen Kindergarten vor Ort.

Herkunft und Lebenslauf

Michael Panse ist mit der Kommunalwahl am 26. Mai 2019, in die er die CDU als Spitzenkandidat führte, in seiner sechsten Wahlperiode Stadtrat und Mitglied der CDU-Fraktion in der Landeshauptstadt Erfurt und seit dem 12. Juni 2019 Stadtratsvorsitzender.

Im Stadtrat ist er Vorsitzender des Ausschusses für Finanzen, Rechnungsprüfung und Vergaben sowie Mitglied im Buga- und im Hauptausschuss.

Ab dem 1. Januar 2019 ist er beruflich als Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung in Thüringen tätig. Von Oktober 2015 bis Dezember 2018 war er davor Leiter der Elternakademie bei der Stiftung FamilienSinn. Zuvor war er fünf Jahre lang Landesbeauftragter für das Zusammenleben der Generationen im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit. Von Januar 2013 bis April 2015 war er zudem zentraler Ansprechpartner der Landesregierung für das Thema Antidiskriminierung.

Er war vor der Tätigkeit im Ministerium von 1999 bis 2009 Landtagsabgeordneter und vertrat als direkt gewählter Erfurter Abgeordneter den Wahlkreis 25. Er wurde am 15. Juli 1966 in Erfurt geboren, ist evangelisch und hat drei Söhne. Sein Vater Karl Panse, geboren 1926 in Greußen, war Lehrer und starb 1999. Seine Mutter Ursula wurde 1928 in Bebra/Sondershausen geboren und war ebenfalls Lehrerin. Sein Zwillingsbruder Jens war u.a. Pressesprecher der FDP im Thüringer Landtag und Pressesprecher der Erfurter Universität. Bruder Karl-Uwe war über 20 Jahre Bürgermeister in Zella-Mehlis und Schwester Heike war Bürgermeisterin für die LDPD und nach der Wende für die FDP in Großmölsen. …

Michael Panse Privat

Michael Panse ist Sozial- und Familienpolitiker mit Leidenschaft. Besonders stolz ist er auf seine drei Söhne Maximilian, Jonas und Julian sowie die Enkeltochter Marie Charlotte.

Maximilian geb. 1990 in Friedrichroda
Maximilian geb. 1990 in Friedrichroda
Jonas *2001 in Erfurt
Jonas geb. 2001 in Erfurt
Julian geb. 2007 in Erfurt
Julian geb. 2007 in Erfurt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

In der knappen noch verbleibenden Freizeit dreht sich vieles um den Sport.

Michael Panse verpasst kein Heimspiel „seiner“ Bundesligadamen von Schwarz-Weiss Erfurt vom SWE Volley-Team in der 1. Volleyballbundesliga. Schließlich ist er nicht nur Volleyball-Fan, sondern auch ihr Vereinspräsident. Seit Oktober 2021 ist er Vizepräsident des Thüringer Schlitten- und Bobsportverbandes. Er besucht regelmäßig die Spiele der Eishockeymannschaft Black Dragons Erfurt sowie der Footballspiele der Erfurt Indigos sowie Basketball bei den Löwen Erfurt. Aber seine Sportbegeisterung endet nicht auf der Zuschauertribühne. Als Freizeitsportler ist er häufig im Sportpark am Johannesplatz anzutreffen und aktiv bei Squash, Tennis oder Badminton und in den Sommermonaten mit dem Wakeboard auf dem Wasser.

Michael Panse, MdL auf seinem Motorrad
Michael Panse auf seinem Motorrad

Michael Panse ist passionierter Hobbyfotograf. Alle Bilder, die hier und auf flickr veröffentlicht sind, hat er mit seiner Kamera selbst fotografiert.

Wann immer es Wetter und Zeit zulassen, steigt Michael Panse auf seine Motorräder, eine Honda NTV 650 und eine Ducati Monster. Besonders gern und häufig fährt er damit im Urlaub. Kroatien und Israel sind seine Lieblingsurlaubsländer. Weil er eine tiefe Verbundenheit zu Israel pflegt, ist er Mitglied in der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft DIG und war bis 2020 stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Alte & Kleine Synagoge Erfurt e.V.

 

Michael Panse, MdL mit seinen Söhnen
Michael Panse mit seinen Söhnen Julian, Jonas und Maximilian (v.l.)